Auch wenn ich das Gefühl habe, dass von den Diskussionspartnern keiner mit umgezogen ist, was ich sehr schade finde, möchte auch ich die Diskussion nun hier weiterführen.
Zunächst einmal hat glaube ich jeder von denen, die sich an der Diskussion in Gleos Thread beteiligt haben, verstanden, dass Gleo sich nicht überzeugen lassen wird. Das aber immer wieder mit ihr diskutiert wird, liegt doch nicht zuletzt daran, dass SIE immer wieder das Thema aufgreift.
@skarabella.. das tut mir leid das er nun alleine ist. Du wirst schon einen Kumpel finden. Viel Glück!
Wer sich wundert warum ich das schreibe und meine Gleo alleine halte. Ganz klar Katzen sind
Gewohnheitstiere. Waren Sie immer zu zweit, dann ist es logisch jemanden zu vermissen.
Eine Einzelkatze wird ausser dem Menschen nicht´s weiter vermissen. Und nun kommt bitte
nicht wieder.."Hast du Sie gefragt?" ..ect. pp
Hätte sie es bei der ersten Hälfte ihres Beitrags belassen, dann hätte doch keiner was gesagt.
Aber der zweite Teil fordert doch geradezu dazu auf wieder über das Thema zu diskutieren.
Ich kann doch nicht erst so provokativ schreiben und mich dann beschweren, dass Reaktionen kommen.
Auch in diesem:
@Saurier... hab alles gelesen und es ist alles von Menschen und nicht vorn Katzen geschrieben.
Muss später in 1-2 Jahren was weis ich sowieso meine Gleo versuchen mit dem Burzel auf dem Lande
zusammenzubringen. Meine Güte ..ich glaube das Katzenwohl geht euch gar über das Menschwohl, oder verdrängt Ihr das. Wieviele Menschen leiden auf dieser Welt und Ihr macht einen Zirkus um die Mehrkatzenhaltung. Da geht es meiner Gleo so wie Sie jetzt lebt wirklich gut. Und nun nehmt bitte wieder jeden einzelenen Satz von mir auseinander.
Sicher wenn Ihr gut Erfahrungen gesammelt habt und 2 oder mehr Katzen für euch und sich selber gut sind ist das okay und kann ja auch sein. Wir haben und bleiben derzeit ebend bei einer Katze.
Beitrag fordert sie doch eine Reaktion.
Fazit: Ich habe nicht das Gefühl, dass Gleo hier von einigen des Forums belagert wird, obwohl sie das nicht möchte (so habe ich zumindest einige Einwände in Gleos Thread verstanden), sondern das Gleo selbst das Bedürfnis hat über das Thema zu diskutieren.
Und nun wieder zum Thema Katzeneinzelhaltung:
Ich denke das ist ein Hinweis auf die Kosten, Heike, denn auch wenn sie im Futter und Zubehör für zwei Tiere kaum mehr sind als für eines, beim Tierarzt ist es schon mehr.
Und wenn die Finanzen nur für eine Katze reichen, wäre es sehr unklug ein zweites Tier zu nehmen
Ich empfinde das Geldargument als äusserst schwierig.
Dem was du oben geschrieben hast, Russian, stimme ich grundlegend zu. Nur ganz so einfach ist es eben doch nicht. Denn egal, ob ich nur eine habe, oder mehrere Katzen, die
Tierarzt-Kosten sind unberechenbar.
Ich habe fünf. Meine vier ältesten waren bisher nur einmal krank (
Giardien) und ausser ein paar Kleinigkeiten haben sie ansonsten nur die laufenden Kosten verursacht. Sherlock, der jüngste, war nun in den vier Monaten, die er hier ist schon unzählige Male beim
Tierarzt. Seit er hier ist tränt sein Auge. Leider haben wir es nicht geschafft, egal mit welcher Behandlung, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Allein die ganzen Tierarztgänge bisher haben mich einen Haufen Geld gekostet.
Nun waren wir heute bei einem anderen
Tierarzt. Dieser hat nun gestestet, ob der Tränenkanal offen ist und festgestellt: Nein ist er nicht. Also Überweisung an eine spezielle Augenklinik. Das muss jetzt wahrscheinlich operiert werden. Was das dann kostet will ich gar nicht wissen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Sherlock hat mich in den vier Monaten, die er nun bei uns lebt schon ein Vielfaches von dem gekostet, was die anderen vier mich zusammen gekostet haben. Habe ich also die falsche Einzelkatze verliert das Geldargument ganz schnell seine Schlagkraft.
Aber selbst wenn ich es als Argument gegen zumindest zwei Katzen gelten lasse, rechtfertigt es für mich nicht, genausowenig wie irgendein anderes Argument, ein
Kitten in Einzelhaltung zu zwingen.
Bei dieser Diskussion hier habe ich ja sogar noch eine Ausweichmöglichkeit. Ich kann mir ein älteres Einzeltier holen und muss nicht auf Katzenhaltung verzichten.
Aber ich finde die Einstellung:
Meine Situation lässt es nicht zu es richtig zu machen, also mache ich es eben suboptimal nicht gut.
Wenn ich immer wieder solche Sätze höre:
Ich weiß, dass es anders besser wäre, aber das kann ich aus diversen Gründen nicht bieten, soll ich denn jetzt darauf verzichten mir ein Kitten anzuschaffen?
oder
Alleine in der Wohnung ist immer noch besser als auf der Strasse oder im Tierheim.
bekomme ich die Krise.
Eine ernstgemeinte Frage:
Steckt da wirklich Logik dahinter?
Ich hätte gerne einen Hund. Wir hatten einen, als ich noch klein war und seitdem wollte ich eigentlich immer wieder einen haben.
Nun ist es aber so, dass ich und mein Freund 13 Stunden am Stück nicht da sind, wenn wir arbeiten sind. Deshalb hab ich noch nie näher darüber nachgedacht mir einen Hund anzuschaffen. Ich denke nicht, dass es für einen Hund so toll ist 13 Stunden nicht Gassi zu gehen, oder ohne seinen Rudelführer zu Hause zu sitzen.
Nach der Logik von oben, könnte ich mir ja doch eigentlich einen holen. Denn das wäre doch immernoch besser als
Tierheim, oder?
Habe ich jetzt einen Denkfehler, dass ich das nicht mache?