Katzenkinder, was spricht dagegen...?

Diskutiere Katzenkinder, was spricht dagegen...? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; @russian Wunderbar russian, Du hast genau das formuliert, was mir auch auf dem Herzen liegt. Besser kann man es nicht ausdrücken!
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #21
@russian

Wunderbar russian,

Du hast genau das formuliert, was mir auch auf dem Herzen liegt. Besser kann man es nicht ausdrücken!
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #22
Hallo Mondmaus
Die Ursprungsdisskusion war eigentlich Gründe für eine Kastration zu finden und warum man nicht für eine weitere Vermehrung sorgen sollte.
Hierzu ein Link:

Hallo Dot,
die Ursprungsdisskussion war Babys ja oder nein, so les ich das zumindest.
Wenn ich mir den Link so anschau, dann müsste wohl jeder der Katzen produziert, egal ob Züchter oder Hobbyvermehrer ein schlechtes Gewissen haben.
Ich hab es nicht, ich produzier keine Katzen am Fließband und will schon gar nicht damit Geld verdienen.
Unsere Kleine sollte einmal Bays bekommen, bevor sie kastriert wird und hat es auch dürfen und wir hatten keine einzige Minute ein schlechtes Gewissen, die Babys ( leider waren es nur zwei ) sind in den besten Händen.
Wir hätten auch mehr gut untergebracht, aber trotzdem wird unsere Kleine keine Babys mehr bekommen, sie soll ja keine Gebärmaschine werden.
Zu Deinem Thema Rassekatze, Du scheinst meinen Beitrag nicht richtig gelesen zu haben, ich würde mir niemals eine Rassekatze zulegen, schon gar nicht von einem Züchter, ich hab so viel Negatives gesehen, dass ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren könnte solche Leute die ihre Katzen zum Teil in Hasenställen halten auch noch zu unterstützen.
Wir bewerten unsere Katzen nicht nach Herkunft und Stammbaum, den brauchen wir nicht, es muss Liebe auf den ersten Blick sein und da darf es auch gerne eine Katze vom Bauernhof sein.
Wer meint, die Bauern würden ihre Katzen kastrieren, wenn keiner die Babys abnimmt täuscht sich, die meisten verlaufen sich und werden entweder überfahren oder sterben auf eine andere Art, die Bauern in unserer Gegend sehen das zumindest so, sie brauchen immer Nachwuchs, weil nur sehr wenige all die Gefahren überleben.

Dot, meine wirklich Meinung ist, so lange jemand für Katzen bezahlt, werden sie auch unkontrolliert gezüchtet.


@ Russian, warum sind dann die Züchter so gegen die Vermehrung von Mischlingen und züchten aber selber so viele Katzen, bei denen sie sicher nicht mehr garantieren können, dass sie auch in wirklich gute Hände kommen?
Wenn meine Katze Junge bekommt, dann nur einmal im Leben und nicht zwei oder gar dreimal im Jahr, ich kann dafür garantieren, dass sie in gute Hände kommen, aber bei Massenproduktion würden mir sicher nach dem dritten Wurf die wirklich guten Hände ausgehen und ich müsste die Katzen an Fremde Leute abgeben, wo ich nicht weiß, ob es ihnen wirklich gut geht.

Gute Ratschläge, egal ob von Züchtern oder nicht, nimmt wohl jeder gerne an, aber wenn nur negative Punkte aufgezählt werden und keine positiven, gibt es einem doch sehr zu denken.

Liebe Grüße

Mondmaus
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #23
Hallo Mondmaus
Die Ursprungsdisskusion war eigentlich Gründe für eine Kastration zu finden und warum man nicht für eine weitere Vermehrung sorgen sollte.
Hierzu ein Link:

Hallo Dot,
die Ursprungsdisskussion war Babys ja oder nein, so les ich das zumindest.
Wenn ich mir den Link so anschau, dann müsste wohl jeder der Katzen produziert, egal ob Züchter oder Hobbyvermehrer ein schlechtes Gewissen haben.
Ich hab es nicht, ich produzier keine Katzen am Fließband und will schon gar nicht damit Geld verdienen.
Unsere Kleine sollte einmal Babys bekommen, bevor sie kastriert wird und hat es auch dürfen und wir hatten keine einzige Minute ein schlechtes Gewissen, die Babys ( leider waren es nur zwei ) sind in den besten Händen.
Wir hätten auch mehr gut untergebracht, aber trotzdem wird unsere Kleine keine Babys mehr bekommen, sie soll ja keine Gebärmaschine werden.
Zu Deinem Thema Rassekatze, Du scheinst meinen Beitrag nicht richtig gelesen zu haben, ich würde mir niemals eine Rassekatze zulegen, schon gar nicht von einem Züchter, ich hab so viel Negatives gesehen, dass ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren könnte solche Leute die ihre Katzen zum Teil in Hasenställen halten auch noch zu unterstützen.
Wir bewerten unsere Katzen nicht nach Herkunft und Stammbaum, den brauchen wir nicht, es muss Liebe auf den ersten Blick sein und da darf es auch gerne eine Katze vom Bauernhof sein.
Wer meint, die Bauern würden ihre Katzen kastrieren, wenn keiner die Babys abnimmt täuscht sich, die meisten verlaufen sich und werden entweder überfahren oder sterben auf eine andere Art, die Bauern in unserer Gegend sehen das zumindest so, sie brauchen immer Nachwuchs, weil nur sehr wenige all die Gefahren überleben.

Dot, meine wirklich Meinung ist, so lange jemand für Katzen bezahlt, werden sie auch unkontrolliert gezüchtet.


@ Russian, warum sind dann die Züchter so gegen die Vermehrung von Mischlingen und züchten aber selber so viele Katzen, bei denen sie sicher nicht mehr garantieren können, dass sie auch in wirklich gute Hände kommen?
Wenn meine Katze Junge bekommt, dann nur einmal im Leben und nicht zwei oder gar dreimal im Jahr, ich kann dafür garantieren, dass sie in gute Hände kommen, aber bei Massenproduktion würden mir sicher nach dem dritten Wurf die wirklich guten Hände ausgehen und ich müsste die Katzen an Fremde Leute abgeben, wo ich nicht weiß, ob es ihnen wirklich gut geht.

Gute Ratschläge, egal ob von Züchtern oder nicht, nimmt wohl jeder gerne an, aber wenn nur negative Punkte aufgezählt werden und keine positiven, gibt es einem doch sehr zu denken.

Liebe Grüße

Mondmaus


P.S. Sorry, ich hab das hier irgendwie zweimal rein gebracht.
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #24
Wer meint, die Bauern würden ihre Katzen kastrieren, wenn keiner die Babys abnimmt täuscht sich, die meisten verlaufen sich und werden entweder überfahren oder sterben auf eine andere Art, die Bauern in unserer Gegend sehen das zumindest so, sie brauchen immer Nachwuchs, weil nur sehr wenige all die Gefahren überleben.

Sorry aber so etwas kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.
Ansonsten sollte jeder mit seiner Meinung glücklich werden ;-)
LG
Dot[/quote]
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #25
Hallo alle!

ich versuche jetzt mal eine Begriffsdefinition des Wortes "Züchter", so wie ich (und ich denke die meisten anderen Züchter auch) es verstehen:

Ein Züchter züchtet nicht um des Profites willen, sondern deswegen, weil er sich mit der gezielten Verpaarung zweier Katzen einen bestimmten Erfolg verspricht (über die Zuchtziele jedes einzelnen soll hier mal nicht spekuliert werden, ich finde auch nicht jede Rasse "züchtenswert", aber das ist meine persönliche Einstellung). Dazu unterwirft er sich im Idealfall strengen Reglementierungen seines Zuchtvereines, in dem er registriert ist. Im Idealfall führt dieser Verein auch Zwingerkontrollen und Wurfabnahmen durch. Weiterhin hat er sich im Vorwege umfangreiches Wissen angeeignet, dass die Gebiete Genetik, Medizin und Ernährung umfasst. Er hat sich vorher (und damit meine ich, bevor er überhaupt mal daran denkt, Katze und Kater zusammen zu bringen) Gedanken gemacht, ob die beiden genetisch überhaupt zusammen passen, er hat seine Tiere umfangreichen Gesundheitschecks unterzogen. Er weiß, wie eine Katzengeburt abläuft, hat ausreichend Notrufnummern vom Tierarzt bis hin zu erfahrenen Züchtern griffbereit, ist in der Lage, sofern berufstätig Urlaub zu nehmen, wenn die Babys kommen, ist finanziell in der Lage, alle Notfälle abzudecken.....

Er ist auch in der Lage, notfalls alle Tiere seines Wurfes zu behalten, wenn sich keine passenden Adoptiveltern finden. Dann legt er halt eine Zuchtpause ein oder hört ganz auf. Ein seriöser Züchter wird nie seine Tiere verschleudern, nur um Platz für die nächsten zu schaffen. Keine Katze hat mehr als einen Wurf im Jahr, wenn überhaupt. Für seine Katzenkinder sucht er die Adoptiveltern sehr gewissenhaft aus.

Weiterhin hat er auch ausreichend Platz, damit alle Tiere ausreichend Fläche zur Verfügung haben. Er hält seine Deckkater nicht in irgendwelchen Außengehegen und auch sonst keine seiner Katzen in Käfigen.

Die - speziell von Mondmaus - beschriebenen "Züchter" ordne ich in der Rubrik "Vermehrer" ein. So etwas hat mit seriöser Katzenzucht so viel zu tun wie Flamenco mit Radfahren. Hier geht es meist wirklich nur ums Geld auf Kosten der Tiere. Aber bedauerlicher Weise schauen auch viele Käufer vorrangig aufs Geld und wollen möglichst billig zu einem Rassetier kommen (wobei ich es oft in Frage stellen möchte, ob das Tier wirklich der "bescheinigten" Rasse angehört). Jeder Kauf aus so einer Hinterhof-Vermehrung heraus hilft das Elend zu vergrößern, da er Platz für "Nachschub" macht. Und solange solche Leute noch unkontrolliert vermehren können, werden sie Abnehmer für ihre Tiere finden.

Und wo ist jetzt der Unterschied zwischen dem "Vermehren" von Rassekatzen oder Hauskatzen? z. B. schon einmal siehe oben (planmäßiges Zusammenbringen unter Berücksichtigung genetischer und medizinischer Gegebenheiten usw.) Ein seriöser Züchter tut es nicht, weil er mal Babys haben möchte, sondern weil er z. B. einer Rasse total "verfallen" ist und dazu beitragen möchte, diese Rasse zu erhalten und bestimmte Merkmale zu festigen. Dazu gehören auch bestimmte Charakter-Eigenschaften. Und es ist nun einmal so, dass nicht jeder Katzenfreund unbedingt ein "Ü-Ei" in Form einer Hauskatze möchte, sondern halt ganz bestimmte Charaktereigenschaften vorzieht. Bei Rassekatzen hat er nun einmal eher die Chance, dass es passt. Und auch Rassekatzen werden mit dem Herzen gekauft (oder sollten es zumindest)

So, das waren jetzt nur mal so ein paar Gedanken zum Thema Zucht und Züchter - ist leider mal wieder länger geworden, als gedacht!
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #26
Hallo Mondmaus,

Deine Postings hinterlassen sehr den Eindruck, daß Du einigen Fehleinschätzungen unterliegst. Skovkat hat ja schon einiges dazu geschrieben. Was ich mir vorweg offline überlegt und getippt hatte, werde ich jetzt als Ergänzung dazu setzen:

Klar viele Züchter sehen wilde Vermehrung als Konkurenz an, wer kauft sich schon eine Katze, wenn es doch so viele Mischlinge kostenlos gibt?

Nein, solche Schwarzzüchter sind keine Konkurrenten, im Gegenteil: Nur allzu oft sind sie "Wegbereiter". Die meisten Käufer bei Schwarzzüchtern sind in der Lage, aus dieser schlechten Erfahrung zu lernen und sehen sich beim nächsten Mal bei seriösen Züchtern um. Weil sie beim nächsten Mal ein gesundes, psychisch stabiles, artgerecht aufgezogenes Kätzchen wünschen, und das gibt's nun mal nur bei seriösen Züchtern ...
Tiere von seriösen Züchtern nehmen auch Tierheimkatzen keinen Platz weg, denn Rassekatzenkäufer wollen in der Regel etwas bestimmtes, das sie nun mal in einem Tierheim nicht finden. Ich habe auch schon Käufer gehabt, die mit Tierheimkatzen schlechte Erfahrung gemacht haben (krank, früh gestorben, psychische Probleme – und von den Tierheimbetreibern nicht genügend auf diese Problematiken hingewiesen ...) und nun einfach mal mehr Glück haben wollten.

Aber nur weil wir nicht bereit sind für die Anschaffung einer Katze zu zahlen, heißt es nicht, dass wir an den Tierarztkosten sparen, die bei Mischlingen sicher geringer sind als bei Rassekatzen, weil Rassekatzen einfach zu überzüchtet und anfällig sind, was uns auch oft genug bestätigt wird.

Da würde mich ja mal interessieren, was Du für Rassekatzen kennst, offensichtlich keine von seriösen Züchtern. Ich kenne inzwischen eine ganze Menge davon, und keine einzige ist "überzüchtet" und schon gar nicht ständig krank. Dieses Vorurteil hält sich zwar hartnäckig, aber das macht es nicht richtiger.
Solche Tiere gibt es bei Vermehrern/Schwarzzüchtern, die um des Geldes Willen Massen von Katzen in die Welt setzen und sie nicht impfen, keine Wurmkuren machen und zu früh abgeben, weil sie sonst zu viel fressen.
Oder auf dem Bauernhof, wo nicht selten ein ziemlich hoher Inzuchtkoeffizient besteht, da hier nicht danach gefragt wird, ob die gerade rollende Katze mit dem Kater verwandt ist (vielleicht Mama vom letzten Jahr?) und Impfungen und Wurmkuren sind ohnehin ein Fremdwort.

Ich kenn auch einige Züchter von denen ein einziger wirklich seriös ist, weil er seine Tiere liebt und nicht wegen dem Provit züchtet, den er sowieso nicht hat, bei den vielen Tierarztkosten.

Na, dann hast Du ja in diesem Forum eine große Chance, noch etliche weitere seriöse Züchter kennenzulernen ...
Hier triffst Du jede Menge Züchter, die ihre Tiere lieben, frei in der Wohnung halten und aus Interesse an der Rasse und aus Liebe zum Tier züchten, nicht um des Geldes willen, denn verdienen kann man daran bekanntlich nicht. Wer hier im Forum schreibt, hat sich schon vor Anschaffung seiner ersten Tiere Gedanken gemacht, wo er kauft und was er kauft. Und macht sich auch jetzt noch immer wieder Gedanken, mit welchem Kater er welche Katze verpaart. Und der erste Gedanken gilt immer der Gesundheit! Aussehen steht immer erst an zweiter Stelle! Wir sind Mitglied in Zuchtvereinen und unterliegen dadurch den Zuchtrichtlinien, die zum Schutz der Tiere gemacht sind. Und obwohl in den meisten Zuchtverbänden in 2 Jahren 3 Würfe zulässig sind, führen wir in aller Regel eher 2 Würfe in 3 Jahren durch, mit Sicherheit aber nicht mehr als einen Wurf pro Jahr. Und auch nicht solange, bis die Katzen/Kater steinalt sind. Bei unserem Zuchtverband z. B. dürfen Katzen nur bis zu ihrem 8. Lebensjahr überhaupt in der Zucht sein. Die meisten werden aber schon eher aus der Zucht genommen.
Noch vor Zuchtbeginn haben wir uns informiert über die artgerechte Aufzucht von Kitten! Denn zur Zucht gehört einfach mehr als "Kater auf Katze"! Man muß schon wissen, wie man den Kitten einen guten Start ins Leben bereitet, damit gesunde, lebensfrohe, psychisch stabile, den Menschen zugewandte Katzen werden.
Das lassen wir uns von den Zuchtverbänden durch Stammbäume bestätigen, die nicht bloß einfach ein Stück Papier sind! Ein Stammbaum ist ein Dokument! Sie sagen dem Käufer, daß hier in aller Regel ein seriöser Züchter dahinter steht (vorausgesetzt es ist einer von einem seriösen Zuchtverband; es gibt da leider auch andere ...). Dem Züchter sagen sie, was für Katzen "dahinterstecken", und zwar nicht nur vom Namen her, sondern ob evtl. genetische Defekte aufgetreten sind.

Die restlichen Züchter halten ihre Katzen auf viel zu engem Raum, teilweise sogar in Hasenkäfigen und keiner unternimmt groß was dagegen, nicht mal die Verbände denen sie angehören, obwohl Kenntnis besteht.

Ich kenne inzwischen eine ganze Menge Züchter, aber diese Beschreibung trifft auf keinen zu. Hast Du solche schon einmal getroffen? Wie viele Züchter kennst Du, daß Du das so verallgemeinernd einfach so von allen behaupten kannst?
Wie wär's, wenn Du Dich mal auf den Homepages umguckst, dann wirst Du sehen, daß hier keiner seine Katzen in "Hasenkäfigen" hält! Hier mal ein paar URLs: , , , , , ... Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen!

aber nicht aus dem grund weil die besitzer keine babys mehr wollten. (sie hat leider an eins ihrer babys einen genetischen defekt weitervererbt von dem keiner was wusste ).

Genau das ist es, was seriöse Züchter immer wieder zu vermeiden suchen. Dazu gehört, daß man sich umhört und über die Katzen, die man sich in die Zucht kauft, informiert. Deswegen kommt bei seriösen Züchtern ein "von denen keiner was wußte" äußerst selten vor.

ich würde mir niemals eine Rassekatze zulegen, schon gar nicht von einem Züchter, ich hab so viel Negatives gesehen, dass ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren könnte solche Leute die ihre Katzen zum Teil in Hasenställen halten auch noch zu unterstützen.

So etwas sollte man auch auf keinen Fall unterstützen! Nur sind das keine Züchter, sondern Vermehrer! Schau Dir erst mal ein paar seriöse Züchter an, bevor sie verurteilst!

Dot, meine wirklich Meinung ist, so lange jemand für Katzen bezahlt, werden sie auch unkontrolliert gezüchtet.

Was für eine gravierende Fehleinschätzung!!! Da sträubt sich einem das Nackenfell! Ein seriöser Züchter vermehrt doch nicht unkontrolliert!!!

@ Russian, warum sind dann die Züchter so gegen die Vermehrung von Mischlingen und züchten aber selber so viele Katzen, bei denen sie sicher nicht mehr garantieren können, dass sie auch in wirklich gute Hände kommen?

Sorry, aber wir züchten nicht mit Sicherheit nicht "so viele, daß wir nicht mehr garantieren, daß sie in gute Hände kommen". Das hatte Russian Dir auch schon mal zu erklären versucht. Wenn nicht sicher ist, ob der potentielle Käufer eine gute Wahl ist, bleibt das eine oder andere Kitten eben ein wenig länger. Bei seriösen Züchtern ist dieser Platz allemal vorhanden! Weil ein seriöser Züchter eben keine Massen von Katzen hält und schon gar nicht züchtet!

Wenn meine Katze Junge bekommt, dann nur einmal im Leben und nicht zwei oder gar dreimal im Jahr

Bei uns auch nicht!

Gute Ratschläge, egal ob von Züchtern oder nicht, nimmt wohl jeder gerne an, aber wenn nur negative Punkte aufgezählt werden und keine positiven, gibt es einem doch sehr zu denken.

Na prima! Ratschläge dürfen wir geben, aber ansonsten sind wir die bösen Buhmänner?!?
Ja, in der Tat, wenn von niemandem ein positiver Punkt kommt, wie zum Beispiel zu dem Thema unkontrollierte Vermehrung von Mischlings-Katzen, sollte es wohl zu denken geben ... Vielleicht ist es dann wohl wirklich nicht in Ordnung?
Hier triffst Du auf Züchter, die sich sehr viele Gedanken um die Katzen und deren Haltung machen. Und zwar nicht nur um die eigenen, sondern wir sind auch bereit, anderen mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Sonst würden wir hier gar nicht lesen und antworten.

Gruß, Inge
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #27
Hallo Mondmaus,

wieviele Zuchten hast Du denn besucht (und ich meine seriöse Zuchten, keine Vermehrer), um zu behaupten dort wird wahllos vermehrt oder in Hasenkäfigen gehalten?
Ich liebe diese Sammlung vor Schlagworten wenn es um die Ablehnung von Züchtern geht, die meist von Leuten kommen, die nicht eine vernünftige Zucht besucht haben. Jeder seriöse Züchter würde Dich ohne weiteres als Besucher einlassen, auch wenn Du keine Kaufabsicht hast, Dich nur mal informieren möchtest, und das würde ich Dir empfehlen um sich eine Meinung bilden zu können.
Ich bin keinesfalls der Meinung jeder müße Rassekatzen kaufen, bei mir waren lange Jahre nur arme Puschelchen zuhause, die den Platz brauchten. Aber als ich dann meine Rassekatzen haben wollte, hatte ich keine Probleme die guten Züchter zu finden, und die schlechten zu erkennen, man muß sich nur informieren, und die Augen wirklich öffnen.

Viele Grüße
Russian
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #28
Also doch ein Forum NUR für Züchter oder bestehend aus Züchtern.

Meine Beiträge wurden wohl nicht mal richtig gelesen, ich hab mit keiner Silbe das Tierheim erwähnt, oder gar behauptet, dass Züchter Schuld sind, dass die Tierheime voll sind.
Ich persönlich meide Tierheime, die Gründe dafür will ich jetzt nicht auch noch aufführen, das ist unwichtig.

Ihr redet von seriösen Züchtern und Vermehrern, ich sprach auch von Züchtern und nicht von Vermehrern, wenn man es mal so trennen will.
Ich kenn einige als seriöse Züchter bezeichnete Leute die auch in Verbänden sind persönlich, nach außen hin tun sie alles, lassen sogar für den Besuch ihre Katzen aus dem Käfig, schließlich muss ja keiner wissen wie die Tiere wirklich gehalten werden, für den Besuch soll alles toll aussehen.
Taucht man allerdings unverhofft auf, ist die Kacke am Dampfen, Tote Babys in der Gefriertruhe, Katzen in Käfigen und was ist die Strafe, ein Jahr Zuchtverbot vom Verband, dass nennt Ihr wirklich seriös?
Ein anderer "seriöser" Züchter hält sich 4 Katzen die in einem Zimmer leben, welches nicht größer als 20 qm ist und da kommen dann auch noch die Babys dazu, die allerdings nur überleben, wenn die Farbe passt, der Rest wird ertränkt, auch hier hat der Verband Kenntnis und unternimmt NICHTS.
Die Katzen von diesen "seriösen" Züchtern haben alle Stammbäume, da lob ich mir doch meine glücklich aufgewachsenen zum Teil Bauernhofkatzen, denen es blendend geht, auch ohne Stammbaum.

Liebe Grüße

Mondmaus
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #29
Taucht man allerdings unverhofft auf, ist die Kacke am Dampfen, Tote Babys in der Gefriertruhe, Katzen in Käfigen und was ist die Strafe, ein Jahr Zuchtverbot vom Verband, dass nennt Ihr wirklich seriös?
Nein so etwas nenne ich nicht seriös, dass wird wohl keiner tun.
Ein anderer "seriöser" Züchter hält sich 4 Katzen die in einem Zimmer leben, welches nicht größer als 20 qm ist und da kommen dann auch noch die Babys dazu, die allerdings nur überleben, wenn die Farbe passt, der Rest wird ertränkt, auch hier hat der Verband Kenntnis und unternimmt NICHTS
Wenn Dir persönlich so ein Fall bekannt ist warum machst Du keine Anzeige? Hier ist eindeutig gegen das Tierschutzgesetz verstoßen worden, denn keiner darf ein Tier grundlos töten. Wenn Du so etwas persönlich gesehen hast und nichts unternimmst dann machst Du Dich mitschuldig.

Hier im Forum war bis jetzt immer die Sprache von seriösen Züchtern. Es wurde mehrmals darauf hingewiesen. Solche von Dir aufgeführten Fälle sind nicht seriös und gehören angezeigt genauso wie der Bauer der ohne Grund Kitten tötet.

Mir persönlich sind nur seriöse Züchter bekannt, was nicht heißen soll das es solche von Dir aufgezeichneten Zustände nicht auch gibt. Aber das ist wohl die absolute Ausnahme und man kann das nicht auf alle Züchter beziehen. Also nicht verallgemeinern sondern die Augen offenhalten und wenn man von so etwas Kenntnis hat sich auch nicht scheuen zu handeln.

Btw. Ich bin KEIN Züchter und trotzdem hier im Forum denn man bekommt gute Ratschlägen (auch von Züchtern :wink: )

MfG
Dot
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #30
Code:
Da würde mich ja mal interessieren, was Du für Rassekatzen kennst, offensichtlich keine von seriösen Züchtern. Ich kenne inzwischen eine ganze Menge davon, und keine einzige ist "überzüchtet" und schon gar nicht ständig krank. Dieses Vorurteil hält sich zwar hartnäckig, aber das macht es nicht richtiger.

Ich finde diese Aussage :evil: ***** :evil: sind Rassehunde in deinen Augen nicht überzüchtet-oder gibt es da einen soooooooooooooooo großen unterscheide zwischen katzen und hunden, der mir im moment noch nicht klar ist!?!?!?!?!?!?!
Ach und wer weiß ob der organische Grund an dem eine Katze vielleicht mal stirbt nicht doch von der Züchtung kommT?!?!

Totaler schwachsinn (geh auf jeden fall mal davon aus) JEDER auch seriöse Züchter von Rassehunden (ich kenn genug, die sind auch in ZuchtVerbänden)weiß und gibt auch zu, dass diese Hunde ab einer bestimmten Generation überzüchtet sind (auf jeden Fall die die einen SPITZEN STAMMBAUM haben und darum geht es hier anscheinend anderen genug leuten)

Und jetzt mag ich bitte mal erklärt bekommen wieso dass bei Katzen anders sein soll!!

Mich ärgert diese Diskussion ein wenig--klar unendliche Vermehrung ist sch*** aber diese super angriffe hier sind wohl sehr traurig und zeigen für mich die Charaktereigenschaft "RECHTHABEREI"
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #31
Und jetzt mag ich bitte mal erklärt bekommen wieso dass bei Katzen anders sein soll!!

Ursprungshund = Wolf......gezüchtetes Endergebnis z.B. Yorkie

Ursprungskatze = gezüchtetes Endergebnis immer noch in Größe und Charakter der ursprünglichen Katze angelehnt

Mich ärgert diese Diskussion ein wenig--klar unendliche Vermehrung ist sch*** aber diese super angriffe hier sind wohl sehr traurig und zeigen für mich die Charaktereigenschaft "RECHTHABEREI"
Welche Superangriffe?

Keiner kann vorraussagen an welchen Krankheiten wir einmal sterben werden, sowohl Mensch als auch Tier. Ob das jetzt Zuchtursachen hat ist reine Spekulation.

Mfg
Dot
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #32
Welche Superangriffe?

kann ich dir gerade nimmer sagen (hab mich wieder abgeregt!) Hab mich vorhin zum Teil nur unendlich über die Antworten, die zum Teil schnipisch (wie auch meine letzte :oops: ) waren, aufgeregt.

Klar kann uns niemad voraussagen wann und wo dran wir sterben.

Hab mich einfach nur tierisch geärgert, da ich einen Yorkshire-Terrier hatte (mein rambo :cry:) er war aus einer sehr gut angesehenen Yorkshire-Terrier Zucht-Mutter und Vater hatten unendlich viele Titel und Pokale,aber der arme Hund hatte nur Problem-luftröhre zu eng und soweiter und soweiter.Und die Zucht der Familie ist sehr Bekannt und beliebt, auch den Hunden geht es sehr gut, aber trtotzdem ist dass meiner Meinung nach Tierquälerei die einfach für gut geheißen wird!!!Irgendwann endet Zucht immer in Inzucht. Und ich kann einfach nicht glauben, dass es bei Katzen anders ist, auch wenn die Abstammung anders ist.

Wenn ihr einen tollen Deckkater habt, werdet ihr auch nicht sagen, ach der ist ja eigentlich der Vater von der Katze deswegen darf er sie nicht decken-es wird so wein wie bei Hunden..man achtet auf die Farbe, die Musterung usw usw und ob sie mal eigentlich "Verwandt" waren ist dann auch egal----find ich zum weinen

Für meinen rauen Ton muss ich mich wohl entschuldigen : :wink: :-? :lol: aber meiner Meinung nach ist Zucht nichts anderes wie die Vermehrung bei anderen Katzen......
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #33
Wenn Dir persönlich so ein Fall bekannt ist warum machst Du keine Anzeige? Hier ist eindeutig gegen das Tierschutzgesetz verstoßen worden, denn keiner darf ein Tier grundlos töten. Wenn Du so etwas persönlich gesehen hast und nichts unternimmst dann machst Du Dich mitschuldig.

Was denkst Du was ich gemacht hab?
Natürlich ist der Tierschutz und der Verband informiert worden und nicht nur von mir, aber passiert ist nichts, manche Leute verstehen es Spuren gut zu beseitigen, so dass man ihnen nichts nachweisen kann.

Hier im Forum war bis jetzt immer die Sprache von seriösen Züchtern. Es wurde mehrmals darauf hingewiesen. Solche von Dir aufgeführten Fälle sind nicht seriös und gehören angezeigt genauso wie der Bauer der ohne Grund Kitten tötet.

Die Züchter die ich erwähnt hab, zählen zu den angeblich seriösen, die so hoch gelobt werden, wie soll ein Laie der nur mal zu Besuch kommt, weil er evtl. eine Katze kaufen will erkennen, ob er wirklich so seriös ist?

Sicher ist hier im Forum auch der eine oder andere wirklich seriöse Züchter, das will ich auch nicht bezweifeln, auch die Tipps sind sicher zum großen Teil anwendbar, aber warum wird einem der meint seine Katze sollte einmal Junge bekommen nur negatives aufgelistet und nicht auch mal die positive Seite?
Kommt mir nicht damit, es gibt keine positive Seite, unsere Kleine durfte einmal Junge bekommen und allein das Erlebnis, dies mal mit zu erleben, überwiegt alles Negative was ich hier gelesen hab.
Klar sind wir keine Profis, aber wir haben vielleicht gerade deswegen besonders gut auf alles geachtet, damit ihr und den Babys nichts passiert und sie es gut überstehen.

Liebe Grüße

Mondmaus
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #34
@Punica sorry wenn in meinem Posting jetzt gerade ein Yorkie erwähnt wurde. Ich wollte nur ein Beispiel aufzeigen wie vom Ursprung Wolf durch Zucht auf ein "Mini" gezüchtet wurde. Bei Katzen sind die verschiedenen Züchtungen eben immer noch Katzen die nicht groß von Größe und Charakter abweichen.
Ich bin nicht der Meinung das Zucht automatisch immer in Inzucht endet. Das hängt von der Größe des Genpools ab. Den kann man durch Outcross sehr groß halten.

Wenn ihr einen tollen Deckkater habt, werdet ihr auch nicht sagen, ach der ist ja eigentlich der Vater von der Katze deswegen darf er sie nicht decken-es wird so wein wie bei Hunden..man achtet auf die Farbe, die Musterung usw usw und ob sie mal eigentlich "Verwandt" waren ist dann auch egal----find ich zum weinen
Genau das machen aber verantwortungsvolle Züchter, sie studieren Stammbäume um Inzuchtverpaarungen zu vermeiden.
@Mondmaus
Die Züchter die ich erwähnt hab, zählen zu den angeblich seriösen, die so hoch gelobt werden, wie soll ein Laie der nur mal zu Besuch kommt, weil er evtl. eine Katze kaufen will erkennen, ob er wirklich so seriös ist?
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Du hast gesehen das Tiere in Hasenkäfigen gehalten werden. Du hast gesehen das tote Kitten in der Kühltruhe liegen. Du hast gesehen wie Kitten ertränkt wurden weil sie in der Farbe nicht recht waren.
Und das alles hat Dir noch immer nicht gezeigt das es sich wohl nicht um einen seriösen Züchter handeln kann?
Bei dieser Aufzählung von Abscheulichkeiten wäre der erste Weg zur Polizei und Anzeige erstatten. Wenn Du in der lage warst bei Deinem ersten Besuch so etwas zu sehen dann kann man ja nicht mehr von Vertuschung sprechen.
Kommt mir nicht damit, es gibt keine positive Seite, unsere Kleine durfte einmal Junge bekommen und allein das Erlebnis, dies mal mit zu erleben, überwiegt alles Negative was ich hier gelesen hab
Keiner hat was dagegen das Katzen auch mal Junge bekommen. Und wenn dann verantwortungsbewusste Halter gefunden werden ist doch schön..aber es ist bestimmt schön als Mensch einmal das Erlebnis einer Katzengeburt gehabt zu haben...ich wage nur zu bezweifeln ob es die Katze auch als tolles Erlebnis empfunden hat :wink:
Wir wissen es nicht....
Die Frage war doch ob es sinnvoll ist Mischlinge zu züchten und das ist es in meinen Augen eben nicht.
MfG
Dot
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #35
Hallo Punica,

das hier nicht von Hundezüchtern gesprochen wird, liegt wohl eher daran, das Katzen das Thema waren, und spieziell auf diesem Gebiet unsere Kenntnisse liegen, den 1:1 kann man die Genetik von Katzen und Hunden nicht vergleichen.
Und damit wären wir auch gleich beim Thema wie man Krankheiten und Überzüchtungen vermeidet, nämlich durch gründliches Studium der Genetik. Die Genetik dient einem Züchter nicht nur dafür Farben züchten zu können, sie gibt auch Aufschluß über alle Gefahren und Komplikationen die auftreten könnten. Sie ist zugegeben kein leichtes Thema, man lernt lange und ständig dabei, aber sie ist unerläßlich. Und selbst jemand der egoitisch nur auf Schönheit in der Zucht bedacht ist, kommt daran nicht vorbei, selektiv kann man Genetik zum Glück nicht lernen.

Viele Grüße
Russian
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #36
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Du hast gesehen das Tiere in Hasenkäfigen gehalten werden. Du hast gesehen das tote Kitten in der Kühltruhe liegen.

Lies bitte nochmal meinen Beitrag, dieser Züchter wurde erwischt und hat ein Jahr Zuchtverbot bekommen.

Du hast gesehen wie Kitten ertränkt wurden weil sie in der Farbe nicht recht waren.
Und das alles hat Dir noch immer nicht gezeigt das es sich wohl nicht um einen seriösen Züchter handeln kann?
Bei dieser Aufzählung von Abscheulichkeiten wäre der erste Weg zur Polizei und Anzeige erstatten. Wenn Du in der lage warst bei Deinem ersten Besuch so etwas zu sehen dann kann man ja nicht mehr von Vertuschung sprechen.

Auch diesen Teil von mir hast Du nicht richtig gelesen, es wurde Anzeige erstattet aber nichts unternommen, weder vom Tierschutzverein, noch vom Verband.
Für mich ist es ganz sicher klar, dass es sich auch nicht um einen seriösen Züchter handelt, aber Fakt ist, er darf seelenruhig weiter machen.


ich wage nur zu bezweifeln ob es die Katze auch als tolles Erlebnis empfunden hat

Aber bei Rassekatzen die bewußt gezüchtet werden und nicht nur einmal im Leben Junge bekommen ist es anders?
Auch diese Katzen empfinden es sicher nicht als tolles Erlebnis.

Ich frag jetzt auch nicht, warum Züchter ihre Katzen nicht erst abgeben, wenn sie kastriert sind, damit könnte man sicher eine "wilde" Vermehrung zum Teil einschränken.

Liebe Grüße

Mondmaus
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #37
Ich kenne keine in diesem Maße 'seriösen' bzw. 'unseriösen' Züchter.
Das was hier als 'seriöser Züchter' beschrieben wurde ist:

o er handelt ausschließlich aus Liebe zur Katze
o er handelt ausschließlich um eine Rasse zu erhalten, nicht der kleinen Kätzchen wegen
o er ist strenger Kontrolle eines seriösen Vereins unterworfen und ordnet sich auch den Entscheidungen des Vereins unter
o er ist umfangreich informiert in den Bereichen Genetik, Medizin und Ernährung
o alle seine Katzen werden min. einmal genetisch und regelmäßig gesundheitlich untersucht
o seine Rasse-Katzen kreuzt er nach der Genetik der Katzen
o seine Rasse-Katzen sucht er mit Herz aus
o er ist ein ausgebildeter Tiergeburtshelfer, oder kommt dem gleich
o er hat Kontakte zu Ärzten und anderen Züchtern, auf eine Art und Weise, wie sie 'normale' Katzenbesitzer nicht knüpfen können, falls etwas schiefgeht, was höchst unwahrscheinlich ist weil:
o er hat soviel Kenntnis erworben, daß er die immer möglichen Komplikationen nicht als eigenes Verschulden betrachten muß.
o er kann sich nach belieben frei nehmen, falls die Tiere krank werden oder die kleinen von ihrer Mutter abgestoßen werden
o er hält seine Tiere unter optimalen Bedingungen (sicheres, weitläufiges Territorium - frei wie auch im Haus, bestes Futter, ...)
o er hat die Zeit und nimmt sich diese um seine Tiere psychisch körperlich optimal gesund erziehen zu können
o er hat immer genug Freiraum um im schlimmsten Fall 8 Kitten aufzunehmen und bis ans Ende ihrer glücklichen Tage zu behalten
o er gibt seine Kitten nur in hervorragende Hände, nie um sie los zu werden und nie um Platz zu schaffen, nie für wenig Geld und nie für zu viel(meiner Meinung nach sowas wie 400€+), weil er sich nicht bereichern will - und natürlich auch nicht muss
o mit den Stammbäumen seiner Lieblinge(Die ein Dokument sind!! ;) ) stellt er sicher, das keine gentischen Defekte auftreten können :roll:

Wer so ein Züchter ist, der werfe bitte den ersten Stein.

Zur der hier des öfteren gestellten Frage:
"Wieso hört ihr auf uns Züchter, wenn es um Beratung geht, aber nicht wenn es um Nachwuchs bei euren Katzen geht?"
Dazu eine einfache Gegenfrage:
Warum beratet ihr Züchter uns gerne und so gut wie ihr es könnt bei allen Dingen im Leben unserer Katzen, aber sobald es um Nachwuchs geht, blockt ihr vehement ab? Ihr hört doch auch nicht zu sondern argumentiert bloss von eurem Interessenstandpunkt aus...

Ich z.B. wurde nicht nach den Bedingungen für die Katzen gefragt.
Ich wurde nicht gefragt, ob ich vielleicht zufällig Zeit und Geld ohne Ende hab oder wie es den Kätzchen denn so gehn würde.
Es wurde einfach prinzipiell davon ausgegangen das meine Freundin und ich als Züchter ungeeignet sind.
Besonders schon, weil wir ja nicht nach den Vorstellungen eines Rasse-Züchters agieren würden, sondern mehr nach unseren Herzen statt der Freude über Stammbäume und große schnurrende Statussymbole.
Bevor hier großer Protest kommt, guckt euch doch mal an.
Wunderschöne Katzen, bestimmt tolle Bedingungen und doch die ganze Zeit bloß gequatsche von endlos langen Schwänzen, tollen Kopfformen und Fehlerfreiheit, ja FEHLERFREIHEIT beim Aussehen einer Katze.

Wie kann denn eine Katze falsch aussehen?!

Die Antwort aller Züchter auf die Frage nach Mischlingszucht im eigenen Hause ist ein vehementes Gründe suchen, warum sie geeignet, berechtigt und predestiniert sind Katzenjungen aufzuziehen, aber niemand anderes auf dieser Welt.
Es geht nichtmehr darum sich einen Kopf zu machen, was euch zu solch besonderen Menschen macht, denn IHR habt ja scheinbar nie angefangen eure Erfahrungen zu sammeln.

Ihr führt an, das in den Tierheimen Mischlinge- und andere Katzen (ich vermute hier mal Hauskatzen) sitzen und das darum niemand züchten darf bis auf euch.
Und das auch nur Rassen...
Darauf das jede Begründung für diese Theorie, das jemand der eine Rasse-Katze kauft, klarere Vorstellungen hat als jemand der sich mit einer Mischkatze beglückt, reine Spekulation ist geht hier niemand ein.
Das einzig berechenbar Spezielle, das ich mir vorstellen kann, an einer Rasse-Katze, ist das StatusSymbol an sich, aber das sei mal dahingestellt...
Vielleicht lieg ich ja da falsch, aber ich bin der Meinung das auch Rasse-Katzen nicht nach Katzenkochbuch 'erstellt' werden können.

Man kann eingrenzen, vermuten und hoffen, aber der Rest liegt immernoch bei der Natur.
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #38
*steinwerf*

Ich habe sehr wohl versucht, Dich zu beraten, Neumond. Zum Beispiel habe ich Dich sehr deutlich ganz besonders auf die genetische mögliche Vorbelastung Deiner Perserkatze und ganz besonders auch Deines Mixes hingewiesen. Und da kannst Du leider nichts testen oder Stammbaumforschung betreiben. Da würdest Du mit genetischen Zeitbomben das Risiko kranker Kitten eingehen. Ist natürlich wohl ein immenser Verstoss gegen Deine Auffassung von Ethik? Oder wie ist das zu verstehen?

Warum beratet ihr Züchter uns gerne und so gut wie ihr es könnt bei allen Dingen im Leben unserer Katzen, aber sobald es um Nachwuchs geht, blockt ihr vehement ab? Ihr hört doch auch nicht zu sondern argumentiert bloss von eurem Interessenstandpunkt aus...

Weil wir eben nicht nur darum wissen, wie schön es ist Katzenbabys zu haben, sondern uns auch über die möglichen Konsequenzen und Komplikationen im Klaren sind. Sicherlich mag sich der eine oder andere im Vorwege damit befasst haben, aber wer schon sich schon so viel die Finger blutig getippt hat wie Russian, Inge oder ich, der kennt nämlich auch das, was meistens danach kommt. Die ganzen Hilferufe, wenn die Mütter die Babys nicht annehmen, Krankheiten oder Defekte vorliegen, es Probleme in der Aufzucht gibt. Dann sind wir nämlich wieder gut genug, wenn wir euch dann raten.

Sicherlich können und wollen wir keinem "verbieten", Katzenkinder zu haben. Soll doch bitte jeder tun und lassen was er will. Es darf aber doch wohl wirklich nicht verboten sein, vielleicht auch gegen eine "nur mal so"-Vermehrung Einwände zu erheben, die ja von uns auch ausreichend begründet werden. Was meinst Du wohl, wie oft ich schon gehört habe: Wenn ich vorher gewusst hätte, was da auf mich zukommt, ich hätte es nie gemacht. Und das übrigens auch von Züchtern oder Zuchtanfängern, die sich im Vorwege informiert haben, aber der Situation dann doch nicht gewachsen waren.

Und noch einmal zu den vorhergehenden postings betr. Zucht/Vermehrung: 90 % aller Anfragen auf meine Kitten, die ich habe, beginnen mit der Frage: Was kostet die Katze? Und wiederum von ca. 90 % dieser Leute hört man nie wieder etwas oder sie legen schon mitten im Telefonat auf. Diese Leute sind die potentiellen Kunden der Hinterhofvermehrer. Da will ich zwar einen Lebenspartner für die nächsten mindestens 15 Jahre, aber bitte: Kosten soll er nix und wo er herkommt ist auch egal!

So, jetzt mag ich zu diesem Thema nix mehr sagen.
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #39
Hallo!

Ich habe nun diese ganze Diskussion lange verfolgt und verspüre nun das Bedürfnis mich einzuschalten.

Ich selbst habe zwei Perser. Jedoch habe ich keinen von einem Züchter, denn ich wäre nieeeeee auf die Idee gekommen mir eine Rassekatze anzuschaffen. Archie ist mir zugelaufen und Soraja habe ich aus dem Tierheim bekommen.

Ganz ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, ob die zwei irgendwelchen Rassestandarts entsprechen und es ist mir auch Piepsegal. Ich liebe sie, weil sie so sind wie sie sind egal welche Augenfarbe, Fellfarbe oder Kopfform sie haben, egal ob sie nun einen Stammbaum haben oder nicht.
ICH LIEBE SIE WEIL SIE INDIVIDUEN SIND!!!!

Wenn ich mir das ganze Elend im Tierheim angucke, könnte ich immer heulen vor lauter Wut auf die ganzen verantwortungslosen Menschen, die es einfach nicht würdig und schon gar nicht in der Lage sind, sich um ein anderes, ihm andersartiges Wesen zu kümmern.

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit Hauskatzen "züchtet". Nur muss man dann auch 10000% sicher sein, dass man alle Eventualitäten und Komplikationen meistern kann und ALLE Tiere in liebevolle, verantwortungsvolle Hände abgeben kann.

Ich habe auch nichts dagegen, dass es Menschen gibt, die einer bestimmten Rasse so verfallen sind, dass ihnen viel daran gelegen ist, diese aufrecht zu erhalten. Jedoch auch das alles bitte mit Sinn und Verstand und vor allem MIT LIEBE ZUM TIER. Wenn ich mir manche total überzüchteten Perser anschaue, die kaum noch Luft kriegen und nicht in der Lage sind normal Futter aufzunehmen, frage ich mich, ob das wirklich Liebe zum Tier ist oder schon Perversion?!?

Dieses Thema wird immer ein sehr heißes und feuriges bleiben und man kann doch letzenendes nur an die Vernunft des Menschen appelieren.

Nur solange es Menschen gibt, die ihre Tiere wahrlos und kostenlos an jeden X-beiliebigen verschenken, werden die Tierheime voll bleiben. Denn niemand bezahlt für eine Katze Geld, wenn ich sie beim nächsten Bauernhof hinterhergeworfen bekomme. Aber mal im Ernst: macht man sich nicht viel mehr Gedanken über die Anschaffung eines Tieres, wenn es auch ein bißchen mehr kostet??? Leider ist doch nunmal diese Gesellschaft auf materielle Dinge fixiert. Niemand der 500 Euro für eine Katze bezahlt, setzt sie wieder in den Ferien aus weil sie lästig ist. Wenn etwas aber umsonst ist, senkt das die Hemmschwelle doch ungemein.....

Bitte versteht mich nicht falsch: ich würde niiiiiiiieeeee ein Tier versuchen mit Geld zu bewerten, denn jedes Lebewesen ist für mich unbezahlbar!!!!

Diese paar Dinge mal als Denkanstösse, ich finde diese Diskussion nämlich langsam ziemlich verfahren und sinnlos und es macht keinen Spaß mehr diese zu verfolgen.
 
  • Katzenkinder, was spricht dagegen...? Beitrag #40
Sternenfeuer hat es schon geschrieben, man könnte wohl ewig über dieses Thema diskutieren und käme auf keinen grünen Zweig, jeder hat seine Einstellung und ich denk mal, es ist auch gut so, sonst gäbe es bald nur noch eine einzige Rasse.
Ich bin ein Mensch, der liebt Katzen, dabei ist mir Herkunft oder Rasse völlig egal, ich seh das Bündel und es ist Liebe auf den ersten Blick.
Wir haben zwei Katzen vom Bauernhof, wobei wir gefragt wurden, ob wir noch Katzen wollen, da die dortige Katze noch 4 bis 5 Junge hat, die sehr klein sind und der Winter vor der Tür stand. Nimmt sie niemand verlaufen oder sterben sie sicher, so der Bauer.
Wir sind Abends hin gefahren und konnten mit viel Geduld zwei Babys einfangen, eins davon hat meinem Mann die Finger blutig gebissen, aber wir haben ihn trotzdem mitgenommen, jetzt erst Recht *fg*.
Für die Katzen haben wir nichts bezahlt, sind zum Tierarzt und beide hatten sehr hohes Fieber, Würmer und Flöhe, später kam dann noch Durchfall dazu, aber jetzt sind sie gesund und frei von Parasiten.
Die Tierarztkosten zahlen wir gerne und es würde uns nie in den Sinn kommen, auch nur eine Katze wieder her zu geben, wer bei uns ist, bleibt bis ans Lebensende.
Unsere beiden Kleinen sind dem sicheren Tod entkommen und haben nun einen Platz an der Sonne, so sehen wir es zumindest und wir fühlen uns sehr gut dabei.

Liebe Grüße

Mondmaus

P.S. Hier noch ein Bild von den beiden.

blackybaer.gif
 
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