Ich hab im Dezember meinen 12 Wochen alten Grisu einschläfern lassen müssen, da er
FIP hatte. Der Tierarzt fragte dann ganz plump "Soll ich die Tierkörperbeseitigung rufen oder verbuddeln sie ihn im Garten?".
Vorher hatte ich mir ja nie großartig Gedanken gemacht, hatte meinen alten Hasen damals auch in der Praxis gelassen (da war das Wort "Tierkörperbeseitigung allerdings nicht gefallen"), aber da war ich sofort davon überzeugt, in die Praxis bring ich ihn nicht (Grisu ist zu Hause eingschläfert worden, immerhin das hat der
Tierarzt gemacht).
Meine Freundin erzählte mir dann, sie habe den Hasen ihres Sohnes damals einäschern lassen, und dann haben wir das (bzw. sie) das Tierkrematorium kontaktiert. Super nett, wir wollten ihn vorbeibringen (ging erst am nächsten Tag, am Tag seines Todes sind wir auf dem Weg zum Krematorium in eine Vollsperrung gekommen, keine 5 km von zu Hause weg

)
Auch da waren sie total nett, wir blieben während dem Stau in Kontakt (hatten ja anfangs die Hoffnung, wir könnten nach spätestens 30 min weiterfahren). Sie wären sogar extra länger dageblieben (war ja schon spätnachmittags.
Am nächsten Tag waren sie dann aber ganz klasse, sehr verständnisvoll, sind ganz klasse mit Grisu umgegangen, ich durfte ihm sogar sein Lieblingsspielzeug mitgeben (eine kleine Socke meines Patenkindes).
Ich hab ihn in einer Sammelbestattung einäschern lassen, da ich es mir nicht vorstellen konnte, seine Asche daheim zu haben oder selbst zu verstreuen. Zudem war das ganze auch ein finanzieller Aspekt, nachdem ich bereits knapp 500€
Tierarzt-Kosten auf mir sitzen hatte.
Die Einäscherung für Grisu hatte (mit 2kg Gewicht) 70€ gekostet, ein paar Tage später kam noch eine schöne Urkunde, die ich jetzt im Katzenordner mit seinem Impfpass und was ich sonst so hab, sicher aufbewahre.
Wir waren übrigens im Tierkrematorium Crem Pet in Laudenbach, und ich würde wieder hinfahren (was ich hoffentlich so schnell nicht muss...in 15-20 Jahren ists dann ok...)