@Yezzie,
ich gehe mal davon aus, dass der Tierarzt den Kater vor de, Eingriff untersucht hat. Wozu soll man noch extra in die Praxis fahren und ein Tier untersuchen lassen, wenn alles in Ordnung scheint? Kostet doch eigentlich nur unnötig Geld.
Bei einem Tier sind nun einmal in der Regel keine größeren Voruntersuchungen nötig, schon gar nicht bei einer "normalen" Katerkastration. Wiegen, abhorchen, abtasten kann ein Tierarzt auch vorher machen. Und den Hodenhochstand wird er wohl vor der OP bemerkt haben, aber das ändert ja nichts an der Tatsache, dass es trotzdem gemacht werden muß. Ich würde also jetzt nicht unbedingt auf Grund dieser Tatsache eins "reinwürgen" wollen. Wir machen es bei unserem Tierarzt auch nicht anders. Anrufen, Termin machen, gut is'
Zum Hodenhochstand: Wie Yezzie schon schrieb, kann ein nicht entfernter Hoden in der Leiste zu einem Tumor werden. Selbst wenn man nicht von diesem Fall ausgeht, ist und bleibt es aber ein unkastrierter Kater, der "stinkt", also einen sehr penetranten Uringeruch hat, den er gern auch in seinem Revier verteilt, unruhig ist, Mädchen sucht usw.
Ein Hodenhochstand kommt so selten nicht vor. Gerade bei jüngeren Katern ist der Hoden noch nicht fest im Hodensack verankert und "wandert" gern einmal, besonders, wenn das Tier Stress hat. Wir selbst haben einmal einen Kater abgegeben, bei dem beide Hoden definitiv da waren, wo sie hingehören, bei der Kastration war Ostern angesagt.
In der Regel stecken die Kater das auch recht schnell weg, es ist halt jetzt ähnlich wie bei der Kastration einer Katze, ein Bauchschnitt. Die Mädels brauchen auch gerne mal ein bis zwei Tage, um wieder auf die Füsse zu kommen. Mag er vielleicht etwas Vitaminpaste oder so?