• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F

Diskutiere Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F im Erkrankungen des Verdauungstraktes Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo zusammen, bei unserem Kater Leo (Maine Coon Mix, 14J) besteht aufgrund der histolgischen Untersuchung der veränderten Lymphknoten am Bauch...
  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #1
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susann53

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Hallo zusammen,
bei unserem Kater Leo (Maine Coon Mix, 14J) besteht aufgrund der histolgischen Untersuchung der veränderten Lymphknoten am Bauch begründeter Vedacht auf **feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende Fibroplasie**. Das scheint eine relativ unbekannte Erkrankung des Magen-Darmtrakts zu sein.
Was mich allerdings wundert, ist dass Leo keinerlei Symptome hat, die auf eine Störung des Magen-Darmtrakts schließen lassen (bis auf die veränderten Lymphknoten), obwohl er üblicherweise ein Kandidat für Durchfall ist.
Untersucht wurde er, weil er zunächst 2 Wochen lang beim Runterlaufen (Treppe) mit beiden Hinterläufen geschlossen gehoppelt ist (wie Dackellähmung), dann plötzlich mit dem rechten Hinterbein humpelte und innerhalb von 2 Tagen das Bein überhaupt nicht mehr belasten konnte. Der Wadenmuskel ist so stark kontrahiert, dass er den Fuß nicht aufstellen kann, das Bein wird wie spastisch gerade nach hinten ausgestreckt. Offensichtlich hatte er auch starke Schmerzen. Untersuchungen in der Tierklinik haben ausgeschlossen: Knochenbruch, Verletzung der Bänder oder des Rückenmarks, Thrombose. Allerdings wurden die veränderten Lymphknoten am Bauch untersucht, Ergebnis siehe oben.
Am Montag geht's zur hiesigen Tieräztin, dann sehen wir weiter.
Würde mich aber gern vorab informieren, deshalb meine Frage: Hat hier jemand Informationen zu dieser Erkrankung (Symptome, Verlauf, Therapiemöglichkeiten)? Vielen Dank vorab!
 
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  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #2
Leider nicht, aber ich schubs mal, sodass der Thread nicht überlesen wird...
 
  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #3
  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #4
Das ist wohl ein entzündlicher Prozess, bei dem sich Bindegewebe und Calcium im Magen-Darm-Trakt und den angrenzenden Lymphknoten anreichern. Habe im Netz diesen Artikel dazu gefunden: . Danach wird die Erkrankung wohl durch Bakterien ausgelöst. Die häufigsten Symptom sollen Erbrechen und Abmagerung sein. Antibiotika wirken nicht, eventuell Cortison.
Die Diagnose ist das Ergebnis der histologischen Untersuchung der veränderten Lymphknoten, die Leo in der Tierklinik entnommen wurden.
Nur dass er gar keine Verdauungsstörungen hatte, sondern ein steifes, verkrampftes, schmerzendes Bein. Im Gegenteil, wir waren so stolz auf ihn, weil nach der Rückkehr aus der Tierklinik am Freitag vor einer Woche regelmäßig Futter verlangt hat und alles verputzt hat, was wir ihm gegeben haben, inklusive Medikamente. Aber da habe ich mich wohl zu früh gefreut: heute Abend hat er alles erbrochen, was er heute zu sich genommen hat und danach kam nur noch mehrmals flüssiger Durchfall.
Dabei hat er bis jetzt so tapfer gekämpft und seinen Hausarrest relativ gelassen erduldet. Ich hoffe morgen geht es ihm wieder besser und er trinkt dann etwas. Ich bin jedenfalls für alle Anregungen dankbar!
LG
 
  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #5
Hallo Susann,
dein Beitrag ist schon älter aber immernoch so ziemlich das einzige, was google zu der Diagnose ausspuckt. Wir haben vor 3 Tagen dieselbe Diagnose für unseren knapp 2-jährigen Kater bekommen. Er wurde vergangenes Wochenende notoperiert, man ist von einem geplatzten Darmtumor ausgegangen.
Was wurde denn aus deiner Katze? Wurde sie behandelt? Hast du spezielles Futter gegegeben und vor allem...lebt sie noch? Die Tierärztin hat uns was von 3-4 Jahren maximale Lebenserwartung gesagt.:cry:

Ich hoffe, du liest das hier noch, ich wäre dir sehr dankbar für einen kleinen Erfahrungsbericht.
 
  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #6
Hallo Deschaggi,

ja, lange ist es her und Leo ist nicht mehr bei uns. Aber er hat nach der Diagnose noch ein gutes Jahr gelebt und ist dann mit 15 Jahren an Lungenkarzinom gestorben.
Damals war die Erkrankung "Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende Fibroplasie" unserem Tierarzt unbekannt und auch der Fachartikel, den ich ausgegraben hatte, half nicht wirklich weiter, weil es keine einschlägige Therapie gab. Unser Tierarzt hat damals eine Corstisontherapie angewandt, die ihm gut geholfen hat. Sicherlich hat auch die Umstellung auf ein hochwertiges Futter auf Anraten des TAs viel gebracht (wir füttern seitdem ausschließlich Vetconcept, kann ich nur empfehlen, dort erhaltet Ihr auch eine sehr gute Beratung).

Seitdem habe ich mich auch verstärkt mit alternativen Diagnostik- und Heilmethoden befasst und mit Erfolg unterstützend bei meinen Katzen eingesetzt. Wenn ich heute vor der damaligen Situation stünde, würde ich zusätzlich in diese Richtung schauen. Falls das für Euch eine Option ist, können wir uns gern darüber austauschen.

Ich wünsche dem kleinen Racker gute Besserung!
Herzliche Grüße, Susann
 
  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #7
Hallo Susann,

super, dass du so schnell geantwortet hast - ich hatte schon die Befürchtung, dass du dich aus dem Forum abgemeldet hast.
Leo ist dann aber nicht an der Diagnose gestorben sondern das Karzinom war ausschlaggebend, oder? Ich war mit Walther in der Tierklinik, ich habe das Ergebnis der Patho-Histo telefonisch bekommen, heute bin ich zum Fäden ziehen dort. Die Ärztin sagte mir am Telefon, dass sie auch nicht wirklich viel über die Erkrankung weiß und sich belesen muss. Sie meinte auch, das Mittel der Wahl ist rausschneiden und Cortison. Hast du denn eine Dauercortisontherapie gemacht oder immer mal wieder Intervalle? Wie wurde die Krankheit bei Leo diagnostiziert? Wurde er auch operiert? Ist dieses Ding dann irgendwann wieder gekommen und wie hast du es gemerkt? Bei uns war Röntgen und Ultraschall ausschlaggebend, wobei da eine undefinierbare Masse gesehen wurde. Mein Plan ist jetzt, regelmäßig ein Röntgen zu machen, so 1-2x/Jahr. Dann müsste man ja sehen wenn da wieder was wächst...?
Walther bekommt seit Beginn an höherwertiges Futter (Macs, Almo nature etc.) und wird seit mehreren Wochen teilgebarft mit dem Ziel, ihn komplett auf Barf umzustellen. Aus meiner Laiensicht, sollte das ein guter Weg sein, da Zucker ja Entzündungen fördert.
Ich bin eher so der schulmedizinische Typ, da es aber für die Erkrankung offensichtlich keine wirkliche Therapie gibt, bin ich selbstverständlich auch für alternative Dinge offen. Ich nehme alle Tipps, die du hast!

Hallo Susann,

super, dass du so schnell geantwortet hast - ich hatte schon die Befürchtung, dass du dich aus dem Forum abgemeldet hast.
Leo ist dann aber nicht an der Diagnose gestorben sondern das Karzinom war ausschlaggebend, oder? Ich war mit Walther in der Tierklinik, ich habe das Ergebnis der Patho-Histo telefonisch bekommen, heute bin ich zum Fäden ziehen dort. Die Ärztin sagte mir am Telefon, dass sie auch nicht wirklich viel über die Erkrankung weiß und sich belesen muss. Sie meinte auch, das Mittel der Wahl ist rausschneiden und Cortison. Hast du denn eine Dauercortisontherapie gemacht oder immer mal wieder Intervalle? Wie wurde die Krankheit bei Leo diagnostiziert? Wurde er auch operiert? Ist dieses Ding dann irgendwann wieder gekommen und wie hast du es gemerkt? Bei uns war Röntgen und Ultraschall ausschlaggebend, wobei da eine undefinierbare Masse gesehen wurde. Mein Plan ist jetzt, regelmäßig ein Röntgen zu machen, so 1-2x/Jahr. Dann müsste man ja sehen wenn da wieder was wächst...?
Walther bekommt seit Beginn an höherwertiges Futter (Macs, Almo nature etc.) und wird seit mehreren Wochen teilgebarft mit dem Ziel, ihn komplett auf Barf umzustellen. Aus meiner Laiensicht, sollte das ein guter Weg sein, da Zucker ja Entzündungen fördert.
Ich bin eher so der schulmedizinische Typ, da es aber für die Erkrankung offensichtlich keine wirkliche Therapie gibt, bin ich selbstverständlich auch für alternative Dinge offen. Ich nehme alle Tipps, die du hast!

Vielen vielen Dank nochmal! :)
 
  • Feline gastrointestinale eosinophile sklerosierende F Beitrag #8
Hallo deschaggi,

ja richtig, er ist nicht an der Krankheit mit dem unausprechlichen Namen gestorben, sondern an Lungenkrebs. Die Diagnose für die Feline gastrointestinal eosinophile sklerosierende Fibroplasie war ein Zufallsbefund. Eigentlich sind wir in die Tierklinik gegangen, weil Leos Hinterlauf nicht mehr belastbar und schließlich gelähmt war. Dort wurde eine unglaublich umfangreiche Diagnostik betrieben, die in Bezug auf das Bein keinen Befund brachte, aber dafür wurden verdickte Lymphknoten im Bauchraum entdeckt. Die Laboruntersuchung ergab den Befund, den Du jetzt auch hast.
Die Cortisontherapie war nur temporär und hat ihm gut geholfen. Wir vermuten, dass sich die Erkrankung in seinem letzten letzten Lebensjahr nicht maßgebend weiterentwickelt hat, weil es da eigentlich keine auffälligen Probleme im Magen/Darmbereich gab. Die Art Screening, die Du überlegst wäre für uns nicht in Frage gekommen, weil Leo ja schon recht alt war und wir seine Lebensqualität nicht weiter beeinträchtigen wollten.
Ich weiß zwar nicht, wie der aktuelle Stand der Forschung zu dieser Erkrankung ist, aber Du solltest wissen, dass die Untersuchung, die ich damals gefunden hatte, nur auf einer recht geringen Anzahl von Tieren basiert und es ist auch nicht erwiesen, dass die Erkrankung bei den untersuchten Katzen die Todesursache ist.
Inzwischen habe ich als Ergänzung zur klassischen Veterinärmedizin sehr gute Erfahrungen mit der Bioresonanzdiagnostik und -therapie gemacht (frag mich nicht, wie es funktioniert, aber es hat gewirkt!). Wir haben das große Glück im näheren Umfeld eine Therapeutin zu haben, die ihre Bioresonanzpraxis neben der Tierarzt-Praxis ihres Mannes führt, so dass beide sich austauschen. Sie hat unserer Katze Lille, die eine Futtermittelallergie (nachdem Krebs ausgeschlossen war und IBD oder Futtermittelallergie als Option blieben) hat, sehr geholfen. Aber sicherlich kann auch ein erfahrener Tierheilpraktiker einiges für Walther tun.
Ich bin auch überzeugt, dass man als Halter sehr viel über absolut hochwertiges Futter erzielen kann. Wir sind auch auf Teilbarfen umgestiegen, das bekommt unseren Damen sehr gut.
LG
 
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