Entschuldigung, aber du hast so eine typische "Dagegen, Dagegen"-Haltung, oder?
Du willst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass es einer Katze Spaß macht. Und dein angesprochenes wehren vor dem Paarungsakt ist keinesfalls ein Zeichen dafür, dass die Katze sich den Akt selbst aussuchen kann... Die Pherhormone, die während einer Rolligkeit im Urin der Katze vorhanden sind, locken nun mal so einige Kater an. Wehren (Paarungsspiel) und schlussendlich kommt der Kater doch zum Zug. Das ist alles nicht mehr, als der Fortpflanzungsgedanke. (Und das ist keinesfalls vermenschlicht, da es ja hier ins gegenteilige umschlagen würde, oder?)
Und das eine Katze Schmerz dabei empfindet, dürfte auf der Hand liegen, wenn man sich z.B. ein wenig mit der Anatomie des Katers beschäftigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Penisstacheln sonderlich angenehm sind und die Katze sich darauf freut...
Jedoch ist hierbei nichts vermenschlicht. Vermenschlichung ist für mich eher deine Sicht der Dinge, bezogen auf den Spaß, den die Katze dabei empfinden sollte.
Warum ist wohl der Mensch, der einzige, der sich auch ohne unmittelbaren Fortpflanzungsgedanken dem ganzen hingibt? Genau, er hat Spaß. Katzen= Schmerz...
PS: Das ist MEINE Sicht der Dinge...
Achso, weil du davon sprachst, dass Katzen schon längst ausgestorben wären, wenn sie den Akt als Schmerz empfinden. Hast du schon einmal vom Triebmodell (Freud) gehört? Auch hier steht der Sexualtrieb (=Lebenstrieb, was ja nichts anderes ausdrückt) ganz weit oben (neben dem der Selbstzerstörung). Und Triebe kann man ja bekanntlich nicht immer unterdrücken, nicht wahr? Aus diesem Grund, existieren auch Katzen immer weiter, denn selbst wenn sie den Akt als schlimm empfinden, siegen bei Säugetieren doch meist die Triebe, das so genannte ES. Da man soweit ich weiß nur bei Menschen vom ÜBER-ICH spricht (also dem Verstand) ist es etwas komplett anderes, dass wir uns auch verwehren.