• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben

Diskutiere Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo! Wir haben uns Ende Oktober 2010 zwei kleine Kätzchen vom Tierheim geholt: 1 Kater (Charlie) und 1 Kätzin (Ginnie). Der Kater (Charlie)...
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #1
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Cherilyn

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Hallo!

Wir haben uns Ende Oktober 2010 zwei kleine Kätzchen vom Tierheim geholt: 1 Kater (Charlie) und 1 Kätzin (Ginnie). Der Kater (Charlie) ist ca. Anfang September 2010 geboren und die Kätzin ca. Anfang/Mitte September. Da wir in einer verkehrsreichen Gegend wohnen, haben wir beschlossen, die Katzen vorerst nicht raus zu lassen. Vor allem weil sie ja noch nicht kastriert waren. Jetzt wo sie so ca. 5 Monate alt waren, ließen wir sie im Januar 2011 kastrieren. Beide haben den Eingriff super überstanden. Doch dann wurde alles anders... Vor ca. 2 Wochen bemerkten wir, dass mit unserem Charlie etwas nicht stimmte. Er nahm immer mehr ab und fraß auch nicht mehr so viel. Außerdem zog er sich immer mehr in ein stilles Örtchen zurück. Als er dann auch noch einen Blähbauch bekam und gar nichts mehr fraß, sind wir sofort zum Tierarzt. Der stellte sofort eine schwere Bauchfellentzündung fest, konnte aber noch nicht eindeutig sagen, ob bakteriell oder FIP. Wir kannten FIP nicht, aber er klärte uns auf und meinte, die Chancen stehen 50 zu 50, ob er FIP hat oder nicht. Er wolle ihn erst mal ein paar Tage beobachten. Wie auch immer, wurde sein Zustand nicht besser und die Diagnose von FIP bestätigte sich leider. Wir mussten gestern unseren Charlie schweren Herzens einschläfern lassen. Wir sind sehr traurig darüber. Vor allem, weil unsere Ginnie jetzt ganz alleine zu Hause ist und da wir berufstätig sind, ist sie zumindest den halben Tag ganz alleine in der Wohnung. Wir haben natürlich auch gleich alles desinfiziert. Möglicherweise kann sie auch an FIP erkranken, da es ja ansteckend ist. Wir hoffen es mal nicht. Meine eigentliche Frage ist: Sollten wir uns, nach einer gewissen Zeit, dazu entschließen noch eine zweite Katze zu holen, ist das für die neue Katze dann gefährlich? Besteht immer noch (z.B. nach Wochen/Monaten) die Gefahr, dass die neue Katze sich evtl. irgendwie anstecken kann, auch wenn FIP bei Ginnie nicht ausbricht?
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #3
Danke, habe ich soeben gelesen. Also warte ich jetzt mal einige Wochen ab und hoffe, dass meine Kleine nicht angesteckt worden ist. Und ich in 2 - 3 Monaten evtl. noch eine neue Katze hole, damit meine Ginnie nicht so einsam ist...
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #4
Deine Kleine kann nicht mit FIP angesteckt worden sein und die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit Corona infiziert ist, ist unabhängig von der Erkrankung des Katers sehr hoch - so wie für jede andere Katze auch!! Dieses Risiko besteht permanent, egal ob Wohnungs- oder Freigängerkatze, egal ob allein oder in Gemeinschaft, egal ob mit oder ohne FIP-Erkrankung einer anderen Katze.
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #5
Sorry, das verstehe ich jetzt aber nicht. Wieso bist du so sicher, dass sie nicht angesteckt worden ist? Das kann doch niemand wissen.
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #6
Weil die Katzen sich untereinander nicht mit FIP anstecken sondern nur mit Corona, das ist ein Fakt!! - womit Du selbst sie im übrigen auch jederzeit infizieren kannst, weil Du diese Viren tagtäglich mit Deinen Schuhen und Deiner Alltagskleidung ins Haus bringst.

Hast Du meinen Beitrag wirklich gelesen?
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #7
selbst wenn bei einem Tier FIP ausgebrochen sein sollte, so können sich andere Katzen auch von ihm nur mit Corona infizieren (sofern sie nicht ohnehin bereits infiziert waren), nicht mit FIP! Zwar ist die Flüssigkeit eines eventuellen Ergusses hochinfektiös, aber die befindet sich im Inneren des Tiers und man müsste das erkrankte Tier schon aufschneiden und die gesunden Tiere damit in Kontakt geraten lassen, damit überhaupt eine Gefahr bestehen könnte.

Gine, ich war so frei das mal zu zitieren..
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #8
Ja, den Beitrag habe ich gelesen. Aber ich muss sagen, ich weiß langsam nicht mehr was ich glauben soll. Weil überall im Internet, steht das Ganze etwas anders geschrieben. Also nochmal: FIP ist nicht ansteckend, sondern nur Corona. Und FIP entsteht nur, wenn die Coronaviren mutieren und das passiert nur selten, wenn die Katze z.B. in Stress gerät oder so. Richtig oder nicht?
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #9
ja, danke Anne.

Ja, den Beitrag habe ich gelesen. Aber ich muss sagen, ich weiß langsam nicht mehr was ich glauben soll. Weil überall im Internet, steht das Ganze etwas anders geschrieben. Also nochmal: FIP ist nicht ansteckend, sondern nur Corona. Und FIP entsteht nur, wenn die Coronaviren mutieren und das passiert nur selten, wenn die Katze z.B. in Stress gerät oder so. Richtig oder nicht?

Die Auslöser für die Mutation sind bisher nicht eindeutig identifiziert - Stress scheint eine große Rolle zu spielen, ebenfalls stehen aber inzwischen auch genetische Prädispositionen dafür im Raum...

Aber ja, nicht FIP ist ansteckend sondern Corona und FIP entsteht durch Mutation der Coronaviren; die Wahrscheinlichkeit hierfür beträgt durchschnittlich etwa 2%. Mit Corona selbst sind, je nach Quelle, 70-90% aller Katzen infiziert.

Leider gibt es immer noch so viele Vorurteile und Mythen rund um FIP... am schlimmsten, weil diese von vielen Tierärzten und auch Tierschutzvereinen weitergetragen werden..
 
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  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #10
OK, danke für die Info. Unser Tierarzt hat uns aber gestern dazu geraten, unsere Ginnie impfen zu lassen. Gleichzeitig hat er uns natürlich über die Risiken aufgeklärt. Aber er meinte, es wäre auf jeden Fall besser sie impfen zu lassen. Heute habe ich gelesen, dass von der Impfung abgeraten wird. Toll... jetzt habe ich Angst, dass die Ginnie doch erkrankt. :-((
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #11
lasse sie nicht impfen!! Die Wahrscheinlichkeit, dass sie bereits mit Corona infiziert ist/war, ist sehr hoch und es gibt nichts, womit das eindeutig auszuschließen wäre. Die FIP-Impfung hat einen falschen Namen, sie ist nur eine Corona-Impfung mit 40%igem Schutz vor Erstinfektion. Besteht bereits eine Infektion, hat sie keine Wirkung mehr. Dahingehen besteht der Verdacht, dass sie bei bereits erfolgter Infektion die Wahrscheinlichkeit einer Mutation zu FIP hin erhöht.

Das Risiko, dass eine Deiner Katzen an FIP erkrankt, hast Du immer. Jeder von uns. Damit müssen Katzenhalter leider leben und genau aus diesem Grund macht es auch keinen Sinn, sich ständig Sorgen darüber zu machen.
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #12
wir haben sie aber gestern schon impfen lassen. jetzt kann ich es ja nicht mehr rückgängig machen. :-( ich kann nur noch hoffen, dass wir trotzdem Glück haben. man weiß ja eh nicht, wen man noch glauben soll. jeder tierarzt erzählt einem was anderes und unser tierarzt hat sich wirklich ins zeug gelegt bei Charlies Diagnose. Er hatte immer die Hoffnung, dass es vielleicht doch kein FIP ist, weil er es anfangs nicht eindeutig feststellen konnte. Na ja, jetzt ist es eh schon zu spät... :-(
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #13
Tierärzte sind in Bezug auf FIP nicht meine Ansprechpartner. Die Forschung steckt noch in den Kinderschuhen und die allerwenigsten Tierärzte bilden sich hier kontinuierlich weiter. Ich bilde mich selbst, über Fachzeitschriften, denn in einem so brandaktuellen Thema muss man der Forschung folgen und nicht auf jene hören, die mit altem Studienwissen an die Sache herangehen. Da nützt der unermüdliche Einsatz wenig - um die Mythen und Vorurteile auszumerzen genügt das nicht..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #14
Ich hatte ja von der Krankheit vorher noch nie was gehört. Also woher sollte ich bitte wissen, dass die Krankheit so heikel ist? Ich bin ja kein wandelndes Lexikon und kann alles über alle Katzenkrankheiten wissen. Ich hoffe jetzt halt einfach... Man soll ja den Kopf nicht in den Sand stecken. Trotzdem vielen Dank für die Hilfe!
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #15
Das war ja nun auch kein Vorwurf an Dich!!
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #16
Weiß ich, ich wollte es nur noch verdeutlichen. ;-)
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #17
Hallo, ich kann sehr gut nachvollziehen was du gerade durchmachst. Nachdem Tigers Schwester Trixi im Oktober 2009 an Krebs verstarb haben wir unserem Dicken einen neuen Kumpel geholt und leider alles falsch gemacht was man nur falsch machen kann. Es war vor meiner Katzenforen Zeit. Tobi war erst neun Wochen alt, kam von einer Vermehrerin, brachte Giardien mit etc. Er war nur 10 Wochen bei uns, dann starb er an FIP.
Unsere TÄ war damals als die Impfung aufkam auch sehr angetan davon die Tiere impfen zu lassen. Heute hält sie von der Impfung gar nichts mehr. Wir haben natürlich unheimlich um unseren Tiger gebangt, und wussten nicht was wir zum Thema Zweitkatze tun sollten. Allein wollte er aber nicht bleiben. Wir mussten dann erst mal die Giardien bei ihm bekämpfen und nach drei Monaten war es dann soweit, Lillifee konnte einziehen. Wir hatten alles abgedampft, nicht nur wegen der Coronaviren, sondern schon allein wegen der Giardien. Lillifee haben wir von einer ganz tollen Züchterin ,sie war 16 Wochen alt, durchgeimpft etc. Die erste Zeit war ich bei jedem Pups hochgradig panisch. Als sie nach drei Wochen Durchfall bekam : Panik. Wenn sie mal einen Penntag hatte : Panik. Wenn sie mal nicht richtig fressen wollte : Panik. Die Kastration.... Da will ich lieber nicht von reden. Aber inzwischen ist unsere Maus über 1 Jahr, gesund und munter (klopf auf Holz) und unserem Dicken geht es auch super. Ob eine von den beiden den Coronavirus in sich hat? Keine Ahnung. Ich hatte zwar mal an eine Blutabnahme gedacht, aber was bringt es??? Mir evtl. nur wieder Panik, aber keine Sicherheit. Ich kann dir nur raten Kopf Hoch. Deine Kleine muss den Virus nicht haben, und wenn sie ihn hat, muss er nicht mutieren. Also Mut zur neuen Katze.

Liebe Grüße von Gabriela mit Tiger und Lillifee
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #18
Sicher, sich verrückt machen bringt eh nix. Aber wir warten jetzt einfach mal ne Zeit lang und dann werden wir für unsere Ginnie wieder einen Spielgefährten holen. Sonst ist sie immer so alleine über den Tag. Das ist ja auch net schön...
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #19
Das mit der Impfung hab ich auch gelesen,das die nicht gut ist und nichts bringt.
Bei meinem KAter besteht auch der Verdacht und nun suche ich einen Tierarzt der nicht so teuer ist.
Bei dem wo ichheut war der will über 200 euro für den Blutest und Labor haben.:???:
 
  • Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben Beitrag #20
Hallo Sweet.

Eröffne für deinen "Fall" doch einen
separaten Thread. In dem kann man dir dann
auch ausführlicher helfen. Nicht, dass das
hier unter geht.

Wichtig zu wissen wäre zunächst:
Welche Untersuchungen wurden seitens des
Tierarzt denn bisher durchgeführt?
 
Thema:

Wohnungskatzen - 1 davon an FIP gestorben

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