• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Autoimmunkrankheit Zahnfleischentzündung + Diabetes

Diskutiere Autoimmunkrankheit Zahnfleischentzündung + Diabetes im Erkrankungen im Kopfbereich Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Foris, ich habe es in meiner Vorstellung ja schon kurz angedeutet, dass wir seit Anfang Oktober ein richtiges "Sorgenkind" zu Hause...
  • Autoimmunkrankheit Zahnfleischentzündung + Diabetes Beitrag #1
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Sunny680

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Hallo liebe Foris,

ich habe es in meiner Vorstellung ja schon kurz angedeutet, dass wir seit Anfang Oktober ein richtiges "Sorgenkind" zu Hause haben.

Es geht um unseren 5 1/5 Jährigen Kater Sunny, der schon seit ca. 2 1/2 Jahren immer wieder Zahnfleischentzündungen hat.

Wir sind vor rund 2 1/2 Jahren auf die Zahnfleischentzündungen aufmerksam geworden und unsere Tierärztin hat uns eigentlich von Anfang an zum Ziehen der Zähne geraten, als die Entzündung auch nach Behandlung immer wieder gekommen ist.

Anfangs waren wir wirklich schockiert - dem jungen Kater die Zähne ziehen....und haben es weiterhin mit Depot (Cortison-)Spritzen versucht. Leider...wie wir inzwischen wissen. Nachdem es die Entzündungen aber immer wieder gekommen sind, wurden Sunny vor ca. einem Jahr 6 Zähne und vor ca. 1/2 Jahr nochmals 7 Zähne (- so gut wie alle Backenzähne, die vordere Reihe + Fangzähne steht noch) gezogen.

Anfangs lief es ganz gut, doch dann kamen die Zahnfleischentzündungen trotz der gezogenen Zähne wieder. Allerdings nicht unbedingt am Zahnfleisch wo die Zähne früher waren, sondern eher am Kiefergelenk.

Also hat er im August 2011 wieder eine (seine bisher letzte) Cortison-Spritze bekommen.

Hat wieder sehr gut angeschlagen - er hatte riesen-Appetit, allerdings hat er nicht zu, sondern eher abgenommen. Und er hat sehr viel getrunken. Da haben unsere Alarmglocken geläutet (wir haben im April einen Kater durch eine Niereninsuffizienz verloren) und es wurde sofort ein Blutbild gemacht....Diagnose Diabetes.

Vermutlich bedingt durch die Cortison-Gaben. Jetzt wehren wir uns gerade mit Händen und Füßen gegen weitere Cortison-Gaben und versuchen es auf homöopatischem Weg (Arnica - hilft jedoch nicht wirklich) und mit einer Paste die man auf die entzündeten Stellen auftragen und einreiben soll (ich habe den Namen leider daheim, die Paste klebt sehr stark und riecht nach Vanille - vielleicht kann damit jemand was anfangen). Es ist jedoch ein riesen Gezeter, dem Kater, der beim Mund aufmachen schon starke Schmerzen im Kiefergelenk wegen den Entzündungen hat, diese Paste zu geben. Und die beiden Mittel wirken bei ihm auch nicht wirklich.

Wir sind gerade etwas verzweifelt.....
Hat eventuell jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und hat vielleicht den ein oder anderen Tipp für uns?

Ach so und was für uns auch wahnsinnig interessant wäre: Hat jemand Erfahrung mit Diabetes aufgrund von Cortisongaben. Ist/war die Diabetes bei Euren Katzen vorrübergehend oder ist sie auf Dauer geblieben (auch ohne Cortisongaben)?

Sunny schwankt bei den Diabetes-Werten momentan sehr stark, weil wir noch am Einstellen sind und weil er wegen den Zahnfleischentzündungen an manchen Tagen zu wenig und dann wieder sehr viel frisst - haben aber eine Tierklinik in der "Hinterhand" in der Sunny schon zweimal zum Einstellen (und auch damals zum Zähneziehen) war und natürlich unsere normale Tierärztin. Blutzucker messen wir zweimal täglich und Insulinspritzen bekommt er auch zweimal täglich (ausser der Wert ist niedrig - was momentan so ca. 3-4x die Woche vorkommt, dass wir nur 1x pro Tag spritzen müssen).

Ui, jetzt ist es aber lang geworden - wie gesagt, wir sind für jeden Tipp dankbar, wie wir die Entzündungen und Diabetes in den Griff bekommen.

Liebe Grüße
Melli
 
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  • Autoimmunkrankheit Zahnfleischentzündung + Diabetes Beitrag #2
Was hat man eigentlich früher ohne Mr. Google gemacht ;-). Guckst du:



Ich habe wohl nur den Anfang gelsen. Würde ich mal für meinen Bobby Antworten von Mr. Google bekommen =(.
 
  • Autoimmunkrankheit Zahnfleischentzündung + Diabetes Beitrag #3
Guten morgen Sunny680,

also gegen eine Autoimmunkrankheit sollte man auf die suche der Ursache gehen, is auch wie bei uns Menschen, meist sitzt die Ursache im Darm.
Der Darm spiegelt alles wieder was im Körper der Säuger (Mensch wie Tier) nicht in Ordnung ist.

Mag sich jetzt net Logisch anhören, ist aber meist so.
Jegliche Krankheit wächst über die Jahre gesehen, schleichend und macht sich erst mit einem Peng bemerkbar wenn es meist zu spät ist.

Unsere Fellis machen da keine Ausnahme.

Als erstes würd ich mal schauen welches Futter man gibt, da das Minderwertige Futter zu Diabetis, Magen, Darm, entzünliche Herde im Körper auslösen können.

Ich versuche dir hier mal einen Auszug rein zu setzten, stand in der Zeitung:

Deutsche servieren Haustieren den letzten Fraß

Die Deutschen geben dreimal mehr für Haustierfutter aus als für Babynahrung. Doch gesund für Katze und Hund ist das Futter deshalb nicht.
Nach allen Erfahrungen – und es waren erstaunliche und schockierende darunter, die die Redaktion während der Recherche für diesen Artikel sammelte – gibt es für Hunde- und Katzenbesitzer zwei kurze Empfehlungen: Lesen Sie die Checkliste mit den Inhaltsstoffen, die nicht auf einer Futterpackung aufgeführt sein sollten.
. Ohne die Geschmacksverstärker im Hundefutter würden Vierbeiner womöglich einen großen Bogen um ihren Napf machen
Zweitens, für Eilige, eine Faustregel: weniger Fertigfutter, dafür mehr Frisches vom Metzger. Innereien, Knochen, Pansen. Das ist billig und spart den Tierarzt.
Füllstoffe in großen Mengen: Getreide, Soja, Mais. Die meisten Füllstoffe sind minderwertig, für Hund und Katze kaum verwertbar, belasten die Verdauung.
Geflügelmehl: Schnäbel, Krallen, Federn
Muskelfleisch: Fleisch in Lebensmittelqualität, zu wertvoll fürs Futter
Pflanzliche Nebenerzeugnisse, Bäckereierzeugnisse, Molkereierzeugnisse
Zucker, Saccharin (Süßstoff E954), Melasse, Karamell: geschmacksverstärkend, macht dick, schlecht für die Zähne
Künstliche Antioxidantien BHA (E320), BHT (E321) :leberschädigend, karzinogen; unbedenkliche Antioxidantien sind Ascorbinsäure, Vitamin E (tocopherole)
Propylenglykol: Frostschutzmittel, Konservierungs-, Feuchtigkeits- und Süßstoff; für Katzen giftig, in „halbfeuchtem" Hundefutter erlaubt, aber umstritten
Öle und Fette ohne Spezifizierung
Knoblauch: schon in kleinen Mengen giftig für Hunde und Katzen
Alleinfutter: kaum einem Hersteller gelingt es, sein Futter optimal abzustimmen; wenn man das falsche Alleinfutter nimmt, können dauerhafte Schäden die Folge sein
Niemand ernährt seine Haustiere so teuer wie die Deutschen. Etwa 2,6 Milliarden Euro gaben sie 2010 für Tierfutter aus, dreimal so viel wie für . Früher genügten einem Hund Tischreste, Wasser, Pansen. Heute kosten das glutenfreie Spinat-Dinkel-Gebäck für Allergikervierbeiner oder die veganen Öko-Hundekekse gut das Doppelte eines Entenbratens.
„Viele ernähren ihren Hund teurer als sich selbst“, beobachtet Professor Hansjoachim Hackbarth, Leiter des Instituts für Tierschutz und Verhalten der Tierärztlichen Hochschule Hannover. „Fressen ist die einfachste Art der Kommunikation und geht immer – das ist wesentlich bequemer, als die wahren Bedürfnisse des Hundes zu befriedigen, die nach Bewegung und Spiel.“
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„Die Futterindustrie füttert die Tiere mit vermenschlichten Menüs“, schreibt der Ernährungskritiker Hans-Ulrich Grimm, Autor des Buches „Katzen würden Mäuse kaufen“.
Kreationen die krank machen
Richtig bekömmlich und gesund scheine das jedoch nicht zu sein. „Immer mehr Vierbeiner leiden an Krankheiten, die es unter Tieren eigentlich nicht gibt: Diabetes, Allergien, Krebs.“ Dass mit den Umsatzzahlen der Futterindustrie die Krebsrate bei Hunden und Katzen massiv angestiegen ist, behaupten inzwischen viele Tierärzte.
In den liebevoll designten Futterschalen werden vor allem Abfälle aus der Lebensmittelproduktion verwertet, „Schlachtabfälle der Kategorie 3, was an sich nicht schlecht sein muss“, sagt die Veterinärin und Ernährungskritikerin Jutta Ziegler.
Sie beobachtet vor allem die Diät- und Trockenfutter der großen Hersteller mit Misstrauen: „Macht man sich die Mühe, den Inhalt zu entschlüsseln, sieht man, dass oft kein Fleisch drin ist“. Trotzdem werde es als hochwertiges Diätfutter verkauft.

Und die Liste könnte man endlos weiter führen.

Wenn es euch möglich ist, stellt das Futter langsam um.
Desweiteren würde ich euch Colostrum (Biestmilch, Erstmilch) empfehlen.
Kann mir jetzt die ????? über euren Köpfen vorstellen, aber das ist gar net schlimm, die wenigsten wissen darüber.

Colostrum ist von der Kuh die ein Kälbchen Geboren hat, ohne die Biestmilch würde das Kalb nicht lang Lebensfähig sein, da darin die ganzen Abwehrstoffe für das Immunsystem drin stecken. Was das Kalb NICHT automatisch im Mutterleib mit bekommt.
Das Colostrum ist für Mensch und Tier bereits Erfolgreich eingesetzt worden, nur sagt dir das kein Tierarzt, da man ja sonst Gesund werden könnte.
Wenn du magst kann ich dir gern weitere Infos zu senden. Oder Googles mach nach Colostrum.

Meine damalige Nachbarin (4 Katzen) hatte einen Kater um den es nicht zum besten stand, man hatte Herz und Lungen probleme festgestellt und die Prognosse war das er für den Rest seines Lebens Medis bekommen muss.

Sie hat es auch ne Zeitlang gemacht, bis sie Colostrum gegeben hat, seit dem sind die Medis Geschichte und dem Kater geht es besser als vorher, er hat sich auch seinen Rang in der Herachie wieder geholt.

Sicher ist Colostrum net billig, aber wir geben so viel aus um Krank zu werden, aber für die Gesundheit (Mensch/Tier) nicht mal ein Bruchteil.

So, das waren jetzt jede Menge Lesestoff und hoffe das ich dir ein ganzklein wenig helfen konnte.

LG
Manu
 
Thema:

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