Hallo Katzenfreunde,
Ich bin so verzweifelt. Nun habe ich vor 20 Jahren in einer 30-km-Zone ein Haus gebaut und mich damals gefreut, dass meine damls 2 Katzen raus koennen. Mitnichten, gleich warf ein Nachbar mit Knallkoerpern nach ihnen. Ich errichtete hohe Zaeune, pflanzte Koniferenhecke, um meine Teire zu schuetzen.
Und 20 jahre gucke ich an den Strssanerand meiner Sackgasse, ob die Leute mit sauberen, schnellen Autos mein Tier getoetet haben. 20 Jahre Angst.
Nachdem ich neu baute, musste der Zaun etc weg. Die Nachbarn wohnen zwar in einer Sackgasse, 30km Zone, haben z.T. sogar Hunde, aber sie fahren gleich vom Grundtsueck mit 50 - 80 Sachen.
Da sich - ihr wisst ja - mein Kater auch durch einen neuen Zaun ( er ist oben nach innen hin abgeschraegt, aber mein "Fettsack" klettert doch rueber, nicht einsperren laesst, habe ich mehrfach ihn am Rande meiner sackgasse sitzen sehen und die Nachbarn rasen mit 50 km/h vorbei. 40 - 50 cm von meinem Tier entfernt !! Denn wir haben keine Buergersteige hier.
Natuerlich hilft mir auch keine Polizei. Also stelle ich jetzt mein Auto so hin, dass zumindest ein bisschen langsamer gefahren werden muss.
Dank ist jetzt, dass diese feinen Nachbarn mein Auto zerkratzt haben.
Verlange ich zuviel, wenn ich erwarte, dass man Leben ( !!! ) nicht aus purer Raserei toetet ? Und wer mit "bedingtem Vorsatz" Tiere ueberfahren will, der wartet doch nur darauf, seine nekrophilen Tendenzen wie in Sarajewo und anderswo auszuleben ? Hier wo ich lebe, hat das BOESE das Gesicht des braven deutschen Autofahrers.
Und warum lernen Kinder, dass man Tiere nicht toetet, aber Erwachsene hinterm Steuer setzen ihr Auto als Waffe ein ?
Ich bin so ausser mir.