Lieber Bastien,
Getreide sind Kohlenhydrate.
Als aller erstes sollte man wissen, dass Katzen reine Carnivoren (Fleischfresser) sind. Also sollte Fleisch das Hauptprodukt in jeder Dose sein.
Leider sind die bekanntesten Nassfuttersorten oft die schlechtesten. Fast alle Inhaltsstoffe ihrer Produktpalette sind billige Rohstoffe, die die Dose bzw. den Magen der Katzen füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hierzu zählt man Getreide, Zucker und tierische Nebenprodukte. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die sogar Krebs auslösen können.
Katzen können Getreide nicht verwerten, da ihr Darm sehr kurz ist und sie Kohlenhydrate nicht aufschlüsseln können und das kann bei langfristiger Fütterung dieser zu Darm-, Harnblasen- und Nierenschädigungen führen. Vor allem kann es zu Harngries oder Blasensteine kommen, da Getreide den Urin, wider der Natur, basisch macht. Zudem kann es allergische Reaktionen (vor allem durch Soja und Mais) und zu einer Futterunverträglichkeit kommen. Zucker, ist wie für uns Menschen ein Dickmacher, kann zu Diabetes führen und schädigt die Zähne. Was auch noch total sinnlos ist, weil Katzen „Süß" nicht schmecken können und es lediglich für unser menschliches Auge „appetitlicher" aussehen soll.
Deswegen unbedingt auf Nassfutter, das mit Getreide und Zucker angereichert ist verzichten!
Zum Thema Katzenernährung ist es auch wichtig zu wissen, dass die wenigsten Tierärzte sich damit auskennen. Tierärzte sind eben Ärzte und keine Ernährungsberater und das was sie über Ernährung lernen wird leider oft durch Schulungen erworben, das hauptsächlich von den großen Futtermarken angeboten werden. Viele Tierärzte bekommen auch noch Geld, wenn sie dieses unausgewogene und minderwertige Futter empfehlen. Also bitte nicht alles glauben was ein Tierarzt erzählt, vor allem nicht, wenn es sich um die Katzenernährung dreht.