• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Was fehlt meiner Katze?

Diskutiere Was fehlt meiner Katze? im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, ich bin neu hier und hoffe, auf Leute mit SDÜ-Erfahrung zu stoßen, die mir ggf. bei unserer Katze weiterhelfen können. Zwei Tierärzte...
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Fuchswald

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Hallo, ich bin neu hier und hoffe, auf Leute mit SDÜ-Erfahrung zu stoßen, die mir ggf. bei unserer Katze weiterhelfen können. Zwei Tierärzte wurden schon befragt, einige Untersuchungen durchgeführt und doch kommen wir irgendwie nicht weiter. Aber vielleicht hat der ganze Spuk ja auch gar nichts mit der Schilddrüse zu tun und ihr habt trotzdem eine Idee dazu.

Kurz zur Vorgeschichte: Bei unserer Püppi wurde im November 2011 eine SDÜ mit einem T4 Wert von über 13 festgestellt. Ich war mit ihr beim Tierarzt, weil sie sehr stark abgenommen hatte und auch ziemlich schlechtes Fell hatte. Sie bekam Felimazole verordnet, 2,5 mg 2x täglich. Die übrigen Blutwerte waren ok. Nach 6 Wochen ging sie zur Nachkontrolle, der Schilddrüsenwert war auf 4 gesunken, auch die übrigen Blutwerte waren wieder ok. Sie hatte in der Zwischenzeit ordentlich zugenommen und sah auch wieder gut aus.

Seit Mitte Januar, also seit drei Wochen nun zeigt sie sonderbare Symptome und Verhaltensänderungen, die mir nichts sagen und die auch z.Tl. gar nicht zusammenzupassen scheinen.

Es begann damit, dass sie eines Tages plötzlich „komisch“ war, an ungewöhnlichen Stellen „hockte“ (Kauerstellung) und ihr Blick sich veränderte. Ich bin mit ihr zu einer Tierärztin gefahren. Diese hat sie untersucht und da die Katze stark zuckte, als die Wirbelsäule abgetastet wurde, hat die Ärztin auf Rückenschmerzen geschlossen und ihr eine Schmerzspritze verabreicht. Diese schien zu helfen, denn kaum waren wir wieder zu Hause, war Püppi wesentlich aktiver und verhielt sich fast wieder normal. Der Effekt hielt jedoch nur bis zum frühen Abend an. Die Ärztin hatte uns Meloxidyl 0,5 mg verordnet. Dies sollten wir 8 Tage lang verabreicht. Unter dem Medikament ging es ihr aber leider gar nicht gut. Sie zog sich sehr zurück, döste fast nur noch in Kauerstellung und war zu fast gar nichts mehr zu animieren. Nachdem sie auch noch das Fressen einstellte, haben wir die Eingabe nach 6 Tagen abgebrochen. Sie wurde nun wieder viel lebhafter, fraß wieder und war auch wesentlich interessierter an ihrer Umwelt. Was jedoch blieb, war eine sonderbare Unruhe, sie tigerte durch die Wohnung, schlug dabei auffällig heftig mit dem Schwanz und war ansonsten oft müde. Püppi ist sonst ein sehr lebhaftes Tier, das sich gerne selbst beschäftigt, durchaus viel durch die Wohnung „rennt“ und von selber mit Fellmäusen spielt, dies alles tat sie nun nicht mehr. Sie zeigt zwar Interesse am Spiel, aber nicht mehr von allein. Wenn sie spielt ist sie jedoch stets irgendwie abgelenkt und unruhig. Sie reagiert ferner gestresster auf ihre „Mitkatzen“ als normal und ist recht schreckhaft. Wenn sie gespielt hat, ist sie schnell k.o. und legt sich in eine Ecke. Die Tierärztin hatte auch das Herz abgehört und einen Puls von 200 festgestellt. In der folgenden Woche habe ich ihren Puls immer wieder selber gemessen und er lag immer um die 170.

Da ich der Rücken-Theorie nicht so ganz traute, gingen wir zu einem anderen Tierarzt (der seinerzeit auch die SDÜ festgestellt hatte), dort wurde Blut abgenommen. Leider ist Blutabnehmen bei ihr immer ein totales Drama, so dass sie dafür narkotisiert werden muss. Deshalb hatte ich auch erst einen anderen Tierarzt konsultiert, bei dem sie nicht direkt so panisch reagiert. Die Blutwerte waren alle normal, auch die Nierenwerte, der Schilddrüsenwert war jedoch weiter auf 1,2 gesunken. Da der Tierarzt annahm, dass dies zu niedrig sein könnte, bzw. der Stoffwechsel unter der schnellen Senkung gelitten haben könnte, wurde beschlossen, die Felimazole Dosis auf 1x 2,5 mg täglich zu senken. Püppi wurde daraufhin noch etwas aktiver, allerdings blieb sie weiterhin unruhig. Sie lässt ihre normale Lebensfreude vermissen. Sie ist besonders abends müder als sonst und mein subjektives Empfinden ist, dass sie schlecht auf Wärme reagiert (Fußbodenheizung). An warmen Stellen liegt sie sie plötzlich komplett flach auf dem Boden oder wie erschossen auf der Seite und wirkt allgemein „geschafft“. In kühleren Räumen erholt sie dann nach einiger Zeit wieder und ist wieder aktiver. Trotzdem legt sie sich immer wieder an warme Stellen!
Aufgrund der hohen Herzfrequenz wurde das Herz gründlich abgehört, der Tierarzt konnte keine Geräusche feststellen. Ich habe Herzkrankheiten gegooglet und kann nun nur sagen: sie hat keine Atemnot, hechelt nicht, die Atemfrequenz liegt bei 20-30, sie frisst mit Appetit und ist nicht im eigentlichen Sinne apathisch.

Nachdem sich ihr Zustand nach einer weiteren Woche nicht normalisiert hatte, sprachen wir erneut mit dem Tierarzt und beschlossen, Felimazole für eine Woche komplett wegzulassen, um festzustellen, ob sie einfach schlecht auf das Präparat reagiert. Sie bekommt nun seit vier Tagen kein Schilddrüsenmedikament mehr. Sie ist wiederum aktiver geworden, allerdings auch wesentlich hungriger (insofern aktiver). Sie ist aber zwischendurch immer noch sehr unruhig und unausgeglichen einerseits und andererseits liegt sie viel. Die Herzfrequenz hat sich erhöht und liegt nun auch in Ruhezeiten bei 180-200.

Weitere unspezifische Symptome, die zu keinem Krankheitsbild zu passen scheinen: von Zeit zu Zeit, vor allem morgens niest sie und schüttelt den Kopf. Die Ohren wurden gründlich untersucht, dort keine Krankheitsanzeichen. Sie streckt und dehnt sich auffällig ausführlich, wenn sie aufsteht, auch wenn sie nur kürzer gesessen hat. Besonders die Hinterbeine werden oft und ausdauernd gestreckt. Sehr oft steht sie vor der Couch oder dem Bett, als wolle sie markieren, d.h. mit hochgerecktem, zitterndem Schwanz, dabei hebt sie das rechte Hinterbein. So etwas hat sie früher nicht getan. Vor ein paar Tagen schien sie ein bisschen Verstopfung zu haben. Sie musste sehr drücken und die Häufchen sind ziemlich klein und hart. Ich gebe ihr jetzt immer ein bisschen Öl und es ist besser geworden. Besonders große Häufchen hat sie aber eigentlich noch nie gemacht. Ich habe das Gefühl, dass sie viel tiefer schläft als früher und auch mehr träumt. Sie war nie eine von den Katzen, die beim Schlafen mit den Füßen zucken, jetzt tut sie das schon.

Noch mal zusammengefasst: Das Hauptproblem sehe ich darin, dass sie so oft unruhig ist und mit peitschendem Schwanz durch die Wohnung läuft. Dieses Verhalten hat sie bei einem Schilddrüsenwert von 1,2 gezeigt und zeigt es auch jetzt, wo sie kein Felimazole mehr bekommt.
Sie sucht warme Plätze auf, obwohl diese ihr nicht bekommen. Sie liegt aber genauso oft plötzlich in kühlen Ecken. Sie lässt jede „Ausgelassenheit“ vermissen, rennt nicht mehr wie früher durch die Wohnung. Wenn sie spielt, muss das Spielzeug schon sehr interessant sein und sie ist dann schnell k.o. Früher war sie sehr interessiert an allem was vorgeht und wenn ich gekocht habe, saß sie immer in der Küche, um zu sehen, ob etwas abfällt, wenn wir gegessen haben, war sie in der Nähe um zu sehen, ob wir mal nicht auf unsere Teller aufpassen. Wenn ich den Vorratsschrank geöffnet habe, saß sie sofort da, es könnte ja ein Leckerli geben. Dies alles passiert heute nur noch manchmal. Und dann ist sie auf einmal für einige Zeit wieder völlig normal, sitzt am Fenster und beobachtet Vögel.

Abgenommen hat sie, obwohl sie kein Schilddrüsenpräparat mehr bekommt, bisher nicht.

Ich würde mich sehr freuen, wenn hier irgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und vielleicht einen Hinweis geben kann, was der Katze fehlt. So langsam weiß ich nicht mehr, was ich mit ihr tun soll, zumal jeder Tierarztbesuch so ein unglaublicher Stress für sie ist und ich sie nicht rein aus Spekulation irgendwelchen u.U. nutzlosen Untersuchungen aussetzen möchte.

Vielen Dank schon mal
Kathrin
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #2
Vielleicht hat sie doch was am Rücken, das würde zumindest das Strecken erklären und das kauernde rumhocken. Ich würde an dieser Stelle eventuell noch mal genauer Untersuchen lassen um das hundert prozentig ausschliessen zu können. Hast Du da schon mal ne Röntgenaufnahme machen lassen?
Bei ner Bekannten von mir hat sich das verhalten Ihrer Katze auch geändert. allerdings ins agressive. Die Katze hat wohl sowas wie ne Knorpelveränderung im Wirbelbereich, wodurch die Knochen wohl aufeinander stossen und schmerzen verursachen.
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #3
Hallo,

hat sie auch Euren anderen Katzen gegenüber ein geändertes Verhalten gezeigt, oder ist sie da wie immer?

Mein Sternenkaterchen Spocky hatte mal vor 3 Jahren einen Hexenschuss. Er hat sich auch viel gestreckt und warme Plätze aufgesucht und saß oft so kauernd da (hat aber auch uns und unsere Kätzin angefaucht), aber das war mit einer Spritze behoben und gut. Bei Euch leider nicht.

Gibt es bei Euch in der Nähe eine gute Tierklinik?

Vielleicht könntet Ihr dort ein Röntgenbild machen lassen und dort sind die Tierärzte im Allgemeinen besser ausgestattet mit Gerätschaften und Labor etc.

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass bald herausgefunden wird, was Eurer Kleinen fehlt und dass auch schnell geholfen werden kann.

Ganz liebe Grüße
Margit
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #4
Hallo,

danke schon mal für die schnellen Antworten. Geröngt wurde sie im November und Dezember, d.h. die letzte Röntgenaufnahme war 4 Wochen alt, als die Beschwerden anfingen. Eine TÄ hat auf der letzten Aufnahme Arthrose erkennen wollen, der andere Arzt hat keinen Zusammenhang festgestellt. Auffällig ist, dass sie fast eine Woche Meloxidyl bekommen hat und wir eigentlich keine Besserung feststellen konnten...deshalb haben wir den Rücken-Befund ad acta gelegt. Da es für sie immer so eine Quälerei ist, beim Tierarzt zu sein (Narkose), habe ich sie bisher nicht noch mal röntgen lassen. Außerdem wollte ich ihr die zusätzliche dritte Strahlendosis nicht auch noch zumuten. Mit Tierkliniken habe ich unheimlich schlechte Erfahrungen gemacht, deshalb bin ich eigentlich immer lieber beim Tierarzt.

Den anderen gegenüber verhält sie sich auch anders. Sie ist immer schon diejenige gewesen, die am meisten geärgert wird (weil sie so frech zu den anderen ist) und entsprechend gibts da öfter mal ein bisschen Stress. Im Moment reagiert sie aber schnell mit Fauchen und Weglaufen, wenn einer von den anderen auf sie zukommt. Sie ist also wesentlich gestresster als normal.

Müsste man nicht noch etwas anderes beobachten können, wenn sie tatsächlich was am Rücken hat? Sie springt auf den Tisch und lässt sich auch hochheben ohne Schmerzen zu zeigen. Eine von unseren anderen hatte sich vor ein paar Jahren mal das "Kreuz" verrenkt, das konnte man damals aber ganz deutlich am Gang sehen...

Auf jeden Fall schon mal Danke für die Hinweise!
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #5
also wenn sie sich normal hoch heben lässt, dann ist das mit dem Rücken vielleicht doch nicht die richtige Diagnose gewesen. Wir durften unseren Kater damals nicht mal mehr über den Rücken streicheln und er schrie schon vor Schmerzen.
Mhm... Du hast ja echt schon sehr viel machen lassen und 2 Tierärzte haben wieder was anderes gesagt. Das mit der nochmaligen Narkose würde ich glaub auch nicht machen.
Gibt es bei Euch in der Nähe vielleicht eine gute Tierheilpraktikerin, die zu Dir ins Haus kommen würde?
Oder ein mobiler Tierarzt? Unsere Ärztin hat ein Vetmobil - einen umgebauten Kleinbus, der als Praxis fungiert, aber meistens behandelt sie unsere Kleinen im Wohnzimmer in ihrer gewohnten Umgebung. Das ist sehr streßreduziert für uns Alle.
Das ist echt verzwickt, aber wenn es meine Katze wäre, würde ich glaub noch eine dritte Meinung (Tierarzt oder Tierheilpraktiker) dazu nehmen. Nur ist es leider nicht so leicht, einen vertrauenswürdigen, guten Tierarzt und / oder Heilpraktiker zu finden, wie ich auch schon feststellen musste.
Sorry, dass ich Dir nicht helfen kann
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #6
Hallo,

also ich denke schon, dass die Schilddrüse das Problem ist.
Als im November die SDÜ diagnostiziert wurde war der Wert ja ziemlich hoch, außerdem schreibst Du, dass sie zu dem Zeitpunkt schon einiges abgenommen hatte.
Der Körper lief also wahrscheinlich schon länger auf 'Hochtouren'.
Dann wurde alles sehr schnell runtergefahren.

Ich bemerke bei meiner Katze, dass es schon eine Zeit braucht bis die neue Dosierung Wirkung zeigt, dann geht es eine zeitlang gut bis zum nächsten Einbruch. Seit Ende 2009 versuchen wir die Schilddrüse einzustellen.
Ein Auf und Ab. Mit Felimazole ist es meiner Meinung nach schwierig die richtige Dosierung zu finden, da sie nicht teilbar sind. Carbimazole ist dafür besser geeignet, nur muss man beachten dass 2,5 mg Carbimazole 1,5 mg Thiamazol entsprechen. Das hatte ich damals leider nicht gewusst, daraufhin ging der T4 Wert wieder in die Höhe, wieder zurück zu Felimazole. Ein Jahr ging das relativ gut und Ende letzten Jahres fing es wieder an.
Ich merke ihr das sofort an, sie ist dann ganz anders, schlägt übrigens auch mit dem Schwanz.
Jetzt bekommt sie seit zwei Wochen die Thiamazolsalbe. Bis jetzt sieht es gut aus.
Die lässt sich natürlich richtig gut dosieren und wir umgehen den Magen-Darm Trakt.

Viele Grüße
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #7
Hallo Dora,

vielen Dank für deine Antwort. War bei euch denn der SD Wert auch schon mal zu niedrig? Und wie hat sich deine Katze dann verhalten? Mich wundert einfach, dass es ihr schlechter ging, als der Wert so niedrig war und sie nun, wo sie gar kein Felimazole mehr bekommt wieder wesentlich aktiver ist. (allerdings immer dieses Schwanzschlagen...). Ich glaube, am besten ging es ihr bei der ersten Nachkontrolle, da lag der Wert bei 4.
Vielleicht hätten wir einfach dabei bleiben sollen, 1x Felimazole am Tag zu geben, wahrscheinlich hätte es einfach nur ein bisschen gedauert, bis sich eine Reaktion gezeigt hätte und ich war zu ungeduldig...?
Kannst du mir noch erklären, was es bedeutet 2,5 mg Carbimazole = 1,5 mg Thiamazol? Bei Felimazole ist 2,5 mg = 2,5 mg?
Ach und noch eine Frage: wie oft nehmt ihr denn Blut ab? Und klappt das immer so einfach? Wir müssen ja jedesmal narkotisieren, das ist wirklich Mist.
Dank dir schon mal!

Ach so und könntest du mir noch erklären, wie das mit dieser Salbe funktioniert? Davon liest man hier ja viel, aber was genau hat es damit auf sich?
Und eine letzte Frage: gehst du zu einem normalen Tierarzt oder gibt es Spezialisten für das Thema?
Nochmal danke.
Kathrin
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #8

Hier findest Du erst einmal alles zu der Salbe.

Ich bin ganz schlecht darin Dinge zu erklären, das vorab.
Um 5 mg Felimazole durch Carbimazol zu ersetzen, müsste man etwas über 1 1/2 Tabletten geben.
Hier ist das gut erklärt

Bei meiner Katze wurde die SDÜ sehr früh erkannt, anfangs ging der T4 Wert auch ziemlich weit runter unter Felimazole.
Mit ihr war gar nichts mehr los, sie hat kaum gegessen.
Wir sind dann auf Carbimazole umgestiegen, nur wusste ich damals nicht, dass man das nicht einfach so 1:1 umrechnen kann. Der Wert ging damals auf 8 hoch, sie nahm schnell ab obwohl sie viel gegessen hat.
Ich verstehe heute noch nicht warum mich kein Tierarzt darauf aufmerksam gemacht hat.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass durch Stress oder Krankheit die Schilddrüse wieder entgleisen kann. Nachdem meiner Katze im September ein Bein amputiert wurde ging der Wert wieder hoch. Ich gehe jetzt nicht mehr oft zum BB, ich merke ihr das mittlerweile an. Ich habe eine Babywaage gekauft und wiege sie jetzt jeden Tag. Das ist mit gek. Schinken ein richtiges Ritual geworden.

Wir versuchen den Wert immer in der oberen Referenz zu halten dann geht es ihr am besten. Das haben mir auch schon mehrere Tä bestätigt. Obwohl bei meiner Katze dann immer die Nierenwerte leicht erhöht sind.
Jetzt schmiere ich ihr ja seit zwei Wochen die Salbe in die Ohren und es scheint ihr schon besser zu gehen.
Sie hatte sich seit ein paar Wochen jeden Morgen übergeben und an Gewicht verloren. Jetzt bleibt das Gewicht so, eher ist jetzt eine Tendenz zum Zunehmen.

Viele Grüße

Eine Frage hatte ich übersehen.
Gibt es eigentlich dafür Spezialisten, das weiss ich gar nicht.
In Berlin war ich mit ihr bei mehreren Tä. Jetzt wohnen wir auf dem Land, ca 70 km von Berlin entfernt.
Hatte erst überlegt weiterhin nach Berlin zu fahren.
Bei drei chron. kranken Katzen wäre mir das zuviel.
Hier ist so eine Landtierärztin, sie hat ihr auch das Bein abgenommen.
Bis jetzt bin ich richtig begeistert auch weil sie sehr oft an Fortbildungen teilnimmt und sich auch noch gut mit Homöopathie auskennt.
 
  • Was fehlt meiner Katze? Beitrag #9
Danke Dora. Interessant zu lesen, dass es deiner Katze auch im oberen Referenzbereich am besten geht, das Gefühl habe ich nämlich auch.
Es tut mir leid, dass sie ein Bein amputiert bekommen musste, ich hoffe, es geht ihr gut.
Ich versuche jetzt erst mal 2-3 Wochen 1 Tabl. Felimazole am Tag und dann versuche ich es mal bei einem anderen Arzt mit dem Blutabnehmen. Vielleicht kriegen wir den Wert ja gegen 4 eingependelt. Und wenn alles nichts nützt, wechseln wir doch zu Carbimazole oder der Salbe.
Wünsche euch ein schönes WE!
Kathrin
 
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Was fehlt meiner Katze?

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