Hallo Inge,
nach meiner Erfahrung liegt es sehr stark an den TÄ, ihrer Kompetenz und auch ihrer eigenen Einstellung und Liebe zum Tier, wie Behandlungen erfolgen. Es gibt TÄ, die hätten das Beinchen von Sidis Kater geschient, sodass er bei Gehversuchen die Verletzung nicht weiter verschlimmert.
Ich bin auch kein Freund von "chemischen" Schmerzmitteln für Tiere, aber wenn es keine andere adäquate Lösung gibt und das Tier in Ruhestellung starke Schmerzen hat, ist es schlicht Tierquälerei, ein Tier leiden zu lassen. Nicht selten fallen Tiere - gerade weil sie Schmerzen haben - sich selber an, fangen z.B. an, den Schwanz zu attackieren. Tiere können Schmerzen nicht einordnen wie wir Menschen und sie sehen den Schmerz als einen Feind, den man zur Strecke bringen muss.
Ich hab das leider durch mit Felix und ich bin heilfroh, dass er auf homöopathische Mittel mit Schmerzfreiheit reagiert. Ich habe 1,5 Jahre hinter mir, wo ich den keine Minute alleine lassen konnte, weil er sich nur noch selber angeknurrt und aufgrund von Schmerzen auch selber angegriffen hat, weil mein ehemaliger Tierarzt mir nicht glauben wollte, dass ein teilamputierter Schwanz sehr wohl neuralgische und arthritische Schmerzen auslösen kann. Jetzt - wo das Wetter so wechselhaft geworden ist - hat Felix regelmäßig leichte Schmerzattacken. Er bekommt dann - sofern er in regelmäßiges knurren verfällt und dabei seinen Schwanz böse anguckt - eine Traumeel aufgelöst und eine halbe Stunde später ist für ihn dann die Welt wieder in Ordnung und er ist vor allem wieder entspannt.
Liebe Grüße
Mone