Hallo,
irgendwie habe ich die Hoffnung, dass hier jemand dieses Problem kennt... Wir wissen seit einer Woche, dass unser Tango (2 Jahre) ein stark vergrößertes Herz hat. Aber kurz zur Vorgeschichte: Tango hat vor einigen Wochen gehinkt. Wir dachten, er hätte sich irgendwo angestoßen und haben ihm 2 Tage Traumeel gegeben. Danach war erstmal alles wieder in Ordnung. In den Wochen danach hatten wir aber immer mal wieder das Gefühl, dass er irgendwie komisch läuft (mal war's OK, mal wieder nicht... ganz blöde Sache). Das irgendetwas nicht stimmt, war uns klar, als uns auffiel, dass er nirgends mehr hochspringt und seine max. Kletterhöhe nur noch Bett oder Sofahöhe war. Also ab zum Tierarzt, um ihn auf seine Lahmheit behandeln zu lassen. Gab ja auch vorerst keinen Grund, etwas anderes zu vermuten. Beim Tierarzt zeigte er aber überhaupt keine Schmerzhaftigkeit und deshalb wurde ein Blutbild erstellt. Über Ostern - als wir noch auf die Laborwerte gewartet haben - hat sich Tangos Zustand dann arg verschlechtert. Er lag eigentlich nur noch matt und schlapp "wie ein Handtuch" auf dem Bett, fraß kaum und hat sich nur noch wenig in der Wohnung bewegt. Sofort wieder zum Tierarzt, der nun auch ein Röntgenbild vom Herz gemacht hat und weitere Blutwerte (Hämatokrit) bestimmt hat. Ergebnis: stark vergrößertes Herz und wahrscheinlich eine Gefäßverengung an der Wirbelsäule, die die Durchblutung am Hinterteil stört. Deshalb sind seine Hinterbeine so schwach (ich stelle mir das vor wie eingeschlafene Füße, denn Schmerzen hat er offensichtlich keine) und was eigentlich noch viel schlimmer ist, er kann nicht mehr koten. Er hat seitdem schon 2 Mal ein Klistier bekommen. Er bekommt jetzt täglich Vasotop 1,25, ... (da muss ich nachschauen, hab den Namen nicht mehr im Kopf), alle 3 Tage eine Viertel Aspirin und täglich Heparin-Spritzen. Zusätzlich täglich 200 ml Infusion, um mit aller Kraft zu versuchen, die Gefäßverengung zu lösen. Mittlerweile geben wir die Heparin-Spritzen und die Infusion selbst, um ihn nicht mit täglichen Tierarzt-Besuchen weiter zu stressen. Aber es tut sich nichts, er läuft nur noch die nötigsten Wege, liegt ansonsten an 2-3 bevorzugten Stellen in der Wohnung, kann nicht koten und frisst nur noch bröckchenweise aus der Hand. Warum hilft das alles nicht??? Habe natürlich viel im Netz gelesen und versucht, mich zu informieren. Bei vielen Katzen konnten die Thrombosen mit Heparin/Aspirin wieder aufgelöst werden und da hat es sich um richtige Gefäßverstopfungen gehandelt mit kalten Gliedmaßen und Schmerzen. Bin langsam am Verzweifeln...