• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Folgen eines Autounfalls?

Diskutiere Folgen eines Autounfalls? im Erkrankungen von Skelett und Muskulatur Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ich habe eine achtjährige Katze, die vermutlich in jungen Jahren mal von einem Auto angefahren wurde. Damals war sie noch nicht bei mir, sondern...
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #1
Malenschen

Malenschen

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Ich habe eine achtjährige Katze, die vermutlich in jungen Jahren mal von einem Auto angefahren wurde. Damals war sie noch nicht bei mir, sondern bei einem Nachbarn.

Beim Gehen sahen ihre Hinterbeine und ihre Hüfte schon immer etwas steif aus. Aber in den letzten Monaten hat sich ihr Gehverhalten stark verschlechtert. Sie humpelt stark und dreht ein Hinterbein beim Gehen ein. Außerdem wirkt ihr Gang hinten "gestelzt". Daher geht sie eher selten, sondern "hoppelt" lieber, wenn sie sich fortbewegt.

Kann es sein, dass dieser "Schub" darauf beruht, dass sie vor ca. sieben Jahren mal angefahren wurde? Kann es daran liegen, dass die Knochen damals nicht ordentlich wieder zusammengewachsen sind? Sie war damals auf jeden Fall in tierärztlicher Behandlung. Ich kenne aber weder die Diagnose noch den Behandlungsverlauf.
Ist die einzige Möglichkeit die Gabe von Schmerzmitteln? Oder könnte auch so eine Art "Krankengymnastik" helfen?

Ich würde mich über Antworten freuen, die mir mit ihren Erfahrungen oder Kenntnissen weiterhelfen können. Es tut mir wirklich im Herzen weh, sie so humpeln zu sehen.

Vielen Dank!
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #2
Hallo,

warst du denn schonmal beim Tierarzt?
Vielleicht solltest du das röntgen lassen?

Wären jetzt so meine ersten Gedanken...
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #3
Danke für die Reaktion!

Ja, wahrscheinlich sollte man mal den Tierarzt aufsuchen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich trotz vieler Tiere eher ein seltener Tierarztgast bin. Mein vor 1,5 Jahren verstorbener, vor etwa 17 Jahren zugelaufener Kater ist in seinem Leben bei mir nur wenige Male beim Tierarzt gewesen. Die mit einem Tierarztbesuch verbundenen Kosten wirken schon abschreckend, so dass man nicht gleich zum Tierarzt läuft. Keine Frage, wenn mein Tier wirklich krank ist, gehe ich auch zum Tierarzt. So verantwortungsbewusst bin ich da schon. Jedoch fällt es mir schwer, bei jeder "Kleinigkeit" hinzugehen. Ich gehe ja auch nicht immer gleich zum Arzt. Meine Erfahrungen mit meinen Tieren haben oft gezeigt, dass ein Tierarztbesuch häufig nicht nötig ist, da oft die Zeit Besserung bringt, was mir ein befreundeter, leider jetzt verstorbener Tierarzt auch schon mal bestätigt hat.

Ich muss wohl dazu sagen, dass meine Katzen keine reinen Hauskatzen, sondern sehr ausgiebige Freigänger, also eher Hofkatzen und damit ziemlich robust sind.

Da der Unfall meiner Katze leider vor ihrer Zeit bei mir war, habe ich leider vergeblich über den Tierarzt versucht, an ihre alte Krankenakte heranzukommen, um mal zu erfahren, wie stark sie damals verletzt wurde.

Aber du hast recht, ein Tierarztbesuch ist wohl mal fällig. Sie soll ja nicht unter Schmerzen leiden müssen.
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #4
Hallo Malenschen! Erstmal willkommen im Forum.

Sorry, aber ich bin grade ein bisschen schockiert. Du schreibst, du bist selten beim Tierarzt, weil du die Kosten scheust. Heisst das, dass deine Katzen nicht geimpft sind? Sie sind doch Freigänger oder? Tut mir leid, aber grade dann ist es doch wichtig, dass sie geimpft sind und einmal im Jahr durchgecheckt werden.

In deinem anderen Thread schreibst du, dass deine Katze Fellprobleme hat. Das kann, wie Ash schon geschrieben hat, evtl. an der Ernährung liegen. Was sie bekommt, ist nicht gerade hochwertig. Aber da kannst du dich ja mal ein bisschen im Unterforum Ernährung einlesen.

Ich rate dir dringend, doch mal mit der Katze zum Tierarzt zu gehen, vor allem wenn sie Schmerzen hat. Die hat sie ja anscheinend schon länger. Nur der kann rausfinden, ob das mit dem damaligen Unfall zusammenhängt. Also - Kosten hin oder her - lass die Kleine nicht länger leiden.

LG Susanne
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #5
Ähm, okay, ich verstehe dein Entsetzen und kann dich angesichts deiner anderen Ausgangsposition verstehen.
Aber ich denke, dass es hier zu weit geht, über grundlegende Haltungsmethoden zu diskutieren. Ich befürchte, es ist für Katzenliebhaber schwer nachvollziehbar, eine Katze als "Tier" zu sehen. Ich glaube, du wirst nicht verstehen, was ich damit meine und es ohnehin in den falschen Hals bekommen. Daher verzichte ich mal auf weitere Aufklärungsversuche.

Den Katzen geht es bei mir als Dorf-/Hofkatze sicher besser als in ihrer vorherigen Situation. Wie gesagt, sie sind zugelaufen. Die eine sogar von ihrem alten zu Hause mehrmals weg, bei dem sie sowohl in der Wohnung als auch draußen leben konnte, Markenfutter und -pflege bekam und mit im Bett schlafen durfte. Ihr scheint wohl die robustere Lebensweise lieber gewesen zu sein... Eine andere meiner Katzen war vorher ein Streuner im Dorf, kam dann aber irgendwann mal bei mir an und blieb bis zu seinem Lebensende mit min. 18 Jahren. Angesichts des hohen Alters kann also das Katzenleben bei mir doch nicht so schlecht sein.

Zur Ernährung: Da das Fell vorher immer echt chic und die Katze fit war, kann sie meiner Ansicht nach nicht so schlecht sein, wie du glaubst.

Und nochmal zur Beruhigung: Ja, ich werde mit ihr zum Tierarzt gehen.

Ich weiß nicht, ob meine Katze Schmerzen hat. Sie bewegt sich und will überall dabei sein, sich schmust, sie frisst jetzt wieder besser (bei der Hitze war es weniger). Spätestens, nachdem sie Schmerzmittel verschrieben bekommen hat, wird man ja merken, ob sie wirklich Schmerzen hatte, oder ob es eher eine schmerzlose Versteifung der Gelenke ist.

Ich hatte die Hoffnung, durch diesen Aufruf jemanden zu erreichen, der vielleicht Erfahrungen mit Katzen hat, die vor vielen Jahren mal einen Autounfall o.ä. hatten.

Noch einmal zur Klarstellung: Du hast grundsätzlich recht mit deinen Anmerkungen. Ich widerspreche dir da nicht. Aber ich hoffe, du versuchst mich auch wenigstens ein bisschen zu verstehen.

Danke und liebe Grüße!
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #6
Malenschen, es geht mir überhaupt nicht darum, Haltungsmethoden zu diskutieren. Aber woher willst du wissen, was ich in den falschen Hals kriege und was nicht? Und du hattest in deinen vorherigen Postings auch nicht genauer beschrieben, wie deine Katze lebt. Also ist sie eher eine Hofkatze, wenn ich das richtig verstanden habe.

Aber du schreibst, dass deine Katze schon längere Zeit humpelt und nun auch schlechtes Fell hat und du nur wenn es sein muss zum Tierarzt gehst. Und darüber bin ich schockiert. Ja, sicher, sie ist 'nur' ein Tier. Aber entweder sie gehört dir, dann bist du auch für ihr Wohlergeben verantwortlich. Und dazu gehören nunmal auch Impfungen etc. trotz hoher Kosten. Ich kann auch nicht beurteilen, ob es ihr bei dir besser oder schlechter geht als bei den Vorbesitzern.

Leider, oder besser: zum Glück, habe ich bisher noch keine Erfahrung mit Unfallfolgen. Meine drei Kater sind zwar auch Freigänger, hatten aber bisher GSD noch keinen Autounfall. Deswegen kann ich dir da nicht helfen.

Alles Gute für deine Katze und LG
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #7
Ich befürchte, es ist für Katzenliebhaber schwer nachvollziehbar, eine Katze als "Tier" zu sehen

.. was soll eine Katze sonst sein, als ein Tier?

.. gleichzeitig ist es ein Familienmitglied und gleichzeitig besteht für Tiere in unserer Obhut eine FETTE Verantwortung - deshalb ist mit einem Schmerzpatient eher schnell ein Arzt aufzusuchen - das ist halt so eine Sache - aufklären musst Du da weniger ...

.. ich hatte bereits eine frühere Unfallkatze - was willst Du wissen - ob Du zum Arzt sollst, wenn Du das Gefühl hast, die Katze habe Schmerzen? Ja ...
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #8
Also, ja, es ist eine Hofkatze. Und ja, sie humpelt ein wenig seit dem Unfall, trotz tierärztlicher Behandlung blieb das zurück. Jedoch hat sich das Humpeln in den letzten Tag in der beschriebenen Weise verstärkt. Ihr Verhalten hat sich dabei jedoch nicht verändert, d.h. sie ist anhänglich und aktiv. Daher kann ich nicht sagen, ob sie ein "Schmerzpatient" ist. Außerdem steht der Tierarztbesuch außer Frage.

Ich führe das schlechtere Fell eher darauf zurück, dass sie bei der Hitze wenig gefressen und daher Mangelerscheinungen hat. Ich wollte mich hier nur mal umhören, wie eure Erfahrungen dazu sind. Aber das gehört zu dem anderen Thema und nicht hier her.

Es ging bei meiner Frage eher darum, ob jemand etwas dazu sagen kann, ob das Humpeln auf einen Unfall zurückgeführt werden kann, der ca. 7 Jahre zurückliegt, beispielsweise aufgrund fehlerhaft zusammengewachsener Knochen oder so.

Ich merke schon, dass ich hier erhitzte Gemüter verursache...
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #9
.. mir verursacht das keine Hitze, aber Bedenken ...

.. klar, kann das alles auf Spätfolgen zurückzuführen sein, es kann aber auch ein Dorn im Fuß sein und eine derbe Entzündung wirkt zunehmend und, und, und ...
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #10
Das kann schon möglich sein, dass es auf den Unfall zurück zu führen ist,
aber das können wir hier nicht mit Sicherheit sagen.
Nur ein Tierarzt kann sowas definitiv beurteilen. Ich würde dir raten, die Hinterläufe röntgen zu lassen.
Und auf jeden Fall abchecken ob sie Schmerzen hat.
Aber um einen Tierarztbesuch wirst du nicht herum kommen ;-)
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #11
Ich will auch nicht um einen Tierarztbesuch herumkommen! Der steht wirklich außer Frage. Ich muss nur noch abwarten, bis meiner sehr freiheitsliebende Katze hier wieder auftaucht.

Es ging mir hier wirklich nur um einen Erfahrungsaustausch.

Vielen Dank für eure Anworten!
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #12
Ich glaube dir ist mehr geholfen, wenn du zum Tierarzt gehst, die Diagnose hast und dann um Erfahrungen anderer bittest.
Vor allem, dann können User wirklich direkt an der Ursache arbeiten und dir Tipps geben.

Jetzt gerade ist es mehr so ein rumrätseln..

Ich wünsche dir und deiner Miez auf jeden Fall, dass es nichts Schlimmes ist
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #13
Vielen Dank!

Ich teile euch dann mit, was der Tierarzt so gesagt hat.
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #14
Beim Gehen sahen ihre Hinterbeine und ihre Hüfte schon immer etwas steif aus. Aber in den letzten Monaten hat sich ihr Gehverhalten stark verschlechtert. Sie humpelt stark und dreht ein Hinterbein beim Gehen ein. Außerdem wirkt ihr Gang hinten "gestelzt". Daher geht sie eher selten, sondern "hoppelt" lieber, wenn sie sich fortbewegt.

Kann es sein, dass dieser "Schub" darauf beruht, dass sie vor ca. sieben Jahren mal angefahren wurde? Kann es daran liegen, dass die Knochen damals nicht ordentlich wieder zusammengewachsen sind? Sie war damals auf jeden Fall in tierärztlicher Behandlung. Ich kenne aber weder die Diagnose noch den Behandlungsverlauf.
Naja, wenn das Tier sich schon von Anfang an "steif" bewegte, wäre damals ein guter Zeitpunkt gewesen zum Tierarzt zu gehen und das richten zu lassen.

Ist die einzige Möglichkeit die Gabe von Schmerzmitteln? Oder könnte auch so eine Art "Krankengymnastik" helfen?

Ich würde mich über Antworten freuen, die mir mit ihren Erfahrungen oder Kenntnissen weiterhelfen können. Es tut mir wirklich im Herzen weh, sie so humpeln zu sehen.

Wenn es meine Katze wäre, ist das ein Zeitpunkt an dem ich mich entscheiden muss und im Sinne des Tieres denken muss.

Wenn ich ihm Schmerzmittel gebe, dann tut ihm die Stelle sicher nicht so weh - sofern sie denn jetzt wehtut, was niemand weiß. Aber Katzen wissen nicht, dass sie Stellen, die verletzt sind nicht voll belasten dürfen, nur weil sie nicht mehr weh tun.

Nach 7 Jahren Steifheit tust Du dem Tier nun keinen Gefallen mehr mit Behandlungen. Sie sind womöglich gar nicht mehr möglich, weil sich mittlerweile Gelenke verwachsen haben und gar nicht mehr funktionieren werden.

Es kann gut sein, dass Du mit jeder Gegenmaßnahme dem Tier nur größere Schmerzen zufügst als die "Behinderung" jetzt schmerzt.

In der Tierwelt funktioniert das auch ganz anders mit den Schmerzen. Es gehört zum Überlebnskampf dazu, Schmerzen nur solange zu empfinden bis die Heilung eintritt oder abgeschlossen ist. Gibt es keine Heilung, dann lassen die Schmerzen mit der Zeit nach und das Tier "findet sich damit ab".

Für den Menschen sieht es nach einem leidenden Tier aus, wenn es sich nicht richtig bewegen kann, aber das ist nicht immer richtig. Viel mehr geht es darum zu erkennen ob das Tier noch "Lebensfreude" verspürt oder einfach nur noch so vor sich hin vegetiert.

Wenn das Tier keine Lebensfreude mehr hat, halte ich es für den besten Schritt es einschläfern zu lassen.

... wie gesagt, immer aus Sicht des Tieres. Dass Menschen es oftmals nicht übers Herz bringen ihr "Familienmitglied" in die andere Welt zu "entlassen", ist ein anderes Ding ... aber hey, bitte denkt im Sinne des Tieres dabei und stellt Eure eigenen Gefühle ein Stückchen zurück.


Nur meine Meinung ...

... ich werde es auch so machen, das Tier wird nicht von Tierarzt zu Tierarzt getragen, wenn die Hoffnung auf die "Rückkehr der Lebensfreude " eher aussichtslos ist.

Gruß, Frank
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #15
Danke für die Antwort, Frank!

Meine Katze ist erst ein paar Jahre nach dem Autounfall zu mir gekommen. Be ihren vorherigen Besitzern war sie in tierärztlicher Behandlung. Das leichte Humpeln konnte wohl nicht vermieden werden. Aber ich weiß leider nicht, wie sehr sie damals verletzt wurde.

Es ist jetzt nicht so, dass meine Katze irgendwie lustlos oder niedergeschlagen wirkt. Im Gegenteil: Sie ist nach wie vor aktiv, will überall dabei sein, schmust, putzt sich und frisst auch wieder. Es sieht nur leider ziemlich übel aus, wenn sie geht (und nicht "hoppelt", wie sie es meistens macht).

Mal sehen, was der Tierarzt dazu sagt. Ich würde sie jetzt auch nicht x-Mal operieren und richten lassen, wenn zum einen ein Erfolg ungewiss ist und zum anderen festgestellt wird, dass der Katze selbst das Humpeln nichts ausmacht bzw. sie keine Schmerzen hat. Nur weil es für mich als Mensch nicht schön anzusehen ist, wie sie sich fortbewegt, muss sie nicht durch eine überzogene tierärztliche Behandlung gestresst werden, wenn diese "Behinderung" ihr selbst eigentlich nichts ausmacht.

Schade, dass Tiere einem nicht einfach sagen können, wie sie es selbst sehen!
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #16
Hallo,

ja, ich denke das ist Arthrose (schmerzhaft) als Spätfolge des Unfalls. Und das struppige Fell kann ein Anzeichen für Schmerzen sein.
Gerade Katzen lassen es sich nicht anmerken, wenn sie Schmerzen haben, weil sie dann leichte Beute sind. Deshalb müssen wir als Halter eben darauf achten. Und wenn ein vormals gepflegtes Fell ungepflegt und struppig wirkt und die Katze zudem auch noch verstärkt humpelt, hat sie sogar sehr große Schmerzen. :cry:

Ich kann eine Tablette nehmen, wenn meine Arthroseschmerzen wieder sehr schlimm sind, weil ich ein Mensch bin, aber die Katze kann es nicht sagen und wenn diese ganzen Anzeichen da sind, hat sie schon lange schlimme Schmerzen.

Bitte zögere den Tierarzt-Besuch nicht raus.

Dem Miez gute Besserung!
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #17
Hallo Malenschen,

aus eigener Erfahrung kann ich dir nur den Rat geben zum Tierarzt zu gehen. Den Bruch wird er nicht mehr richten können, das ist zu lange her.

Meine Katze hatte 1996 den Unfall mit doppelten Beckenbruch usw. und lebt heute noch. So wie du es beschreibst, sieht es bei meiner auch aus. Normales laufen geht, rennen wird so eine Art gehoppelt.

Es ist bei den Tieren wie bei uns Menschen, sie belasten dann auch die Muskeln anders und entlasten schmerzende Stellen.

Aber nur der Tierarzt wird dir jetzt sagen können, wie du ihr helfen kannst. Ich denke es wird zur dauernden Medikamentengabe kommen. Achte dabei bitte unbedingt auf Medikamente, die nicht auf die Nieren und andere Organe gehen, deine Mieze ist eh nicht mehr die jüngste. Sprich mit dem Tierarzt drüber, ggf. die Nierenwerte zusätzlich messen lassen.


@jokin,
du würdest also ein Tier, was Schmerzen hat, einschläfern lassen???? Auch wenn man ihm mit Medikamenten helfen kann???? Wow, tolle Einstellung.
Dann hätte ich meine Katze ja schon vor 10 Jahren einschläfern lassen müssen. Hätte ihr somit 10 wundervolle Jahre genommen, in denen Sie durch Feld und Flur laufen durfte, Mäuse und Fische fangen durfte, bei mir sein durfte, mit mir schmusen durfte, mit mir auf dem Sofa schlafen durfte? Nie und nimmer, so lange ich dem Tier ein tolles, angenehmes Leben bieten kann, auch wenns mit Medikamenten ist.

Ich habe auch Schmerzen wegen eines Autounfalls und muss Tabletten nehmen. Hab auch nicht immer Lust. Deswegen lass ich mich aber auch nicht einschläfern oder nehme mir das Leben.
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #18
Jetzt habe ich doch beinahe vergessen, euch von dem Tierarztbesuch zu berichten:

Aufgrund der Vorgeschichte und der Untersuchung geht der Tierarzt von Athrose aus, die leider nur mit Schmerzmitteln behandelt werden kann. Man könnte die Katze röntgen lassen, um genau zu erkennen, wo das Problem liegt. Allerdings wäre die Behandlung danach die gleiche: Schmerzmittel. Daher werde ich wohl davon absehen, meine Katze röntgen zu lassen, was aufgrund der nötigen Narkose ja auch nicht ganz ungefährlich für sie ist. Der Tierarzt hat ihr eine Spritze mit Schmerzmittel gegeben und mir ein Medikament mitgegeben, das ich ihr einmal täglich über das Futter verabreichen soll.

Ich soll jetzt erstmal beobachten, wie die Katze sich mit dem Schmerzmittel verhält, um festzustellen, ob sie wirklich Schmerzen hatte oder es eher eine Fehlstellung ist. Und dann muss man entscheiden, ob man dauerhaft Schmerzmittel verabreicht, oder erstmal abwartet und erst dann einschreitet, wenn sich die Athrose verstärkt und die Katze sich nicht mehr so wohl fühlt wie jetzt. Die Nebenwirkungen und Langzeitschäden durch die dauerhafte Gabe von Schmerzmitteln soll man ja nicht unterschätzen.

Vielen Dank für eure Ratschläge!
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #19
Moin Malenschen,

wenn du Schmerzmittel auf Dauer geben sollst, würde ich mich um homöopathische Mittel kümmern.
Es gibt da zum Beispiel Zeel, was ich meiner auch gebe.

Du darfst bitte nicht vergessen das die Katze nicht jünger wird. Und Medikamente, die dauernd auf die Organe wirken sind dann nicht gut.
 
  • Folgen eines Autounfalls? Beitrag #20
wenn du Schmerzmittel auf Dauer geben sollst, würde ich mich um homöopathische Mittel kümmern.
Es gibt da zum Beispiel Zeel, was ich meiner auch gebe.

Du darfst bitte nicht vergessen das die Katze nicht jünger wird. Und Medikamente, die dauernd auf die Organe wirken sind dann nicht gut.

Danke für den Tipp, Tex. Ich werde mich mal um homöopathische Mittel kümmern.

Ich hatte auch nicht vor, meiner Katze ab jetzt dauerhaft dieses Schmerzmittel zu geben, da ich keine Langzeitschäden riskieren will. Dafür ist sie nocht zu jung, um die Gefahr zu ignorieren. Was würde es bringen, wenn sie jetzt weniger Schmerzen hätte und dafür in zwei, drei Jahren die Nieren o.ä. versagen würde?! Sie ist ja noch aktiv und bewegt sich. Ich würde gerne so lange wie möglich damit abwarten, ihr regelmäßig Schmerzmittel mit solchen Nebenwirkungen zu geben. Es ist eine verfahrene Situation...

Aber danke nochmal für den Tipp mit "Zeel"! Kann das Mittel Nebenwirkungen und Langzeitschäden hervorrufen?

Außerdem bin ich gar nicht so sicher, ob das Zeug wirklich wirkt. Sie humpelt nämlich nach wie vor.
 
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