Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation

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  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #1
A

ash88

Gast
Hallo ihr Lieben,

ich würde ja ganz gerne eure Meinung hören.

Und zwar, wie alle wissen ist Peta eine sehr umstrittene Tierschutzorganisation.
Oftmals ist es so, entweder man hasst oder liebt Peta.

Ich selbst bin Mitglied bei Peta und finde diese Organisation sehr gut.
Was ich am besten finde ist, dass sie auf die Straßen gehen und wirklich kein Blatt vor den Mund nehmen bzw. die Wahrheit verschönigen. Außerdem ist Peta der Vorreiter in Sachen Aufklärung.

Peta musste sich erneut heftiger Kritik gegenüberstellen und hat die "schlimmsten Anschuldigungen" kommentiert, die ich euch nicht vorenthalten möchte.




1. „PETA ist radikal, extrem und umstritten“

Synonyme für radikal und extrem sind u.a. aufständisch, gründlich und lückenlos. Das finden wir eigentlich sehr positiv. Aber vermutlich haben Kritiker andere Synonyme wie dogmatisch oder fundamental im Sinne.
Die Frage ist aber: Wer ist radikal und extrem?
Die Frau, die weiterhin Kosmetika kauft, die an Tieren getestet wurde, oder die Leute, die sich dafür einsetzen, dass grausige Tests, bei denen man Tiere vergiftet, abgeschafft werden?
Der Mann, der seinen Braten isst, oder die Leute, die die gnadenlosen Bedingungen in der Massentierhaltung aufdecken?
Die Leute, die sich in Lederjacken wärmen, obwohl es längst bessere synthetische Materialien gibt, oder die Leute, die gegen das Prügeln und Aushungern und die Todesmärsche der Kühe protestieren, die für den illegalen indischen Lederhandel sterben müssen?
Die Familien, die dafür bezahlen, Tiere anzuschauen, die man in Zirkussen in Käfige pfercht und zu Darbietungen zwingt, oder die Leute, die die Beweise für ihre Misshandlung zu Gericht tragen?
Es wird den Kritikern nicht gelingen, allen Ernstes die Grausamkeiten zu rechtfertigen, die gegen Tiere in Labors, in der Massentierhaltung, in Schlachthäusern, auf Pelztierfarmen und in Wanderzirkussen begangen werden.
Millionen von Menschen sind mit PETA einer Meinung, dass es roh und grausam ist, Tiere mit unseren Medikamenten vollzustopfen, ihnen Abflussreiniger in die Augen zu schütten, sie zum Inhalieren von Zigarettenrauch zu zwingen und sie mit unseren Krankheiten zu infizieren, und so menschliche Patienten am Ende zu Leidtragenden zu machen. Millionen Menschen verzichten schon jetzt auf Pelz und Leder, weil sie der Ansicht sind, dass es falsch ist, Tiere für Mode einzusperren und zu töten. Und jeden Tag entscheiden sich Millionen Menschen für eine tierfreundliche vegetarische oder vegane Ernährung, weil sie die Vorteile für sich selbst, die Tiere und den Planeten sehen.
Es gibt zu jeder Grausamkeit eine positive Alternative.
PETA versteht ihre Aufgabe darin, dem Konsumenten diese aufzuzeigen. Grausamkeiten aufzudecken und aufzuzeigen, wie jeder Einzelne von uns es vermeiden kann, an ihnen teilzuhaben, genau das ist PETAs Ziel. Und das muss nun wirklich niemandem Angst machen.


2. „PETA tötet Tiere"

PETA USA erhält jede Woche Anrufe von Menschen, die z.B. kein Geld haben, um ihre unheilbar kranken Tiere einzuschläfern. Während No-Kill Shelter solche Leute wegschicken, lässt PETA diese Tiere nicht im Stich, auch wenn dies für die Bilanz ihrer Euthanasiezahlen schlecht ist und dem Ruf von PETA USA schädigt. Im Gegensatz zu manchen „No-Kill“-Shelters, also Tierheimen in den USA, die keine Tiere euthanasieren und nur solche aufnehmen, die sie für vermittelbar erachten, weist PETA USA auch Tiere, für die der Gnadentod die einzige humane Lösung ist, nicht zurück. Viele der Tiere, die aufgenommen werden, werden gebracht, weil kein anderes Tierheim sie haben möchte. PETA USA betreibt keine Tierheime, ein landläufiger Irrtum. Aufnehmen heißt konkret, die Tiere ins Büro bringen, nach Plätzen in Privathaushalten suchen, nach Plätzen in Tierheimen suchen, etc.
PETA USA setzt sich nach besten Kräften dafür ein, dass heimatlose Tiere nicht mehr euthanisiert werden müssen. Dazu leisten sie entsprechende Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit und unterhalten mobile Kliniken zur Kastration/ Sterilisation von Tieren, in der Hunde und Katzen unentgeltlich oder gegen eine geringe Gebühr unfruchtbar gemacht werden, um die Ursache der Überpopulation an der Wurzel zu packen. Bis jetzt konnte PETA USA in diesen mobilen Kliniken schon über 61.000 Tiere kastrieren.
Einen persönlichen Bericht der Leiterin der zuständigen Abteilung von PETA USA finden Sie hier als PDF-Datei zum Download.
Das Center for Consumer Freedom (CCF), die die Kampagne "PETA tötet Tiere" forciert, und ähnliche Gruppen basieren auf der Arbeit von Menschen, die sich gegen die Durchsetzung von Tierrechten stellen, da sie aus der Ausbeutung von Tieren Profit schlagen. Sie fühlen sich bedroht von den höchst erfolgreichen Versuchen von PETA USA, Menschen über grausame Praktiken, wie die Massentierhaltung, die Pelzgewinnung und andere grausame Formen der Tierquälerei aufzuklären. Um PETA USA in Verruf zu bringen, veröffentlichen diese Gruppen voreingenommene und falsche Informationen auf ihren Websites, darunter Zitate, die entweder schlichtweg falsch oder vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen und irreführend sind oder anderweitig falsche Aussagen. Diese Gruppierungen behaupten außerdem, dass Tierrechtler zwielichtige Eigenabsichten vertreten – allerdings war PETA USA nie klar, was so zwielichtig an Mitgefühl sein soll.
Um mehr über CCF zu erfahren, besuchen Sie bitte die englischsprachigen Homepages:



oder die deutschsprachige Homepage:
.
Weitere Informationen zu der Arbeit von PETA USA und dem Center for Consumer Freedom finden Sie unter
Und außerdem sei an dieser Stelle auch noch auf folgende Dinge hingewiesen:
PETA Deutschland e.V. ist ein eigenständiger und rechtlich unabhängiger Verein und ist nicht für die Arbeit von PETA USA verantwortlich. Wir sind in der glücklichen Lage, keine Tiere einschläfern zu müssen. Damit die Situation in Deutschland nicht so dramatisch wird wie in den USA, wo jedes Jahr mehrere Millionen Hunde & Katzen euthanasiert werden, weil kein neues Zuhause für sie gefunden werden kann, setzen wir uns – genau wie PETA USA – für die Kastration von Hunden und Katzen ein. Denn auch hier in Deutschland leben zu viele Tiere in Tierheimen.


3. „PETA geht es gar nicht um die Belange der Tiere"

Bei PETA arbeiten Menschen, die sich entschlossen haben, ihre ganze Energie darauf zu verwenden, Tierleid und Tierquälerei zu stoppen. Wir leisten regelmäßig unbezahlte Überstunden, auch oft am Wochenende, und in den meisten Fällen nehmen wir sogar noch Arbeit mit nach Hause.
Denn wir sind der festen Überzeugung, dass Tiere es wert sind, für ihre Belange einzutreten – unabhängig davon, ob sie für den Menschen von Nutzen sind oder nicht. Tiere empfinden wie der Mensch Schmerz und Angst, Freude und Liebe. Sie trauern, haben Vorlieben, machen sich Gedanken und hängen an ihrem Leben. Aus diesem Grund ist es ethisch nicht vertretbar, Tiere zu behandeln, als wären sie lediglich dazu da, dem Menschen als Nahrung und Kleidung, zur Unterhaltung, für Experimente oder andere Zwecke zu dienen.


4. „PETA ist gegen Haustiere"

Wir bei PETA lieben die tierischen Mitbewohner, mit denen wir unser Zuhause teilen, über alles.
Dennoch sind wir der Meinung, dass es Tieren besser ginge, wenn das Konzept des „Haustiers“, also das Züchten von Tieren einzig und allein, um sie als Haustiere zu halten, sich mit ihnen zu „dekorieren“ , sie im Hof anzuketten oder als eingesperrte Wachhunde zu halten, nie erfunden worden wäre. Das weltweit praktizierte Hobby, ein „Haustier“ zu halten, ist nicht nur zu einem weltweiten Milliardengeschäft geworden, bei dem Jahr für Jahr nicht nur Hunderttausende von Tieren alleine beim Transport ums Leben kommen, sondern hat zusätzlich in vielen Ländern zu einer fatalen Überpopulation von sogenannten Haustieren geführt.
So werden alleine in den USA pro Jahr 7 bis 8 Millionen unerwünschte Tiere von Tierheim aufgenommen, 3-4 Millionen davon in Tierheimen eingeschläfert, weil sich kein Zuhause für sie findet. Unzählige anderer Tiere werden von ihren Haltern misshandelt oder vernachlässigt.
Um die Überpopulation der sogenannten Haustiere unter Kontrolle zu bringen, setzt sich PETA für die Kastration und Sterilisation von Hunden und Katzen ein.
Daneben legen wir den Menschen ans Herz, Tiere niemals von einem Züchter zu kaufen, sondern stattdessen ein Tier aus einem Tierheim zu adoptieren.
Unsere Maßnahmen dienen nur einem einzigen Zweck: Tierleid zu vermeiden.


5. „PETA unterstützt illegale Gewalttätige"

PETA informiert die Öffentlichkeit ausschließlich mit gewaltfreien Mitteln über die Grausamkeiten, die Tiere erleiden. Wir beteiligen uns nicht an Aktivitäten, die anderen Schaden zufügen – weder anderen Menschen noch Tieren.
PETA USA hat der Pressestelle der „Earth Liberation Front“ vor einigen Jahren 1.500 US-Dollar zur Tilgung der Anwaltskosten eines Lehrers gezahlt, der unserer Meinung nach schikaniert wurde, weil er seine Meinung zum Thema Tiermissbrauch geäußert hatte. Bis heute wurde der Mann übrigens in keinem einzigen Punkt angeklagt. Laut US-Verfassung gelten in den USA der Grundsatz der Unschuldsvermutung und der Anspruch auf Rechtsbeistand. Und genau in diesen Punkten hat PETA USA den Lehrer unterstützt.
Wir möchten nochmals daran erinnern: PETA USA und PETA Deutschland e.V. sind zwei völlig voneinander getrennte Organisationen.
Vorwürfe gegen PETA USA sind daher nicht automatisch Vorwürfe gegen PETA Deutschland e.V. - es sei denn es geht darum Tierrechte allgemein in Misskredit zu bringen..


6. „PETAs 'Holocaust auf dem Teller' -Kampagne ist antisemitisch"

Die Kampagne „Holocaust auf Ihrem Teller“ beruht auf dem Zitat „Für Tiere sind alle Menschen Nazis“ des jüdischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Isaac Bashevis Singer, der einen Teil seiner Familie im Holocaust verloren hatte..
Wer auf diese Weise für Tierrechte streitet, verletzt wissentlich ein Tabu, heißt es. Dürfen wir tatsächlich vom schwersten Leid jüdischer Menschen zur Hitlerzeit sprechen - und im selben Atemzug das tagtägliche Elend sogenannten Schlachtviehs beklagen? Sind wir alle Nazis, wo es um Tiere geht?
Als die Kampagne „Holocaust auf Ihrem Teller“ herauskam, wussten wir, dass sie gefühlsgeladen und eine intellektuelle Provokation sein würde. Doch auch bei einer weniger provokativen Taktik würden die Menschen nichts davon wissen wollen, dass sie durch ihren Fleischkonsum den Tieren unnötige Qualen und Leiden zufügen. Wir wollten die Menschen mit dieser Kampagne zum Nachdenken auffordern, und es war nie unsere Absicht, einfach nur grundlos zu provozieren.
Vielmehr ging es uns darum, eine Parallele zwischen den verschiedenen Formen systematischer Misshandlung zu ziehen. Indem wir zeigten, dass Menschen im Holocaust „wie Tiere“ behandelt wurden, wollten wir die Holocaust-Opfer auf keinen Fall erniedrigen. Stattdessen wollten wir der Öffentlichkeit die Augen für die Umstände öffnen, bei denen jedes Lebewesen auf ein austauschbares „ Objekt“ ohne eigene Identität reduziert werden kann. Im Zuge des Holocaust wurden 11 Millionen Menschen verhöhnt, verprügelt, vergast und bespuckt, während Abermillionen anderer Menschen aus Angst um ihr eigenes Leben zusahen und nicht eingriffen – einfach, weil es sie nicht direkt betraf. PETA fordert die Menschen dazu auf, eine solch verhängnisvolle Gleichgültigkeit nicht noch einmal geschehen zu lassen. Die Ironie des Schicksals ist, dass in der heutigen Massentierhaltung und auf den Schlachthöfen selbst Tiere nicht „wie Tiere“ behandelt werden, sondern gezwungen sind, ein Leben zu führen, das in krassem Widerspruch zu allem steht, was für sie natürlich und wichtig ist.
Die Vorstellung, dass Tiere nicht wie fühlende Wesen behandelt werden sollten, die es wert sind, zu leben, nur weil sie anders sind als wir Menschen oder nicht für sich sprechen können, beruht auf der gleichen Teilnahmslosigkeit, die für den Holocaust verantwortlich ist. Wir können den Holocaust-Opfern Ehre erweisen, indem wir uns daran erinnern, was sie durchgemacht haben, unseren Teil dazu beitragen, jede Form von Gewalt zu verhindern und darauf achten, aus der Vergangenheit zu lernen.
Positive Reaktionen von Holocaust-Überlebenden und der Justiz
Übrigens bekamen wir gerade für die „Holocaust auf dem Teller“-Kampagne auch Zuspruch von Holocaust-Überlebenden und vielen anderen jüdischen Menschen.
Höchstrichterlich wurde diese Kampagne noch im März 2009 rechtskräftig als "nicht antisemtisch" eingeordnet. Damit wurde auch bestätigt, dass sie nicht gegen die Menschenwürde verstößt.


7. „PETAs verdeckte Ermittler helfen den Tieren gar nicht“

Verdeckte Ermittlungen zur Dokumentation von Tierleid sind wichtige Werkzeuge im Kampf gegen Tierquälerei. Gleichwohl ist es die schwierigste Tätigkeit, die ein Tierschützer ausüben kann und verdient unsere große Bewunderung. Wenn man das Leid der Tiere quasi hautnah erlebt, ist es ein natürlicher Impuls, eingreifen und die Tiere retten zu wollen. Aber was wäre dann mit den Abermilliarden von Tieren, deren Leid wir nicht sehen? Selbst wenn wir in der Lage wären, einzelne Tiere zu befreien, die bei verdeckten Ermittlungen vor unseren Augen gequält werden, würde das zwar die Rettung für diese wenigen Tiere bedeuten, aber nichts an den tierquälerischen Methoden ändern, die für das Leiden so unzähliger anderer Tiere verantwortlich sind. Das Beste, was wir für Abermillionen leidender Tiere tun können, ist, den zuständigen Behörden und mitfühlenden Menschen wie Ihnen die Grausamkeiten vor Augen zu führen, unter denen die Tiere leiden, und politisch (und dazu brauchen wir die Öffentlichkeit) dann dafür zu kämpfen, diese Tierquälerei zu beenden.
Wann immer PETA einen Fall von Tierquälerei beobachtet, schreiten wir ein und fordern die zuständigen Behörden zur Strafverfolgung auf – sofern für den betreffenden Fall von Tierquälerei entsprechende Gesetze vorliegen. Diese Vorgehensweise empfehlen wir im Übrigen jedem, der Zeuge von Tierquälerei wird. Wir sind selbstverständlich der Überzeugung, dass jede Art Tierquälerei verboten werden muss, doch leider gibt es zurzeit noch nicht für jede Form von Tierquälerei entsprechende Gesetze. Deshalb tun wir alles in unserer Macht stehende, um eine strengere Gesetzgebung zu unterstützen.
Die PETA-Vorsitzende Ingrid E. Newkirk erklärte die Situation an folgendem Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie gehen an einem Fluss spazieren und plötzlich sehen Sie ein Baby, das im Wasser treibt. Sie springen natürlich sofort in den Fluss und retten das Kind. Plötzlich wird ein weiteres Baby angetrieben, und Sie retten auch dieses. Doch dann kommt noch eins, und noch eins, und noch eins… Ihnen wird klar, dass es zu viele Babys sind und Sie nicht alle retten können. Also laufen Sie los, um herauszufinden, wer die Kinder in den Fluss wirft und schreiten dagegen ein.
Und genau diese Arbeit erledigt PETA. In Einklang mit den geltenden Gesetzen setzen wir uns dafür ein, Menschen daran zu hindern, Tiere zu quälen. Mit dem Beweismaterial aus unseren verdeckten Ermittlungen fordern wir die Öffentlichkeit auf, sich gegen die unzulänglichen Tierschutzgesetze auszusprechen, wir lenken die Aufmerksamkeit der Medien auf Fälle von Tierquälerei und informieren die Öffentlichkeit über Möglichkeiten, mit denen jeder Einzelne direkt zum Schutz der Tiere beitragen kann. Und wir machen zweifelsfrei Fortschritte.


8. „PETA setzt sich nicht für alle Tiere ein"

PETAs Engagement für die Tiere findet laut Satzung hauptsächlich für Kampagnen zur Beendigung von Tierleid in den folgenden vier Bereichen statt: Ernährungs- und Bekleidungsindustrie, Tierversuche und Entertainment. Dies sind die Bereiche, in denen zahlenmäßig am meisten Tiere systematisch missbraucht werden. Deshalb klären wir darüber auf, dass Menschen keine tierischen Produkte essen oder tragen sollten und wir kämpfen gegen Tierversuche. Auch die Unterhaltungsindustrie verursacht enormes Tierleid, so dass wir uns auch gegen diese aussprechen. Zusätzlich hierzu engagieren wir uns für die heimatlosen Tiere in der Türkei, die trotz eines Tierschutzgesetzes, welches 2004 verankert worden ist, nicht vor Leid und dem gewaltsamen Tod durch die Behörden geschützt sind.
Leider können wir aber nicht allen Tieren helfen, da wir unserer Arbeit Grenzen setzen müssen (an welchen Aktionen wir uns beteiligen und welche Themen wir aufgreifen), um etwas für die Tiere erreichen zu können. Petitionen stellen dabei nur einen kleinen Teil unserer Arbeit dar und müssen von Aktionen, Briefen an verantwortliche Behörden, Besuchen und Gesprächen mit Verantwortlichen und im Vorfeld von detaillierter Recherchearbeit begleitet sein, damit sichtbare Erfolge für die Tiere erzielt werden können. Ebenso sind der Austausch und die Kontrolle durch ortsansässige Tierschützer von absoluter Wichtigkeit.
Bitte kontaktieren Sie Gruppen, die sich bereits speziell mit dieser Art der Tierquälerei beschäftigen und werden Sie gemeinsam mit ihnen aktiv für die Tiere. Adressen aller Tierschutz- und Tierrechtsgruppen weltweit finden Sie in dem Netzwerk .








Das waren jetzt nur so die "wichtigsten Punkte". Wer den Rest auch noch lesen will:
 
  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #2
Ich will Peta mal kurz außen vor lassen. Tierschutz ist für mich grundsätzlich immer eine gute Sache. Ich lehne aber radikale Tierschützer ab. Manche handeln ohne Sinn und Verstand, zu Lasten der Tiere. Zum Beispiel, wenn Pelztierfarmen geöffnet und die Tierchen einfach in die Umwelt getreten werden. Ob sie auf diesen Kontinent gehören, oder nicht. Völlig unüberlegt, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein.
Wenn ich das Eine will, muss ich für das Andere sorgen. Daran hapert es oft.
Peta ist mir persönlich noch nicht wirklich negativ aufgefallen. Schwarze Schafe gibt es leider überall.
Überzogen finde ich, wenn man auf tierische Produkte verzichten soll. Für mich spielt es eine große Rolle, wo und wie diese Tiere gehalten und geschlachtet werden.
 
  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #3
Ich lehne aber radikale Tierschützer ab.

Ja das tue ich auch, allerdings find ich es auch nicht gut wenn man nur redet und erklärt. Bilder und Videos von der ungeschnittenen Wahrheit sind oftmals wesentlich "beeindruckender". Militanter Tierschutz bringt letztendlich niemandem was. Die Tierschützer werden oft verhaftet, den Tieren ist erst recht nicht geholfen, oft gibt es noch Negativschlagzeilen und die "Verantwortlichen" schalten auf stur.
Sanfter Nachdruck und Überzeugungskraft bringen oftmals mehr.

Überzogen finde ich, wenn man auf tierische Produkte verzichten soll.

Eine Vegane/Vegetarische Welt wird man niemals hinbekommen. Aber um dem Tierelend entgegen zu wirken sollte jeder auf sein Kaufverhalten achten und auf die Herkunft. Am besten schauen, ob diese Schlachttiere Freilandhaltung hatten (ein schönes Leben). Damit müssen Fleischesser nicht auf ihr Fleisch verzichten, tuen aber dennoch was Gutes für die Tiere (auch wenn sie leider später sterben müssen).
Gegen Wolle finde ich, ist nichts einzuwenden, da kein Tier dafür sterben muss.
Auch gegen "normales" Leder finde ich, ist nichts einzuwenden, da diese Tiere in erster Linie des Fleisches wegen gestorben sind und das Leder als "Nebenprodukt" anfällt.
Wo ich aber was dagegen habe ist Exotenleder oder Pelz, denn diese Tiere sterben nur ihrer Haut/Fell wegen.
 
  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #4
Exotenleder oder Pelz geht gar nicht!!

Es gibt so hochwertigen Webpelz. Der ist warm, kuschlig und nicht so schwer.
 
  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #5
Hey Ash, ich selber habe mich sehr ausgiebig mit dem Thema Tierschutz befasst und viel dazu gelesen, sodass ich vor wenigen Wochen auch für mich entschieden haben, dass ich nicht mehr an den Grausamkeiten beteiligt sein möchte und seit dem auf Fleisch und natürlich Fisch verzichte. Andere Tierprodukte, wie Milch und Eier etc. kaufe ich nur noch aus dem Biomarkt.
In meiner ganzen Recherche bin ich natürlich auch auf Peta gestoßen und habe dort gelesen und für mich entschieden, dass ich dort niemals Mitglied werden möchte. Die Ansichten sind mit zu extrem und ich habe das Gefühl, dass sie individuelle Fälle total an den Pranger stellen, aber die Gesamtheit dadurch verlieren. Dann wird jahrelang von einem "Horror-Hof" gesprochen, es wird alles getan, dass eben dieser Hof seinen Ruf verliert, jeder darauf aufmerksam wird und diesem einen Bauer das Leben zur Hölle gemacht wird. Aber die Gesamtheit wird nicht erfasst.
Außerdem ist es mir zu reißerisch, zu blutig, zu derbe Überschriften, absoluter Bild-Zeitung-Stil. Ich finde diese Zeitung widerlich, aber anscheinend erreicht sie trotzdem eine ganze Menge Menschen und wenn Peta es schafft durch so einen Stil dieselben Menschen zu erreichen, dann gut.
Ich persönlich finde es auch übertrieben, dass Peta ständig mit Berühmtheiten wirbt - das sollte nicht im Vordergrund stehen. Aber auch hier: wenn Menschen sich die Brüste vergrößern, weil Pamela Anderson das macht, finde ich es lächerlich. Wenn Menschen zum Vegetarier werden, nur weil Pamela Anderson eine ist, finde ich den Beweggrund ebenfalls lächerlich, den Effekt aber positiv. Und wenn Peta es schafft solche Menschen zu erreichen, dann von mir aus.
Ich mag Tierschutzorganisationen, die viel bewegen, informieren, aufklären und bei den tatsächlichen Fakten bleiben und nicht alles so drehen und biegen wie es ihnen passt. Die wirklich für die Tiere arbeiten und nicht für die Öffentlichkeitsarbeit. Im Leben mag ich auch generell Menschen lieber, die einfach handeln, anstatt die, die sich erst damit brüsten müssen.

Die Gegenkampagnen zu Peta finde ich übrigens lächerlich. Wie du schon geschrieben hast, ist das Center for Consumer Freedom (CCF) nur darauf bedacht, dass Peta "die Klappe hält" um weiterhin von den Tieren profitieren zu können. Schon, wenn man hört, dass Firmen wie KFC diesem Center angehören, dann kann man diese Anti-Peta Hetzereien doch nur belächeln.
 
  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #6
eine hübsche Aufstellung Ash, aber wie immer vermisse ich das Wichtigste, welche Tierschutzobjekte, welche Vereine werden von Peta unterstützt, mit dem nicht unerheblichen Betrag den sie an Beiträgen und Spenden einnehmen?

Tierschutz ist mich echte Arbeit an Tier und vor Ort und für nichts anderes würde ich spenden oder Beiträge zahlen
 
  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #7
85% der Spenden fließen direkt in unsere Aufklärungskampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit. So kann das jeder in unseren Jahresberichten nachlesen, die wir zum einen auf unserer Homepage veröffentlichen und die außerdem von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verfasst werden - also nicht von einem vereinsinternen PETA-Vertreter.

Hintergrund dieses Fokusses auf PR-Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit ist, dass wir Menschen darüber aufklären möchten, wie sie Tierleid verhindern können. Das geschieht, sowohl über verdeckte Ermittlungen, die das Leid von Tieren zeigen, als auch über Presse- & PR-Aktionen oder Anzeigen-Motive mit prominenten Unterstützern.

PETA Deutschland arbeitet auch, aber wenig, karitativ. Wir betreiben auch keine Tierheime, auch wenn dies hier und da behauptet wird.
Unser Fokus liegt auf den Schweinen, Hühnern, Rindern, Nerzen, Füchsen, Elefanten, Tauben, Mäusen, Ratten, die auf Intensivterfarmen, auf Pelzfarmen, in Labors, in Zirkussen oder Zoos leiden und sterben. Für all diese Tiere, die eine deutlich schwächere Lobby haben als Hund oder Katze setzen wir uns besonders ein.

Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen sich in den Bereichen in denen Tiere am meisten leiden (Ernährung, Kleidung, Tierversuche), bewusst werden, dass ihr Verhalten direkt das Leiden von Tieren beenden kann. Dazu nutzen wir vor allem auch die Medien als Multiplikator. Mit ihrer Hilfe zeigen wir - oft plakativ, provokativ oder sexy - Möglichkeiten, mit denen jeder Einzelne direkt zum Schutz der Tiere beitragen kann. Und wir machen zweifelsfrei Fortschritte.

Noch einmal: 85% der Spenden fließen in unsere satzungsgemäßen Aufklärungskampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit.

Diese besteht u.a. aus:
• den zahlreichen Demonstrationen und Aktionen, die unsere Kampagnenleiter jährlich durchführen und für die sie ständig auf Tour durch ganz Deutschland und Europa sind.

• verdeckten Ermittlungen, für die wir entsprechendes Equipment benötigen.

• aus zahlreichen Infoständen und Festivalbesuchen (vor allem durch die Jugendkampagne peta2), wo unsere Mitarbeiter unser Informationsmaterial kostenlos verteilen.

• aus dem Anbieten von kostenlosen Unterrichtsmaterial mit dazugehörigem Video für pädagogische Einrichtungen wie Schulen, Ferienlager, Eltern etc.. Dies läuft über unsere Kinderkampagne PETAKids. Das Material konnten wir bereits flächendeckend an viele Schulen Deutschland kostenlos versenden.

• den zahlreichen Fotoshootings zu den einzelnen Kampagnenthemen, wobei Fotografen und Prominente immer ehrenamtlich für uns arbeiten.

• durch Briefe an unsere Spender und Fördermitglieder, die damit Informationen zu bestimmten Tierschutzthemen bekommen und die immer einen konkreten Aktionsaufruf zur Erreichung eines Zieles beinhalten.

Zu unserer Aufklärungsarbeit gehören u.a. auch Mailings an Spender und Fördermitglieder. Diese beinhalten grundsätzlich neueste Informationen zur Weiterentwicklung der Tierrechte und beinhalten Aufforderungen zu konkreten Protestaktionen.
 
  • Peta, die wohl umstrittenste Tierschutzorganisation Beitrag #8
Ash, Du bist gut indoktriniert, das scheint Peta wirklich zu können.
Es ist aber keine Antwort auf meine Frage, welche echten Tierschutzprojekte mit all dem Geld unterstützt werden.
Oder anders gefragt welche nachweisbaren Erfolge hat man mit all diesen Aktionen, die ja so teuer sind
 
Thema:

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