Ich finde, das kann man so generell gar nicht sagen. Zum einen hängt das an der Fellmenge an sich, noch mehr aber an der Haarstruktur. Ganz weiches, flusiges Fell in großen Mengen filzt am meisten, Fell mit kräfigem Deckhaar und nicht ganz so viel Unterwolle filzt weniger, wenn es zudem noch wirklich glatt ist.
Das Problem ist, dass man das bei allen Rassen findet und man nicht mal so wirklich an den Eltern sehen kann, wie sich das Fell entwickelt, weil das bei potenten Tieren ganz anders ist. Normalerweise sollten alle Waldkatzen ein eher pflegeleichtes Fell haben, aber wenn auf Fellmasse gezüchtet wird, ist das Fell hin und wieder genauso pflegeintensiv wie bei Persern.
Die Mutter meines E-Wurfes hat eindeutig das pflegeleichteste Fell und muss selbst im Fellwechsel nur selten gekämmt werden. Sie hat das längste und festeste Deckhaar, das ganz glatt ist. Dadurch sieht sie am Rücken manchmal fast strähnig aus. Bei ihr kann man im Fellwechsel die Flusen recht gut auskämmen. Auf dem Bild sieht man die Fellstruktur ganz gut (das ist zwischen Winter- und Sommerfell):
Normalerseis sollte man denken, dass das nicht so lange Fell unseres Jungkaters unten viel pflegeleichter ist - ist aber nicht so. Da muss man schon regelmäßig mit dem Entfilzungmesser ran, auch wenn er dadurch im Sommer etwas gerupft aussieht:
Unsere "Flokatimaus" hatte als potente Katze gar kein Fellproblem, als Kastratin aber sehr wohl, wenn sie viel im Schnee oder im Nassen saß. Bei ihr sind die Deckhaar zu flusig. Das fühlt sich beim Streicheln zwar toll an, aber die Fellpflege ist nicht so schön: