Das kenne ich von meinem Paule auch. Er schmeißt sich auf den Rücken und fordert Streicheleinheiten. Nach kurzer Zeit beißt er (allerdings relativ vorsichtig) in die "Streichelhand". Ich hab allerdings jetzt auch schon beobachtet, dass er in die Hand "beißt" und sie quasi mit dem Mäulchen an eine andere Stelle schiebt, als wolle er mir zeigen, WO er gestreichelt werden will ;-). Meistens ist das in der Tat, wenn ich ihn am Bauch kraule... Schnurren hat er im Übrigen eingestellt als er so ca. 6 Monate alt war. Als ich ihn mit 12 Wochen bekommen habe, hat er geschnurrt, wie eben eine kleine Katze so schnurrt. Nach ein paar Monaten hat das einfach aufgehört. Inzwischen höre ich ab und an, wenn er seine Streicheleinheiten/ Zuwendungen sehr genießt, so eine Art undefinierbares "Gluckern", das sein Wohlbefinden ausdrückt. Ein richtiges Schnurren ist das nicht.
Bei Fibi ist das ganz anders. Die Madame schnurrt ist einer irritierenden Lautstärke - und zwar wann immer sie etwas gut findet. Manchmal brauche ich sie noch nicht einmal angefasst zu haben, die Vergabe von einem Leckerli beispielsweise reicht schon völlig, dass sie "lauthals" losschnurrt. Auf der Couch beim Fernsehen ist das regelmäßig Thema, weil mein GöGa immer den Ton lauter stellen muss, weil er durch ihr Schnurren nichts mehr versteht :razz:. Mich störts nicht....
Ich denke, ob eine Katze schnurrt oder nicht, ist bis zu einem gewissen Grad einfach eine "Wesensart", die nicht tragisch ist, solange man auf anderen Wegen sehen kann, dass das Tier sein Leben genießt...