Guten Abend,
erst einmal lieben Dank für die ausführlichen Infos.
Egon wurde eine Infusion in der
Tierarzt.-Praxis gegeben und wir machen es nun 2 mal die Woche zuhause.
Er bekommt SUC und Renes, habe mit mehreren TÄ gesprochen - es wurde Beides empfohlen.
Morgen kann ich nun endlich Ipakitine und Feline Vet aus der Praxis holen, um zu sehen, welches Egon hoffentlich annimmt.
Fortekor bekommt er schon länger, aber seine Herzfrequenz ist trotzdem zu hoch. Da ja Alles verstoffwechselt werden muss, mag die TÄ nicht mehr verschreiben. Also werde ich nach sanften Alternativen schauen müssen.
Tja, was seine Futteraufnahme angeht, stehe ich "mit dem Rücken zur Wand".
Biete ihm unterschiedliche Sorten an, mal mag er das, mal dies, mal nichts von Allem, so leider auch Seniorfutter oder halt die verschiedenen Nierendiäten.
Heute war wieder ein schlimmer Tag, 2 x erbrochen, dann nimmt er Nichts zu sich und ich kann ihn nur mit Instant Diet und Calo Pet unterstützen.
Sorge bereitet ja auch sein hoher Schilddrüsenwert, seit 5 Jahren ist er gut mit Carbimazol zurecht gekommen, nun mussten wir die Dosis erhöhen
Gestern habe ich Rubenal bestellt, auch wenn
CNI nicht heilbar ist, hoffe ich ihm irgendwie helfen zu können und trotzdem fühle ich mich sehr hilflos.
Hallo Margie, da die Referenz-Werte fehlen, habe ich die Blutwerte mal mit denen meines Katers verglichen. Und ja, leider sind sie schon ziemlich hoch, wobei ich zum Leberwert direkt nichts sagen kann, der ist bei uns im grünen Bereich.
Nierendiät frisst meiner auch nicht, hier gibt es deshalb "normales" Adult-Nassfutter, wobei ich schaue, dass ich überwiegend Sorten mit Huhn, Pute, Ente oder Schwein füttere. Diese Fleischsorten sind Phosphatärmer. Wonach Du dich auch umschauen könntest wäre Senior-Futter. Das enthält hochwertige, leicht verdauliche Proteine, ist aber zur Nierenschonung ebenfalls Phosphatreduziert. Das wichtigste ist, dass dein Kater überhaupt irgendetwas frisst, allein schon wegen der Leber und damit er nicht weiter abbaut.
Renalzin als Phosphatbinder wurde nach ca. 4 Monaten auch verweigert. Ich bin dann nach Rücksprache mit unserer Tierärztin auf Feline Vet nephrofer umgestiegen. Das sind Kautabletten, die nach Gewicht gegeben werden. Diese gebe ich vor der eigentlichen Mahlzeit wie ein Leckerlie und damit haben wir die Phosphatwerte im Griff. Du könntest deinen Tierarzt mal darauf ansprechen oder auf Ipakitine, das ist in Pulverform.
Gegen die Übelkeit gibst Du ihm anscheinend schon das Recoaktiv, aber auch da würde ich mit dem Tierarzt sprechen, ob es etwas anderes gibt. Außerdem hat es sich bewährt, den Napf erhöht hinzustellen, dass die Katze nicht vor dem Fressen kauern muss. Hängt der Kopf zu tief, steigert das die Übelkeit noch.
Wegen der Fressunlust lasse bitte auch Mund und Zähne kontrollieren. Häufig haben Katzen mit Nierenproblemen auch Entzündungen am Zahnfleisch, auch das ist nicht gut für den Appetit.
Infusionen über drei Tage halte ich für eine sehr gute Idee. Das haben wir immer nach leider notwendigen Narkosen gemacht, damit die Schadstoffe schneller den Körper verlassen.
Ob zusätzlich zu SUC auch Renes Viscum etwas bringt, kann ich leider nicht sagen. Ich gebe das Renes. Das ist normalerweise für CNI im Anfangsstadium. Später wird dann meistens auf SUC umgestellt. Allerdings könnte noch ein ACE-Hemmer gegeben werden. Frage am Montag nach Fortekor oder Vasotop. Das sind ACE-Hemmer fürs Herz, als Nebenwirkung regen sie aber die Nierentätigkeit an und das wird sich bei CNI zunutze gemacht.
Ich wünsche dir und deinem Kater alles Gute und lasse bitte hören, was sich am Montag ergeben hat.
Guten Abend Klaus,
vielen Dank für Dein Mitgefühl und die guten Wünsche.
Noch kämpfen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.
Es ist immer so arg, weil man versucht zu helfen und irgendwie doch nicht wirkich helfen kann.
Habe erst im Oktober letzten Jahres meinen Hundejungen verloren, das Jahr davor mein Hundemädchen und nun ist mein Katerchen krank - die Sorgen hören nicht auf.
Der Verstand weiß sehr wohl, dass Krankheiten im Alter auftreten können und ...
Aber das ändert nichts an dem Schmerz, denn die Vierbeinerle gehören ja zu einem.
Nun schauen wir mal und hoffen, hoffen...
Liebe Grüße Margie
Hallo,
es ist sehr traurig was Du da schreibst, wir haben das selbe mit unseren Örnie leider schon hinter uns.
Wir musten ihn drei Tage beim Tierarzt lassen und er wurde an den Tropf angeschlossen um die Werte zu verbessern. Es konnte aber leider nicht mehr helfen und wir musten uns wegen der Werte entscheiden ob wir ihn einschläfern lassen sollen. Der Tierarzt hat uns erklärt, das sein Körper sich jetzt selbst vergiftet und er sehr leiden muß. Unter Tränen und Weinen , musten wir dann diesen Schritt mit Örnie gehen.
Ich wünsche Euch viel Glück mit dem Egon und drücke Euch fest die Daumen das er es schafft.
liebe Grüße Klaus