Liebe Natur- und Tierfreunde,
heute hat das erste Vogelschutzcamp des Jahres 2011 begonnen: Bis zum
15. Mai werden italienische Komiteemitglieder und Mitarbeiter unseres
Partnerverbandes LAC auf der kleinen Mittelmeerinsel Ponza im Einsatz
sein. Ziel der Aktion ist die Arbeit gegen die Wilderei mit
Schlagfallen, mit denen vor allem Rotkehlchen, Steinschmätzer und
Gartenrotschwänze gefangen werden. Zudem werden die Vogelschützer jeden
Morgen von den örtlichen Wilderern bevorzugte Jagdgebiete besetzen und
so den illegalen Abschuss von Turteltauben, Wachteln und anderen
Zugvögeln verhindern. Die Aktionen sind eng mit den zuständigen Behörden
abgestimmt.
Die Teilnehmer für die nächsten Einsätze stehen bereits in den
Startlöchern: Am 12. April beginnt das Zyperncamp, am 21. April startet
der Malta-Einsatz und am 23. April nehmen die Jagdauseher in Kampanien
(Süditalien) ihre Arbeit auf.
Mehr Infos zu den Frühlingscamps finden Sie auf unserer Internetseite
www.komitee.de
Beste Grüße - Alexander Heyd
Liebe Natur- und Tierfreunde,
die maltesische Regierung hat entgegen allen Protesten und trotz
eindeutiger Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes die Frühlingsjagd
erneut freigegeben. In den letzten drei Aprilwochen dürfen die 12.000
Jäger insgesamt 2.500 Wachteln und 9.000 Turteltauben schiessen. Das
Problem dabei ist nicht nur, dass beide Arten europaweit gefährdet sind,
sondern dass im Frühling jedes einzelne Individuum wichtig für die
Population ist. Die Tiere, die im April geschossen werden, können nicht
brüten und so trägt die Jagd zu einer weiteren Abnahme des Brutbestandes
bei! Nicht umsonst die die Frühlingsjagd eigentlich EU-weit verboten.
Mit einem aufwändigen System freiwilliger Meldungen soll die Limitierung
überwacht werden - ein völlig sinnloses Unterfangen. Es steht zu
befürchten, dass die Jäger weit mehr schießen, als gestattet und dass
sie - wie immer - die Gelegenheit nutzen und statt auf die Tauben und
Wachteln auf durchziehende Greifvögel und andere geschützte Arten
schießen werden.
Das Komitee gegen den Vogelmord wird während der Jagdsaison auf Malta
sein und die Einhaltung der Gesetze überwachen.
Beste Grüße aus Bonn - Alexander Heyd
http://www.komitee.de/
Liebe Natur- und Tierfreunde,
heute hat unser Frühlingscamp auf Zypern begonnen. Bis zum 25.04.2011
werden insgesamt 13 Vogelschützer aus Deutschland, Italien und Zypern im
Einsatz sein und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden
Leimruten und Fangnetze suchen. Unser Ziel ist es, möglichst viele
Fangstellen zu finden, an denen sich Polizeibeamte auf die Lauer legen
können, um die Wilderer in flagranti zu überführen. Diese Vorgehensweise
wurde vorab mit den verschiedenen Polizei-Dienststellen vereinbart. Wie
immer wird es ein Online-Tagebuch von dem Einsatz geben, in dem wir Sie
täglich über die aktuellen Ergebnisse unserer Arbeit informieren. Sie
finden es hier:
http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/zypern/zyperncamp-fruehling-2011
In einer Woche - am 21.04. - wird dann auch unser 10tägiger
Malta-Einsatz starten. Der Schwerpunkt wird wieder auf der Überwachung
von Zugvogel-Rastplätzen und bekannten Vogelfanggebieten liegen. Da die
maltesische Regierung in diesem Jahr die Frühlingsjagd auf Turteltauben
und Wachteln gestattet hat, ist davon auszugehen, dass es wieder hoch
hergehen wird. Unserem Partnerverband Birdlife Malta wurden in den
letzten Tagen bereits mehrere illegal geschossene Greifvögel
eingeliefert. Auf
www.komitee.de werden wir Sie über besondere
Geschehnisse während des Malta-Einsatzes auf dem Laufenden halten.
Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln: Der Forstpolizei in Brescia ist
ein wirklich ausgesprochen dummer Vogelfänger ins Netz gegangen. Er war
ihnen eigentlich schon entwischt, aber am Ende wurde er doch noch
überführt. Wie sie es angestellt haben, lesen Sie hier:
http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/italien/norditalien/italiens-duemmster-wilderer
Beste Grüße aus Bonn - Alexander Heyd (Geschäftsführer)
Videos von Komitee-Aktionen auf Malta
Das Komitee gegen den Vogelmord veröffentlicht regelmäßig Videos zu seinen Komitee-Aktionen auf der Mittelmeerinsel Malta. Alle Videos sind in englischer Sprache gehalten, weil wir vor allem die Malteser erreichen wollen. Viele Videos haben den Charakter von "Beweissicherung" und sollen der maltesischen Öffentlichkeit vor allem das Ausmaß der Wilderei in ihrem Heimatland vor Augen führen.......
Quelle, weitere interessante Berichte & zu den VIDEO'S
Liebe Natur- und Tierfreunde,
die Bundesregierung plant, wichtige Strafvorschriften im deutschen
Artenschutzrecht außer Kraft zu setzen. Zukünftig sollen zahlreiche
bisher strafbare Delikte wie z.B. das Nachstellen oder Fangen von
geschützten Vogelarten nur noch als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.
Dies sieht ein unter Federführung von Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) entwickelter Entwurf eines
„Strafrechtsänderungsgesetzes“ vor, über den in den nächsten Wochen im
Parlament abgestimmt werden soll. Der Bundesrat hatte die geplante
Änderung bereits verworfen, die schwarz-grüne Regierung scheint aber
fest entschlossen, das Artenschutzrecht zum Wohle von Tierhändlern,
Vogelfängern und Wilderern zu verwässern.
Das Komitee gegen den Vogelmord hat heute eine Pressemeldung zu dem
Thema veröffentlicht und ruft alle Umweltverbände dazu auf, bei der
Bundesregierung Protest einzulegen. Der Deutsche Natursdchutzring (DNR)
wurde eingeschaltet, die Abgeordneten des Umweltausschusses im Deutschen
Bundestag und die Fraktionsvorsitzenden der Parteien in Berlin werden in
diesen Tagen vom Komitee umfänglich informiert.
Mehr zu dem skandalösen Vorhaben der Bundesregierung lesen Sie hier:
-->> KLICK
Beste Grüße aus Bonn - Alexander Heyd
Liebe Natur- und Tierfreunde,
im Frühling dieses Jahres haben die internationalen Medien besonders
ausführlich über die Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) in
Italien, auf Zypern und Malta berichtet. Aus dem umfangreichen und
unübersichtlichen "Angebot" haben wir 25 besonders lesenswerte Artikel
aus sieben verschiedenen Ländern für Sie zusammengestellt.
Zu dem aktuellen Presseclipping kommen Sie hier:
-->> KLICK
Während die deutsche Bundesregierung gerade die Artenschutzgesetzgebung
zu verwässern versucht, hat die maltesische Regierung eine härtere
Gangart gegenüber Wilderern verkündet: Jägern, die beim Abschuss
geschützter Arten erwischt werden, droht demnächst der lebenslange
Entzug des Jagdschein! Eine wirklich fortschrittliche Regelung. Unsere
Stellungnahme dazu finden Sie hier:
-->> KLICK
Liebe Natur- und Tierfreunde,
"Wenn Jägern zu Gejagten werden - Deutsche Wilder auf frischer Tat
erwischt" - das ist der Titel des neuesten Komitee-Videos. Zu sehen sind
Komitee-Mitarbeiter, die deutsche Jäger in flagranti bei der Verwendung
illegaler Vogelfallen stellen. Erstmals ist auch das Video zu sehen, mit
dem der "Wilderer von Disternich" überführt wurde.
Das sehenswerte Video (5 Minuten) finden Sie hier:
-->> KLICK
In Sachen Greifvogelschutz gibt es auch eine wirklich gute Nachricht aus
NRW: Umweltminister Remmel hat auf Antrag des Komitees gegen den
Vogelolmord die Aushorstung von Habichten zur "Beizjagd" (Falknerei)
verboten! Wir werden nun versuchen, diesen richtungsweisenden Schritt
auch in allen anderen Bundesländern durchzusetzen.
Beste Grüße - Alexander Heyd
Liebe Natur- und Tierfreunde,
der Abschlussbericht zu unserem großen Vogelschutzcamp auf Zypern liegt
jetzt vor. Vom 12.04. bis 25.04.2011 waren insgesamt 13 Vogelschützer
aus Deutschland, Italien und Zypern im Einsatz und haben mit über 2.600
eingesammelten Fallen ein Rekordergebnis erzielt. Die angestrebte
Kooperation mit den Behörden war dagegen weniger erfolgreich - um nicht
zu sagen ernüchternd. Bei den zuständigen Dienststellen oder deren
Vorgesetzten fehlt offensichtlich jeder Wille, dem ausufernden Vogelfang
Einhalt zu gebieten. Und das, obwohl die Regierung inzwischen bestätigt
hat, dass es sich bei der Wilderei auf Zypern um organisierte
Kriminalität handelt.
Der nun vorliegende Abschlussbericht zu dem Einsatz beleuchtet neben der
Darstellung unserer Arbeit hauptsächlich das mangelhafte Engagement von
Polizei und Jagdaufsicht und zeigt Lösungsansätze auf. Der Bericht gibt
dabei eine sehr detaillierte Einsicht in unsere Arbeit und die
Verhältnisse vor Ort und ist damit auf jeden Fall eine interessante Lektüre.
Den umfangreichen Bericht (auch als pdf zum Herunterladen) finden Sie hier:
-->> KLICK
Beste Grüße und schönes Wochenende - Alexander Heyd