schreiender Kater

Diskutiere schreiender Kater im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, mein Kater (2,5 J. und kastriert) schreit seit ca. 3 Wochen die Balkontür und die Wohnungseingangstür an. Ich nehme an er möchte raus...
  • schreiender Kater Beitrag #1
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nena

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Hallo,

mein Kater (2,5 J. und kastriert) schreit seit ca. 3 Wochen die Balkontür und die Wohnungseingangstür an. Ich nehme an er möchte raus. Eigentlich ist er ein reiner Wohnungskater, nur ein paar Mal ist er mir durch die Wohnungstür entwischt, aber gleich wieder zurückgekommen.

Meine Frage ist nun wie ich ihm das Schreien (bzw. den Drang nach draußen zu wollen) wieder abgewöhnen kann. Er ist zwar "nur" eine normale Hauskatze, legt aber trotzdem eine beachtliche Lautstärke an den Tag, was mich auf Dauer nervt und irgendwann sicher auch die Nachbarn ;-).

Ich hoffe mir kann jemand helfen und/oder gute Tipps geben.

Liebe Grüße
nena
 
  • schreiender Kater Beitrag #2
Hallo Nena,
das kommt mir doch sehr bekannt vor *fg*.
Wir haben auch einen Kater, der hin und wieder nach draußen entwischt, er lauert manchmal direkt hinter der Tür und schwups weg ist er.
Eigentlich nicht weiter schlimm, denn er hüpft dann im Garten rum wie ein Känguruh und ist auch froh, wenn er nach ein paar Minuten wieder rein darf, aber dann steht er auch einige Tage vor der Tür und jammert ganz erbärmlich.
Bei uns hilft nur Ohrenstöpsel und gut aufpassen, dass er nicht wieder raus kommt, dann beruhigt er sich nach ein paar Tagen von selbst.
Dagegen gibt es wohl kein Mittel, außer sich gut stellen mit den Nachbarn, Ohrenstöpsel und Schokolade im Haus verteilen *gg*.

Liebe Grüße

Mondmaus
 
  • schreiender Kater Beitrag #3
Hi ihr,

ich wäre froh, wenn meine Siewa rausgehen würde! Sie will aber nicht. Irgendwie ist der Freiheitsdrang doch bei einem Tier wie der Katze mit einem so erstaunlich leistungsfähigen Körper normal! Warum wollt ihr euren Katzen nicht ein bischen Freiheit lassen?

Chawa
 
  • schreiender Kater Beitrag #4
Hallo Chawa,
eine unserer 5 Katzen ist regelmäßig draußen, aber nur weil sie es nicht anders gewohnt ist und man sie mit ihren 6 Jahren nicht mehr einsperren kann.
Die Tochter unserer 6 Jahre alten Katze wurde vergiftet, darum kommt uns auch keine mehr raus, das möchte keiner von uns nochmal erleben.
Freiheit haben sie bei uns jede Menge, wir wohnen in einem 250 qm großen Haus.

Liebe Grüße

Mondmaus
 
  • schreiender Kater Beitrag #5
Unsere erste Katze wurde auf der Strasse überfahren und ich habe sie gefunden und dieses Bild möchte ich nie mehr erleben deshalb leben unseren Zwei seit 10 Jahren in der Wohnung. Sie haben 100 qm und sind es nicht anders gewohnt und ich denke ihnen fehlt auch nichts. Ausserdem dürfen sie im Sommer auf den Balkon und das ist frische Luft genug. Bei uns ist auch in 50 m entfernt eine Hauptverkehrsstrasse und ich liebe meine Zwei zu sehr um sie von der Strasse zu kratzen !!!!!

Viele Grüße....Paddy....
 
  • schreiender Kater Beitrag #6
Besser nicht!

ich wäre froh, wenn meine Siewa rausgehen würde! Sie will aber nicht.

Sei froh, daß sie keine Tendenz nach draußen zeigt ...

Warum wollt ihr euren Katzen nicht ein bischen Freiheit lassen?

Weil es heutzutage in den allermeisten Gebieten einfach zu gefährlich ist, Katzen totalen Freilauf zu gönnen.
Nicht nur die Straßen sind eine für die Katzen unberechenbare Gefahr. Da gibt es noch die Katzenfänger, irre Tierquäler, Jäger, übelwollende Nachbarn usw usw. ...
Reine Wohnungshaltung, ein vernetzter Balkon oder ein ausbruchsicher eingezäunter Garten ist heutzutage das einzig sinnvolle, wenn man lange etwas von seinen Katzen haben will.
Immerhin haben Freilaufkatzen eine durchschnittliche Lebenserwartung von nur 2 Jahren, Wohnungskatzen hingegen von ca 15 ...

Gruß, Inge
 
  • schreiender Kater Beitrag #7
Also hier mal meine Meinung (wenn sich jetzt jemand auf den Schlips gtreten fühlt - er möge mir verzeihen...)
1. Unsere "Haus"katze hat NIE in ihrewr Evolutionsgeschichte (sehen wir mal von hochgezüchteten Rassekatzen ab) ihr Leben in der Wohnung verbringen müssen. Ist also nicht wirklich artgerecht und in meinen Augen (man möge es mir nachsehen, ist aber meine Meinung) Tierquälerei. :x :x :x
Wenn eine Katze nicht raus will: Bitte sehr - soll sie am Warmen Ofen bleiben. Wenn sie aber partout raus will, sollte sie m.E. auch dürfen.
2. Die ach so gefährliche Außenwelt (Rattengift, Autos, Katzenhasser und perverse mit Jagdgewehren :evil: :evil: :evil: ) - hat sich schon mal jemand Gedanken um die Gefahren in der Wohnung gemacht? ich will jetzt hier nicht abwägen oder gewichten - nur sagen, dass es "drinnen" auch nicht ganz ungefährlich ist...
3. Man sollte sich selber fragen, ob man lieber sein Leben lang in einer Wohnung eingesperrt sein möchte oder Gefahr laufen will, überfahren zu werden. Dann fällt die Antwort auf die Frage nach dem raus lassen relativ leicht. Lieber sollte eine Katze eine vielleicht kürzeres, so aber erfülltes Leben voller Abenteuer, Mäusejagden, Raufereien mit anderen Katzen und all dem, was auch die beste Wohnung nicht bieten kann haben, DENKE ICH.

Wie gesagt: Bitte fühlt Euch nicht persönlich angegriffen. Ich lege hier nur meine Meinung dar und möchte weiß gott niemanden beleidigen...

Tschö Inkubus
 
  • schreiender Kater Beitrag #8
hallo inkubus,

ist schon mal ein katze von dir überfahren worden ?? meine wurde es halt leider und wie schon gesagt habe ich das häufchen matsch gefunden :cry: . ich glaube nicht, dass meine katzen etwas vermissen weil sie es ja gar nicht kennen. das ist das gleiche als wenn ich nie in urlaub fahren würde und wüsste wie andere länder aussehen - da würde ich auch nichts vermissen.

da ich zwei katzen habe und sie sich mit vorliebe "fetzen" ist also der raufereifaktor schon mal in der wohnung vorhanden. ob sie nur wirklich mäuse jagen müssen bin ich nicht sicher. bei uns auf den balkon verirrt sich immer mal eine spinne oder mücken in der wohnung - die werden dann gejagt. ausserdem nehmen wir uns viel zeit um mit ihnen zu spielen und schmusen.

übrigens ist in den letzten 10 jahren unseren katzen im haushalt nichts passiert (hier fahren auch keine autos rum und es liegen auch nirgendswo scherben auf dem boden und es wohnen bei uns auch keine bekloppten die katzen jagen bzw. einfangen. auch haben wir hier drinnen selten hunde die auf katzen abgerichtet sind :lol: ).

ich fühle mich auch nicht persönlich angegriffen denn ich denke es ist jedem seine sache ob er seine katzen raus lässt oder nicht. ich habe halt schlechte erfahrung gemacht. wenn ich auf dem land wohnen würde und keine straße in der nähe wäre würde ich meine zwei auch raus lassen aber wir haben in 20 meter entfernung einen hauptverkehrsstrasse !!

viele grüße.....paddy.....
 
  • schreiender Kater Beitrag #9
@paddy
1.
das ist das gleiche als wenn ich nie in urlaub fahren würde und wüsste wie andere länder aussehen - da würde ich auch nichts vermissen.
Zwar hinkt der Vergleich (nicht in den Urlaub fahren zu dürfen ist sicher weniger schlimm, als sein Leben AUSSCHLIESSLICH in der Wohnung verbringen zu müssen.
Dennoch: Ich stamme aus der ehem. DDR und wir haben (obwohl wir ja bekanntlich nie in den "Westen" fahren durften), diesen Umstand schon ziemlich bedauert und entsprechende Freiheiten latent vermisst...

Eine Katze gehört - zumindest prinzipiell - nach draußen. Sicher kann man, wenn man den ganzen Tag zu Hause ist, sich seine lieben kümmern kann und ihnen ständig Abwechslung bietet, ihnen das Eingsperrtsein erleichtern.

Zu den Gefahren in der Wohnung: Mir ist eine Glasvase runtergesegelt und mein neugieriges Katerchen ist natürlich mitten in die Scherben gelaufen und hat sich den Ballen aufgeschnitten. Passiert.
Hätte auch eine Schlagader sein können...

Klar ist es jedem seine Sache, ob er seine Katze rauslässt oder nicht.
Wenn jemand in einer Wohnung ohne Garten in der Stadt einen Schäferhund oder gar einen Husky hält, ist es sicher auch jedem seine Sache. Gut finden tue ich persönlich das aber ganz sicher nicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
  • schreiender Kater Beitrag #10
Katze wieder rauslassen???

Hallo, ich habe auch eine kleine Geschichte zu diesem Thema. Unser Kater (8 Monate) wurde obwohl wir auf dem Land leben auch gleich auf einem seiner ersten Streifzüge durch die Natur vom Auto erwischt und angefahren. Wir haben Ihn die halbe Nacht gesucht weil er nicht zurück kam - aber nicht gefunden. Plötzlich stand er Stunden später vor der Tür. Er mußte operiert werden weil der Kiefer gebrochen ist. Die ersten Tage waren schlimm aber sonst hatte er gott sei dank nichts abbekommen. Natürlich macht er uns jetzt auch manchmal das Leben zur Hölle weil er den ganzen Tag schreit und gern wieder raus möchte. Wir wollen aber auf jeden Fall noch warten bis der Draht aus dem Kiefer ist. Klar wägt man auch ab rauslassen oder nicht? Merken Katzen sich so einen Unfall? Sind dann vorsichtiger? Ich denke wir werden ihn früher oder später wieder rauslassen aber sicherlich habe ich große Angst das sowas nochmal passiert und er dann nicht soviel Glück hat wie beim letzten Mal. Ich finde das ist wirklich eine schwere Entscheidung.
 
  • schreiender Kater Beitrag #11
Klar - eine schwere Entscheidung. Vor allem nach dem, was da passiert ist. Andererseits bleibt, so man sein Tier als Tier respektiert und ihm ein möglichst natürliches und artgerechtes (wenn auch vielleicht ein jäh und zu früh beendetes) Leben bieten möchte eigentlich keine Alternative.
Als unser Kater für 14 Tage krank war (Durchfall), hat im der Tierarzt Freigänge verboten. Diese Zeit war für ihn die reinste Quälerei. Ständig maulte er, stand vor der verschlossenen Terassentür und zerkratzte (anfänglich) die Tapete neben der Eingangstür...
Ich persönlich kann mir für mich kein Leben in der Gefangeschaft einer Wohnung oder eines Hauses vorstellen und möchte auch keine Katze zu so etwas zwingen.
 
  • schreiender Kater Beitrag #12
Naja, was Katze nicht kennt kann sie auch nicht vermissen. In der heutigen Zeit ist die Umwelt nicht mehr katzengerecht. Es gibt Autos, Tierfänger, Gifte, Fallen ect. Wenn ich mir eine Katze als Haustier zulege setze ich sie diesen Gefahren nicht aus denn soweit reichen die Instinkte nicht als das die Katze Gefahren erkennen kann. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind dann ist es auch nicht natürlich und artgerecht seine Katze vom Tierarzt behandeln zu lassen, ihr Fertigfutter zu geben, ihr Schlafplätze in der Wohnung zu geben ect. Wenn schon artgerecht dann auch bitte natürlich...aber leider haben wir unsere Katzen als Haustiere degradiert und dann stehen wir auch in der Verantwortung sie vor Gefahren zu schützen. Man kann seine Wohnung katzengerecht einrichten und eine Wohnungskatze die Freilauf nicht kennt wird ihn auch nicht vermissen. Meine Meinung ;-)
LG
Dot
 
  • schreiender Kater Beitrag #13
1. Unsere "Haus"katze hat NIE in ihrer Evolutionsgeschichte (sehen wir mal von hochgezüchteten Rassekatzen ab) ihr Leben in der Wohnung verbringen müssen. Ist also nicht wirklich artgerecht und in meinen Augen (man möge es mir nachsehen, ist aber meine Meinung) Tierquälerei.

In der Evolution ist aus der Wildkatze eine HAUSkatze geworden (und in diesem Zusammenhang unterscheiden sich die Rassekatzen nicht von den Katzen ohne Stammbaum). Sie hat sich den "geänderten Bedingungen" angepaßt, und zwar bekanntermaßen von sich aus (sind nicht domestiziert worden, sondern haben sich domestiziert). Tierquälerei ist es mit Sicherheit nicht, wie Millionen von glücklichen Wohnungskatzen beweisen.

2. Die ach so gefährliche Außenwelt (Rattengift, Autos, Katzenhasser und perverse mit Jagdgewehren :evil: :evil: :evil: ) - hat sich schon mal jemand Gedanken um die Gefahren in der Wohnung gemacht? ich will jetzt hier nicht abwägen oder gewichten - nur sagen, dass es "drinnen" auch nicht ganz ungefährlich ist...

Wem das Leben und die Gesundheit der Katze wichtig ist, macht sich natürlich auch bei Wohnungshaltung über die Sicherheit Gedanken. Aber bloß weil nie alle Gefahren und Verletzungsmöglichkeiten mit letzendlicher Sicherheit auszuschliessen sind, muß man die Katzen ja nicht gleich bewußt den unberechenbaren Gefahren aussetzen.

3. Man sollte sich selber fragen, ob man lieber sein Leben lang in einer Wohnung eingesperrt sein möchte oder Gefahr laufen will, überfahren zu werden. Dann fällt die Antwort auf die Frage nach dem raus lassen relativ leicht.

Allerdings, und zwar mit einem klaren "Nein!" zum totalen Freilauf! Einen frühen Tod ist das wirklich nicht wert!

Lieber sollte eine Katze eine vielleicht kürzeres, so aber erfülltes Leben voller Abenteuer, Mäusejagden, Raufereien mit anderen Katzen und all dem, was auch die beste Wohnung nicht bieten kann haben, DENKE ICH.

Ich glaube, Du hast falsche Vorstellungen von einem glücklichen Katzenleben. Selbstverständlich kann auch das Leben in der Wohnung voller Abenteuer und Abwechslung sein! Es liegt am Besitzer, ob eine Katze glücklich ist und Spaß am Leben hat oder nicht! Und ob sie sich "eingesperrt" fühlt oder mit ihrer kleinen Welt zufrieden ist.
Mit "Tür auf, Katze raus und schon Katze glücklich - zwar dann wahrscheinlich auch früh tot, aber macht ja nichts" machst Du es Dir etwas bequem, findest Du nicht?
Wer sich ein Tier anschafft (und das gilt nicht nur für Katzen), muß auch die Verantwortung dafür übernehmen. Und das beinhaltet neben dem bewußten Umgehen mit dem Thema Sicherheit und vermeitbare Gefahren auch das Dafür-sorgen, daß das Tier ein glückliches Leben führt. Wer sich dafür entscheidet, seine Katze in der Wohnung gesund alt werden zu lassen, muß zum einen die Wohnung so einrichten, daß sie den Katzen genügend Abwechslung bietet, sollte sich ohnehin tunlichst zwei Katzen anschaffen, und zum anderen sich auch regelmäßig mit dem Tier beschäftigen. Mit Futter hinstellen, Klos sauber machen und Tür auf/Tür zu ist es nicht getan.
Bei den heutigen Gefahren hat auch ein totaler Freilauf mit "artgerechter Haltung" rein gar nichts mehr zu tun.
Freilaufkatzen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 2 Jahren (!), Wohnungskatzen von 16 ... So alt zu werden setzt nicht nur einen "Mangel an Gefahren" voraus, sondern auch eine langlebige Gesundheit. Ein gesunder Körper braucht aber auch eine gesunde Seele, sonst ist es mit der Gesundheit bald vorbei. Mit anderen Worten: Diese hohe Lebenserwartung der Wohnungskatzen beweist auch, daß sie wirklich glücklich sind. Andernfalls würden sie sich ja "zu Tode langweilen".
Wenn Du Deine Katzen "artgerecht" halten willst, mußt Du Dir erstmal darüber klar werden, was "artgerecht" überhaupt ist. Und dazu gehört als erstes zu bedenken, daß man das Leben einer Hauskatze nicht mit dem Leben einer Wildkatze verwechselt ... Letztere in der Wohnung zu halten, wäre in der Tat Tierquälerei ...

Gruß, Inge :-?
 
  • schreiender Kater Beitrag #14
@inge
:eek: Sorry, da fällt mir nu gar nix mehr zu ein! :eek:
Nur mal so'n paar Pünktchen zum Hirnzermatern...
- Evolutionsgeschichte: SICHER ist die Hauskatze eine HAUSkatze geworden. Doch nicht, weil sie INS Haus gehört, sondern weil sie eben keine totale Wildkate mehr ist. Seien wir doch mal ehrlich: Katzen stammen (rein historisch) doch wohl eher von Bauernhöfen, wo sie fast gar nicht ins Haus hinein durften, sondern in Tenne und Stall Mäuse und Ratten jagen sollten. Zum Sofakissen verkamen sie (abgesehen von irgendwelchen Fürstenhäusern) ja wohl erst in der Neuzeit.
Dass der Begriff HAUStier nix mit IM Haus zu tun hat, belegen ja wohl schon die Beispiele HAUSSchwein, HAUSrind usw...
Tierquälerei ist es mit Sicherheit nicht, wie Millionen von glücklichen Wohnungskatzen beweisen.
Gut, dass DIE millionen GLÜCKLICHER KAtzen nicht reden können!!!
Allein der Umstand, dass ziemlich jede Katze (spätestens wenn sie EINMAL draußen war) zumindest für eine gewisse Zeit darum bettelt, raus zu dürfen, beweist doch ihr "Glücklichsein"!!!
Ich höre schon wieder das Argument "jawennsiedochabernixandereskennen" - das ist doch Augenwischerei. Beispielsweise ist ein leben in Gefangeschaft eines Zoos für einen Sibirischen Tiger sicher kein erfülltes Tigerleben. Auch wenn er da geboren ist. Oder der Kuh, die schon als Kalb im Stall festgekettet wurde. Die kennt ja auch nix anderes...
Wem das Leben und die Gesundheit der Katze wichtig ist, macht sich natürlich auch bei Wohnungshaltung über die Sicherheit Gedanken. Aber bloß weil nie alle Gefahren und Verletzungsmöglichkeiten mit letzendlicher Sicherheit auszuschliessen sind, muß man die Katzen ja nicht gleich bewußt den unberechenbaren Gefahren aussetzen.
Als Ihr gerade 16 wart und das erste mal auf Piste wolltet, habt Ihr euch ganz sicher auch einer Menge neuer Gefahren ausgesetzt, die bei Muttern am Herd so nicht existent waren. Autounfälle, Drogen, Alkohol, Vergewaltiger und so weiter. Ganz sicher wäre es Eurer Mom lieb gewesen, Euch zu Hause zu halten. Sie wird es letztendlich nicht getan haben (wenn doch, mein Beileid - aber dann solltet Ihr gerade wissen, was Ihr Eurer Katze antut), weil sie Euch liebt und die Notwendigkeit bestimmter Freiheiten gegen entstehende Risiken abzuwägen wusste. KEIN Lebewesen (Ihr ja auch nicht) kann beit totalem Freiheitsentzug glücklich werden!!! Nicht umsonst ist Freiheitsentzug eine der schlimmsten Strafen, die das Gesetz vorsieht...
Ich erinnere mich an ein niedliches Beispiel einer Spinne, die sich auf den Balkon verirrt hat und so Ersatz für all die Abenteuer sein soll, die eine Katze "draußen" erleben kann. Ich PERSÖNLICH wurde das Bild von einem Strafgefangenen nicht los, der beim Anblick der Sonnenstralen, die durch sein Gefängnisgitter fallen, wieder einen Hauch von Freiheit spürt. Arme Sau!!!
Selbstverständlich kann auch das Leben in der Wohnung voller Abenteuer und Abwechslung sein! Es liegt am Besitzer, ob eine Katze glücklich ist und Spaß am Leben hat oder nicht! Und ob sie sich "eingesperrt" fühlt oder mit ihrer kleinen Welt zufrieden ist.
s.o.

Mit "Tür auf, Katze raus und schon Katze glücklich - zwar dann wahrscheinlich auch früh tot, aber macht ja nichts" machst Du es Dir etwas bequem, findest Du nicht?
Oh, danke für die Blumen!!! Findest Du diesen Vorwurf nich so ein ganz klein bisserl anmaßend und beleidigend? :x :x :x
Ich lass mich jetzt darüber aber nicht weiter aus, da ich sonst evenbtuell auch dermaßen den Ton verfehle, wie Du, liebe Inge...
Bei den heutigen Gefahren hat auch ein totaler Freilauf mit "artgerechter Haltung" rein gar nichts mehr zu tun.
Wo hast Du den denn gehört?

Diese hohe Lebenserwartung der Wohnungskatzen beweist auch, daß sie wirklich glücklich sind
Oh, wirklich... Wußtest Du, dass Zootiere teilweise auch wesentlich älter werden als in der freien Wildbahn? Glücklich sind sie m.E, trotzdem wahrlich nicht...

Ach so, um das noch mal klar zu stellen: mein Kater hat die freie Wahl, ob er lieber draußen rumstromern will oder drinnen auf seine Decke oder der Heizung lümmeln mag.

Ich habe allerdings verständnis dafür, dass jemand, der an Hauptverkehrsstraßen oder in Großstädten wohnt, seine Katze lieber nicht rauslässt. Die Frage, warum er dann nicht lieber auf eine Katze verzichtet hat, möchte ich hier nicht stellen. Zu unterschiedlich sind hier die Einzelfälle. Bei einigen Mitmenschen ist es aber sicher eine Art falschverstandener Tierliebe.

Wer aber eine Katze in Kleinstädten oder auf dem Dorf weitab von BAB und Bundesstraße gefangen hält, degradiert sie in meinen Augen zum schnurrenden Sofakissen. Das möchte ich einem solch mejestätischen und persönlichkeitsstarken Tier NICHT zumuten.
Wer das aber mit seinem Gewissen vereinbaren kann, der soll das bitte tun. :-?

@dot
dann ist es auch nicht natürlich und artgerecht seine Katze vom Tierarzt behandeln zu lassen, ihr Fertigfutter zu geben, ihr Schlafplätze in der Wohnung zu geben ect
Das mit dem Tierarzt meinst Du bestimmt als anschauliche Übertreibung (schließlich werden auch freilebende Tiere im Zweifelsfall behandelt...)
Mit dem Fertigfutter hast Du prinzipiell recht. Da ist es die pure Faulheit, die mich dazu verleitet, nicht TäGLICH für mein Katerchen zu kochen.
Auf natürlichem Wege kann eine Katze heute leider wirklich nicht mehr ihren Hunger stillen - zu wenig Mäuse!!!
Mit dem Schlafplatz hast Du sicher irgendwo auch nicht so unrecht. Da liegt der Unterschied aber darin, dass sich dies mein Kater selbst aussuchen kann...

aber leider haben wir unsere Katzen als Haustiere degradiert und dann stehen wir auch in der Verantwortung sie vor Gefahren zu schützen
Genau da liegt das Problem: Im Abwiegen zwischen Gefahr und "Degradieren" zum lebenden Plüschtier - trotzdem denke ich, dass es, so die Möglichkeit des herauslassens besteht, keine echte Alternative gibt.

Im übrigen danke ich allen für die lebhafte und sachliche (mit wenigen Ausnahmen - s.o.) Diskussion und möchte nun nix mehr dazu sagen, da ich mich sonst nur wiederholen würde... (Und interessanterweise der einzige zu sein scheine, der die Brutalität und Herzlosigkeit besitzt, sein armes, kleines Tierchen ind die böse, böse Welt zu jagen :wink: :wink: :wink: [/quote]
 
  • schreiender Kater Beitrag #15
Ich denk mal, bei diesem Thema wird es nie eine einstimmige Meinung geben, aber wer seine Katze liebt, ist sicher nicht glücklich, sie als Häufchen Matsch vor der Tür wieder zu finden. Bei uns zählen die Katzen genauso zur Familie wie mein Sohn und würde eine der Katzen sterben, wäre es für uns alle sehr schmerzhaft, es sind Familienmitglieder.
Besonders schlimm ist es, wenn gerade die Lieblingskatze des eigenen Kindes vor der Tür liegt und auch das Kind diese noch findet.
Wenn man ein Kind hat, das die Gefahren des Lebens nicht kennt und sie ihnen auch nicht erklären kann, schickt man sie auch nicht raus auf die Strasse um sie kennen zu lernen und nimmt den Tod des Kindes in Kauf.
Ab einem gewissen Alter, kann man ein Kind auf die Gefahren aufmerksam machen und es ihnen erklären und sie werden nicht unwissentlich los gelassen, aber einer Katze kann man sowas schlecht bei bringen, also ist sie auf ihr (un)glück angewiesen.
Ebenso kann eine Katze die unkontrolliert über die Strasse läuft auch andere Menschen in Gefahr bringen, wenn ein Autofahrer ( so wie ich, die generell versucht Tieren auszuweichen ) diesem Wesen versucht auszuweichen und dann einen Unfall baut.
Eine Gegend, wo eine Katze ohne Gefahr draußen rum laufen kann, wird es wohl kaum geben, somit müsste jeder Katzenliebhaber auf sie verzichten und eines Tages würde sie sogar aussterben, weil es keine Artgerechte Haltung ist.
Wie viele Tierarten werden denn in Zoos künstlich erhalten, weil sie in freier Wildbahn längst ausgestorben wären?
Vielleicht sollte man auch darüber mal nachdenken.
Ich hab zwei Katzen draußen verloren, eine zermatscht, eine vergiftet, keine wurde auch nur ein Jahr alt.

Liebe Grüße

Mondmaus
 
  • schreiender Kater Beitrag #16
Katzen rein oder raus...?

Hallo,

wir hatten bis Juni 2002 eine Hauskatze. Minka war extrem scheu, sehr vorsichtig und hatte Angst vor Autos. Als freie Flughafenkatze geboren, dann bei meinem Lebensgefährten großgeworden, lange Jahre mit Haus und Garten gelebt, dann Scheidungskatze und mit in die Beziehung gebracht, bei mir in die Wohnung eingezogen.

Minka war unglücklich. Sie mußte in der letzten Zeit oft umziehen, mochte keine Wohnung. Dann sind wir aufs Land gezogen. Minka blieb 9 Monate lang drinnen, als reine Hauskatze, weil ich Angst hatte, dass ihr etwas passiert.
In der Zeit bekamen wir unsere beiden Siamesen. Minka verstand sich gar nicht mit denen und war sehr unglücklich. Wir haben sie schweren Herzens abends rausgelassen, damit sie auch mal wieder Freude hat.

Einmal saß ich draußen auf der Bank und Minka rannte immer wieder erhobenen Schwanzes an mir vorbei und miaute fröhlich.
Nach kurzer Zeit ließ sie sich nicht mehr gegen 23 Uhr einfangen. Ok, sie ließ nie eine Mahlzeit aus und kam um 7 Uhr pünktlich zum Frühstück rein und blieb den Tag über zu Hause,um zu schlafen. Jeden Morgen lag eine tote Maus vor der Tür.

Nach nur knapp 3 Monaten kam Minka nicht mehr zum Frühstück, keine Maus vorm Haus zu finden. Wir haben alles abgesucht. Minka fehlt nun seit Ende Juni 2002.

Wir wohnen total ländlich. Eine kleine Siedlung aus zwei Straßen zwischen Wiesen und Feldern. Allerdings mehrere Nachbarn,die nicht langsam fahren. Ich habe mich aber auf Minkas Vorsicht verlassen.
Und ich glaube nicht, das Minka uns wegen den Siamkatzen verlassen hat, ich denke ihr ist was passiert.

Ich bin heute noch traurig, das wir sie rausgelassen haben. Minka wurde 8 Jahre alt, sie war als babykatze frei und auch bis sie 6 Jahre alt war, durfte sie immer wieder raus gehen und hat nicht mal drei Monate bei uns mit Freigang überlebt.
Ich hoffe, das sie es jetzt gut hat und sich nicht mehr über Siamkatzen ärgern muß, das sie viele Mauselöcher zum belauern hat und einen warmen Schlafplatz.
Sorry für Rechtschreibfehler, mich nimmt das noch immer sehr mit.
Bei uns kommt keine Katze mehr so raus und wenn wir es endlich wieder wärmer haben, will ich eine fest eingezäunte Terrasse haben.

Martina
 
  • schreiender Kater Beitrag #17
Deine Beispiele hinken!!!

Gut, dass DIE millionen GLÜCKLICHER KAtzen nicht reden können!!!

Jo, gut für Dich ... Sonst müßtest Du womöglich das eine oder andere revidieren.
Zur Kommunikation gehört aber nicht nur "reden". Man kann auch über viele andere Wege miteinander kommunizieren, so daß ein aufmerksamer Katzenbesitzer schon sehr genau wissen kann und in der Regel auch weiß, ob seine Katzen glücklich sind oder nicht.

Allein der Umstand, dass ziemlich jede Katze (spätestens wenn sie EINMAL draußen war) zumindest für eine gewisse Zeit darum bettelt, raus zu dürfen, beweist doch ihr "Glücklichsein"!!!

Nach einmaligem Draußen-gewesen-sein ist das wohl eher selten der Fall ...
Abgesehen davon gibt es auch genügend Gegenbeispiele von die Katzen, die schlechte Erfahrungen draußen überlebt haben und nun gar nicht mehr raus wollen.

Beispielsweise ist ein leben in Gefangeschaft eines Zoos für einen Sibirischen Tiger sicher kein erfülltes Tigerleben. Auch wenn er da geboren ist. Oder der Kuh, die schon als Kalb im Stall festgekettet wurde. Die kennt ja auch nix anderes...

Das hinkt beides! Ein Tiger ist auch dann immer noch ein Wildtier, wenn es im Zoo geboren wurde! Haustierwerdung passiert über Jahrhunderte, nicht von einer Generation zur anderen!
Und zur Bewegungslosigkeit gezwungen durch Ankettung sind Wohnungskatzen beileibe nicht!

Als Ihr gerade 16 wart und das erste mal auf Piste wolltet, habt Ihr euch ganz sicher auch einer Menge neuer Gefahren ausgesetzt, die bei Muttern am Herd so nicht existent waren. Autounfälle, Drogen, Alkohol, Vergewaltiger und so weiter.

Das hinkt schon richtig! Wir wußten um die Gefahren, wußten worauf wir uns da einlassen, die Katzen wissens nicht!!!

KEIN Lebewesen (Ihr ja auch nicht) kann beit totalem Freiheitsentzug glücklich werden!!! Nicht umsonst ist Freiheitsentzug eine der schlimmsten Strafen, die das Gesetz vorsieht...

Meinst Du nicht, daß Du da ein wenig zu sehr von Dich auf andere schließt? Mal ganz abgesehen davon, daß jeder einen "totalen Freiheitsentzug" anders interpretieren dürfte. Wohnungskatzen leben ja nicht nur in einer Zelle.

Ich erinnere mich an ein niedliches Beispiel einer Spinne, die sich auf den Balkon verirrt hat und so Ersatz für all die Abenteuer sein soll, die eine Katze "draußen" erleben kann. Ich PERSÖNLICH wurde das Bild von einem Strafgefangenen nicht los, der beim Anblick der Sonnenstralen, die durch sein Gefängnisgitter fallen, wieder einen Hauch von Freiheit spürt. Arme Sau!!!

Wer der Katze nur eine Spinne als Ersatz für alle Abenteuer gönnt, tut in der Tat zu wenig. Aber wie schon im letzten Posting erwähnt: Zur Katzenhaltung gehört einfach mehr als Füttern und Klos säubern! Schon vor der Anschaffung muß man sich im Klaren sein, daß man tunlichst entweder zwei oder gar keine anschafft. Und auch dann muß sich noch täglich mit seinen Tieren beschäftigen. Wer sich seine Katze nur als dekoratives Sofakissen anschafft, kann gleich ein Stofftier nehmen!
Einen Hund muß man ja auch mehrmals am Tag ausführen. Bei der Katze ist das Mit-ihr-beschäftigen-müssen zwar nicht ganz so offensichtlich, aber nicht minder notwendig.
Wer meint, daß es nicht nötig sei, sich mit den Katzen zu beschäftigen, sollte sich lieber gar keine erst anschaffen. Das gilt für Wohnungshaltung genauso wie für Freilaufhaltung! Wer meint, daß es reicht, der Katze die Tür zu öffnen, auf daß sie sich selbst beschäftige, der irrt!

Oh, danke für die Blumen!!! Findest Du diesen Vorwurf nich so ein ganz klein bisserl anmaßend und beleidigend? :x :x :x

Vorwurf? Dieser Satz ist nichts weiter als die Zusammenfassung Deines Postings in einem Satz. Wenn Du das als Vorwurf und als beleidigend empfindest, solltest Du mal über Dein eigenes Posting nachdenken ...

Ich lass mich jetzt darüber aber nicht weiter aus, da ich sonst evenbtuell auch dermaßen den Ton verfehle, wie Du, liebe Inge...

Ja, prima, sehr beliebte Reaktion in diesem Forum: Die Antwort gefällt mir nicht, also wurde der Ton verfehlt! Ganz klar! Sorry, aber wenn es ums Wohl, Gesundheit und Leben der uns anvertrauten Lebewesen geht, da sage ich ganz klar und direkt heraus das, was ich meine! Da ist mir wirklich nicht nach "Honig um den Bart schmieren" zumute!

Wo hast Du den denn gehört?

Ich kann nicht ganz verstehen, wieso ich das nochmal wiederholen muß, aber was soll's:
- überfahren werden
- vergiftet werden
- erschossen werden
- Fell bei lebendigem Leibe abgezogen kriegen
- in Versuchslabors enden
- gequält und mißhandelt werden
- usw, usw
ist nicht wirklich artgerecht ...

Oh, wirklich... Wußtest Du, dass Zootiere teilweise auch wesentlich älter werden als in der freien Wildbahn? Glücklich sind sie m.E, trotzdem wahrlich nicht...

Abgesehen davon, daß weder Du noch ich noch sonst irgendwer hier wohl wirklich beurteilen können, ob Zootiere glücklich sind oder nicht, zumal es hier mit Sicherheit von den einzelnen Tieren sowie von den Zoos abhängt, ist auch das wieder ein ziemlich hinkendes Beispiel, denn 1. Zootiere sind in aller Regel Wildtiere, keine Haustiere, und 2. wird sich mit ihnen nicht annähernd so beschäftigt wie Hauskatzenbesitzer es mit ihren Katzen tun sollten.

Wer aber eine Katze in Kleinstädten oder auf dem Dorf weitab von BAB und Bundesstraße gefangen hält, degradiert sie in meinen Augen zum schnurrenden Sofakissen. Das möchte ich einem solch mejestätischen und persönlichkeitsstarken Tier NICHT zumuten.
Wer das aber mit seinem Gewissen vereinbaren kann, der soll das bitte tun. :-?

Wie inzwischen schon mehrmals gesagt: Eine reine Wohnungskatze ist nicht bloß ein "schnurrendes Sofakissen". Bei einem verantwortungsvollen Katzenhalter verspürt sie genauso wenig Langweile wie Freilaufkatzen!
Wie auch schon mehrmals aufgezählt, ist die Straße beileibe nicht die einzige Gefahr, die den Katzen draußen blüht.
Was das Gewissen betrifft, möchte ich doch mal ganz deutlich sagen:
Totaler Freilauf ist Russisch Roulette auf Kosten der Katzen!

Da ist es die pure Faulheit, die mich dazu verleitet, nicht TäGLICH für mein Katerchen zu kochen.

Na, Kochen verträgt sich ja nun auch nicht mit "artgerecht" *schmunzel*

Genau da liegt das Problem: Im Abwiegen zwischen Gefahr und "Degradieren" zum lebenden Plüschtier - trotzdem denke ich, dass es, so die Möglichkeit des herauslassens besteht, keine echte Alternative gibt.

Selbstverständlich besteht die: Im eingeschränkten Freilauf! Ich kenne mehrere Leute, und ich gehöre auch dazu, die ihr Grundstück ausbruchsicher eingezäunt haben. Unsere Katzen können zwar raus, aber nicht vom Grundstück weg. So haben sie Freilauf, ohne den Gefahren des totalen Freilaufs ausgesetzt zu sein.

Im übrigen danke ich allen für die lebhafte und sachliche (mit wenigen Ausnahmen - s.o.) Diskussion

Nun, Sachlichkeit habe ich bei Dir nicht so richtig entdecken können ... Und ganz nebenbei: Klar und deutliches Formulieren ist nicht zwangsweise unsachlich, nur oft unbeliebt ...

und möchte nun nix mehr dazu sagen, da ich mich sonst nur wiederholen würde...

Och, warum denn nicht? Ich mußte mich ja auch mehrfach wiederholen, weil doch sehr deutlich der Eindruck aufkam, daß das erste Posting inhaltlich nicht verstanden wurde (verstanden werden wollte?).

(Und interessanterweise der einzige zu sein scheine, der die Brutalität und Herzlosigkeit besitzt, sein armes, kleines Tierchen ind die böse, böse Welt zu jagen :wink: :wink: :wink:

Leider nicht, was die vielen plattgefahrenen oder sonstwie umgekommenen Katzen und die vielen Vermißtenanzeigen immer wieder beweisen. Und jedesmal frage ich mich wieder: Wie viele Katzen müssen noch überfrüht und unnötig grausam ihr Leben lassen, bis endlich begriffen wird, daß totaler Freilauf heutzutage fast nirgends mehr zu verantworten ist?!?

Gruß, Inge
 
  • schreiender Kater Beitrag #18
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
no comment
 
  • schreiender Kater Beitrag #19
Obwoh lich gern bei meiner (zugegebenermaßen etwas einseitigen) Meinung geblieben wäre - schon um auf diese Beschimpfungen zu reagieren - habe ich doch im Netz eine Seite gefunden, die sich mit dem Thema befasst, ungefähr meine Meinung wiedergibt und der wohl niemand die Kompetenz und Seriosität absprechen wollen wird:



Wie das entsprechende Zitat von dieser Seite:
Bevor Sie eine Katze zu sich nach Hause nehmen, sollte die grundsätzliche Frage "Freigänger oder Wohnungskatze?" geklärt sein. Ideal ist es, wenn Sie einer Katze Freilauf gewähren können. Natürlich muss dazu das passende Umfeld gegeben sein und Sie an einer ruhigen, wenig befahrenen Strasse wohnen, einen Garten haben oder unmittelbar am Feld-/Waldrand wohnen. Eine Katzenklappe an Haus- oder Terrassentür - bei Etagenwohnungen auch eine Katzentreppe oder - leiter - ermöglichen der Katze ungehinderten Ein- und Ausgang. Natürlich bleiben auch in einer ruhigen Wohngegend Risiken, wenn Sie Ihrer Katze Freigang gewähren, aber Katzen, die von klein auf die Freiheit genossen haben, lassen sich nicht in einer Etagenwohnung einsperren.

Eine Katze, die Sie bei sich aufnehmen, sollte auf jeden Fall erst nach einer Eingewöhnungszeit von ca. 4 Wochen (wenn sie sich wirklich sicher und zu Hause fühlt, bei sehr scheuen Katzen evtl. noch später) das Haus zum ersten Mal verlassen.

Kennt eine Katze von klein auf nur die Wohnungshaltung, kann Sie sich auch ohne Freilauf durchaus wohl fühlen, braucht dann aber besonders viele Spiel- und Streicheleinheiten. Die Wohnung muss genügend Spiel- und Klettermöglichkeiten bieten, ein Kratzbaum oder -brett sollte nicht fehlen und es sollte noch ein Artgenosse in der Wohnung leben. Denn Katzen sind - abgesehen von Ausnahmen - durchaus keine Einzelgänger sondern wissen sehr wohl, gerade bei ausschließlicher Wohnungshaltung oder wenn ihre Halter berufstätig sind, die Gesellschaft eines oder auch mehrerer Artgenossen zu schätzen. Viele Katzen sind allerdings nach einer Zeit mit der Wohnungshaltung nicht zufrieden und reagieren dann häufig mit Unsauberkeit oder Aggressivität. Dann hilft nur eins: die Katze braucht Freigang - dies ist immer die bessere Lösung!

Dem (besonders dem Fazit) habe ich nichts hinzuzufügen.
(Diesmal wirklich nicht mehr :wink: )
 
  • schreiender Kater Beitrag #20
Hallo ihr Zwei,

giftet euch doch nicht so an. Jeder hat nun mal seine eigene Meinung und man kann sie auch vertreten aber deshalb muss man sich nicht gleich persönlich angegriffen fühlen.

Sicher ist es schön für eine Katze wenn die Möglichkeit besteht Freilauf zu haben aber es halt kein muss wenn es zu gefählich ist.

Wir haben leider auch kein Grundstück was wir einzäunen können und eine Hauptstrasse ist in der Nähe. Unsere erste Katze ist meiner Freundin zugelaufen und kam also von draussen. Bei uns (sie kam dann zu uns weil sie sich mit dem Kater meiner Freundin nicht verstanden hat). Wir meinten dann auch, dass sie bestimmt raus will weil sie es so gewohnt ist. Die erste Zeit wollten sie nicht da mussten wir sie sogar sozusagen überreden (mit Leckerlies auf der Terasse und so). Dann ist sie wieder auf die Pirsch gegangen und überlebte zwei Monate später den Zusammenprall mit einem Auto leider nicht.

Wenn ich auf dem Land wohnen würde dann würde ich es vermutlich auch versuchen, dass meine Miezen draussen rumtoben können aber hier im Ort halt nicht. Meine Zwei haben einen großen Katzenbaum und können auch auf unseren Schränken rumklettern oder über die Couch toben (nur der Tisch ist dabu und das wissen sie - zumindest wenn wir zu Hause sind :D ). Sie haben 100 qm zum toben, können sich gegenseitig zum Raufen (was sie auch oft genug tun) und drei Menschen die sie ganz viel und doll knuddeln (was sie auch ausgiebig geniessen).

Wenn Inkubus meint seine Katzen müssen unbedingt raus ist das doch auch okay und wenn er die Möglichkeit dazu hat und es auch verschmerzen kann wenn seine Katzen nicht mehr heim kommen ist es auch seine Sache.

Es ist doch wie mit der Erziehung eines Kindes, jeder hat halt andere Ansichten und macht es so wie er es für richtig hält - ob es das richtige war wird sich erst im Laufe der Zeit rausstellen.

Es sollte nur alles sachlich bleiben und keiner als Tierquäler hingestellt werden nur weil er eine andere Meinung hat.

Übrigens ist der Auszug aus dem Tierheim eine Ausnahme - die Tierheime die ich kennengelernt habe sind fast alle dafür eine Katze nicht rauszulassen.

Viele Grüße.....Paddy......
 
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