Hallo meine Lieben,
toll das mir weiterhin geantwortet wurde.
Ich kann schon mal etwas Entwarnung geben.
Mein Baby läuft wieder auf vier Pfoten, nicht sicher, aber er geht mit mir durch den Garten (auch mit Umkippen), er kommt kuscheln und er frisst. Und er hat einen neuen Schlafplatz...meinen Kleiderschrank. Aber das verzeihe ich ihm.
Wir hatten nur einen kleinen Zwischenfall. Das er abends sein Bein von sich gestreckt hat und rumgemeckert hat, nein nicht geweint, das kann ich bei ihm gut unterscheiden.
Aber nach einer ganzen Nacht kraulen und massieren war es wieder gut und er lief auf dem Bein auch sicherer. Also gibt es immer mehr davon. Und alles in allem kommt er langsam wieder aus sich raus. Da ich daheim arbeite habe ich ihm nun einen SChlafplatz neben mir gebaut, wo er unglaublich gerne liegt.
Psychisch noch nicht so ganz wieder da, aber ich bin da wirklich wieder positiver eingestellt.
Wir waren noch mal bei Arzt und es liegt absolut nicht an Schmerzen. Ihm muss dieses ganze in der Bude rumgehocke einfach auf die Nerven gehen.
Als ich die letzten Beiträge gelesen habe, musste ich an manchen Stellen SChlucken.
Ich kann das mit dem zitieren leider nicht, aber ich versuche es trotzdem mal.
Wie verhält sich die Katze in der Nähe der offenen Box?
Decken auf glatten Böden sorgen nicht gerade für sicheren Halt...
Wie versuchst du denn die Katze zum Laufen zu animieren? Ein ganz lockeres, nicht zu wildes Spiel kann da wahre wunder bewirken m beispiel mi einem leichten Band übern Boden streichen, so dass Sinne und Körper angesprochen werden.
Ich würde die Box nur noch offen verwenden und die Katze in die normale Umgebung lassen. Eine Katze die nicht springen kann würde das auch nur aus Angst o.ä. tun. Wie soll die Katze denn wieder "normal" werden wenn der frühere Alltag fehlt?
Ich frage mich, ob Inkheart jetzt hören möchte, dass der Kater einen riesen Bogen darum macht, oder die Haare sträubt oder was weiß ich.
Der Kater mag diese Box, er lag auch vor dem Unfall immer von alleine da drin. Mal mit Hund am kuscheln, mal alleine am schlafen.
Und er liegt auch jetzt wieder da drin, er hat sogar ein Kissen durch das Zimmer gezogen und da rein gelegt.
Gut, leider aus meinem Bett udn eigentlich waren da auch welche drin.
Aber auch da drücke ich einfach mal ein Auge zu.
Ich sollte an dieser Stelle vielleicht sagen, das ich unglaublich durch den Wind bin/war. Habe vor kurzem erst ein anderes geliebtes TIer verloren und war deswegen durch den WInd und habe vielleicht nicht alles so ausführlich beschrieben, wie es notwendig gewesen wäre.
Also weiter: Die Decken auf den Boden. Es sind zwar zum Teil Wolldecken, aber auch viel Fettbetten (von unten gummibeschichtet, die rutschen nicht) oder teppiche die nicht rutschen. Und selbst auf den Wolldecken läuft er sicherer als auf dem glatten Holzboden. Denn er pehst da ja nicht lang, sondern humpelt langsam vor sich hin.
Das spielen und zum laufen animieren. Anfangs mit Futter auf mich zugelockt, dann leichte Spielzeuge langsam über den Boden gerollt und inzwischen beides. ZUsätzlich das er mir hinterher läuft.
Alles in allem fand ich den Beitrag von Inkheart leicht angreifend.
Vorallem der letzte Absatz.
Ich liebe diesen Kater und würde alles dafür tun, das er so glücklich wie möglich weiter leben kann.
Und eine Frage zurück, wenn jemand, der dir am Herzen liegt einen UNfall hat, möchtest du dann lieber das dieser Mensch mit Psychosen, Ängsten und ähnlichem vor sich dahin vegetiert oder möchtest du, das es so gut wie möglich wird.
Und es geht mir nicht mal darum, dass er GENAU SO wie vorher wird, sondern viel eher, das er wieder gelassener wird und sich nicht selber im WEg steht. WEnn er hinkt und gerne liegt, dann ist das absolut okay. Wenn er tagsüber aggresiv ist und nachts weint, dann scheint mir das auch für ihn nicht das beste.
Inkheart, dein Beitrag kommt mir ungemein anklagend vor. Und ganz ehrlich, ich denke nicht, das jeder einen Kater wieder mit nach Hause genommen hätte, wo noch nciht sicher war, ob er überhaupt die nächsten zwei Wochen überlebt und wo es sein kann, dass er mir jeden Moment tot umkippt (Verdacht auf
Thrombose), geschweige denn, jemals wieder richtig laufen kann.
Da kenne ich genug andere Beispiele.
Also würde ich doch raten, mich ein bisschen weniger aus dem Fenster zu lehnen, was den angeschlagenen Ton angeht.
Um noch kurz auf andere Beiträge einzugehen.
"Das Problematische ist der Schockzustand, in den eine Katze fallen kann nach einem Unfall. Wird der nicht richtig erkannt/behandelt, wird es verdammt schwer."
-Das sagt meine Tierärztin dann auch. Vielleicht hätte ich noch erwähnen sollen, als ich wegen der Depressionen beim Arzt war, war nicht sie sondern eine Vertretung da. DIe wollte vielleicht auch nicht so viel machen. Als sie dann also wieder da war, bin ich jetzt schon zwei mal bei ihr gewesen. Und sie sagte auch, das in der Tierklinik rein physisch super gehandelt wurde, das Psychische aber ausser Acht gelassen wurde. Die ruhige Hand für das Tier fehlte da einfach (was aber auch irgendwie verständlich ist).
"Wir haben nach dem Unfall damals gute 12 Wochen gebraucht, erst dann konnten wir sagen das unsere Katze übern Berg ist."
- Bei uns stehen jetzt noch 4 Wochen aus und dann wird sein Zustand bewertet. Aber wie gesagt, ich bin optimistisch und wenn er mein kleiner HInkekater wird, dann ist das defintiv besser, als die Alternativen, die ich habe/hatte.
Und BestAlEver, das ist wirklich unglaublich traurig und das tut mir wahnsinnig leid.