beide Arten haben dieselbe Chromosomenzahl. Aber die Chromosomen haben durch Unterschiede im Aufbau Probleme mit der homologen Paarung während der Meiose. Wenn Du einen der Links weiter oben gelesen hättest, hättest Du folgendes gefunden:
"Kreuzungen mit Kurzhaarkatzen ergaben Jungtiere mit mehr oder weniger gutem Fleckenmuster, die inzwischen offiziell als Rassekatzen unter dem Namen "Bengalen" anerkannt sind. Es stellte sich heraus, daß die Nachkommen von diesen Kreuzungen fruchtbare Jungen hervor brachten. Das war auch zu erwarten, weil Felis bengalensis auch 19 Paar, also 38, Chromosomen hat.
Es gab sogar einmal die Theorie, daß Felis bengalensis der Vorfahre der Siamesen sein sollte. Diese Theorie hat man aber später wieder fallen gelassen. Trotzdem ist die Zucht dieser Bengalensis-Hybriden nicht ohne Probleme. Manche Nachkommen dieser Kreuzungen haben nämlich merkwürdigerweise nur 36 gepaarte (also 18 Paar) Chromosomen und zwei einzelne Chromosomen, die nicht „gepaart“ sind. Die Nachkommen dieser Hybriden sind zwar fruchtbar, aber die Kater, die aus dieser Verbindung geboren werden, sind steril; nur die weiblichen Tiere sind fruchtbar. Man hat versucht, die Nachkommen dieser und der folgenden Generationen zu Felis bengalensis zurück zu kreuzen, aber das hat wenig Erfolg, weil das Problem der sterilen Kater sich dadurch stets wiederholt."