Hallo,
ich möchte euch kurz die Geschichte unserer Katze erzählen, da ich Hoffnung habe, das jemand von Euch uns vielleicht weiterhelfen kann.
Unsere Maine Coon 11 Monate alt, fing von heute auf morgen an in Verharrstellung immer kleine Pfützchen zu pinkeln. Ich dachte noch an eine normale Blasenentzündung, als ich den Tierarzt anrief. Noch bevor wir in die Praxis fahren konnten, pinkelte sie große Blutkoakel von 3-5 cm Größe aus. Sie schien aber keinerlei Schmerzen dabei zu haben. Beim vorsichtigen Drücken auf Niere/Blase schnurrte sie und zeigte Wohlgefallen.
In der Tierarzt-Praxis wurde bei einem Ultraschall festgestellt, das ein 2,5x3cm großer Stein in der Blase sitzt. Es wurde Antibiose gespritzt und wir fuhren erstmal wieder nach hause. Danach passierte auch nichts mehr. Die Katze pinkelte wieder ganz normal, als ob nichts gewesen wäre.
Nach zwei Tagen rief mich die TÄ an: die Urin-Probe war negativ, kein Stein nur minimal Sediment. Kein Struvit, kein Oxalat nichts....
Eine Woche später wurde wieder Ultraschall gemacht und der "Stein" war weg. Somit gab es die Diagnose, das es sich um ein großes Blutkoakel gehandelt haben musste. Was nur merkwürdig war, das dieses einen so eindeutigen Schallschatten wie ein Stein warf. Die Schleimhäute der Blase hatten sich schon wieder regeneriert.
Drei Wochen später wieder genau das selbe: auf einmal pinkelt die Katze Blut mit großen Blutstücken und Koakeln. Sie scheint aber keinerlei Schmerzen dabei zu haben. Sie pinkelt, steht auf, sucht ihre Spielmaus und fängt an mit der Maus durchs Haus zu fetzen und zu spielen.
Beim Tierarzt wieder das selbe Bild: laut Ultraschall wieder großer "Stein" oder Blutkoakel in der Blase.
Urinprobe wieder negativ - kein Stein, kein Gries, minimal Sediment. Auf dem Ultraschall kann man sehen, das Blut in der Blase sein muss. Wieder Antibiose und die TÄ nennt das Wort: Feline idiopathische Cystitis.
Kaum sind wir zuhause ist der ganze Spuk wieder vorbei. Kein Blut ... nichts. Katze pinkelt wieder normal gelb ohne Blut als ob nichts gewesen wäre.
Nun ist ist seit einer Woche wieder Ruhe. Nur wie lange?
Was meint Ihr dazu? Wie würdet Ihr weiter verfahren?
Vielleicht noch ein paar Rahmenbedingungen:
Die Katze lebt mit zwei kastrierten Katern in einem Haushalt. Bekommt nur Feuchtfutter, da ich nichts von Trockenfutter bei Blasenempfindlichen Tieren halte (hat auch vor den Ereignissen nur Feuchtf. bekommen).
Es gibt keinen Stress unter den Tieren noch sonst im Haus. Zumindest so wie ich es als Mensch beurteilen kann.
Liebe Grüße
Lilli