Bitte entschuldigt, dass wir uns erst jetzt wieder melden, aber wir hatten keine Kraft irgendtetwas zu machen...
Leider haben wir den Kampf verloren - nach der Entfernung des Tumors am Dienstag letzter Woche ging es Joanna immer schlechter. Sie hat zu Hause bei unserer Tierärztin noch einige Infusionen bekommen, hat aber leider nicht gefressen und auch nicht getrunken.
Ihr Umfeld hat sie gar nicht mehr richtig wahrgenommen und saß bzw. lag nur noch apatisch auf ihrer Decke.
Wir haben die Tierärztin gebeten mit Joanna zu uns zu kommen, wo wir sie dann am letzten Donnerstag erlöst haben. Leider konnten wir keinen Blickkontakt mehr herstellen - sie hat wohl vermutlich auch Schmerzen gehabt und wir haben sie gestreichelt, bis sie es überstanden hatte.
Es gab aber auch wirklich keine andere Lösung mehr; Joanna konnte die Hinterbeine gar nicht mehr bewegen - da hat der Tumor (der übringes lt. Laborergebnis hochgradig aggressiv und bösartig war) sehr wahrscheinlich doch schon gestreut und andere Bereiche befallen.
Da wir keine Möglichkeit hatten Joanna bei uns zu Hause zu beerdigen, haben wir von der Möglichkeit erfahren sein Haustier in einem Abschiedswald zu beerdigen. In Niedersachsen gibt es ein paar davon, die von den jeweiligen Forstämtern betreut werden. >>
http://www.landesforsten.de/Abschiedswaelder-in-den-Niedersaechsischen-Landesforsten.2272.0.html <<
Wir fanden das gut und haben Joanna dann am letzten Freitag beerdigt.
Nun müssen wir erst einmal mit unserem Verlust klarkommen; das wird nicht einfach, niemand mauzt morgens nach dem Aufstehen und verlangt sein Futter und seine Streicheleinheiten, keine Begrüßung nach der Arbeit, niemand liegt auf dem Bett und schnurrt beim Lesen - es ist sehr traurig !
Wir möchten allen Danke sagen für ihre Beiträge und ihre Anteilnahme hier und wünschen allen, die auch so eine traurige Erfahrung durchmachen viel Kraft.
Alles Gute für euch,
Ciao
Thomas und Sabrina
