Hallo zusammen,
heute vor einer Woche musste ich mich plötzlich von meinem geliebten Kater verabschieden. Mit 8 Jahren plagte ihn akutes Nierenversagen und obwohl ich noch alles probiert habe ( Homöopatie, Infusionstherapie und Diätfutter) musste ich ihn dann schlussendlich gehen lassen.
Nun, war es bis dahin ein Gespann von dreien:
Erstmal die Statue:
Meine 7 Jährige Dame, die ihren Tag mit schlafen und essen verbringt und sich nur vom Katerchen mal zu Bewegung motivieren ließ. Ihre katzenhafte Galantheit lässt zu wünschen übrig.. sie gleicht wenn sie mal unterwegs ist eher einem Elefanten im Porzelanladen.
Dann die Zicke:
Na, Happy ist 2,5 Jahre alt und total auf meinen Sohn fixiert. Er darf eigendlich alles mit ihr machen und wehe er tut es nicht.. dann wird gemaunzt bis er sich wieder mit ihr beschäftigt. Wir Erwachsenen dürfen ihr gerade mal Futter geben, bei allem anderen werden direkt die Krallen ausgefahren. Viel gespielt, hatte sie natürlich wenn überhaupt mit meinem Kater..
und zu guter letzt... mein Arschloch:
Bitte nicht falsch verstehen, das war mein liebevoller Kosename für meinen Kater, den er sich schon als Baby verdiehnt hat.... durch Weckattaken der Fußbeisserart, Wassernapfumkipperei im Flur sodass man regelmäßig auf dem Hintern saß... oder sein liebstes: die Attacke von oben... auf den Balken balancieren und Besuchern sowie jeden der damit nicht rechnet von oben in die Haare zu angeln.
Er war die gute Seele im Haus und mein Herzblatt.. sein abendliches Schnurren war so laut das der Fernseher auf Vollgas stehen musste damit man noch was versteht. Er lief mir schreiend hinter her, wenn er der Meinung war ich solle ihn kraulen, das Katzenklo sollte nochmal sauber gemacht werden oder das Futter kann auch nochmal aufgefüllt werden. Und pünktlich abends halb 10 saß er schreiend auf dem Bett.. ich solle jetzt mal meinen Hintern bewegen^^
Ich könnte nur so weiter schreiben, aber ich komme irgendwie vom Thema ab.
Nun jetzt sind es nur noch Zwei... und die Kleine prügelt jetzt ständig die Alte... sie lässt sie nicht die Räume wechseln, sondern harrt dann regelrecht vor der Türe aus, wenn sie sie schon ankommen hört.
Für die Alte ist das unerträglich und sie kommt natürlich jetzt noch weniger von ihrem Schlafplatz runter.
Laut der Tierärztin soll ich wieder einen Kater dazu setzen, doch dass will und kann ich einfach nicht... abgesehen von mir.. ist das für die Alte nicht schlimmer wenn sie dann mit Zwei Jungspunden zu tun hat?
Ich habe auch schon drüber nachgedacht, sie wieder zu meinem Exmann zu bringen. Die Wohnung kennt sie uns sie hätte ihre Ruhe vor dem Katzenbiest. Doch da wäre sie dann den ganzen Tag alleine. Und die Kleine wäre dann hier auch alleine... katzenmäßig..
Hat vielleicht irgendjemand einen Rat für mich ich weiss einfach nicht mehr was gut und was schlecht ist?
Liebe Grüße
Natalie