Mit Frau Dr.Wilberg hatte ich auch noch gesprochen, sie war wirklich nett.
Bei allen geratenen Hilfen war aber doch leider nicht die "unrealistische Hoffnung" dabei: "Geben Sie Ihre Adresse, ich hole das Tier"

Und eine Beseitigung (vornehmere Umschreibungen) der Jungen als Lösung kam für uns nicht in Frage.
Wegen meines OP-Termins und dem Zeitdruck war halt der Stressfaktor für mich recht hoch.
Ich berichte:
Der Bauch dieses Kätzchens wurde immer unförmiger. Für das Füttern wurde sie immer zutraulicher, liess sich streicheln und sogar hochheben, ohne agressiv zu werden.
Meine OP anfangs des Monats verlief gut, bin aber immer noch eine gute Woche "einarmig".
Dann blieb sie Sonntag (06.5.) weg.
Montag kam sie im Laufe des Tages einmal vorbei zum Fressen.
Dienstag kam sie ebenfalls vorbei, aber viel schlanker!
Mittwoch kam sie gaaanz schlank vorbei. D.h. sie muss ihre Jungen bekommen haben!
Ich dankte den Göttern, dass sie offensichtlich doch ein Zuhause hat, wo sich nun auch die Jungen befinden. Dass dieser "Kelch" an uns vorbei gegangen ist löste Glückgefühle bei mir aus!
Donnerstag die Keule: Bei herrlich warmen, trockenem Wetter hatte sie ihre 5 Jungen an die warme Hauswand auf Bodebedecker gelegt und betreut.
Unsere schön warm gepolsterte Katzenkiste nahm sie nicht an.
Was tun angesichts der kalten Schlechtwettervorhersage? Auch ein Regen bewog sie nicht, zum trockenen Platz im Schuppen zu wechseln.
Freitag, erster Eisheiliger. Während das Kätzchen bei Fressen ist verlege ich selbst die Jungen in die warme Kiste.
Obwohl ich ihr ihre Jungen zeige und sie daran schnuppert ist sie doch durcheinenader und legt sich alleine an den letzten Nestplatz unter einem Strauch.
Hartnäckig setzten wir sie immer wieder in die Kiste. Erfolgreich! Noch am Freitag säugte sie ihre Kleinen in der Kiste.
Rest 1: Die Jungen scheinen sich gut zu entwickeln. Heute haben die ersten ihre Augen geöffnet.
Nach Tierärztinrat haben wir bis zu etwa 5 Wochen Zeit bis zur Kastrierung; solange sie säugt bestehe keine "Gefahr".
Rest 2: Hoffentlich können wir die "Gäste" vermitteln. Optimistisch sind wir momentan nichrt. :x:x:x
Frage: Nachdem das Kätzchen noch weit von einer "Erwachsenen"-Grösse entfernt ist und sie ausgesprochen mager ist füttern wir sie mehrfach täglich reichlich - und sie würde noch mehr fressen. Aber unsere eigene Hauskatze leidet unter erheblichem Übergewicht, obwohl sie nur einen
kleinen Bruchteil von dem bekommt, was die kleine Mutterkatze frisst. Wir bekommen unsere liebe Hauskatze einfach nicht vom Übergewicht runter. Dieses Übergewichtsschicksal wollen wir der kleinen Katze auf jeden Fall ersparen. Deshalb füttern wir momentan noch nicht mehr.
Nun die eigentliche Frage: Sollen wir das kleine Mutterkätzchen
noch mehr füttern? Sie scheint eigentlich nie satt zu werden.
Danke Euch allen.