Was soll damit sein? Die versuchen erst mal, Leben zu retten und das mit all dem, was ihnen finanziell möglich ist (oder eben auch nicht). In dem Fall finde ich es besser, dass sie die Katzen überhaupt aufnehmen und ernähren, denn hier geht es primär um aktuelle Lebenserhaltung (wenn es natürlich auch besser wäre, hier schon auf langfristigere Sicht zu planen).
Sicher wäre es schön, wenn auch
Tierheim qualitativ hochwertiges Futter verfüttern würden, aber wenn sie nun mal auf z.B. Sachspenden angewiesen sind, finde ich es schon besser, dass sie überhaupt etwas verfüttern, als wenn sie das schlechtere Futter wegschmeißen würden.
Hier ausnahmsweise mal ein Vergleich von mir aus der Menschenwelt (was ich so gut wie möglich vermeide, weil ich oft finde, dass sie hinken): Wenn ein Mensch vor mir zusammenbricht und sein Herz nicht mehr schlägt, ist es mir sch***egal, ob ich ihm bei der Herzmassage ein paar Rippen breche, solange ich es schaffe, ihn am Leben zu erhalten, auch wenn das vielleicht im Nachhinein für ihn Folgeschäden mit sich bringt - im anderen Fall aber wäre er gleich tot, wodurch er ja nun wirklich nichts gewonnen hätte...
Ähnlich ist es mit dem Futter bei den Orgas, die du ansprichst. Lieber füttert man ein Tier überhaupt erst einmal (wenn auch schlecht), als dass es einem gleich wegstirbt.
Aber wenn man sich als privater Halter dann - trotz all der Infos, die es darüber inzwischen nun gibt - bewusst für Whiskotz, Kittequatsch & Co. als Hauptnahungsquelle entscheidet, dann frage ich mich, wieso man das seinem Tier antut und wieso man sich nicht besser ein Stofftier angeschafft hat, das würde für weniger Unterhaltskosten sorgen und bei dem langt ab und zu mal ein Abstauben.
Wieso sollte man bewusst in Kauf nehmen, dass das Tier krank werden kann, wenn man doch durch ein paar kleine Fütterungs-Veränderungen zumindest die Chance minimieren kann? Wenn ich an einer vielbefahrenen Bundesstraße wohne, lasse ich die Katze auch nicht in den ungesicherten Freigang. Und wieso nicht? Weil die Chance, dass alle Autos um sie rum fahren eben geringer ist als die, dass sie überfahren wird. Und wenn ich der Katze täglich Futter gebe, das die Chance, dass mein Tier davon oragnische Schäden davonträgt, beinhaltet, lasse ich es doch weg, solange es besseres gibt (das nicht gleich die Welt kostet, aber eben ein bisschen Beschäftigung mit der Materie :wink

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Soweit zumindest
meine Logik :lol:.