Hallo, ich bin neu (soviel dazu)
In ein Katzenforum wollte ich eigentlich nie wieder.(zuviel Hauen und Stechen)
Merlin zu Liebe habe ich mich hier nun angemeldet.
Merlin , mein grosser, starker Kämpfer.
Und wieder hat es Ihn erwischt.http://www./images/smilies/bonus/reallysad.gifIch sitze hier, heule, schlafe nicht, kann nichts essen und zermartere mir das Hirn.
Doch von vorn....
Seine Mammi und ich haben ihn vor 15 Jahren zusammen auf die Welt gebracht. Einen kleinen Zauberer, Riiiesige Kulleraugenhttp://www./images/smilies/bonus/pink-heart.gifund er wurde ein stattlicher, grosser Kater. Bei der Kastra stellte sich ein NarkoseRisiko heraus. Somit waren die Zahnbehandlungen nur im Notprogramm. Bis vor knapp 4 Jahren wog er noch 7 kg und war putzmunter.
Dann nahm er rapide ab , verlor hinten Fell und ihm knickten die Hinterpfoten ein.(trotz grossem Appetit) Es war ein grauenhafter Anblickhttp://www./images/smilies/bonus/reallysad.gif, Bluttest, Röntgen, zusätzliche Wurmkur, Ultraschall...
Der grosse Schock: er hat nur eine Niere, die andere ist verkümmert.
Alles andere war soweit im Normbereich. Er bekam Renus viskum und noch andere Tabletten und im März war der Spuk vorbei, mein Kater wog wieder 7 kg..
Dann kam das Forl, es ist grausam . Unter Narkose die Zähne ziehen? Das Risiko, er wacht nicht mehr auf? Mein tapferer Kerl löste es auf seine Art...http://www./images/smilies/bonus/sad.gifer zog sie sich selbst. Sein Metacam forderte er selbst ein, wenn er es brauchte.(Ich weiss, nur wirklich verrückte Dosis reden mit ihren Katzenhttp://www./images/smilies/bonus/aetschbaetsch2.gif)
Aber durch Fragen und Antworten hatten wir beide es gut drauf damit.
Aber "pünktlich" zum Herbst nahm er wieder ab. Wurde Mister Twiggi und nahm im Frühjahr wieder zu...das Jahr darauf..der selbe Zustand.
Dieses Jahr das gleiche, wir waren bereits wieder beim zunehmen.
Vor 14 Tagen bemerkte ich , er rennt seine Futterschüsseln um, scheint manchmal orientierunglos zu seinhttp://www./images/smilies/eek.gif
Merlin war Blind !! Bei Lichteinfall wurden die Puppis zwar noch schmaler, aber er sah nichts mehr.
Kam aber sehr gut nach 2 Tagen damit klar. Er ging gesittet http://www./images/smilies/smile.gif, halt wie ein älterer Herr. (ich habe bereits Erfahrung mit blinder Katze).
Und dann kam die Nacht von Freitag auf Samstag........
Er lag neben mir auf seiner Decke. Urplötzlich setzte er sich auf, hechelte, bekam keine Luft, das Herz raste.
Ich ihn unter meine Strickjacke(nur kein Infekt ) und raus auf den Balkon...
dort wurde es besser. Allerdings, die Kurzatmigkeit blieb. Man sah aber deutlich Besserung. So haben wir zwei das Wochenende überstanden. (ich habe am WE allerdings einen kleinen Job) Die Gedanken waren bei Merlin, wenn ich nach Haus kam...wo ist er? Ist er noch bei uns? Er kam mir wie immer entgegen, langsam Schritt für Schritt.http://www./images/smilies/bonus/pink-heart.gif
Sonntagabend wurde es dann schlimmer, so schlimm, dass ich langsam Abschied nahm.
Wir haben die Nacht nebeneinder verbracht, bei jeder Attacke sind wir ans Fenster,wir beide in einem Bademantel...
Montag früh habe ich ihm noch seinen heissgeliebten Kochschinken gegeben (sein Appetitit ist nach wie vor gross), habe ihn in die Box gesetzt .
Erst wollte ich anrufen beim Tierarzt, habe mich aber anders entschieden und bin direkt hin.
Nach der Untersuchung lächelte mich die TÄ an und sagte: sein Herz schlägt Klabauter und in der Lunge ist etwas Flüssigkeit. Ist zwar keine Entwarnung und auch schlimm, aber behandelbar. Er bekam eine Entwässerungsspritze und eine halbe Fortekor2.5. (Die soll er jeden Tag nehmen).Die erste Freude war groß..juchuuuuuuuuuuu wir zwei könen nach Hause.
Doch zu Hause überkamen mich Zweifel.
Ich sehe, wie unwohl und krank er sich fühlt. Wie schlecht es ihm doch geht.
Klar Medis sind keine Wundermittel und von jetzt und sofort geht das Krankheitsbild auch nicht weg. ABER...wie lange soll ich ihn noch quälen und auf eine Wirkung warten??????
Die Medis werden erst so ca. ab Donnerstag ihre Wirkung richtig tun...das sind noch Tage. Ich will aber nicht, daß er leidet. Es ist furchtbar, ich sitz daneben...helfe ihm so gut es geht.
Er läuft durch die Wohnung, frisst, trinkt, geht aufs Tö...alles wie immer..bis wieder eine Attacke kommt. Und dann steh ich wieder da...was soll ich machen??? Ich bin das Frauchen und ich habe die Pflicht ihn gehen zu lassen....aber wannn? Was ist, wenn die Medis nicht mehr greifen? Habe ich ihn dann noch länger leiden lassen als nötig?
Mir gehen so viele Gedanke durch den Kopf......
Heute ist Mittwoch, die Attacken sind fast nicht mehr da. Nur wenn er sich erschrickt oder aufregt. die Atemzüge werden langsam Schritt für Schritt wieder etwas tiefer.
Und gerade eben bekommt er wieder eine Attacke...nein, nein, nein.es ging doch schon einige Stunden ohne:-(
Die Medis scheinen aber zu wirken, die Attacke war nicht so lang.
Hoffentlich läuft nicht Flüssigkeit nach, seine eine Niere kann nicht soviel Entwässerungsspritzen verarbeiten....
Jetzt döst er wieder...aber ich sehe wie schlecht es ihm eigentlich geht...ist es richtig, was ich hier tue?Wenn ich in seine grossen dunklen Augen schaue, grosse schwarze Seen, unergründliche Spiegel, die ins Leere blicken. Er signalisiert mir mit Gestik und Schnurrlied *ICH KÄMPFE* Er frisst unermüdlich, spaziert durch die Wohnung, trinkt wieder aus der Badewanne...Er...nicht ich. Ich sitze hier wieder und grüble und denke und weine und denk und grüble...............
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