Hallo an alle!
Ich frage heute quasi "im Auftrag". Die Suchfunktion hat mir auch keine weiteren Ideen ausgespuckt.
Ich hoffe hier fällt jemandem noch etwas ein:
Eine Arbeitskollegin mit nierenkranker, alter Katze (ca. 14), die nur Trockenfutter frisst, hat das Problem, dass diese Katze nur noch etwas trinkt, wenn sie ihr den Napf frisch gefüllt vor die Nase setzt. Es stehen einige Schüsselchen in der Wohnung verteilt, es wird Wasser über einen Trinkbrunnen angeboten, sogar mit Katzenmilch "angereichert" - die Katze trinkt einfach selbstständig nichts mehr. Außer eben der Napf wird ihr vor die Nase gesetzt, und auch nur mit frischem Wasser aus der Leitung.
Ich habe ihr gesagt, sie könnte mal ein bisschen Kamillentee mit ins Wasser tun, vielleicht geht dann ja etwas.
Was denkt ihr? Gibt es noch weitere Tipps um die Katze (bei der es ja äußerst wichtig wäre, viel zu trinken) zum Trinken zu bekommen?
Kann es sein, dass sie eine Art "Demenz" hat, sie also vergisst, wozu die Schüsseln und der Brunnen sind und sie deshalb nicht mehr trinkt, sondern nur noch dann, wenn sie quasi durch das Hinstellen der Schüssel durch den Menschen erinnert wird?
Übrigens, wenn es ihr dann hingestellt wird, trinkt sie richtig viel, hat also offensichtlich dann auch durst.
Mir fällt kein weiterer Rat mehr ein. Und auch keine Lösung des Problems.
Ansonsten ist die Katze fit, spielt, frisst, sieht gut aus, alles wie immer. Und den ganzen Tag kann natürlich keiner da sein, der ihr oft genug das frische Wasser aus der Schüssel anbietet.
Kann da noch was anderes dahinterstecken? Krankheiten? Soll sie die Katze dem Tierarzt vorstellen? Oder meint ihr das ist eine Marotte, die sich jetzt festprägt?
Viele liebe Grüße, Andrea