Hey,
am Anfang habe ich sehr stark mit Worten dagegen gehalten, bei uns war die Situation meist wie folgt:
Charly pirscht sich an Hera ran oder Charly verprügelt Hera heftigst
Anfangs habe ich dann meist böse seinen Namen gesagt/gerufen, dazu gefaucht oder ein "kusch kusch" gemacht (auf alles 3 reagieren meine Katzen, das kommt immer auf die Katzen an!)
Nach einer Zeit reichte ein tiefes Fauchen+Brummen schon um ihn bei seinem anpirschen "erstarren und unsicher gucken" zu lassen..... ich habe immer wieder konsequent solche Situationen mit meiner Stimme unterbunden, Katzen sind ja nicht blöd, nach einer Zeit wusste er GENAU was ich meine.
Inzwischen reicht es, wenn ich der Situation meine Aufmerksamkeit schenke:
Beispiel: Charly rauft sehr heftig mit Cleo, ich setz mich im Bett auf und schau hin, Charly erstarrt sofort, guckt irritiert (und wartet auf meine Reaktion), dreht sich daraufhin um und schläft...
Besseres Beispiel: Bislang habe ich immer nur Charly gemaßregelt.
Hera rauft mit Cleo auf dem Bett, Cleo schreit wie ne abgestochene... ich stehe auf und schaue von der Arbeitszimmertür rein ins Schlafzimmer (dazwischen liegt noch eine Diele), Hera erstarrt sofort, fängt an sich beiläufig zu putzen und schielt dabei zu mir und lässt dann ab und verlässt das Bett.
(Das erstaunliche daran - ich habe Hera NIEMALS dermaßen gemaßregelt, aber sie hats wohl von Charly her auch schon kapiert UND ich wollte garnicht das Sie aufhören, ich wollte nur ZUSCHAUEN)
Ich denke es ist gerade in so brennzlichen Situationen wichtig, das die Katzen wissen - ICH BIN DER CHEF..
Dazu habe ich noch einen super Link, die Seite entdeckte ich aber erst später und stellte mit erstaunen fest "So mache ich das doch schon die ganze Zeit!"
*Klick hier*
Angriffe seitens Charly sind im Moment sehr selten, ich denke das habe ich auch meinem Verhalten zu verdanken... man muss den Katzen klar machen - Stunk wird nicht geduldet.
(Das ist sicher alles Situationsabhängig!)
Viel Erfolg ;-)
(es dauert ein wenig bis sie's geschnallt haben)