In der Sommerausgabe des Magazins "Gesunde Tierliebe" (ist ein Magazin aus der Tierarzt-Praxis) ist ein toller Artikel über das Pica-Syndrom. Autorin ist die TÄ Sabine Schroll, die einigen vielleicht durch ihre Bücher ("Miez, Miez - na komm: Artgerechte Katzenhaltung in der Wohnung") bekannt ist.
Es wird nochmal betont, dass Pica eine psychische Störung ist, die den Zwangsstörungen zugeordnet wird, aber auch, dass das Fressen nicht zur Nahrung gehöriger Gegenstände auch organische Ursachen (schwere Grunderkrankungen) haben kann. Besonders die Behandlungstipps fand ich sehr löblich: Einmal natürlich penibelst Ordnung halten (klar), aber auch Eintagsküken, Rindfleisch und Hähnchenhälse anbieten, damit die Katze ihr Kaubedürfnis stillen kann. Es gibt wohl auch ein Medikament, das Katzen von ihren abnormen Gelüsten abhalten soll.
Wenn ich so überlege, ist Othellos Drang nach Kabeln und Co. mit der Zeit ja wirklich weniger geworden. Ich dachte immer, das liegt daran, dass er älter/erwachsener geworden ist. Vielleicht liegts ja aber auch am Teilbarf...