Mein herzliches Beileid für den armen Futzi. Ich kann immer nur wieder sagen, dass ich doch ganz froh bin, dass meine beiden reine Wohnungskatzen bleiben. Und selbst wenn sie Freigang bekommen sollten, dann nur noch in einem abgesicherten Gelände, aus dem sie nicht ausbrechen können.
@mennemaus:
Ich stimme Dir leider in dieser Hinsicht nicht zu. Dass heißt nicht, dass ich Deine Einstellung oder sonstiges verüble oder kritisiere. Nein, ich stimme Dir deshalb nicht zu, weil ich andere persönliche Erfahrungen gemacht habe, und weil ich in zwei Situationen geriet, die mich zu dieser gegenteiligen Einstellung gebracht haben. Ich bin definitiv für die Todesstrafe. Allerdings müsste sie angemessen ausgeführt werden, nicht so wie in Amerika. Hier in Deutschland gilt immer noch "Im Zweifel oder Beweismangel für den Angeklagten". Die Schuldbarkeit muss definitiv beweisbar sein. Es sollte kein Unschuldiger auf dem Stuhl landen, wie es in den USA oftmals leider üblich ist.
Aber wenn ich sehe, wie viele Kinder****er, 'tschuldigt bitte für diesen Ausdruck, Kindesmisshandlungen auf grausamste Art und Weise, sämtliche Formen an Sexualstraftaten oder auch Tiermisshandlungen tagtäglich stattfinden, ist ein Leben im Zuchthaus oder im Knast nur eine geringe Strafe meiner Ansicht nach, mal abgesehen davon, dass die meisten Gefängnisse völlig überfüllt sind. Denn das eigentliche Problem ist, dass ca. 95 % der Straftäter nicht rehabilitierbar sind trotz Therapie und allem. Ich brauche nur mal an Thomas Holst denken, der Dank seiner seltendämlichen Therapeutin, die sich in ihn verliebt hatte, einst ausgebrochen war und erneut vergewaltigt und gemordet hat, ein anderes Beispiel wäre Frank Schmökel. Sowas gehört nicht therapiert, sondern unter die Erde ein für alle mal. Und auch aus persönlicher Erfahrung, hatte mit zwei Psychopaten zu tun, weiß ich, dass solche "Menschen" eher unfreiwillig oder gar nicht zur Therapie gehen, weil sie meinen, dass die Psychologen völlig unfähig und inkompetent seien (bei manchen stimmt's auch). Und das ist meistens die Realität. Einer von meinen beiden Beispielen wurde oft verhaftet und hatte oft Bewährung gekriegt, weil ihm immer wieder auf's neue die "Hand ausrutschte". Ich bin davon zwar nicht betroffen gewesen, aber diese "Person" gehörte zu meinem engsten Familienkreis. Und auch er bekam mehrfach Therapien verordnet, von denen er keine wahrgenommen hatte. Er ist polizeilich bekannt, aber passieren tut erst etwas, wenn er endgültig in seiner krankhaften Eifersucht und seinem Kontrollwahn einer seiner nächststehenden Personen über'n Jordan geschickt hat. Erst dann kommt er ins Gefängnis. Er hatte zwar schon mehrfach Knast aufgedrückt bekommen, konnte sich aber durch Bewährung immer wieder davor drücken. Der andere Psychopat, mit dem ich persönlich zu tun hatte, hatte zwar eine Schmerzensgeldzahlung aufgedrückt bekommen, der er auch teilweise nachgekommen ist, aber trotzdem ist er immer noch auf freien Fuß und geht seinen perversen Neigungen weiterhin nach. Und das sind leider keine Einzelbeispiele. Wenn man mit solchen Bestien zu tun hatte, sieht man viele Dinge anders. Solche Ungeheuer machen in einem einzelnen Menschen soviel kaputt, dass es manchmal Jahrzehte benötigt trotz Therapie und allem, bis der Geschädigte es verarbeitet hat. Das Gleiche gilt auch für Tiere. Da frage ich mich immer wieder, in was für einem Rechtssystem wir im Grunde genommen eigentlich leben? Ich möchte nicht wissen, was für ein furchtbares Gefühl es sein muss im Ungewissenen zu sein, wo mein Kind sich befindet bzw. ob alles in Ordnung ist und nicht irgendwann doch die Polizei vor meiner Haustür steht und mir traurigerweise mitteilen muss, dass mein Kind Opfer eines Sexualstraftäters oder sonstigem geworden ist.
Ob es rechtens ist, über einen Menschen richten? Nein, natürlich nicht. Aber hat sich jemals ein Straftäter diese Frage gestellt? Ich glaube nicht. Die denken auch nicht darüber nach, ob sie diese unschuldige Leben einfach so nehmen dürfen oder nicht. Sie tun es einfach, weil es ihnen egal ist.
Ich denke, dass es immer leicht zu sagen ist gegen eine strikte Sache zu sein, wenn man selber vielleicht nie in so einer Situation involviert war.