Mich gibt es nicht ohne Miky

Diskutiere Mich gibt es nicht ohne Miky im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; Miky geht es jetzt prima, wo sie ist, ganz bestimmt. Wahrscheinlich turnt sie schon durch die Gegend und spielt mit Whisky und Joy fangen. Und ab...
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #21
Miky geht es jetzt prima, wo sie ist, ganz bestimmt. Wahrscheinlich turnt sie schon durch die Gegend und spielt mit Whisky und Joy fangen. Und ab und an guckt sie rüber zu Dir und ist dankbar, daß sie in Dir und Deinen Lieben so tolle Menschen gefunden hat, die Geduld mit ihr hatten und sie so sein ließen, wie sie ist. Sie hat durch Dich Liebe erfahren und das ist das Wichtigste. Und sie schickt Dir mit Sicherheit Zeichen. Manchmal nehmen wir sie in all der Hektik nicht war. Aber sie sind weiterhin um uns.
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #22
Danke das wäre so schön wenn es so ist :-*
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #23
Drück´ Dich ganz lieb.
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #24
Danke und ich dich! So tröstlich...

Ich versuche den Tod zu verstehen, doch es gelingt nicht. Manchmal kommt es mir so vor als seien diese Zeitpunkte nicht zufällig sondern es soll so sein. So viele umstande die zusammen kommen und auf das eine hin führen. Als würd der Tod sagen, Leute ihr könnt machen was ihr wollt nun ist es so weit.

Ich hatte schon lange daran gedacht wann miky sterben würde und mich immer mal wieder damit auseinander gesetzt. Ich hatte ihr sogar vor ein paar Wochen angefangen leckerlies zu geben, immer mal so zwischendurch obwohl wir das durch ihre Leibesfülle nie machten. Ich sagte dann immer, dass sie es im alter nochmal so gut haben soll und alles essen darf was sie will. Dabei wusste ich gar nicht dass sie sterben würde.
Diese vielen Bilder im Kopf, wie sie immer aus der Badewanne trinken wollte, und und durch die Wohnung scheuchte. Badewanne rein, Badewanne raus, Balkontür auf, hocheben aufs Sofa, kuscheln! Und immer ihre Geräusche. Wir nannten nennen es Geräusche, weil sie nicht miaute sondern so schrie "maaaaaaa" und wir spurten :)

Miky Miky meine Liebe, in jedem Moment bist du bei mir.
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #25
Du, ich denke, daß es einfach so sein soll. Ich hatte manchmal, wenn Menschen gestorben sind (ich habe früher in so einem Bereich gearbeitet), den Eindruck, sie haben den richtigen Moment abgepasst. Entweder, bis ihre Umgebung bereit war, sie gehen zu lassen, oder, bis die, die sie nicht gehen lassen konnten, nicht da waren. Und bei meinen Tieren hatte ich den Eindruck, daß der Zeitpunkt kam, wenn wir Zeit hatten. Sie wurden von uns über alles geliebt, aber wir waren bereit, sie gehen zu lassen und haben sie bis zum Schluß begleitet.

Es ist einfach schlimm, sich verabschieden zu müssen. Der große Schmerz kommt meist hinterher, aber in unseren Erinnerungen haben wir sie bei uns. Ich bin jedesmal geflasht, wenn ich eine Verhaltensweise von meiner Joy an Willi entdecke. Sie haben die gleiche Fellfarbe und irgendwie scheinen sie im Geiste verwandt zu sein. Verrückt, was?
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #26
Das ist wirklich toll was du schreibst über deine meinung zu den Moment des Gehens. Irgendwie glaube ich das auch ganz intuitiv. Es war wohl einfach die zeit gekommen.

Mein Vater meinte so schnell wie sie dann fort ging, dass es zu ihrem Wesen passte. Er sagt ein rührseliger Abschied und langes hin und her wäre nicht sie gewesen. Sie war immer auf Zack und eine robuste Katze und hatte keine geduld dann bekamen wir ärger wenn wir nicht gleich spurten :) das Ende war auch so.

Das ist ja süß mit Joy und dem verhalten von Willi. Vielleicht gibt sie ja verhaltenstipps von da wo sie jetzt ist :)
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #27
Guten Morgen, geht es Dir etwas besser? Der Schmerz wird nachlassen.
Ich "höre" meine Maus noch immer in der Wohnung, manchmal denke ich, oder bin der Meinung gehört zu haben, dass sie gerade miaut hat.
Wir beide hatten ein wunderschönes Begrüßungs-Ritual: Tür auf, Uschi miaut und dann ging es ich: Uschi, sie miau. Das haben wir solange gemacht, bis es dem Rest der Familie "reichte". Unser Graupapagei ruft noch immer: Uschi, komm mal her.
LG Kristina
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #28
Ach Tini das ist ja süß :cry: und euer Papagei ruft das immer noch? !!

Ich bin zum Glück ja grad nicht daheim. Habe eine Woche frei genommen und bin bei meiner Familie. Ich fahre am Sonntag zurück und habe so Angst davor in der Wohnung zu kommen. Keine miky die angelaufen kommt und ihre Geräusche "maaaaaa" macht
Heute hat sich meine Omis Hund auf meinen Schoß gelegt, so wie miky immer lag. Das hatte er noch nie gemacht, auch meine Omi staunte. Vielleicht hatte miky ihn ja darum gebeten... Es ist tröstlich hier.

Heute werde ich einen Brief an die Tierklinik schreiben. Ich muss das einfach tun, das muss raus. Ich bin so bös auf die und suche Schuldige. Ich weiß dass dies falsch ist und nichts bringt aber ich kann da nicht gegen an.

Liebe Grüsse Tini und bleib tapfer. Es ist so schön dass es das Forum gibt. Hier bekommt man halt und kann es auch Weiter geben. Ich drück dich
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #29
Schreib´ den Brief ruhig, aber laß´ Dir mit dem Abschicken Zeit. Ich schlafe bei solchen Angelegenheiten immer mindestens eine Nacht drüber und les´ mit das dann nochmal durch.

Ich bin mir ja sicher, daß alle Katzen, egal wo, egal ob drüben oder hier, in Kontakt miteinander stehen. Da hat Miky wohl wirklich ihre Pfoten mit im Spiel gehabt.

Guten Morgen, geht es Dir etwas besser? Der Schmerz wird nachlassen.
Ich "höre" meine Maus noch immer in der Wohnung, manchmal denke ich, oder bin der Meinung gehört zu haben, dass sie gerade miaut hat.
Wir beide hatten ein wunderschönes Begrüßungs-Ritual: Tür auf, Uschi miaut und dann ging es ich: Uschi, sie miau. Das haben wir solange gemacht, bis es dem Rest der Familie "reichte". Unser Graupapagei ruft noch immer: Uschi, komm mal her.
LG Kristina

Das mit den Geräuschen hatte ich ganz stark nach Whisky´s Tod. Joy zog ja erst 8 Wochen danach bei uns ein. Es war so fürchterlich still, wenn ich heimgekommen bin. Ich habe immer das Pfotengetrappel gehört und was weiß ich noch alles. Und bei Joy habe ich die Anwesenheit irgendwie gespürt. Sie hat ja immer an mich gekuschelt geschlafen. Und plötzlich liege ich alleine im Bett.

Mittlerweile weiß ich manchmal gar nicht mehr, wie ich liegen soll, wenn die Maubande mein Bett und meine Beine besetzt. Und mit Erna und Willi kann ich auch solche Dialoge führen. Sie quietschen dann immer zurück. So richtig mau machen alle Drei nicht. Die Miezmädels quietschen und Opa Leo knarzt. Ich quietsche und knarze dann manchmal zurück bis meine Mann sacht: Nu is aber ma gut! :mrgreen:
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #30
Ja ich schlafe auf jeden fall drüber. Kann heute eh nur die Rohfassung schreiben, denn es gibt kein briefpapier im Haushalt bei Omi.

Mittlerweile weiß ich manchmal gar nicht mehr, wie ich liegen soll, wenn die Maubande mein Bett und meine Beine besetzt. Und mit Erna und Willi kann ich auch solche Dialoge führen. Sie quietschen dann immer zurück. So richtig mau machen alle Drei nicht. Die Miezmädels quietschen und Opa Leo knarzt. Ich quietsche und knarze dann manchmal zurück bis meine Mann sacht: Nu is aber ma gut! :mrgreen:
:))))) süß
Miky kam auch immer ins bettchen und schrie lauthals bis man ihr da eine schöne Höhle gebaut hatte. In ihrer letzten Nacht war die auch im Bett, fiel aber nachts wohl runter und ich merkte es nicht richtig alles so verschwommen mitten im Traum :cry: dann schleifte sie sich ins bad. diese Schuldgefühle ich Dreh durch. Wieso hat mir die scheissklinik bloß gesagt dass sie gesund wird und es nix ernsthaftes sei. Verdammt
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #31
Sei froh, dass Du nicht zuhause sein musst oder musstest. Das ist das allerschlimmste. Der letzte Montag war mein erster Urlaubstag und mittlerweile hasse ich Urlaub. Als im letzten Jahr meine Cleo gehen musste hatte ich: Urlaub. Musste eins meiner Frettchen operiert werden, hatte ich: Urlaub. Lieber wäre ich arbeiten gegangen, eine gewisse Ablenkung ist ja dann doch gegeben.
Mein Mann "schimpft" noch heute jeden Tag, weil ich wohl meine Seite vom Bett (instinktiv) freihalte, da meine Süße immer quer neben mir auf dem Kopfkissen geschlafen hat. Das ist schon verrückt.
Ich gehe seit letzter Woche ja täglich ins Katzenhaus (ich brauche meine "Einheit" zum Knuddeln) und bin bereits verliebt. Wenn der Tierarzt grünes Licht gibt, zieht sicher eine kleine Maus wieder bei uns ein. Sie ist 2 Jahre und Coronavirus-Träger. Ich scheine ein "Händchen" dafür zu haben. Gerne hätte ich zwei, muss aber auf meinen Graupapagei aufpassen, bei den Cleo und Uschi gab es nie Probleme und eine Katze habe ich besser unter Kontrolle.
Lass Dich auch lieb drücken.
LG Kristina
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #32
Was ist denn ein Katzenhaus? Ist es das Tierheim und kann man denn da einfach so hingehen?
Meinst du dass du es aushalten kannst wenn ein Kätzchen mit dem Virus im schlimmsten fall dann bald sterben würde? Das ist echt mutig

Ach schlimm, aber immerhin warst du dann wenigstens daheim als deine liebsten von dir gingen. Aber ich finde es auch ganz traurig den ganzen Tag dann in der Umgebung. :cry:

liebe Grüsse,
Steffi
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #33
Meine Liebe, beim Lesen kamen mir wieder die Tränen... Ich kann dich sooo gut verstehen. Meine Leonie musste vor kurzem eingeschläfert werden, sie hatte Krebs. Es war entsetzlich. Auch mir hat die Forumsgemeinde so lieb aufgefangen. Oft verstehen die Kollegen nicht, was man seelisch durchmacht. Und jetzt nach vier Wochen geht es uns besser, denn wir haben zwei Tierheimkindern ein Zuhause gegeben. Jede hat ein bisschen was von unserer Leo, manchmal schauen wir uns nur an und sehen das Gleiche, eine besondere Art zu schauen, oder etwas zu tun, so wie unsere Leonie. Wir werden sie nie vergessen, aber die beiden Katzenmädels halten uns auf Trab und bringen uns das Lachen zurück. Ohne unsere geliebte Leo war das Haus leer, das Herz tat weh, immer liefen die Tränen, wenn man die Decke sieht, man hört sie, man sieht sie überall. Jetzt geht es uns besser. Ich wünsche dir, das du auch dieses neue Glück irgendwann findest. Deine Miez hatte so viele schöne Jahre mit dir. Denke an die guten Zeiten!! Wir hatten unsere Leo nur 11Jahre, manche haben noch weniger Zeit mit ihren geliebten Fellnasen. Und deine Micky musste nur eine kurze Zeit leiden, dann war sie erlöst. Das ist so ein Glück!! Lass dich einfach mal in den Arm nehmen und ich schicke dir Kraft und einen großen Sack voller Freude, den du so nach und nach auspacken sollst. Wenn du die wunderbare Natur siehst, wie jetzt alles wächst, dann holst du ein Päckchen raus, wenn du die Vögel morgens singen hörst, dann wieder eins und wenn du eine kleine Miez siehst, die dein Herz bezaubert, dann wieder... Das Leben wartet auf dich!!!liebe Grüße von Eva und ihren beiden neuen Fellnäschen Mia und Nele
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #34
Liebe Evimat,

Danke für deine lieben Worte! Es tut mir auch sehr leid um Leonie, es ist sehr traurig :cry:

Es ist schön wie das leben wieder bei euch einzog, mit den beiden Fellnasen. Ja, für die musst ihr nun da sein und euch kümmern und lieben!

So ist wohl das leben, wenn es auch schwer zu verstehen ist. Werden und gehen und nach dem gehen wieder neu anfangen und weiter machen immer wieder bis man selber gehen muss von dieser Welt. Das begreife ich immer mehr. Unsere fellpopos sind wie wunderschöne Blumen im Garten Gottes, die erblühen und Vergehen, so wie wir auch, unsere Blüte dauert nur ein wenig länger und wir sind erwas grösser und können den kleinen Blumen nährstoffe und licht geben. Und vielleicht gibt es noch eine größere Pflanze die sich um uns kümmert bis wir verblüht sind.

Ich Wünsche dir eine wunderschöne Zukunft weiterhin mit deinen süßen. Es freut mich sehr für euch!!

Hast du dich dafür entschieden nach einem Gang ins Tierheim oder kamen die beiden über andere Wege zu euch?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #35
Da wir alle sehr unglücklich waren und mir die Tränen bei jeder Gelegenheit liefen, kam zuerst der Gedanke: tun wir uns das nochmal an? Diesen Schmerz, diesen Kummer?! Aber all die Katzenspielsachen lagen so herum, sie wegzuräumen war furchtbar. Das Körbchen zu sehen war nur furchtbar. Ihre Lieblingsplätze...so leer. Aber das alles nochmal? Und doch, es zog uns in das Tierheim. Wir waren in vier Tierheim, aber irgendwie schlug mein Herz nicht schneller. Da waren vor allem wilde Katzen, die nur einen Bauernhof brauchen, keine, die in einer Wohnung leben können. Oder doch schon ältere Katzen, die mich zwar anrührten, aber mein Mann hatte Angst, dass dann die Zeitspanne zu kurz ist, die man noch mit der Mieze hat. Im fünften Tierheim schrie eine kleine schwarzweiße absolut verhungerte Miez, klammerte sich ans Gitter, als wollte sie sagen hol mich hier raus!!! Daneben zitterte eine winzig kleine Miez in der hintersten Ecke und traute sich nicht, uns anzuschauen. Da wussten wir: beide!! Die scheue wird sich an der mutigen orientieren. Beide sind echte Buffetfräsen, die erste Zeit war ihre Hauptbeschäftigung fressen. Alles. Egal. Bis kurz vorm platzen. Sie fauchten sich an. Eine schlief in der allerletzten Ecke, unterm Schrank, die andere neben Männe auf der Couch. Tage danach kam die scheue schon mal auf uns zu bis ca. 1 m, dann:Flucht. Jetzt spielen sie beide schön miteinander, raufen, sitzen nebeneinander und schauen erwartungsvoll ob's was gibt. Jede für sich ein Schatz, zusammen einfach nur goldig!!! Aber trotzdem muss ich manchmal noch weinen. Wenn ich eine Geste erkenne, wenn Nele, die scheue, z.B. Genau auf ihren Plätzen schläft, obwohl ich ja alles geputzt und aufgeräumt hatte. Als ob Leo sie führt. Mia, die freche, muss noch kastriert werden. Ich trau mich nicht. Ein Albtraum, wenn ihr was passieren würde. Im Moment bekommt sie die Pille. Die Angst ist da, dass ich sie verlieren könnte. Da schmerzt nur bei dem Gedanken das Herz. So ist das mit der Liebe. Ohne Liebe ist das Leben nicht viel wert, aber wer liebt, kann tief verletzt werden. Und Verlustängste sind einfach nur tief im Herzen sitzende Nadeln, die sich hineinbohren... Und es gibt kein Mittel dagegen. Nur Vertrauen in das Leben. Aber wie oft ist das Leben ungerecht. Es ist schwer, Vertrauen zu haben, gerade, wenn man einen solchen Verlust hinnehmen musste. Du wirst ganz bestimmt wieder eine neue Liebe finden, eine herzallerliebsten Miez, die dich anschaut und ruft: nimm mich mit!! So wie meine Mia geschrien hat. Und dann fängt alles von vorn an. Das Verlieben, die Freude, dienSorge, dass sie nicht nach Hause finden... Dass ihnen was passiert. Und trotzdem: ein Leben ohne so ein fellummanteltes Herz, das dir entgegenpuckert?!? Nein, auch du wirst wieder so ein Herzchen finden. Ich weiß das ganz gewiss. Du bist eine Katzenmama und wirst immer so einem Tier Liebe und Geborgenheit schenken wollen!!! Und deine Miky bleibt in deinem Herzen und auf Bildern, immer sind da Gedanken und Spuren, die dich erinnern. Und irgendwann kannst du lächeln, wenn so eine Erinnerung kommt. Und manchmal auch noch eine Träne, aber dann wird es nicht mehr so weh tun. Irgendwann. Das kann man nicht beschleunigen oder verlangsamen, das ist deine Trauerzeit, die du brauchst, die dein Herz braucht. Meine beiden sind aber wie ein warmer Umhang, wenn mir kalt wird. Sie sind so herzerwärmend, dass die Traurigkeit mich nicht mehr beherrschen kann, nur noch ab und zu durchschütteln. Aber dann kommt sofort so eine kleine Nase, stupst mich an und sagt: Hey, hier bin ich, die Leo will dich nicht rumheulen sehn, los, streichle mich...

Und das ist mein Rezept gegen Herzeleid...

Und du wirst dein Rezept auch finden. Oder findet das Rezept vielleicht dich?????
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #36
Sei froh, dass Du nicht zuhause sein musst oder musstest. Das ist das allerschlimmste. Der letzte Montag war mein erster Urlaubstag und mittlerweile hasse ich Urlaub. Als im letzten Jahr meine Cleo gehen musste hatte ich: Urlaub. Musste eins meiner Frettchen operiert werden, hatte ich: Urlaub. Lieber wäre ich arbeiten gegangen, eine gewisse Ablenkung ist ja dann doch gegeben.
Mein Mann "schimpft" noch heute jeden Tag, weil ich wohl meine Seite vom Bett (instinktiv) freihalte, da meine Süße immer quer neben mir auf dem Kopfkissen geschlafen hat. Das ist schon verrückt.
Ich gehe seit letzter Woche ja täglich ins Katzenhaus (ich brauche meine "Einheit" zum Knuddeln) und bin bereits verliebt. Wenn der Tierarzt grünes Licht gibt, zieht sicher eine kleine Maus wieder bei uns ein. Sie ist 2 Jahre und Coronavirus-Träger. Ich scheine ein "Händchen" dafür zu haben. Gerne hätte ich zwei, muss aber auf meinen Graupapagei aufpassen, bei den Cleo und Uschi gab es nie Probleme und eine Katze habe ich besser unter Kontrolle.
Lass Dich auch lieb drücken.
LG Kristina

Hey Kristina!

Ich würde dann davon ausgehen, daß der Tierschutzverein die Weiterbehandlung übernimmt. Bei uns ist das so, wenn eine kranke Katze vermittelt wird. Fein, daß Du das in Erwägung ziehst, weil solche Miezen kaum Vermittlungschancen haben.

Nach Whiskys Tod wollte ich eine gesunde Katze haben, Alter und Geschlecht egal. Als wir nach vier Monaten die Krebsdiagnose von Joy bekamen und 11 Monate später den Kampf aufgeben mussten, war mir klar: Es ist scheißegal, was Du erwartest oder willst. Es kommt eh, wie es kommen soll. Von daher sind wir auch ohne große Ideen ins Tierheim. Gerne Kleine und am allerliebsten Zwei. Wir haben uns auf den ersten Blick in zwei Panikmiezen verliebt und Einiges miteinander durchgemacht. Und dann kam noch Opa Leo als Erziehungshilfe dazu. Es lohnt sich - sowas von! Wir erfreuen uns jeden Tag an Miezenschabernack, Rumgequietsche, Kuschel- und Verwöhnrunden,....

So ist wohl das leben, wenn es auch schwer zu verstehen ist. Werden und gehen und nach dem gehen wieder neu anfangen und weiter machen immer wieder bis man selber gehen muss von dieser Welt. Das begreife ich immer mehr. Unsere fellpopos sind wie wunderschöne Blumen im Garten Gottes, die erblühen und Vergehen, so wie wir auch, unsere Blüte dauert nur ein wenig länger und wir sind erwas grösser und können den kleinen Blumen nährstoffe und licht geben. Und vielleicht gibt es noch eine größere Pflanze die sich um uns kümmert bis wir verblüht sind. ...

Das hast Du sehr schön ausgedrückt und auf den Punkt gebracht!
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #37
Hallo Evimat ,
schön was ihr berichtet das ihr zwei kleine Mäuse gefunden habt Leonie werdet ihr nie vergessen aber wie ich es auch nach Jerrys Tod mir immer erhoffe wenn dann ein oder auch zwei Kätzchen einziehen sieht man mit etwas Glück doch eine große Ähnlichkeit zu dem verlorenen Liebling.Die beiden werden bestimmt ein glückliches Leben bei Euch haben .
Ich werde irgendwann meinen Jerry wieder haben aber bis er wieder da ist kümmere ich um meine vier köpfige Katzenbande .
Die Trauer ist bei allen hier groß und irgendwann kommt ein Kätzchen aus dem nichts was jeden hier tröstet mit seiner Liebe und Anwesenheit .
Vielleicht haben sich Leonie Miky und Jerry schon getroffen .
Ach ich vermiss ihn soooo....
Gruß Helma
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #38
Guten Morgen ihr Lieben,

Liebe Evimat, was für ein schöner Bericht wie ihr euch alle gefunden habt und wie ihr eure beiden Schätzchen dann entdeckt habt. Sie sind bestimmt ganz ganz süß. Ich kann mir nun gut vorstellen wie tröstend das für euch war und ist. Ich Wünsche euch ein ganz langes leben mit den beiden rackern. Ich weis dass wenn wieder fellpopos zu mir kommen, werden sie nicht wie miky sein. Miky war irgendwie gar keine Katze, ich glaube sie war ein Engel der auf mich aufpassen sollte Ohne sie und unser leben wäre ich bestimmt gestrandet, hätte mich aus meiner Herkunft nicht rausholen können. Miky gab mir die Ruhe und die kraft alles alleine zu machen und schaffen. Ich hatte immer uns wie schwer alles auch war und brauchte auch nix anderes. Aber nun bin ich halt eben auch schon 33 und es ist wohl zeit weiter zu gehen und nun selber für andere der Engel zu sein, der aufpasst und beschützt. Mikys Job zu übernehmen.

Liebe Whiskeysmensch,

Kam Opa Leo denn gleich mit ihnen zurecht oder haben sie ihn doll genervt? Wussten die im Tierheim dass Opi gut mit jungen Katzen kann?

Liebe Helma, ja sie haben sich sicher schon gefunden! Ich drück dich
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #39
Hallo, WhiskysMensch,
ich werde mal nachfragen, gegen eine Pflegestelle-Katze hätte ich auch nichts. Aber die Katzenhäuse (Tierheime) leben nur von Spenden (meins zumindest), da fehlt einfach das Geld und ich hoffe doch ganz doll, dass wir diesmal ein wenig mehr Glück haben. Da ich mich ja mit dem Thema FIP nie auseinander setzten musste, habe ich ja nun (belesen bin ich jetzt) das Wissen, dass es so viele Katzen sind, die den Virus tragen. Eigentlich müsste man jede Katze testen lassen und ich denke, dass man, wenn man eine ins Herz geschlossen hat, nicht mehr davor zurückschrecken sollte, so unter dem Motto: die Katze könnte krank werden, ich nehme nur eine "gesunde". Wenn die Liebe da ist, darf man nicht unterscheiden, meine ich. Meine Uschi war ja eigentlich auch "behindert", das hat sie so liebenswert gemacht und micht NIE gestört. Selbst wenn die Katze blind oder taub wäre, gerade da braucht sie ein Zuhause, ein ruhiges noch dazu.
Hallo, Mickylein,
ja ein Katzenhaus ist Tierheim. Wir haben hier zwei in der Stadt.
Lass Dich wieder lieb drücken.
Kristina
 
  • Mich gibt es nicht ohne Miky Beitrag #40
Guten Morgen ihr Lieben,

Liebe Evimat, was für ein schöner Bericht wie ihr euch alle gefunden habt und wie ihr eure beiden Schätzchen dann entdeckt habt. Sie sind bestimmt ganz ganz süß. Ich kann mir nun gut vorstellen wie tröstend das für euch war und ist. Ich Wünsche euch ein ganz langes leben mit den beiden rackern. Ich weis dass wenn wieder fellpopos zu mir kommen, werden sie nicht wie miky sein. Miky war irgendwie gar keine Katze, ich glaube sie war ein Engel der auf mich aufpassen sollte Ohne sie und unser leben wäre ich bestimmt gestrandet, hätte mich aus meiner Herkunft nicht rausholen können. Miky gab mir die Ruhe und die kraft alles alleine zu machen und schaffen. Ich hatte immer uns wie schwer alles auch war und brauchte auch nix anderes. Aber nun bin ich halt eben auch schon 33 und es ist wohl zeit weiter zu gehen und nun selber für andere der Engel zu sein, der aufpasst und beschützt. Mikys Job zu übernehmen.

Liebe Whiskeysmensch,

Kam Opa Leo denn gleich mit ihnen zurecht oder haben sie ihn doll genervt? Wussten die im Tierheim dass Opi gut mit jungen Katzen kann?

Liebe Helma, ja sie haben sich sicher schon gefunden! Ich drück dich

Na, Engel müssen eben keine Flügel haben. Gibt auch welche mit vier Tatzen und bepelzt, gelle? Und wenn Du neue Gefährten gefunden hast, werdet Ihr Euch gegenseitig helfen. Und selber ein kleines bißchen Engel sein ist echt was Feines!

Opachen wurde streunend mit nem Mördergeschwür im Gesicht aufgegriffen und war total abgemagert. Er wurde operiert und dann gepäppelt. Mit den frischen Nähten und weil er erst kurz dort war, war er wohl zunächst in Quarantäne und danach in einem Einzelzimmer, damit nix passiert. Von daher war es ein Experiment.

Er war auf jeden Fall total menschenbezogen. Das habe ich gemerkt, als ich ihn das erste Mal besucht habe. Er kam sofort zu mir, ließ sich streicheln und futterte währendessen sogar. Ich war hin und weg und wußte irgendwie, daß es klappt. Die Tierheim-Mitarbeiterinnen kannten ja unser Situation und die Mädels. Sie meinten, einen Versuch wäre es wert und es könnte klappen und die Idee, ihn als Erziehungshilfe zu holen, sei gut.

Als wir am Pfingstsamstag dann kamen, mein Mann und ich, kam er auch sofort an und mein Mann strahlte übers ganze Gesicht. Klar, hatten wir Bedenken, daß die massive Pinkelei, die mit der Kastra glücklicherweise vorbei war, wieder losgehen könnte. Aber Versuch macht kluch!

Ergo durften wir den Süßen direkt mitnehmen, sogar ohne Vermittlungsgebühr, weil er keine Chance gehabt hätte. Zuhause angekommen, hat er direkt Kurs auf mein Zimmer genommen, dann eine Runde gedreht und unter meinem Bett Posten bezogen. Die Mädels waren etwas irritiert, aber neugierig. Es gab zwei Tage nur ein klein wenig Gefauche. Die Kleinen konnten ja prima klettern und hatten so die oberen Ebenen für sich. Leo wollte nur seine Ruhe. Er hat stundenlang geschlafen, kam nur zum Essen und für´s Klo raus. Mit der Zeit kam er immer öfter ins Wohnzimmer und schließlich zum Kuscheln.

Wir haben überall Treppen für ihn gebaut, damit er die Wohnung erkunden und genießen kann. Er kann auf die Eckbank, den Esstisch, die Fensterbank, aufs Sofa, in die Betten und klettert sogar schon auf meinem Schreibtisch und der Kommode rum.

Die Mädels sind total vernarrt in ihn und schmusen ihn ständig an. Wenn er das nicht mag, hebt er die Pfoten oder knarzt.

Hallo, WhiskysMensch,
ich werde mal nachfragen, gegen eine Pflegestelle-Katze hätte ich auch nichts. Aber die Katzenhäuse (Tierheime) leben nur von Spenden (meins zumindest), da fehlt einfach das Geld und ich hoffe doch ganz doll, dass wir diesmal ein wenig mehr Glück haben. Da ich mich ja mit dem Thema FIP nie auseinander setzten musste, habe ich ja nun (belesen bin ich jetzt) das Wissen, dass es so viele Katzen sind, die den Virus tragen. Eigentlich müsste man jede Katze testen lassen und ich denke, dass man, wenn man eine ins Herz geschlossen hat, nicht mehr davor zurückschrecken sollte, so unter dem Motto: die Katze könnte krank werden, ich nehme nur eine "gesunde". Wenn die Liebe da ist, darf man nicht unterscheiden, meine ich. Meine Uschi war ja eigentlich auch "behindert", das hat sie so liebenswert gemacht und micht NIE gestört. Selbst wenn die Katze blind oder taub wäre, gerade da braucht sie ein Zuhause, ein ruhiges noch dazu.
Hallo, Mickylein,
ja ein Katzenhaus ist Tierheim. Wir haben hier zwei in der Stadt.
Lass Dich wieder lieb drücken.
Kristina

Hey Kristina!

Wie Du schreibst - wenn die Liebe da ist, ist es Wurscht, ob krank oder behindert. Dann lässt man sich einfach drauf ein. Man steckt eh nicht drin, was sich entwickelt. Wie mit meiner Joy.
 
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