Erstmal ein herzliches Hallo an alle
Ich bin wegen meinem Kater sehr verzweifelt, er trocknet immer mehr aus und frisst gar nichts mehr.
Das geht nun seit ca. 2 Wochen... es ist total untypisch für ihn, da er das fressen immer heiß geliebt hat und auch immer "gut gebaut" (sprich leichtes Übergewicht, aber noch im Rahmen) war.
Seit besagter Zeit frisst er gar nichts mehr. Er hat von einem zum andren Tag komplett aufgehört.
Wir sind natürlich nach den ersten 3 Tagen in die Tierklinik - dort wurde festgestellt, dass er sehr ausgetrocknet sei und nach einer Blutuntersuchung mussten wir ihn auch erstmal dort lassen. Es wurde ein Ultraschall gemacht, mit dem Ergebnis, dass unser Kater eine Erbkrankheit hat, nämlich polyzystische Nieren (also vermehrte Zysten in den Nieren, die immer weiter nachwachsen und - da genetisch bedingt - nicht heilbar sind). Der
Tierarzt hat uns mitgeteilt, dass seine linke Niere besser wäre als die rechte und dass der Gesamtzustand noch nicht kritisch sei (betreffend der Zysten).
So weit, so gut.
Unser Kater musste 3 Tage in der Tierklinik bleiben, wo er laufend Infusionen bekam. Außer dem Nierenwert haben sich alle anderen Werte normalisiert und wir durften ihn dann abholen. Zusätzlich gab uns der
Tierarzt noch ein spezielles Trockenfutter, welches man im Handel nicht bekommt, eben nur vom
Tierarzt (müsste nachschauen wegen dem Namen).
Daheim allerdings dann das "böse Erwachen" ... es ging ihm dann keinen Deut besser, nach der ersten Nacht daheim hat er (wie vor seinem Tierklinikaufenthalt) nichts gefressen und nur ganz wenig getrunken. Er hat allerdings auch einige Male erbrochen, was uns zusätzlich Sorge bereitet. Das Futter vom
Tierarzt rührt er gar nicht an. Wir haben sogar nachgefragt, ob wir etwas tun können, um es ihm "schmackhafter" zu machen (das Futter enthält fast gar kein Fleisch), aber da bekamen wir keine Auskunft, nur den Hinweis, dass er es in der Tierklinik nach den Infusionen anstandslos gefressen hätte.
Er frisst allerdings auch anderes Futter (egal ob Trocken- oder Nassfutter) nicht mehr - er schnüffelt zwar daran und zeigt sich teilweise interessiert, aber ich habe das Gefühl, etwas hindert ihn daran, es zu fressen.
Nach einem erneuten Anruf bei der Tierklinik sollten wir ihn wieder hinbringen, da sie (nachdem wir die Situation geschildert haben) meinen, er würde wieder Infusionen benötigen.
Ich finde nicht, dass das der richtige Weg sein kann... Ihn jede Woche in die Tierklinik bringen und dort mit Infusionen vollpumpen lassen, nur um daheim wieder dasselbe Ergebnis zu haben. Er hatte auch richtig Angst dort (ist sowieso ein kleiner Angsthase
), also es bedeutet für ihn jede Menge Stress, wenn er sich dort aufhalten muss.
Zum anderen war der Aufenthalt auch sehr kostspielig und wir können uns weitere 400€ nicht leisten, zumal es ja keine Verbesserung gibt, sprich: er müsste laufend in die Klinik, damit sich seine Werte normalisieren.
Ich bin ratlos. In der Klinik meinten sie, dass sonst alles okay wäre, es geht halt um diese Krankheit.
Gibt es denn irgendeine Möglichkeit, ihn zum Trinken oder Fressen zu bewegen? Oder vielleicht ist jemand in der selben Situation und kann berichten?
Bin für jede Info dankbar!
Vielen Dank im Voraus,
LG
Revena