Ich schreibe hier in Erinnerung an meine erste Katze, unseren Eisi. Ihr (bzw. ihm - war zwar eine sie, aber aus irgendeinem Grund wurde sie immer "der Eisi" genannt...) ging es ja schon länger nicht mehr so gut, wegen ihrem Herz, aber mit Tabletten haben wir das ganze eigentlich ziemlich gut im Griff gehabt, und sie war wie immer, freundlich, verschmust, neugierig... unser Eisi halt. Die letzten Tage allerdings wurde sie immer ruhiger, zog sich zurück. Gestern dann ging es ihm überhaupt nicht mehr gut, wir sind also sofort in die Klinik. Die haben nach einigen Untersuchungen auch eine Röntgenaufnahme gemacht, auf der man aber nur erkennen konnte, dass im Bauch irgendwas ist, aber nicht genau was. Daraufhin wurder unserem Eisi der Bauch geöffnet, und die TÄ haben einen riesigen Tumor im Darm entdeckt, der auch schon gestreut hatte. Wir haben uns dann schweren Herzens entschieden, Eisi gar nicht mehr aufzuwecken, sondern in Frieden gehen zu lassen. Ich weiß ja, dass es vernünftig war, eine OP/Chemo hätte ihm ja nur noch mehr Leid zugefügt, nachdem er viel zu schwach dafür war, aber es ist trotzdem so verdammt schwer, er fehlt einfach überall. Sogar Siva, die mit Eisi eigentlich nie viel anfangen konnte, war gestern total komisch, hat sich versteckt und seit über nem Jahr das erste Mal freiwillig Kontakt zu Cakes gesucht... das ist alles so komisch!