• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze?

Diskutiere Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Leute, ich bin ganz neu hier, und habe mich vor allem wegen meiner Frage registriert, würde aber natürlich weiter gern teilnehmen...
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #1
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Polina

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Hallo liebe Leute,

ich bin ganz neu hier, und habe mich vor allem wegen meiner Frage registriert, würde aber natürlich weiter gern teilnehmen.
Zunächst: ich habe drei Hauskatzen, 8-10 Jahre alt. Vor fünf Jahren waren es noch vier, aber ich habe meinen Liebling verloren, weil sie Leukose bekam. Der Tierarzt meinte damals, die anderen wären vermutlich auch infiziert. Ich sollte mir keinesfalls eine andere Katze zulegen, so lange sie noch leben, weil das Virus so übertragen würde. Lange habe ich mich daran gehalten, denn meine geliebte Katze konnte ohnehin keine andere ersetzen. Kürzlich besuchte ich eine Freundin, die über eine Tierschutzorganisation einen Perser vermittelt bekam. Eigentlich mag ich keine Rassekatzen, aber dieser Wuschel hat es mir plötzlich angetan. Meine Freundin meinte, es gäbe noch mehr von der Sorte. Einem Züchter waren ca. 40 Perser weggenommen worden, weil er sie unter übelsten Bedingungen hielt, und nun sollten sie vermittelt werden. Ich soll doch mal nachfragen, bei mir hätte das Tier es gut.
Meine erste Frage: sollte ich ein Kätzchen nehmen oder eine ausgewachsene Katze? Was wäre für meine drei Senioren annehmbarer, denn ich will sie nicht unnötig stressen?
Die Perser werden alle auf Leukose getestet und geimpft, das also wäre kein Problem. Aber ich weiss, dass ich meine Katzen Stress aussetze, wenn ich ein neues Tier aufnehme. Könnte dieser Stress dazu führen, dass auch bei ihnen die Leukose ausbricht? In diesem Fall will ich das natürlich nicht machen. Hat da jemand Erfahrung?

Ich bin dankbar für alle Ratschläge.

Polina
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #2
Ich würde es nicht tun, im Interesse deiner bestehenden Gruppe. Oder aber die drei vorher testen lassen, ob sie wirklich den Leukosevirus tragen, der durch Stress tatsächlich aktiviert werden könnte.
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #3
Erstmal Hallo und herzlich willkommen im Forum.

Zu erkrankten Tieren würde ich nie einen Neuzugang holen, bzw du mußt erstmal wissen ob deine erkrankt sind. Warum hast du das nicht schon längst untersuchen lassen?

Sind die Katzen Freigänger?
Einen Neuzugang würde ich nicht dazu tun, da die Gruppe eben auch schon zwischen 8 und 10 Jahre ist.
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #4
Hallo,

erst einmal danke für die ehrlichen Antworten. Meine Katzen wurden damals nicht auf das Virus getestet, da der Tierarzt es nicht für nötig hielt. Angeblich sind diese Tests nicht 100%-ig sicher und selbst wenn sie das Virus haben, heißt es ja nicht, dass die Leukose tatsächlich ausbricht.
Freigänger ist nur eine davon. Aber nachdem sie daran gewöhnt ist, kann ich sie ja schlecht daheim einsperren, selbst wenn sie Leukose-positiv wäre. Das sah der Tierarzt damals auch so.

Ich will am Montag noch die Meinung zweier Tierärzt einholen, aber das mit dem Perser sollte ich wohl echt besser lassen.

Schönen Sonntag!

Polina
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #5
Meine Katzen wurden damals nicht auf das Virus getestet, da der Tierarzt es nicht für nötig hielt. Angeblich sind diese Tests nicht 100%-ig sicher und selbst wenn sie das Virus haben, heißt es ja nicht, dass die Leukose tatsächlich ausbricht.
Freigänger ist nur eine davon. Aber nachdem sie daran gewöhnt ist, kann ich sie ja schlecht daheim einsperren, selbst wenn sie Leukose-positiv wäre. Das sah der Tierarzt damals auch so.
äh, verwirrt bin...
keine Katze getestet, Status also unbekannt und daher auch nicht gegen Leukose geimpft?
und dann lässt du eine rausgehen, die sich ggf. dann anstecken könnte und die anderen mit, falls die bislang noch nicht positiv waren?
Verstehe die Aussage vom Tierarzt in dem Zusammenhang nicht *achselzuck* ich kenne das irgendwie anders.
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #6
äh, verwirrt bin...
keine Katze getestet, Status also unbekannt und daher auch nicht gegen Leukose geimpft?
und dann lässt du eine rausgehen, die sich ggf. dann anstecken könnte und die anderen mit, falls die bislang noch nicht positiv waren?
Verstehe die Aussage vom Tierarzt in dem Zusammenhang nicht *achselzuck* ich kenne das irgendwie anders.

Tut mir leid, ich habe getan, was mein Tierarzt sagt, und der gilt durchaus als Fachmann, wie mir von anderen Tierärzten bestätigt wurde. Diese Impfungen sind meines Wissens umstritten, da sie eben auch nicht absolut sicheren Schutz bieten.

Aber ich werde mich nochmal erkundigen. Hier ging es ja um ein ganz anderes Thema.

Viele Grüße

Polina
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #7
Aber ich werde mich nochmal erkundigen. Hier ging es ja um ein ganz anderes Thema.

nicht unbedingt...
weil ich würde zu meinen (geimpft und vorher getestet) auch nur lieber nur eine negativ geteste Katze dazusetzen. Und ebenso gehe ich davon aus, das sie negativ sind und keine Gefahr für eine neue Katze darstellen.
Wenn deine natürlich mit einer erkrankten Katze zusammen waren ist die Wahrscheinlichkeit wohl hoch, dass sie den Virus haben, müssen sie aber nicht. Aber ohne Test wirst du das wohl nie erfahren. Ich kenne die verschiedenen Tests nicht so gut, aber vielleicht kennt sich jemand anderes besser aus, es gibt ja immer für alles mehrere Test mit verschiedener Zuverlässigkeit???
So ganz ohne was würd ich auch keine neue holen. Wenn sie aber negativ wären, dann wäre der Streß zumindest keine Gefahr.
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #8
Okay, ich werde morgen mal mit meinem Tierarzt telefonieren und ihn auf den Test ansprechen. Zur Sicherheit frage ich auch bei einer anderen Tierärztin nach, die ich kenne.
Aber selbst wenn sie alle negativ wären - was fast zu schön wäre um wahr zu sein - habe ich dennoch Bedenken. Stress löst Krankheiten aus, das ist bei Menschen so und bei Katzen dürfte es nicht anders sein. Ich habe im Internet gelesen, dass zehn Jahre bei einer Katze ungefähr 60 Lebensjahren bei einem Menschen entsprechen. Meine Älteste ist also schon Seniorin und daher nicht mehr so kräftig wie früher.
Andererseits kenne ich Leute, die zig Katzen halten, immer wieder mal neue holen, und da passiert NIE was, die Tiere werden dort bis zu zwanzig Jahre alt. Aber man kann sich eben nicht drauf verlassen.

Viele Grüße

Polina
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #9
ja mach das mal...
ich denke dann bist du dir in deiner Entscheidung auch viel sicherer egal ob jetzt oder vielleicht später mal.
Ob das bei den Katzen Stress auslöst hängt sicher auch viel vom Wesen der Katze ab und vom Charakter des Neuzuganges.
Ich bin mir auch noch unschlüssig, ob ich eine oder zwei meiner Outdoors mit meinen Indoors zusammenbringe, wenn sie durchgeimpft sind...aber sie möchten halt so gerne mit rein und es tut mir immer so leid bei schlechtem Wetter :sad:
Aber der Zusammenführungsstress???
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #10
Ich habe gerade im Internet gegoogelt und jetzt bin ich noch ratloser als vorher:


Tatsächlich können Katzen negativ auf den Test reagieren, aber trotzdem infinziert sein. So verkehrt war Aussage von Tierarzt also nicht.
Und noch besser: alte Katzen können Leukoseerkrankungen bekommen, die nichts mit dem Virus zu tun haben. Meine arme Maus war damals schon 12. Was ist, wenn es das war? Aber dann könnte meine 10-jährige es auch bekommen, selbst ohne Virus, wenn sie sich nicht wohl fühlt.
Das Blöde ist halt, das meine damals auch nie getestet wurde, als sie krank war. Ich hatte einen Termin bei meinem Tierarzt ausgemacht, weil sie schlecht fraß, aber dazwischen lag ein Wochenende. Am Samstag hat sich ihr Zustand so verschlechtert, dass ich mit ihr in die Notfallpraxis fuhr. Dort sagte man mir, dass sei garantiert FIP - ohne Test - und wollte sie gleich einschläfern. Ich nahm sie wieder mit und brachte sie später zum normalen Tierazt. Der sagte wieder, das sei kein FIP, sondern ein Geschwür an der Leber, dann kamen noch diverse Entzündungen dazu, also klingt alles schon nach Leukose, aber getestet wurde sie eben auch von ihm nicht. Es gab ein paar lebensverlängernde Maßnahmen, die zwei Wochen lang halfen, dann war nichts mehr zu machen.

Die Frau von der Tierhilfe, mit der ich wegen den Perserkatzen schon telefoniert hatte, meinte, ich soll mich nicht verrückt machen, es sei schon fünf Jahre her und seitdem war nichts. Perser sind sehr ruhige Katzen, ich soll eine nehmen, die auch älter ist, dann kommen die miteinander klar.

Aber ich habe halt Bedenken. Am Besten rede ich mit den Ärzten, aber jetzt, da ich wieder an das Drama von vor fünf Jahren zurück denke, sage ich mir: besser kein Risiko.

LG

Polina
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #11
Mach dich mal nicht mit Google verrrückt...
Also FIP ist nicht Leukose, FIP kann man nur nach dem Tod eines Tieres feststellen...
dazu gibts hier:
einen Beitrag.
Leukose als Alterskrankheit habe ich noch nie gehört, im Gegenteil es gibt sogar Aussagen, dass man ältere Katzen nicht mehr impfen braucht, weil sie eine so starke Immunisierung entwickelt habe.
Davon abgesehen sind Katzen mit 10 Jahren nicht alt, sonst kann ich ja nächstes Jahr ein Seniorentreff aufmachen.... sieht das alt aus:
DSCI1856k.JPG
DSCI1863k.JPG

Ich glaub jetzt bist du völlig durcheinander...da steht es kommt selten zu latenten Fällen, wäre das häufig, dann würden sie nicht am Ende den Test empfehlen - oder?
Ich bin mir gar nicht mehr sicher, an was deine Katze verstorben ist, wenn jetzt von FIP die Rede ist?
Wenn sie gar keine Leukose hatte? und "also klingt alles schon nach Leukose" wegen einem Geschwür an der Leber? wie hat er das festgestellt, dass das von Leukose kam?
Wahrscheinlich wirst du nie erfahren, was deine Katze wirklich hatte, sie war schwer krank, das ist richtig, aber dass muss nicht ansteckend gewesen sein.
Dann teste deine und lass sie impfen wenn sie negativ sind (auch wenn du den Perser nicht nimmst, wegen dem Freigang...) und wenn der Perser auch negativ ist, dann würde ich "nur" über die normale Zusammenführung und ob sie zusammenpassen nachdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #12
Hallo,

also ehrlich gesagt: Ich würde keine Katze dazu holen. Eben weil die drei schon so alt sind und sicher auch ein eingespieltes Team. Außerdem weißt du ja nicht, ob sie was haben... Ist aber sehr interessant, dass so ganz ohne Tests FIP und Leukose diagnostiziert werden. Du solltest aber trotzdem testen lassen, auch weil eine ja ein Freigänger ist und sich bei anderen anstecken kann oder aber andere Katzen anstecken könnte.

Ein bisschen genauer sind diese Links:




Der ELISA-Test ist meines Wissens schon recht sicher, außer direkt in der Inkubationszeit. Natürlich besteht eine gewisse Fehlerwahrscheinlichkeit, weshalb der Test auch wiederholt werden sollte.
Und die Gefahr, dass sich der Virus versteckt und mit den Tests nicht nachgewiesen werden kann, besteht natürlich auch.
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #13
Lass Deine Katzen testen. Danach weisst Du mehr über den eventuellen Leukose-Befall. Ist sowieso wichtig, das zu wissen.

Wenn jemand positiv ist, würde ich keine andere Katze dazunehmen.

Wenn alle negativ sind, hat die neue Katze zumindest kein Risiko, Leukose zu kriegen :wink: aber es spricht noch einiges andere dagegen, in ein gut funktionierendes Dreiergespann eine ganz neue Katze einzugliedern.

Aber das ist ja eine andere Frage, als die, die Du gestellt hast :wink:
 
  • Leukose: wie gefährlich wäre eine neue Katze? Beitrag #14
Hallo,

danke für die Infos. Ich fand es ja damals auch komisch, dass der Arzt die Katze nicht testen ließ. Mein Mann bat sogar ausdrücklich darum, dass sie nach der Einschläferung obduziert werden sollte, weil wir endlich wissen wollten, was es genau war. Aber das machte der Tierarzt nicht (der hielt uns eh für etwas neben der Kappe, weil ich vorher noch heulend anfing, eine Lebertransplantation vorzuschlagen.)
Andererseits habe ich sonst gute Erfahrungen mit ihm gemacht, und er ist auch wirklich angesehen, hat andere Tierärzte ausgebildet. Jedenfalls war er damals viel hilfsbereiter als die Zicke von der Notaufnahme: "die Katze hat FIP, ich schläfere sie gleich ein, wenn Sie noch andere haben, sterben ein paar von denen wohl auch bald, auf Wiedersehen, der Nächste bitte!"
Ich kenne jetzt noch andere Tierärztin, bei der ich mit meinen drei Papageien bin, und die macht einen sehr kompetenten Eindruck. Ich rufe sie morgen mal an wegen dem Test. Sollten alle negativ sein, kann ich das mit dem Perser ja noch mit ihr durchsprechen und es mir überlegen.

Viele Grüße

Polina
 
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