Ein Hobbyzüchter darf genau 5 potente Katzen halten. Bei mehr als 5 Katzen ist er ein gewerblicher Züchter und muss dementsprechend auch Gewerbesteuer, Einkommenssteuer und die sonstigen anfallenden Kosten tragen.
Hallo XXX,
liest man zwar immer wieder, ist aber so nicht richtig. Es gibt einen großen Unterschied zwischen "gewerblich" und "gewerbsmäßig".
Das was du meinst (mit den 5 Zuchtkatzen, je nach Bundesland aber auch noch mal unterschiedlich) ist gewerbsmäßig und hat mit dem Finanzamt und Steuern zahlen nichts zu tun.
Gewerbsmäßig bedeutet, dass die Zucht beim Veterinäramt angemeldet sein muß und man dafür auch eine Prüfung nach §11 abzulegen hat.
Das bedeutet noch lange nicht, dass man damit auch Geld verdient.
Ob eine Zucht gewerblich betrieben wird, man damit sein Geld/Lebensunterhalt verdient, kann nur vom Finanzamt im Einzelfall festegelegt werden nach Einnahme/Überschussrechnung, und das hat absolut nichts mit der Menge der Katzen/Würfe zu tun.
Viele Züchter hätten nichts dagegen, wenn sie ihre Zucht als Gewerbe anmelden könnten, könnten Sie doch Steuern sparen (ich rede hier von seriösen Züchtern), wird aber ruckzuck vom Finanzamt als Hobby eingestuft.
Eine gewerbliche Zucht ist in den Vereinen verboten (soweit ich weiß). [...]