Ich habe gerade im Internet gegoogelt und jetzt bin ich noch ratloser als vorher:
http://www.katzennothilfe.de/felidae/katzentips/leukose.htm
Tatsächlich können Katzen negativ auf den Test reagieren, aber trotzdem infinziert sein. So verkehrt war Aussage von Tierarzt also nicht.
Und noch besser: alte Katzen können Leukoseerkrankungen bekommen, die nichts mit dem Virus zu tun haben. Meine arme Maus war damals schon 12. Was ist, wenn es das war? Aber dann könnte meine 10-jährige es auch bekommen, selbst ohne Virus, wenn sie sich nicht wohl fühlt.
Das Blöde ist halt, das meine damals auch nie getestet wurde, als sie krank war. Ich hatte einen Termin bei meinem Tierarzt ausgemacht, weil sie schlecht fraß, aber dazwischen lag ein Wochenende. Am Samstag hat sich ihr Zustand so verschlechtert, dass ich mit ihr in die Notfallpraxis fuhr. Dort sagte man mir, dass sei garantiert
FIP - ohne Test - und wollte sie gleich einschläfern. Ich nahm sie wieder mit und brachte sie später zum normalen Tierazt. Der sagte wieder, das sei kein
FIP, sondern ein Geschwür an der Leber, dann kamen noch diverse Entzündungen dazu, also klingt alles schon nach
Leukose, aber getestet wurde sie eben auch von ihm nicht. Es gab ein paar lebensverlängernde Maßnahmen, die zwei Wochen lang halfen, dann war nichts mehr zu machen.
Die Frau von der Tierhilfe, mit der ich wegen den Perserkatzen schon telefoniert hatte, meinte, ich soll mich nicht verrückt machen, es sei schon fünf Jahre her und seitdem war nichts. Perser sind sehr ruhige Katzen, ich soll eine nehmen, die auch älter ist, dann kommen die miteinander klar.
Aber ich habe halt Bedenken. Am Besten rede ich mit den Ärzten, aber jetzt, da ich wieder an das Drama von vor fünf Jahren zurück denke, sage ich mir: besser kein Risiko.
LG
Polina