Ich habe eine Nichte (fast 4) und einen Neffen (fast 2) und beide werden bei sich zu Hause mit Katz, Hund und Vogel groß. Die eigenen Katzen sind aber im ganzen Haus verstreut, so daß da der Kontakt nicht ganz so dicke ist. Bei mir können sie sich etwas näher kommen, hab nur ne normale Wohnung und kein grosses Haus.
Ich merke richtig wie interessant es für unseren 5 Monate alten Rufus ist, wenn meine Nichte mal bastelt oder malt. Er geht immer ganz nah zu ihr und guckt zu, manchmal stibitz er auch nen Filzstift oder ein Blatt Papier. Er sucht richtig die Nähe meiner Nichte. Mein Neffe hat Rufus mal am Schwanz gezogen, weil ich ganz kurz nicht aufgepasst habe. Das hat sich Rufus natürlich nicht gefallen lassen und ihm eine getafelt. Das weiß mein Neffe auch Wochen nachher noch. Da hat die Erziehung von Kater und Kind untereinander gut geklappt. Mein Neffe zeigt heute noch auf die Hand und sagt "aua", wenn er Rufus sieht, obwohl Rufus nicht mit Krallen gehauen hat, sondern nur rein mit der Pfote.
Man kann nicht immer überall dabei sein, überhaupt wenn man einen so kleinen Kater und einen so kleinen Sohn hat. Aber die können auch voneinander lernen.
Außerdem kann ich Dir auch nur raten, wie viele vor mir schon, eine Zweitkatze anzuschaffen.
Das was das Katerchen da zeigt ist reines Spielverhalten, genauso würde er nämlich mit seinen Geschwisterchen spielen. Wie soll er es auch anders kennen, wenn er schon so früh von Mama und Geschwistern weg mußte.
Hoffe, ihr findet für alle eine gute Lösung.