hmmmmm, ich sag mal folgendes dazu: Ich habe Norweger, denen sagt man auch ein Narkoseproblem nach, obwohl wir noch nicht so wirklich echte Narkose-Probleme hatten, aber doch schon von Fällen gehört haben:
Zum einen ist eine gute Narkose immer auch ein Stückweit der Kompetenz des Arztes anzulasten. Wir hatten im Sommer zwei Jungtiere "schlafen" lassen müssen. Der Arzt meinte erst, sie sollten erst abends wieder fressen. Ich meinte dazu, sie hätten ja nun schon den Tag vorher nichts bekommen und es wären Jungtiere.... Nun gut, meinte er, wir sollten beobachten, ob sie trinken könnten, ohne in den Napf zu fallen

, dann dürften sie auch fressen. Was soll ich sagen, wir waren zu Hause, öffneten den Kennel, die beiden hüpften raus und stürzten sich auf den Fressnapf, um fünf Minuten später wie die Besengten den Kratzbaum draussen rauf und runter zu toben!
Unsere alte Dame Emmy jedoch hat einen guten Tag gebraucht, um die Narkose der Kastration zu verdauen (sie war schon acht Jahre alt....).
Auf der anderen Seite haben wir versucht, zwei unserer Kastraten mit "Sedalin" ruhig zu stellen, da sie sich nicht bürsten lassen. Sie brauchten eine umbeschreiblich hohe Dosis und waren immer noch "fit".
Ich denke ganz einfach, dass Coonies und Norweger noch so "nah am Ursprung" sind, dass sie sich einfach innerlich gegen eine Narkose sperren und daher eine höhere Dosis brauchen, die ihnen hinterher zum Verhängnis wird - besonders, wenn der Arzt nicht so der Narkosespezialist ist. Ich würde den Arzt immer darauf hinweisen, dass diese Rassen etwas "speziell" sind, was Narkosen angeht.