Verändert die Farbe auch das Wesen?

Diskutiere Verändert die Farbe auch das Wesen? im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; :razz: ich habe insgesamt 6 schwarze Katzen / Kater: hier mal von "groß nach klein" Tonio 8 kg: zurückhaltend, sehr sozial mit den anderen Katzen...
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #21
:razz: ich habe insgesamt 6 schwarze Katzen / Kater: hier mal von "groß nach klein"

Tonio 8 kg: zurückhaltend, sehr sozial mit den anderen Katzen

Carlito 7 kg: Raufbold, aber trotzdem lieb mit den anderen, schmust gern und rauft gern (hat gern Körperkontakt) - Probleme mit Loup, dem roten Kater

Riri ca. 6 kg: ängstlich, paranoid, normalerweise lieb zu den anderen, rauft auch ab und zu gern mal, aber meidet normalerweise Körperkontakt

Muschel 6 kg: Zappelphilipp und kleiner Raufbold, ist sehr sozial, hat aber Probleme mit Loup, dem roten Kater

Agathe 4 kg: kleine Pest, haut den anderen gern eins über, wenn sie ihr "blöd" kommen - liebt Loup, den roten Kater, über alles

Max 3,5 kg: sehr dominant, ist die allerkleinste, aber lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen; verteidigt ihr Spielzeug "bis zum letzten Blutstropfen" (macht keiner von den anderen). Wer ihr blöd kommt, kriegt eins "übergebraten"!

Meine schwarzen Biester sind also tendentiell sehr unterschiedlich ...

Dann hab ich auch 3 Tigerchen:

Edwige: sehr, sehr sozial, nicht dominant, tritt als Streitschlichterin auf, nimmt sich Schwächeren an (ist ein Mama-Typ)

Noah: auch sehr sozial, rauft gern, versteht sich mit allen gut.

Isamel: ist eine kleine Zicke (obwohl ein Kater), sehr ängstlich bei Menschen, hat mit anderen Katzen keine Probleme, aber lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen :wink: versteht überhaupt keinen Spaß, wenn ihm jemand sein Spielzeug wegnehmen will (Max z.B.) :wink:
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen?

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  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #22
Ich muss das noch mal nachlesen, es hatte irgendetwas mit den Stresshormonen zu tun und mit einem - ich meine - erhöhten Noradrenalinspiegel. Wenn ich meine Unterlagen finde, werde ich das noch mal versuchen, darzulegen.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #23
Ja, guck noch mal nach - es würde mich sehr interessieren :wink:

Bei meinen kann ich nicht unbedingt Charakterübereinstimmungen feststellen (also auf die Farbe bezogen) - ein paar meiner Katzen sind "farbtypisch" (Capucine und Loup), andere wieder nicht :wink:
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #24
Du beschuldigst hier einen Verhaltensbiologen, der sicher nicht umsonst Prof. Dr. ist, dass er unwissenschaftlich arbeite... Mit welcher Berechtigung? Welche Qualifikation hast du, dass du dir das herausnimmst?

Jeder, der mal studiert hat, weiß, dass man so ziemlich jede These und auch die dazugehörige Gegenthese "beweisen" kann, dass Fakten fehlinterpretiert werden können und auch werden, dass Wissenschaft nicht immer so ideologieneutral ist wie sie sein sollte und auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle dabei spielen, welche Theorien und Richtungen gerade Konjunktur haben.

Und man sieht ja schon allein in den beiden Textpassagen, die du zitiert hast, dass Widersprüchlichkeiten auftauchen.
Dass rothaarige Katzen Hexen sind, entspricht nicht den Erfahrungswerten der Halter, also wo ist der Beleg für solche Thesen (von der Relevanz mal ganz abgesehen)?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #25
Jeder, der mal studiert hat, weiß, dass man so ziemlich jede These und auch die dazugehörige Gegenthese "beweisen" kann, dass Fakten fehlinterpretiert werden können und auch werden, dass Wissenschaft nicht immer so ideologieneutral ist wie sie sein sollte und auch wirtschaftliche Interessen eine Rolle dabei spielen, welche Theorien und Richtungen gerade Konjunktur haben.

Und man sieht ja schon allein in den beiden Textpassagen, die du zitiert hast, dass Widersprüchlichkeiten auftauchen.
Dass rothaarige Katzen Hexen sind, entspricht nicht den Erfahrungswerten der Halter, also wo ist der Beleg für solche Thesen (von der Relevanz mal ganz abgesehen)?

Nun, ja, ich habe im Studium gelernt, Dinge zwar zu bewerten, ihre Existenz aber nicht zu negieren, nur weil man selber davon nicht überzeugt ist und schon gar nicht, anderen deren Ergebnisse abzusprechen, auch wenn ich sie anders interpretieren würde, solange ich nicht Gegenteiliges sicher weiß :wink:. Aber ich gebe zu, dass man sich da mitunter verrennt und daher mag es sicher sein, dass nicht stimmt, was Herr Gansloßer schreibt, trotzdem würde ich mir persönlich nicht anmaßen, ihn zu unterstellen, er berufe sich auf Studien, die nicht existieren und konstruiert seien, nur weil ich irgendetwas studiert habe, aber du magst da tiefer im Thema stecken und mehr Ahnung von haben, das weiß ich nicht.

Und natürlich liegt in jeder 'Studienauswertung' die Möglichkeit einer Fehlinterpretation - keine Frage. Da ich sie nicht selber durchgeführt und beaufsichtigt habe, werde ich mich hüten, sie als 'komplett richtig' oder 'komplett falsch' einzustufen, jedoch halte ich Manches zumindest für 'sehr wahrscheinlich', decken sich Ergebnisse doch mitunter mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen - oder woher kommt die 'Mär' (?), Törtchen seinen eigen und zickig und die Aussage viele TÄ, rote Kater seine aggressiver :wink:? (Andererseits sagen einige TÄ auch heute noch, Katzen müssten einmal werfen, bevor sie kastriert werden :roll: - es ist immer ein schmaler Grat.)

Dass da ein Widerspruch entstanden ist, könnte auch auf meine Kappe gehen, denn ich habe den Text stark verkürzt, es werden in dem Bereich der "[...]" einige Faktoren genannt, die ich allerdings nicht für wichtig erachtet habe, daher mag es da zu einer unglücklichen Zusammenstellung gekommen sein.

Ich sagte ja, dass ich noch nach meine Aufzeichnungen bezüglich der Messung der Hormonspiegel und der Beobachtung der roten/schwarzen Tiere suche, leider habe ich die verlegt. Ich fand es sehr interessant, dass es diesbezüglich wohl noch mal Unterschiede im ländlichen und im städtischen Bereich zu geben scheint. Wenn ich mich recht erinnere, aber bitte nagelt mich nicht drauf fest, war es so, dass in weniger dicht besiedelten Gebieten sich die roten Kater durchsetzen (aggressiver, stärker, leichter reizbar), in den städtischen die schwarzen (sozialer, verträglicher, kompromissbereiter).

Ich bin keinesfalls völlig überzeugt von der These, dass die Farbe im Zusammenhang mit dem Hormonspiegel und das wiederum in Kombination mit dem Verhalten steht, auch wenn das vielleicht so geklungen habe sollte, halte sie aber durchaus für denkbar :wink:.

Bitte weiterdiskutieren, das Thema ist echt spannend!
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #26
Was ist eigentlich mit roten weiblichen Katzen? Sind die auch eher dominant oder agressiv wie die Kater?
Wir hatten mal eine, die total verschmust war, sowohl bei Menschen als auch bei anderen Katzen. Und wenn man vorbeigegangen ist, ohne sie zu streicheln kam sofort ein forderndes Maunzen :grin: Die zweite rote war eher schüchtern, aber auch schmusig.
Und unsere Tigerkatze, sie war die alteingesessene, vielleicht lag es auch daran, war grundsätzlich gegen alle Neuankömmlinge und hat ihnen schonmal eine auf den Deckel gegeben, beim Menschen war sie aber immer streichelbedürftig.
 
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  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #27
Mein roter Othello ist sehr dominant. Er ist hier der Chef und unterwirft sogar den potenten Antonio regelmäßig mit Nackenbiss. Er war von Anfang an sehr aktiv und sozial (andere Katzen putzen). Allerdings ist er bei Besuch und Geräuschen auch sehr ängstlich, was aber wohl auch daran liegt, dass er nicht richtig sozialisiert wurde (Abgabe mit 8 Wochen).
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #28
Mein roter Kater Loup ist als "Wilder" draußen aufgewachsen, bis ich ihn dann eingefangen und kastriert habe. Er hat 2 Jahre draußen mit den anderen gelebt, ich habe ihn draußen monatelang beobachtet (da war er noch unkastriert) und jetzt lebt er ja bei mir.

Draußen und drinnen, kastriert und unkastriert: sein Charakter ist aus meiner Sicht gleich geblieben. Er war immer schon sehr zurückhaltend mit den anderen Katzen, also absolut nicht dominant. Beim Fressen kam er draußen oft später dazu, setzte sich aber mit den anderen an das selbe Tellerchen und fraß mit ihnen mit. Er hätte aber niemanden verjagt, das tut er auch heute nicht.

Wenn ihm jemand aus seinem Tellerchen fressen will, während er noch dran ist, lässt er es meist zu und bleibt sitzen, bis der andere aufhört. Danach frisst er weiter. Oder, wenn er es nicht zulassen will, bleibt er mit dem Kopf im Napf und frisst weiter. Aber fauchen würde er dabei nie.

Seit einigen Wochen hat er auf einmal ein Problem mit 2 schwarzen Katern hier :-( da hats auch Gekloppe gegeben, und ich war total entsetzt. Meine Beobachtungen haben aber ergeben, dass Loup Angst vor den beiden Raufbolden hat.

Sie gehen sich jetzt aus dem Weg, niemand sucht Streit.

Also mein roter Kater ist überhaupt nicht dominant ...
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #29
Was ist eigentlich mit roten weiblichen Katzen? Sind die auch eher dominant oder agressiv wie die Kater?
Ich weiß nicht, was die Wissenschaft sagt, rote Katzen habe ich als sehr friedlich erlebt, wogegen die rot-weißen Katzen die Hosen anhaben :wink: Also nur auf die Mädels bezogen.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #30
Ich weiß nicht, wieso ihr auf 'dominant' kommt? Habe ich das falsch dargestellt? Wenn ich das recht in Erinnerung habe, sind 'die Roten' einfach aufgrund gewissser (farbabhängiger) Hormone sensibler, leichter erregbar und dadurch eben streitbarer, stressanfälliger und im Endeffekt aggressiver - grundsätzlich. Dass natürlich noch Erfahrungen, Lebensweisen und/oder Erziehung/Sozialisation dazukommen und Katzen daher nicht automitisch rot=aggressiv zeigen, sollte - denke ich - klar sein, darüber haben wir ja auch schon gesprochen.

Aber wie gesagt, ich habe ja keine roten Katzen, kenne nur ein paar Törtchen, die tatsächlich irgendwie zickig=stressanfälliger sind als die anderen Katzen.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #31
Also, das "stressanfälliger" kann ich bei meinem roten Kater zu 100% unterschreiben! Das ist er auf jeden Fall, und sehr sensibel.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #32
Ich sagte ja, dass ich noch nach meine Aufzeichnungen bezüglich der Messung der Hormonspiegel und der Beobachtung der roten/schwarzen Tiere
Absurd.
Zumal der Hormonspiegel allein durch die (Art der) Messung verfälscht werden kann. Und welcher direkte Zusammenhang soll zwischen Rotgen und Hormon überhaupt bestehen?
suche, leider habe ich die verlegt. Ich fand es sehr interessant, dass es diesbezüglich wohl noch mal Unterschiede im ländlichen und im städtischen Bereich zu geben scheint. Wenn ich mich recht erinnere, aber bitte nagelt mich nicht drauf fest, war es so, dass in weniger dicht besiedelten Gebieten sich die roten Kater durchsetzen (aggressiver, stärker, leichter reizbar), in den städtischen die schwarzen (sozialer, verträglicher, kompromissbereiter).
Welchen SINN macht es, sich mit solchen Spekulationen (und mehr ist es m.E. nicht) überhaupt zu beschäftigen?
Sind rote Katzen gerade in Mode und die schwarzen gehen im Tierheim z.Zt. nicht weg?
Ach ja, und was ist mit den rot-schwarzen? Die müssten ja sowohl aggressiver als auch verträglicher sein. Wobei warte ... es war ja nur von Katern die Rede, klar doch, sonst hätte man Schwierigkeiten, die gegensätzlichen Wirkungen des Rotgens und des Schwarzgens in einem einzigen Individuum zu erklären, gibt es doch so wenige Schildpatt-Kater auf der Welt. :shock:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #33
Absurd.
Zumal der Hormonspiegel allein durch die (Art der) Messung verfälscht werden kann. Und welcher direkte Zusammenhang soll zwischen Rotgen und Hormon überhaupt bestehen?

Welchen SINN macht es, sich mit solchen Spekulationen (und mehr ist es m.E. nicht) überhaupt zu beschäftigen?
Sind rote Katzen gerade in Mode und die schwarzen gehen im Tierheim z.Zt. nicht weg?
Ach ja, und was ist mit den rot-schwarzen? Die müssten ja sowohl aggressiver als auch verträglicher sein. Wobei warte ... es war ja nur von Katern die Rede, klar doch, sonst hätte man Schwierigkeiten, die gegensätzlichen Wirkungen des Rotgens und des Schwarzgens in einem einzigen Individuum zu erklären, gibt es doch so wenige Schildpatt-Kater auf der Welt. :shock:

Warum sind Aussagen von anderen immer gleich nichts Wert, nur weil DU das nicht so siehst?! Warum sollte ein erhöter Spiegel bestimmer Hormone nicht an eine Farbgebung gebunden sein? Findest du es auch absurd, dass das W-Gen Taubheit verursachen kann?

Wenn du keinen SINN darin siehst, dich mit der Frage zu beschäftigen, lass es doch einfach :lol:. Ich finde das Thema sehr interessant und die Beobachtungen, die die Biologen diesbezüglich gemacht haben, echt spannend, wieso sollte es nicht sei sein? Nur weil DU das sagst? Absurd (um mal in deiner Argumentationsstruktur zu bleiben) :lol:.

Und nein, es war nicht nur von Katern die Rede und ja, es ging auch um Katzen/Kater mit Rotanteil. Wie gesagt, wenn ich es finde, stelle ich es gerne als Info hier rein. Da die Beobachtungen in deinen Augen aber sowieso nur 'Hokuspokus' sind, brauchst du dich nicht mehr dazu zu äußern, ich denke, wir haben alle verstanden, dass du Studien grundsätzlich ablehnst. Darfst du gerne, aber dann lass denen, die das spannend finden, doch einfach ihren Spaß am Diskutieren :wink:.

Denn bislang hast du alles nur negiert, aber keinen einzigen schlüssigen Beleg gebracht, wieso das nicht so sein sollte :wink:.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #34
Also, ich habe ja schon viele Katzen in sehr verschiedenen Farben erlebt.

rote Katzen: sozial, wollen aber nicht die erste Geige spielen
rote Kater: aggressive Dominanz, aber trotzdem sozial

Ich hab mich darauf bezogen, eben weil Streunerhof (Eva?) wohl viele atzen kennt, eben durch ihre Arbeit mit ihnen :wink: Wollte nur wissen, ob es dazu mehrere Beispiele gibt, da rote weibliche Katzen ja eher seltener sind als männliche.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #35
Denn bislang hast du alles nur negiert, aber keinen einzigen schlüssigen Beleg gebracht, wieso das nicht so sein sollte :wink:.

Ich schulde ja auch keinen, da ich diese These nicht aufgestellt habe. ;-)
Du dagegen hast das hier wohlwollend zur Diskussion gestellt, ohne eine Grundlage dafür zu liefern, d.h. zu erklären, wie der Zusammenhang zwischen Rotgen und Aggression erklärt sein soll, wo es doch keinerlei Belege für die These gibt, dass rote Katzen nicht genauso lieb (oder nicht lieb) wie alle anderen sind.

Warum sollte ein erhöter Spiegel bestimmer Hormone nicht an eine Farbgebung gebunden sein? Findest du es auch absurd, dass das W-Gen Taubheit verursachen kann?
Nein, denn da ist ja wohl ein direkter Zusammenhang festgestellt worden (wenngleich es auch stark vereinfacht wäre, Weiß automatisch mit Taubheit in Verbindung zu bringen). Außerdem ist Taubheit ein rein physischer Aspekt, während wir hier von Verhalten reden.
 
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  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #36
Huhu Heike,

aggressiv ist so negativ besetzt. Deshalb lieber dominant. :wink:

Ich habe nur Grundkenntnisse der Genetik und noch nie einen Hormonspiegel bei meinen Katzen messen lassen.

Aus vier Jahrzehnten bewußtes Leben mit Katzen hat sich bei mir eine Vorliebe für ganz schwarze Kater und für rot-weiße Katzen und Kater gebildet. Nicht wegen der Farbe sondern wegen ihrem angenehmen Charakter im Umgang mit den Mitkatzen und auch dem Menschen. Bandit und Madam Mim sind übrigens das dritte schwarze Katzenpaar, das bei mir lebt. Erst das dritte, weil die Vorgänger alle sehr alt geworden sind.

Wir haben ja so ziemlich alles in der Katzerei vertreten und ich liebe jede der Katzen. Aber ich würde mir weder eine Tricolor noch eine Schildpatt bewußt je wieder ins Haus holen. Das sind die anstrengensten Zicken, die man sich vorstellen kann. Aber wunderschön.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #37
Wir haben ja so ziemlich alles in der Katzerei vertreten und ich liebe jede der Katzen. Aber ich würde mir weder eine Tricolor noch eine Schildpatt bewußt je wieder ins Haus holen. Das sind die anstrengensten Zicken, die man sich vorstellen kann. Aber wunderschön.

Oh weh, so schlimm können die sein? Dann ist meine ja ein kleiner Schatz (hoffentlich bleibt es so!!). Sie ist manchmal ein klein bisschen zickig, aber nie richtig schlimm. Und mit mir ist sie auch ganz lieb. Den roten Kater liebt sie über alles, die beiden sind ein echtes kleines Paar. Zu dem ist sie auch ganz besonders lieb, und sie verjagt jeden, der ihn ärgert oder ärgern könnte. Da gibts von ihr gleich eins auf die Mütze!
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #38
Meine Calico-Susi ist die Chefin. Und sie zeigt das den anderen auch immer mal wieder. :wink: Andererseits putzt sie ihre Mitkatzen und -kater auch ordentlich.

Ich finde die Tricolor auch im Umgang mit uns Menschen so anstrengend. Sie sind so fordernd und manchmal sehr ungeduldig.
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #39
Eva, du hast aber doch auch eigentlich überwiegend kastrierte Katzen um dich, da dürfte ja dann eher nur das 'leichter zu erregen' zutreffen - oder? Ich zweifle nicht an deinen Beobachtungen und will auch auf keinen Fall behaupten, dass die Aussagen Gansloßers das 'non-plus-ultra' sind :wink:. Dennoch macht mich stutzig, dass - soweit ich weiß - ja schon seit Längerem bekannt ist, dass Eumelanin und Phäomelanin bei (roten) Katzen nicht nur Einfluss auf die Färbung der Haare, sondern auch auf das Nervensystem und das Verhalten der Katzen haben. So zumindest auch die Aussage eines mir befreundeten, sehr belesenen Züchters und meine Informationen aus der Fachliteratur. Leider habe ich das Buch, von dem ich meine, es definitiv gelesen zu haben, nicht gefunden *hmpf* (ich fürchte, ich habe es irgendwann großzügig verliehen und weiß mal wieder nicht, an wen :roll:). Aber zumindest einige Aussagen, die auf dem baiseren, was ich so auch in der Literatur gelesen habe, habe ich hier mal rausgesucht.

[...] Vereinfacht gesagt:
Schwarz/braun ist kombiniert mit einem ausgeglicheren Hormonhaushalt, der ein cooleres Verhalten ermöglicht, eher ein nachgeben, gleichzeitig aber auch ein selbstbewußteres Auftreten.

Rot(blond) hat ein Defizit durch die verschobene DOPA-Produktion. Der Hund produziert mehr Cortisol, welches zu dem schwächeren Nervenkostüm führt, einer leichteren Erregbarkeit und, wie erwähnt, durch diesen Dauerstress zu der Schwächung des Immunsystems. Der rote Hund fährt schneller hoch, braucht länger zum Entspannen, muß sein Leben lang ruhiger trainiert werden. [...]


[...] Verhalten

Für den Cocker-Spaniel wurde in mehreren Studien nachgewiesen, daß golden oder rotbraun gefärbte Tiere am aggressivsten sind, schwarze Cockerspaniel liegen in der Mitte und Hunde der Farben Blau- oder Rotschimmel sind am wenigsten aggressiv.[3] [...]

Und da frage ich mich, warum sollte etwas, was beim Hund anscheinen schon bekannt (und nachgewiesen?) zu sein scheint, bei Katzen völlig absurd sein?
 
  • Verändert die Farbe auch das Wesen? Beitrag #40
Jo Heike, bei mir sind alle kastriert, jedenfalls die, die ich regelmässig beobachten kann.

Übrigens ist Aggressivität bei einem Hund bei mir nur negativ besetzt :shock:

Ich weiß ja nicht, inwiefern das Rot-Gen bei rot-weißen Katern noch dominiert. Aber die rot-weißen Kater, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, sind alle friedfertig, extrem gelassen und keinesfalls aggressiv oder dominant. Im Gegenteil, irgendwie haben sie so eine Art Schutzinstinkt um nicht zu sagen ein Muttergen :wink:
Sie lassen sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen. Allerdings sind es alle Schauspieler, denn sie können sich, wenn sie durch Fenster oder Zaun getrennt sind, bei fremden Katzen ganz schön aufplustern, aber ohne aufgeregt zu sein. Treffen sie direkt ohne Trennung auf diese Katzen, gehen sie freundlich auf sie zu.
 
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