Deine Beispiele hinken!!!
Gut, dass DIE millionen GLÜCKLICHER KAtzen nicht reden können!!!
Jo, gut für Dich ... Sonst müßtest Du womöglich das eine oder andere revidieren.
Zur Kommunikation gehört aber nicht nur "reden". Man kann auch über viele andere Wege miteinander kommunizieren, so daß ein aufmerksamer Katzenbesitzer schon sehr genau wissen kann und in der Regel auch weiß, ob seine Katzen glücklich sind oder nicht.
Allein der Umstand, dass ziemlich jede Katze (spätestens wenn sie EINMAL draußen war) zumindest für eine gewisse Zeit darum bettelt, raus zu dürfen, beweist doch ihr "Glücklichsein"!!!
Nach einmaligem Draußen-gewesen-sein ist das wohl eher selten der Fall ...
Abgesehen davon gibt es auch genügend Gegenbeispiele von die Katzen, die schlechte Erfahrungen draußen überlebt haben und nun gar nicht mehr raus wollen.
Beispielsweise ist ein leben in Gefangeschaft eines Zoos für einen Sibirischen Tiger sicher kein erfülltes Tigerleben. Auch wenn er da geboren ist. Oder der Kuh, die schon als Kalb im Stall festgekettet wurde. Die kennt ja auch nix anderes...
Das hinkt beides! Ein Tiger ist auch dann immer noch ein Wildtier, wenn es im Zoo geboren wurde! Haustierwerdung passiert über Jahrhunderte, nicht von einer Generation zur anderen!
Und zur Bewegungslosigkeit gezwungen durch Ankettung sind Wohnungskatzen beileibe nicht!
Als Ihr gerade 16 wart und das erste mal auf Piste wolltet, habt Ihr euch ganz sicher auch einer Menge neuer Gefahren ausgesetzt, die bei Muttern am Herd so nicht existent waren. Autounfälle, Drogen, Alkohol, Vergewaltiger und so weiter.
Das hinkt schon richtig! Wir
wußten um die Gefahren, wußten worauf wir uns da einlassen, die Katzen wissens nicht!!!
KEIN Lebewesen (Ihr ja auch nicht) kann beit totalem Freiheitsentzug glücklich werden!!! Nicht umsonst ist Freiheitsentzug eine der schlimmsten Strafen, die das Gesetz vorsieht...
Meinst Du nicht, daß Du da ein wenig zu sehr von Dich auf andere schließt? Mal ganz abgesehen davon, daß jeder einen "totalen Freiheitsentzug" anders interpretieren dürfte. Wohnungskatzen leben ja nicht nur in einer Zelle.
Ich erinnere mich an ein niedliches Beispiel einer Spinne, die sich auf den Balkon verirrt hat und so Ersatz für all die Abenteuer sein soll, die eine Katze "draußen" erleben kann. Ich PERSÖNLICH wurde das Bild von einem Strafgefangenen nicht los, der beim Anblick der Sonnenstralen, die durch sein Gefängnisgitter fallen, wieder einen Hauch von Freiheit spürt. Arme Sau!!!
Wer der Katze nur eine Spinne als Ersatz für alle Abenteuer gönnt, tut in der Tat zu wenig. Aber wie schon im letzten Posting erwähnt: Zur Katzenhaltung gehört einfach mehr als Füttern und Klos säubern! Schon vor der Anschaffung muß man sich im Klaren sein, daß man tunlichst entweder zwei oder gar keine anschafft. Und auch dann muß sich noch täglich mit seinen Tieren beschäftigen. Wer sich seine Katze nur als dekoratives Sofakissen anschafft, kann gleich ein Stofftier nehmen!
Einen Hund muß man ja auch mehrmals am Tag ausführen. Bei der Katze ist das Mit-ihr-beschäftigen-müssen zwar nicht ganz so offensichtlich, aber nicht minder notwendig.
Wer meint, daß es nicht nötig sei, sich mit den Katzen zu beschäftigen, sollte sich lieber gar keine erst anschaffen. Das gilt für Wohnungshaltung genauso wie für Freilaufhaltung! Wer meint, daß es reicht, der Katze die Tür zu öffnen, auf daß sie sich selbst beschäftige, der irrt!
Oh, danke für die Blumen!!! Findest Du diesen Vorwurf nich so ein ganz klein bisserl anmaßend und beleidigend? :x :x :x
Vorwurf? Dieser Satz ist nichts weiter als die Zusammenfassung Deines Postings in einem Satz. Wenn Du das als Vorwurf und als beleidigend empfindest, solltest Du mal über Dein eigenes Posting nachdenken ...
Ich lass mich jetzt darüber aber nicht weiter aus, da ich sonst evenbtuell auch dermaßen den Ton verfehle, wie Du, liebe Inge...
Ja, prima, sehr beliebte Reaktion in diesem Forum: Die Antwort gefällt mir nicht, also wurde der Ton verfehlt! Ganz klar! Sorry, aber wenn es ums Wohl, Gesundheit und Leben der uns anvertrauten Lebewesen geht, da sage ich ganz klar und direkt heraus das, was ich meine! Da ist mir wirklich nicht nach "Honig um den Bart schmieren" zumute!
Wo hast Du den denn gehört?
Ich kann nicht ganz verstehen, wieso ich das nochmal wiederholen muß, aber was soll's:
- überfahren werden
- vergiftet werden
- erschossen werden
- Fell bei lebendigem Leibe abgezogen kriegen
- in Versuchslabors enden
- gequält und mißhandelt werden
- usw, usw
ist nicht wirklich artgerecht ...
Oh, wirklich... Wußtest Du, dass Zootiere teilweise auch wesentlich älter werden als in der freien Wildbahn? Glücklich sind sie m.E, trotzdem wahrlich nicht...
Abgesehen davon, daß weder Du noch ich noch sonst irgendwer hier wohl wirklich beurteilen können, ob Zootiere glücklich sind oder nicht, zumal es hier mit Sicherheit von den einzelnen Tieren sowie von den Zoos abhängt, ist auch das wieder ein ziemlich hinkendes Beispiel, denn 1. Zootiere sind in aller Regel Wildtiere, keine Haustiere, und 2. wird sich mit ihnen nicht annähernd so beschäftigt wie Hauskatzenbesitzer es mit ihren Katzen tun sollten.
Wer aber eine Katze in Kleinstädten oder auf dem Dorf weitab von BAB und Bundesstraße gefangen hält, degradiert sie in meinen Augen zum schnurrenden Sofakissen. Das möchte ich einem solch mejestätischen und persönlichkeitsstarken Tier NICHT zumuten.
Wer das aber mit seinem Gewissen vereinbaren kann, der soll das bitte tun. :-?
Wie inzwischen schon mehrmals gesagt: Eine reine Wohnungskatze ist nicht bloß ein "schnurrendes Sofakissen". Bei einem verantwortungsvollen Katzenhalter verspürt sie genauso wenig Langweile wie Freilaufkatzen!
Wie auch schon mehrmals aufgezählt, ist die Straße beileibe nicht die einzige Gefahr, die den Katzen draußen blüht.
Was das Gewissen betrifft, möchte ich doch mal ganz deutlich sagen:
Totaler Freilauf ist Russisch Roulette auf Kosten der Katzen!
Da ist es die pure Faulheit, die mich dazu verleitet, nicht TäGLICH für mein Katerchen zu kochen.
Na, Kochen verträgt sich ja nun auch nicht mit "artgerecht" *schmunzel*
Genau da liegt das Problem: Im Abwiegen zwischen Gefahr und "Degradieren" zum lebenden Plüschtier - trotzdem denke ich, dass es, so die Möglichkeit des herauslassens besteht, keine echte Alternative gibt.
Selbstverständlich besteht die: Im
eingeschränkten Freilauf! Ich kenne mehrere Leute, und ich gehöre auch dazu, die ihr Grundstück ausbruchsicher eingezäunt haben. Unsere Katzen können zwar raus, aber nicht vom Grundstück weg. So haben sie Freilauf, ohne den Gefahren des totalen Freilaufs ausgesetzt zu sein.
Im übrigen danke ich allen für die lebhafte und sachliche (mit wenigen Ausnahmen - s.o.) Diskussion
Nun, Sachlichkeit habe ich bei Dir nicht so richtig entdecken können ... Und ganz nebenbei: Klar und deutliches Formulieren ist nicht zwangsweise unsachlich, nur oft unbeliebt ...
und möchte nun nix mehr dazu sagen, da ich mich sonst nur wiederholen würde...
Och, warum denn nicht? Ich mußte mich ja auch mehrfach wiederholen, weil doch sehr deutlich der Eindruck aufkam, daß das erste Posting inhaltlich nicht verstanden wurde (verstanden werden wollte?).
(Und interessanterweise der einzige zu sein scheine, der die Brutalität und Herzlosigkeit besitzt, sein armes, kleines Tierchen ind die böse, böse Welt zu jagen :wink: :wink: :wink:
Leider nicht, was die vielen plattgefahrenen oder sonstwie umgekommenen Katzen und die vielen Vermißtenanzeigen immer wieder beweisen. Und jedesmal frage ich mich wieder: Wie viele Katzen müssen noch überfrüht und unnötig grausam ihr Leben lassen, bis endlich begriffen wird, daß totaler Freilauf heutzutage fast nirgends mehr zu verantworten ist?!?
Gruß, Inge