Bitte protestiert an (Datum bitte und Unterschrift, bzw. Namen einsetzen)
-------Originalmeldung-------
Von: Christa Winkel
Datum: 08/26/04 13:50:04
An: Marita Horn
Betreff: [Fwd: Aktiv gegen Tierlabor Uni Mainz]
-------- Ursprüngliche Nachricht --------
Betreff: Aktiv gegen Tierlabor Uni Mainz
Datum: Thu, 26 Aug 2004 08:49:29 +0200
Von: "Dr. Christiane Baumgartl-Simons" <
[email protected]>
An: <
[email protected]>
Eine Information der
Menschen für Tierrechte -
Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz e.V.
Ringstr.118
55566 Bad Sobernheim
[email protected]
siehe auch
www.rp.tierrechte.de und dort unter AKTUELLES
Tierversuche
Ausbau des Tierlabors an der Universität Mainz
Im Juli 2004 drang es in die Öffentlichkeit: An der Universität Mainz soll
die zentrale Versuchstiereinrichtung ausgebaut werden; Mindestens 25
Millionen Euro soll der Bau kosten. Bund und Land teilen sich die
Finanzierung. Still und leise haben Forschungsminister Prof. Jürgen Zöllner
und die Landesregierung die Gelder bereits genehmigt. Baubeginn soll im
Frühjahr 2005 sein.
Helfen Sie mit, den Ausbau der Zentralen Versuchstiereinrichtung der
Universität Mainz zu blockieren. Politik und Wissenschaft sind durch das
Tierschutzgesetz sowie europäische Rechtsvorschriften verpflichtet, die
Reduktion der Tierversuche aktiv zu fördern.
Doch Rheinland-Pfalz investiert noch immer in Tierexperimente, anstatt die
Universität der Landeshauptstadt mit einem Sonderforschungsbereich für
tierversuchsfreie Forschung auszustatten.
Noch im Februar 2004 verkündete Umweltministerin Margit Conrad, es sei das
Ziel der Landesregierung, langfristig Tierversuche überflüssig zu machen. Im
Rahmen dieses großen Vorhabens genehmigte der Landeshaushalt dann für
alternative Forschungszwecke spärliche 80.000 Euro. Diese wirken gegenüber
den Baukosten von 25 Millionen Euro für den Ausbau des Tierlabor geradezu
lächerlich und machen die Landesregierung unglaubwürdig. Tierversuche sind
bekanntermaßen nicht nur unethisch, sondern auch unwissenschaftlich. Deshalb
müssen neue Techniken und Prüfverfahren entwickelt werden! Das Investieren
in quälerische Tierversuche muss ein Ende haben!
Helfen Sie mit:
Protestieren Sie gegen den geplanten Ausbau der zentralen
Versuchstiereinrichtung und setzen Sie sich gemeinsam mit uns für die
Einrichtung eines Sonderforschungsbereiches "Tierversuchsfreie Forschung" an
der Universität Mainz ein. Menschen für Tierrechte Rheinland-Pfalz fordert
die Landesregierung auf, mindestens den gleichen Betrag für die
In-vitro-Forschung zu genehmigen. Eine Landesuniversität, die den Missbrauch
der Tiere noch immer mit öffentlichen Mitteln fördert, ist eine beschämende
Reklame für rheinland-pfälzische Politik und Forschung.
Nachfolgendes Musterschreiben können Sie als E-Mail oder auf dem Postweg
schicken an:
[email protected]
An den Präsidenten der Universität Mainz
Prof. Dr. med. Jörg Michaelis
Forum universitatis 2
55128 Mainz
[email protected]
Herrn Ministerpräsident Kurt Beck
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz
[email protected]Frau Ministerin Margit Conrad
Ministerium für Umwelt und Forsten
Kaiser-Friedrich-Str. 7
55116 Mainz
[email protected]
Minister Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur
Wallstraße 3
55122 Mainz
hier zum Kopieren für den PRotest:
Herrn Minister Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
Ministerium für Wissenschaft,
Weiterbildung, Forschung und Kultur
Wallstraße 3
55122 Mainz
Tierversuchslabor in Rheinland-Pfalz - die Giftigkeit von Chemikalien für den Menschen kann mit der Hilfe von Gen-Chips bestimmt werden
Sehr geehrter Herr Minister Prof. Dr. E. J. Zöllner,
wir sind über die Politik der Landesregierung, die den Ausbau des Tierlabors an der Universität Mainz mit mindestens 12,5 Millionen Euro unterstützt und zur Förderung tierversuchsfreier Verfahren lediglich 80. 000 Euro zur Verfügung stellt, entsetzt.
Das Verhalten der Wissenschaftler an der Universität Mainz, die am veralteten Tierversuch festhalten, nur um Gelder einstreichen zu können, wodurch wiederum Menschenleben durch falsche Untersuchungsergebnisse und tierverträgliche Medikamente geopfert werden, ist ein Skandal.
Wir fordern sichere, günstige und schnellere Untersuchungsergebnisse, die nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch Menschenleben retten und unser Geld nicht für unsiniges Tierleid zum Fenster hinauswerfen.
Neben den hunderten alternativen Versuchsmethoden, die von Ärzte gegen Tierversuche e.V. propagiert werden, gibt es Computersimulationen und eine durch die Gentechnik morderne Forschungsuntersuchung, die seit Langem sicherere Tests als die für uns gefährlichen und mörderische Tierversuche darstellen, wo seit Langem bekannt ist, dass Tiere so unsensibel wie Pilze in Biotests reagieren (siehe unser HP unter www.warum-Krebs.de), ist es mehr
als ein Verbrechen, wenn diese zu unseren Lasten nicht genützt werden.
Wir fordern Sie auf, an der Universität Mainz mit der Neuzeit mitzuhalten und endlich von der Unsinnigkeit des Tierversuchs abzukommen.
Bitte unterbinden Sie den Ausbau des Tierlabors und fördern Sie unsere Gesundheit anstatt uns durch steinzeitmäßige Tierexperimente und tierverträgliche Chemikalien umzubringen.
Mit freundlichen Grüßen