Sammy war mein ein und alles

Diskutiere Sammy war mein ein und alles im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo aus einem traurigen Anlass, erst das eigene Leid hat mich in das Katzen-Forum geführt - so wie man meistens erst dann zu Gott betet, wenns...
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #1
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sammyli

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Hallo aus einem traurigen Anlass,
erst das eigene Leid hat mich in das Katzen-Forum geführt - so wie man meistens erst dann zu Gott betet, wenns einem schlecht geht. Viele Eurer Beträge habe ich inzwischen (oft mit Tränen) gelesen und sie haben mir sehr geholfen zu verstehen, dafür danke ich Euch so sehr.

13 Jahre ist er geworden - 13 Tage war er krank - am Freitag, den 13.8. habe ich die Entscheidung getroffen und am vergangen Montag um 13 Uhr wurde er eingeäschert.

Gerne würde ich eure (auch schonungslose) Meinungen und Erfahrungen zu dem Verlauf erfahren. Aber ich warne euch, das folgende ist nur für starke Nerven:

Bei Sammy wurde im Alter von 10 Jahren ein beginnendes Nierenleiden diagnostiziert, mit Homöopathie und Renal-Futter ging es ihm 3 Jahre gut. Auch das wachsende Fibrosarkom im Unterbauch hat ihn scheinbar nicht groß gestört, Tierarzt riet noch vor 4 Wochen dringend von einer OP ab, da es massive Wundheilungsstörungen geben könnte. In den letzten Monaten hat er ein bischen mehr getrunken und seine Kratzbäume nicht mehr benutzt, auch hat er sich irgendwie öfter im oberen Stockwerk auf dem Fellteppich aufgehalten. Aber sonst hat er gefuttert wie ein Scheunendrescher, geschmust und man hat ihm überhaupt nichts angemerkt. Und vor 2 Wochen hat er von heut auf morgen sehr viel getrunken, viel Wasser gelassen, ihm war speiübel, und null Apettit - es ging von Tag zu Tag bergab. Er bekam fürchterliche Verstopfung und hat verzweifelt gepresst, daß ich Angst bekam. Natürlich gab ich ihm in Zusammenarbeit mit der TÄ täglich Infusionen, auch ein Herzmittel (Prillium), homöp. Tropfen, einmal auch eine Spritze gegen Übelkeit, Ulmenrinde und Sahne gegen die Verstopfung - und ganz viel Zeit und Liebe.
Nach 10 Leidens-Tagen hat ein 2. Tierarzt seinen Bauch geröngt und eigentlich nicht schlimmes gefunden. Hat ihn angeschaut, abgetastet und angefühlt und gemeint: sieht sehr schlecht aus und er hat Schmerzen in der Nierengegend, könnte evt. auch Metastasen in Lunge, Darm oder Niere haben und auf Grund der sehr weißen Nase und Mundschleimhaut vermutlich eine starke Anämie und er würde ihn auch gleich einschläfern wenn ich einverstanden wäre. Er sähe eine letzte Chance mit Cortison als Versuch. Natürlich war ich mit Cortison einverstanden. Nachts darauf war Sammy sogar ein wenig hungrig und etwas munterer, am nächsten Morgen wieder schwach --> dann noch eine Spritze Cortison - wieder ein kurzes Aufleben und dann nur noch Herumkauern neben den Türschwellen, gesenkter Blick, null Apettit, verzweifelte Versuche zu koten, zeitweise wollte er auch nicht berührt werden, zwischendrin hat er ganz komisch, fast singend auf meinem Bauch geschnurrt, manchmal auch ein paar leise Stöhnlaute von sich gegeben.
Und dann letzten Freitag rief ich den Tierarzt an, der meinte es wäre gut mich für die Euthanasie zu entscheiden, er wäre nur noch 1,5 Stunden in seiner Praxis. Sammy würde leiden und könne evt. bald schwere Krämpfe bekommen, aber u.U. auch einfach langsam ins Koma fallen und einschlafen. Ich könne ihn jedoch am Wochenende auch zum Notdienst zum Einschläfern geben, aber dann unbedingt jede weitere Behandlung wie Infusionen ect. ablehnen. Schweren Herzens habe ich die letzte Stunde mit Sammy verbracht, weinend streichelnd und ihm für die schöne Zeit dankend. Ich würde Sammy jetzt den letzten Liebesbeweis geben. -->Der Tierarzt fühlte meine Bereitschaft zum Loslassen und nach genauer Untersuchung und meinem Einverständnis hat er dann die Beruhigungsspritze und danach die Narkose aufgezogen ..... Sammy ist ruhig in meinen Händen eingeschlafen..... und dann kam der Hammer: 10 Minuten danach zuckte sein kleiner Körper wie elektrisch, Vorder- und Hinterbeine und Bauchdenke. Der Tierarzt erschrak, aber bestätigte nach genauer Untersuchung, daß Sammy bereits 100% tot ist. Ich schrie: "geben Sie ihm noch was". Dann zog der Tierarzt nochmal eine Spritze mit Gift auf und stach sie in den Brustraum. Aber die Zuckungen gingen unverändert weiter und hörten erst nach 45 Minuten auf. Der Tierarzt hatte Tränen in den Augen und sagte, daß Sammys Seele mich nicht loslassen will, er wolle mich nicht allein lassen, weil ich so furchtbar leide. Und dies wäre ein deutlicher Beweis, daß Tiere wirklich eine Seele haben.

Dann eine Stunde später, nachdem Sammy sich nicht mehr bewegte, lief hellrotes Blut aus seiner Nase und gerann erst nach sehr langer Zeit. Ich hatte das Gefühl, er stirbt immer noch so still und leise vor sich hin, obwohl er langsam kalt und starr wurde. Ich habe das Fenster die ganze Nacht weit offen gelassen, damit seine Seele fortfliegen kann.

Wenn ich jetzt hier meinen eigenen Text so lese, dann denke ich, meine Entscheidung zur Euthanasie war vielleicht schon richtig, aber im Nachhinein habe ich große Zweifel: ich hätte Sammy noch eine längere Chance mit Cortison behandeln sollen - er war noch nicht abgemagert - das Fell war noch ganz seidig - er starb in voller Schönheit in meinen Armen. So viele andere Katzen sind viel schlimmer beinander und leben immer noch. Ich kann nicht begreifen, daß es so schnell bergab bis zum bitteren Ende ging.
Die Einsamkeit und Erinnerung tun so furchtbar weh .....
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #2
Liebe Sammyli,
es tut mir sehr leid, was du mit deinem Sammy erleben musstest
und dass du ihn unter so schrecklichen Umständen verloren hast.

Nach dem, was du über das Fortschreiten seiner Krankheit und
sein Verhalten in der letzten Zeit geschrieben hast, glaube ich,
dass der Zeitpunkt, seinem Leiden ein Ende zu setzten, richtig
gewählt war, dass alles weitere für ihn eine Qual gewesen wäre.

So schwer es für dich war, diese Entscheidung zu treffen - und
dann noch mit dem Gefühl, dass der Tierarzt nur noch kurz da
ist und sonst entweder ein Wochenende mit Schmerzen oder die
Erlösung durch einen unbekannten Notarzt gedroht hätten - so
gut war es trotz allem, was dann passiert ist, für deinen Sammy,
dass seinen Schmerzen nun ein Ende bereitet wurde.

Ich habe noch nie gehört, dass nach der letzten Spritze ein Tier
so lange gezuckt hat, also Muskelkontraktionen zeigte, aber vom
Narkosemittel her und auf alle Fälle nach der zusätzlichen Spritze
wird er davon bestimmt nichts bewusst mitbekommen haben.

Ihr beide wart euch sehr eng verbunden, aber ob das wirklich
der Grund für die weiteren Zuckungen nach der Spritze sein kann,
dass er nicht gehen konnte, erscheint mir doch unwahrscheinlich.

Es war für dich bestimmt besonders schlimm, das mitzuerleben.
Ich hoffe, dass du trotzdem irgendwann diese Bilder nicht mehr
vor Augen hast, sonder dich an deinen Sammy so erinnerst, wie
er zu Lebzeiten war.

Sammy hat einen langen Kampf gekämpft - er wurde dabei von dir
immer liebevoll begleitet. Jetzt endlich hat er es geschafft, er muss
nicht mehr leiden. Er hat den Weg über die Regenbogenbrücke geschafft.
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #3
Liebe Sammyli es ist so schlimm ,ein geliebtes Tier zu verlieren. Für dich muß es ganz furchtbar gewesen sein, weil dein Sammy noch so lange gezuckt hat.
Du hast mein tiefstes Mitgefühl. Laß dich mal in den Arm nehmen.
Lieber kleiner Sammy lebe wohl, jetzt hast du keine Schmerzen mehr.
Grüß bitte meine vier kleine Lieblinge von mir.
Ganz traurige Grüße von Kathi.
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #4
Liebe Sammyli!

Du hast mein vollstes Mitgefühl. Muß schrecklich gewesen sein. Das mit dem Zucken kann ich mir auch nicht erklären. Normalerweise legt die Narkose die Muskeln lahm. Hm, ich persönlich finde die Erklärung mit noch-nicht-loslassen-können der Tierseele ein bißchen abgedreht, besonders in so einer Situation. Klar haben Tiere Seelen. Aber da ist m.E. was mit dem Körper passiert, was zu den Zuckungen geführt hat. Ich würde bei so einem Kommentar unweigerlich ein schlechtes Gewissen kriegen und mich sorgen, daß ich die falsche Entscheidung getroffen habe.

Es tut mir so leid, daß Du ihn auf diese Weise verabschieden musstest.

Ich denke, Du hast das Richtige getan. Es heißt ja nicht, nur weil man es einem Tierchen äußerlich nicht ansieht, daß es nicht leidet. Ich denke nicht, daß es eine vorschnelle Entscheidung war und Dein Tierarzt hat Dein Schätzchen ja gekannt, als er Dir geraten hat.

Ich drück´ Dich ganz lieb in Gedanken. Alles erdenklich Gute für Dich!

Und Du, mein lieber Sammy: Dir wünsche ich unglaublich viel Spaß auf der anderen Seite. Du warst tapfer und hast gekämpft. Du hast ein schönes Zuhause gehabt und bist geliebt worden. Was Besseres kann einer so lieben Seele nicht passieren. Mach´s gut!
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #5
Die Entscheidung die du treffen musstest ist immer schwer. Auch zu einem späteren Zeitpunkt hättest du dir Gedanken gemacht. Ich denke für deinen Sammy war es besser so. Jedes Tier hat ein Leben ohne Schmerz verdient und du hast deine Entscheidung aus Liebe zu Sammy getroffen.
Viel Kraft wünsche ich dir!
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #6
Mir stehen nach deinem Bericht die Tränen in den Augen. Muß furchtbar gewesen sein. Mit den Zuckungen, das habe ich Gott sei dank in 20 Jahren Katzenhaltung niemals erleben müssen.
Aber die Symptome die du berichtet hast hatten wir auch bei unserm 18 Jahre alten Bubchen und wir haben auch entschieden ihn einzuschläfern lassen-weil es das einzige richtige war was wir machen konnten-alles andere wäre Quälerei für ihn gewesen. Mach dir keine Sorgen-das es falsch gewesen sein könnte-das beantworten alle hier mit Nein.
Denk an die schönen Jahre zurück und trage ihn immer in deinem Herzen.
Sei gedrückt-das Tanjachen
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #7
Sammily auch ich drück Dich mal ganz doll.

So etwas schlimmes habe ich zum Glück noch nicht mitmachen müssen. Als ich meine erste Katze einschläfern lassen musste, war ich gerade wieder Zuhause (Allein!), machte ihr Kistchen fertig zum begraben und sehe nur aus den Augenwinkeln wie sie zuckte. Ich war voller Panik, dachte sie lebt noch und quält sich jetzt. Habe den Tierarzt angerufen, waren so ungefähr 20 Kilometer bis zu ihm und war wirklich völlig panisch. Aber zum Glück waren es bei mir nur wenigen Sekunden, wo die Nerven von Minki 1 nochmal zuckten.

Sammy, mach es gut im RBL und grüße mir meine Lieblinge.
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #8
Fühl dich virtuell mal ganz dolle gedrückt!
Es ist schlimm, ein Tier auf so eine Art und Weise zu verlieren, aber deine Entscheidung Sammy an diesem Punkt seines Leidensweges gehen zu lassen war richtig. Auch wenn die letzte Stunde sicherlich alles andere als friedlich war, denke auch ich das Sammy davon sicherlich nichts mehr mitbekommen hat und ruhig seinen Weg zur RBB angetreten hat.
Dort hat er jetzt keine Schmerzen mehr, ist wieder jung und kann zusammen mit den anderen Tieren herumspringen und tollen.

Lieber Sammy, ich hoffe das du deinen Platz hinter der Regenbogenbrücke gefunden hast und von dort aus auf deine Menschen aufpasst!
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #9
Liebe Sammyli,
es tut mir sehr leid, was mit Deinem Sammy geschehen ist. Im Verlauf einer Nierenerkrankung steht man öfters vor der Frage: wann ist der richtige Zeitpunkt?
Hättest Du auf das bittere Ende gewartet - und wie Du es beschreibst, war es nah! - würdest Du Dir jetzt auch Vorwürfe machen, nicht früher entschieden zu haben.
Du hast Sammy in Würde gehen lassen, nicht als ein abgemagertes Häufchen Elend, das ist gut so.

Meine unvergessene Tinka war nieren- und zuckerkrank, bei ihr gab es auch diese Zuckungen, als das Herz bereits nicht mehr schlug. Das kommt leider vor und ist für uns schrecklich.

Ich bin davon überzeugt, dass Katzen eine Seele haben, die unbeschadet irgendwo weiter lebt.

Lieber Sammy, Du hast ein schönes Leben gehabt, 13 ist zwar nicht uralt, aber auch eine ganz schön lange Zeit. Machs gut, da wo Du jetzt bist - und pass auf Sammyli auf.

Viele liebe Grüsse,
Kerstin
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #10
Hallo Ihr Lieben !
Eure Anteilnahme, die Kommentare und die "Umarmungen" helfen mir sehr. Und dafür bin ich euch von Herzen dankbar. Ich hatte inzwischen Gespräche mit meiner ehemaligen Tierheilpraktikerin und der 1.TÄ. Alle, genau wir ihr hier im Forum, sind sich sicher, daß der Zeitpunkt für die Euthanasie absolut gepaßt hat und daß Sammy die Zuckungen und das Bluten mit Sicherheit nicht mehr gespürt hat. Trotzdem interessieren mich eure Erfahrungen und Kommentare dazu auch weiterhin, ich kann das Thema einfach noch nicht abhaken.

Aber so langsam verändert sich mein Schmerz, ich bin nicht mehr so furchtbar verzweifelt und kann das Ganze irgendwie besser akzeptieren. Sammy war meine dritte Katze im Zeitraum von 25 Jahren und irgendwann werde ich wieder ein (oder gleich zwei) arme Kätzchen aus dem Tierheim befreien und ihm ein genauso schönes Leben bieten, wie es Sammy hatte.

Seid von mir auch alle gedrückt! Es wird einem viel leichter ums Herz, wenn man die mitfühlende Anteilnahme von Gleichgesinnten bekommt. Im Alltag mag ich nur mit ganz wenig Menschen darüber sprechen, denn auf herzlose und verständnislose Anworten kann ich verzichten.
Ganz liebe Grüße von der "Sammy-Mama"
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #11
Liebe Sammyli,

wir, die ebenfalls schon Tiere verloren haben, kennen dieses bodenlose Gefühl.
Trost zu spenden ist auch eine Art Selbsthilfe, bei mir jedenfalls.
Irgendwann sollten wir wieder einen gelassenen, heiteren und lebensfrohen Zustand erreichen:

"Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es Dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von Ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!

Und wenn Du Dich getröstet hast (man tröstet sich immer),
wirst Du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein.
Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.
Und Du wirst manchmal Dein Fenster öffnen,
gerade so, zum Vergnügen.....
Und Deine Freunde werden sehr erstaunt sein,
wenn sie sehen,
daß Du den Himmel anblickst und lachst.

Dann wirst Du Ihnen sagen:
Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!
Und sie werden Dich für verrückt halten."
(Antoine de Saint-Excupery)

Liebe Grüsse,
Kerstin
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #12
irgendwann werde ich wieder ein (oder gleich zwei) arme Kätzchen aus dem Tierheim befreien und ihm ein genauso schönes Leben bieten, wie es Sammy hatte.

Seid von mir auch alle gedrückt! Es wird einem viel leichter ums Herz, wenn man die mitfühlende Anteilnahme von Gleichgesinnten bekommt. Im Alltag mag ich nur mit ganz wenig Menschen darüber sprechen, denn auf herzlose und verständnislose Anworten kann ich verzichten.

Da freut sich sicher schon eine (oder zwei) kleine Katzenseele(n). Irgendwo wartet man schon auf Dich. Ging mir nach Whisky´s Tod genauso und *pling!* Da hat mich Joy im Tierheim angeschmust, die hat auf mich gewartet. :mrgreen:

Ich bin übrigens auch hier im Forum gelandet, als es mit Whisky´s Plattenepithelkarzinom schlechter wurde. Die Unterstützung hier hat mir sehr geholfen. Glücklicherweise habe ich ziemlich viele Katzenmenschen in meinem Umfeld, die das alles gut verstehen können und sich immer wieder nach Joy´s Befinden erkundigen, bzw. große Anteilnahme an Whisky´s Geschichte genommen haben.

Auf doofe Kommentare kann ich persönlich da und grundsätzlich auch prima verzichten.... Das traut sich bei mir aber - glaube ich - auch keiner... :evil:

Alles Liebe für Dich, fühl´ Dich gedrückt und laß´ Dich bald von einem oder zwei Pelznäschen trösten. Das hilft wirklich.
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #13
Ach ja , wenns nur nicht so weh tun würde. Gerade habe ich seine Urne ausgepackt .... Sammy war halt einfach eine Superkatze. Ich finde es so klasse, wie du dich um Joy kümmerst, mit der Chemo und so - echt Respekt - und auch alle anderen hier im Forum. Dabei krieg ich gleich wieder ein schlechtes Gewissen und denke ich hätte noch viel mehr für Sammy tun können - aber es ist vorbei.
Danke euch allen für die moralische Unterstützung !
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #14
Hey..
als ich den text grade glesen hab , hatt eich selber tränen in den augen. ich denke das es gut war das du ihn nicht noch länger bahandelt hast. ich sags mal so : der anblick wäre schlimmer gewesen wenn er total abgemagert und kein schönes fell mehr gehabt hätte. ich meine so ein anblick ist allgemein schlimm wenn man sehen muss wie sein tier stirbt. Lieber siehst du ihn noch wie er schön war. als wie das er abgemagert stirbt.
Mein beileid.

Viel Glück

Alice
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #15
Hey..
als ich den text grade glesen hab , hatt eich selber tränen in den augen. ich denke das es gut war das du ihn nicht noch länger bahandelt hast. ich sags mal so : der anblick wäre schlimmer gewesen wenn er total abgemagert und kein schönes fell mehr gehabt hätte. ich meine so ein anblick ist allgemein schlimm wenn man sehen muss wie sein tier stirbt. Lieber siehst du ihn noch wie er schön war. als wie das er abgemagert stirbt.
Mein beileid.

Viel Glück

Alice


Vielen Dank für die Anteilnahme. Stimmt schon was du sagst. Mein Tierarzt meinte: er ist sehr froh, daß ich den Mut gefaßt habe, das ist man seinem Tier schuldig. Und viele Tierbesitzer könnten nicht rechtzeitig loslassen und dann leiden die Tiere aber richtig und krepieren vielleicht ganz elendig. Sammy war ein sehr stolzer und mutiger Kater. Ach ja, und trotzdem: die Hoffnung stirbt zuletzt. Ganz liebe Grüße
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #16
Ach ja , wenns nur nicht so weh tun würde. Gerade habe ich seine Urne ausgepackt .... Sammy war halt einfach eine Superkatze. Ich finde es so klasse, wie du dich um Joy kümmerst, mit der Chemo und so - echt Respekt - und auch alle anderen hier im Forum. Dabei krieg ich gleich wieder ein schlechtes Gewissen und denke ich hätte noch viel mehr für Sammy tun können - aber es ist vorbei.
Danke euch allen für die moralische Unterstützung !

Liebe Sammyli!

Mach Dir bitte keine Vorwürfe. Du hast das absolut Richtige getan. Ich schließe mich da alice5580 voll an. Besser er kann in Würde gehen, gerade wenn Du sagst, daß er so ein stolzer Kater war, als daß er leiden und siechen muß.

Die letzte Gewißheit wird uns nie jemand geben können. Die können wir uns nur selber geben. Und es tut immer verdammt weh. Whisky hat mir so unendlich gefehlt. Wir konnten außer Schmerzmittel und Verwöhnen nichts mehr für ihn tun. Das war so bitter zu sehen, wie der Krebs gewachsen ist und mit welcher Würde er das getragen hat. Morgen ist sein 1. Todestag.....

Alle guten Gedanken für Dich, liebe Sammyli!!
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #17
Ich hatte einen ehemaligen Streuner-Kater. Er war auch mein ein und alles.
Als er krank wurde und im späteren Stadium nichts mehr zu sich nehmen wollte, habe ich ihn NICHT zwangsweise gefüttert. Er hätte es auch nicht ohne Probleme mit sich machen lassen und ich empfand es bei ihm als würdelose Quälerei.
Ich bin nach wie vor überzeugt, richtig gehandelt zu haben.

Einem anderen Kater, auch nierenkrank, habe ich die ganze Palette der Behandlungen zugemutet.
Ich bin mir nicht sicher, ob das richtig war........

Viele liebe Grüsse,
Kerstin
 
  • Sammy war mein ein und alles Beitrag #18
Liebe Sammyli!

Mach Dir bitte keine Vorwürfe....


Wollte mich gerne nochmal für eure hilfreichen Beiträge bedanken. Ich bin so froh für eure Anteilnahme, obwohl ich inzwischen in Urlaub war, um vielleicht auf andere Gedanken zu kommen, ist meine Trauer noch so unerträglich, die Tränen fließen ohne Ende... Wenn das so weitergeht, brauche ich noch einen Psychiater. Aber ich merke, daß es euch allen so geht, auch die Trauer um deinen "Whiskey", der kürzlich den 1. Todestag hatte. Und auch dir, Alice, so jung - und so weise Worte - danke.
 
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