Also die Risiken des Freigangs sind mitunter groß.
Ich habe erst im März meinen Kater Schröder daurch verloren.
Dennoch bekommt meine neue Miez auch ihren Freigang.
Ich bin auch zu unterschiedlichen Zeiten außer Haus, und entweder ist Mieze drin wenn ich gehe oder eben draußen. Im Sommer kann ich bei mir die Terrassentür auflassen, mit Rolladen fast runter. Das geht natürlich im Winter nicht. Und wenn ich weiß, dass ich nur ein paar Stündchen weg bin, kann sie auch im Winter dann raus. Ich wohne in einem Dorf, da hat es Scheunen und dergleichen wo sie gemütliche Plätzchen finden.
Dazu habe ich auf der Terrasse eine Kuschelhöhle stehen, mit dick Styropor drunter, so dass es nicht zieht und von unten nicht so kalt wird.
Schröder und Paul sind damit gut klar gekommen, und auch Mein Törtchen wird das sicherlich annehmen.
Wen ich weiß, dass ich länger weg bin, sage ich meiner Vermieterin oder meiner Nachbarin Bescheid, die haben für Notfälle einen Schlüssel und hören die Miez auch miauen wenn sie rein will, und die lassen sie dann fix rein.
Katzenklappe in Glastüre ist technisch machbar, bei mehrfach verglasten Scheiben auch. Da muss dann zwar eine neue Scheibe gefertigt werden, unddie Klappe direkt mit eingebaut werden, aber machbar ist es.
Mit Vermieter kann man ja darüber sprechen, die alte Scheibe aufzubewahren um sie evtl bei Auszug wieder einzusetzen.
Preise weiß ich nicht, aber da kann man gewiss mal einen Glaser fragen.
Zur gewöhnung an freigang bin ich mit Törty an der Leine raus anfangs, nur so im Garten rum... und dann ohne leine und sie hat es begriffen wo sie zuhause ist.
Mit 5 Monaten erscheint es mir persönlich ein wenig zu jung, die Kleinen sind doch sehr verspielt. und jagen dann zB einen Schmetterling hinterher und rennen ohne aufzupassen auf die Straße... ich würde warten, bis er ca 1 Jahr alt ist. Dann ist er auch kräftig genug, um sich gegen andere Katzen draußen durchsetzen zu können.
Ganz wichtig ist ein Chip, am besten in Kombi mit einem tattoo. Tattoo alleine verblasst irgendwann, Chip sind nicht auf Anhieb erkennbar. Bei nem Tattoo sieht man aber immer, dass da zumidnest mal was war und dass er irgendwo hingehört und dann wird auch eher nach einem Chip gesucht.
Ebenfalls wichtig: kein Halsband. Die gefahr, irgendwo hängen zu bleiben und sich zu strangulieren ist sehr hoch.