Hallo!
Ich denke auch, dass ihm langweilig ist. Und wie schwer es ist, einen Freigänger drin zu behalten, erfahre ich grad am eigenen Leib. Ich habe einen behinderten Kater, der draußen verprügelt und gebissen wurde (von anderen Katzen) und ich versuche gerade, ihm das Leben im Haus schmackhaft zu machen, weil ich ihm die Schmerzen und ständigen Tierarztbesuche ersparen möchte. Immer, wenn ich grad denke, dass es klappt, geht die Jammerei doch wieder los....aber er ist jetzt auch erst dreieinhalb Wochen drin, vielleicht wird´s noch - ich bin leider nicht die Geduldigste. ;-)
Folgendes haben wir hier gemacht: Balkon gesichert, damit er was zu gucken & frische Luft hat, eine zweite Katze haben wir auch (die Gott sei Dank nicht raus will), mit der er regelmäßig Jagden und Prügeleien veranstaltet, ich versuche, regelmäßig mit ihm zu spielen (leider möchte er das nicht immer), zu kuscheln und 2 bis 3 mal am Tag darf er in "verbotene Bereiche", d.h. den Keller und das Kinderzimmer, um seine Neugier ein bisschen zu befriedigen. Wirklich viel mehr Arbeit macht eine zweite Katze nicht und ich kann nur sagen: Es ist eine enorme Erleichterung, wenn Katzen nicht allein sind, das nimmt einem das permanent schlechte Gewissen, wenn man nach der Arbeit mal nicht gleich nach Hause kommt oder auch abends mal weggeht, die zwei beschäftigen sich miteinander, auch wenn es nicht die "große Liebe" ist. Eine zweite Katze kann ich daher wirklich sehr empfehlen!