Mein geliebter Sternenkater Olli ist mir vor 11 Jahren durch tierärztliches Versagen von einem Tag auf den anderen aus dem Leben gerissen worden und diese verfluchte Tierärztin, die sogar zugab, daß es ein medizinisches Unglück gewesen sei, konnte mir noch nicht mal sagen, daß es die Möglichkeit einer Einäscherung gibt. Da ich keinen Garten hatte und es verboten ist, das Tier einfach in einem Wald oder Park zu begraben, mußte ich ihn einfach in der Praxis lassen, was ich bis heute bereue. Als meine Katze Krabausi vor 7 Jahren starb, war ich inzwischen schlauer und ihre Urne hat einen Ehrenplatz in meinem Regal.
Nachdem ich sie beim Tierarzt einschläfern lassen mußte, wurde sie von einem Tierkrematorium abgeholt und einzeln kremiert. Später brachte mir eine Mitarbeiterin des Krematoriums die Urne mit einer Urkunde. Das Ganze hatte damals 196,60€ gekostet.
Wenn wieder die Zeit gekommen ist, daß ich mich von meinen Fellnasen verabschieden muß, was hoffentlich noch in weiter Ferne liegt, werde ich auf jeden Fall mit ins Krematorium fahren und sie auf dem letzten Weg begleiten, egal wie schmerzhaft das auch sein mag. Ich finde, das ist ein Abschied in Würde und wenn die Urne dann bei mir zuhause ist, ist das Verlustgefühl etwas erträglicher.
Ich glaube, daß die Tierbestattung im Rosengarten eine ganz schöne Zeremonie vorbereitet.
LG
Malena