Ja, warum Katzen?
Weil Katzen einfach etwas ganz besonderes sind. Ich gehöre zu denen, die auch mit einem Hund ihren ersten tierischen Kameraden gefunden haben. Ich und meine beiden Schwestern haben es geschafft, meinen Vater weichzuklopfen

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Als meine Eltern sich dann getrennt haben, blieb unser Strolch bei meinem Vater. Ich war am Boden zerstört. Der neue Freund meiner Mutter war ein sogenannter Katzenmensch, und so zog unser erster Kater bei uns ein. Noch enttäuschter hätte ich kaum sein können. Der blöde Kerl hat es doch glatt fertiggebracht, mich komplett wegzuignorieren, streicheln durfte ich ihn auch nicht :-(. Weil ich so arg enttäuscht war, kam dann noch ein kleines Kätzchen dazu, in der Hoffnung, dass diese etwas zugänglicher ist, als der 4Jahre alte
Tierheim-Kater. Naja, unsere kleine Minki blieb immer etwas unzugänglich. Aber wir haben es geschafft, aus dem total scheuen Grossen einen absoluten Schmusekater zu machen. Mit viel Liebe und Geduld. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie stolz ich darauf war, als er mir auf Schritt und Tritt gefolgt ist. Das gab mir das Gefühl irgendwas richtig gemacht zu haben.
Seitdem gab es bei uns immer Katzen. Und sie haben sich langsam aber sicher in der ganzen Familie eingeschlichen

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Unsere Katzen haben es geschafft, meinen Freund und den Mann meiner Schwester so zu erziehen, dass sie springen, wenn die kleinen miauen. Alle beide erklärte "Katzenhasser". Sie haben es sogar geschafft, aus meinem Freund einen wirklichen Tierfreund zu machen. Letztens hat er mitten auf der Strasse angehalten und einer Kröte über die Strasse geholfen. Dass hätte der früher im Leben nicht gemacht.
Warum Katzen?
Weil es ohne einfach nicht geht. Ich hatte schon ne Menge Tiere, und ich habe alle davon geliebt. Aber Katzen müssen einfach immer dabei sein, weil sie etwas besonderes sind. Sie ziehen einfach jeden in ihren Bann, der sich einmal näher mit ihnen beschäftigt. Alle Menschen, die ich kenne, die keine Katzen mögen, haben sich noch nie wirklich mit diesen Tieren beschäftigt.