Hallo liebe Gemeinde,
obwohl ich hier schon einiges in Erfahrung bringen konnte, habe ich etliche Fragen zum Thema Struvit.
Vorweg die "Leidensgeschichte" meines Katers (ca. 1,5 Jahre alt):
Vor ca. 2 oder 3 Monaten kam ich Heim und dem einen Kater ging es schlecht (er hat noch einen Bruder). ich also sofort zum Tierarzt. Diagnose: Blasenentzündung.
wenige Wochen später ging es ihm wieder schlecht. Diagnose: Struvitsteine.
Wieder 1 Monat später, das gleiche Spiel, es ging ihm schlecht. Diagnose: "nur Blasenentzündung"? Die Blase wurde damals von Hand massiert und er konnte endlich Urin absetzen. Es wurde, wie auch bei den Malen zuvor, ein 14 Tage Antibiotikum gespritzt. 3 Wochen Später, also am Montag diese Woche, ging es ihm wieder schlecht... Grummeln und schmerzendes jaulen.. Wieder zum Tierarzt. Diagnose nach dem setzen des Katheters: Größere Struvisteine. Er musste über Nacht bleiben. Am Dienstag durfte ich ihn abholen. Heute ist Sonntag.. Er hat heute seine 3. Spritze bekommen, seit dem ich ihm aus der Klinik geholt habe. Am Mittwoch soll er noch eine bekommen (antibiotikum), und hoffentlich seine letzte.
Seit es mit den Beschwerden anfing, spielt er wenig bis ganricht mehr mit seinem Bruder. Sein Bruder weiss garnicht, wie ihm geschieht.. Anfangs gings noch. Doch wenn ich in die letzte Woche zurückschaue, stelle ich fest, dass mein Kater sein Bruder nur noch abweist und sofort beginnt zu fauchen, wenn er ihn berührt (erst wenn er wirklich ihn berührt, bzw. spielen möchte).
ich habe ihn also nun seit 6 Tagen nach Klinikaufenthalt wieder bei mir.. Seit er wieder Heim ist, pinkelt er überall hin. Sowohl in mein Bett, als auch auf Decken aufen Boden, die eigentlich für die Katzen zum schlafen da sind, und auch auf den nackten Boden.
Heute morgen bin ich aufgewacht, weil ich eine warme Flüssigkeit an meinem Arm fühlte.. Könnt euch sicherlich vorstellen, was dies war.
Dieses verhalten hatte er auch schon nach dem ersten Mal, als es ihm schlechter ging.
Ich habe das Gefühl, ich bekomme das alles nicht in den Griff :-(
Der Arme tut mir so leid und ich kann ihn sein Schmerz nicht nehmen, wenns akut ist.
Und jetzt gerade, vor ca. einer Stunde, stehe ich am Katzenbaum und streichel ihn. Wenn ich in seine Nierengegend komme, schrickt er auf und miauzt. als ob er schmerzen hätte.. Ich werde morgen wohl wieder zum Tierarzt und überlege nicht, ob ich mir einen anderen suchen sollte?
Dass er schmerzen hat, wenn man ihn in der Gegend der Blase berührt, kenne ich. jedoch nur, wenns akut ist und ich schon beim Tierarzt sitze. Aber schmerzen in der nierengegend???
Möchte doch nicht, dass er jetzt auch noch ein Nierenversagen erleidet, oder so..
Er liegt nur noch rum, will nicht mehr spielen.. bewegt sich nicht. Sein bruder ist total verdutzt. Er faucht ihn nur noch an (mich nicht, mich miauzt er nur vorwurfsvoll an).
Meine Fragen nun:
Sollte ich morgen gleich den Tierarzt wechseln und/oder muss ich mir Sorgen um ein größeren "Schaden" der Niere machen, nach den 3 Monaten, in denen es ihm immer wieder schlecht geht?
Ich habe hier nun oft gelesen, dass ihr den PH-Wert misst. Wie macht ihr das? (ich habe 2 Kater und ein Klo..) Die Streifen zum Messen kenne ich. Aber wie nimmt ihr den Urin auf?
ich lese auch oft von hochwertigen Nassfutter.. Wie definiert ihr das? Gibt es bestimmt Marken für hochwertiges Nassfutter?
Was ist mit Barfen? Gibt es da "Rezepte"?
Ahja.. Und die Tabletten Guardacid gebe ich auch schon eine Weile. ich werde aber Gefühl nicht los, das diese alles verschlimmern.. ? Kann das möglich sein? Oder bilde ich mir das nur ein?
Der Kleine tut mir so leid.. Er ist total anhänglich geworden. Mag ja gutes haben, aber er spielt eben nicht mehr. Schläft immer zu.. Pinkelt überall hin. Er geht zwar aufs Klo, scheint dort aber auch immer sehr angestrengt zu sein. Und ich glaube, er lässt auch nicht viel wasser, sondern nur wenig..
Hat jemand Ratschläge?
Danke im voraus
Gruß
Lava und Kira (mein Kater, der im Welpenalter ein weiblichen namen erhielt..)