Hallo,
lese gerade erst von dem kleinem Kerl, mensch das tut mir leid. Auf der anderen Seite ist es ja gut wenn es ihm offenbar besser geht.
Das er Apetitt hat dürfte doch ein sehr gutes Zeichen sein.
Eine Halskrause ist natürlich eine starke Belastung für den Kerl, ich würde uch versuchen darauf zu verzichten, selbst bei Kaiserschnittnähten haben wir bisher so ein Ding nicht gebraucht, hängt natürlcih auch einwenig von Verhalten des Tieres ab. Wir haben die Erfahrung gemacht das das Antiseptum auf der Wunde meist no solange so eklig schmeckt, das der Katze das Lecken vergeht.
Wenn Du sicher bist das Deine Tieräztin sonst sehr sorgfälltig ist würde ich milde walten lassen. Leider sind wir alle nicht nach Schema "F" gebaut und unsere Katzen auch nicht. So kann es während einer OP schon mal zu unvorhergesehenen Blutungen kommen. Da kann man noch so erfahren sein.
Wie es zur Geschichte mit unserem Kater kam, lässt sich nicht mehr ganz nachvollziehen, die Tierärztin kastriert am laufendem Band für den Tierschutz, an mangelnder Erfahrung kanns nicht liegen. Vielleicht war sie einen Moment abgelenkt. Wir sind da nie wieder zu wichtigen Eingriffen hin und nehmen nun lieber eine längere Fahrt in Kauf.
Der arme Kerl tat mir so leid, zumal er die Betäubung auch ganz schlecht verträgt und ungewöhnlich lange einen Kater hat. es geht ihm dann richtige dreckig.
Bei der Tierärztin, wo wir jetzt sind, darf man während der OP anwesend sein und wenns nur ist um das Köpfchen zu halten. Sie meint die Tiere bekommen das auf jeden Fall mit. Ich hab dann noch Nahtmaterial angereicht und weiss nun, wie das ganze verarbeitet wurde, das gibt irgenwie ein sicheres Gefühl und man fühlt sich nicht so Hilflos, wie beim Warten. Naja, das gibts aber wohl nicht überall.
Ich wünsche Dir und dem Kleinem, das die Sache bald vergessen ist.
LG Frank