Ich finde auch, dass man seinen Tieren gegenüber Verantwortung übernommen hat und die sollte man auch tragen. Ja, ich esse auch manchmal Junkfood und ja, es gibt Leute, die das täglich machen. Und manchen davon geht es gut, ein großer Prozentsatz bekommt aber damit in Zusammenhang stehende gesundheitliche oder auch psychische Probleme (Blutdruck, Atemnot, Herzprobleme, Depression, ...). Wie schon angesprochen geht es hier ja um das erhöhte *Risiko*! Und eine Katze kann nunmal nicht selber entscheiden was in den Napf kommt, also ist es die Aufgabe des Dosis sie artgerecht und gesund zu ernähren.
Für mich ist auch vollkommen unverständlich warum vom Sozialstaat Prävention so oft unter- oder gar nicht finanziert wird oder z.B. oft Reha nicht (ganz) gezahlt wird. Das alles kostet in Summe letztlich viel mehr, dazu gibt es genug Statistiken und Hochrechnungen. Bei Katzen bzw. Haustieren ist es genauso. Wenn ich minderwertiges Futter gebe, kann das bedeuten dass dafür umso mehr an Tierarztkosten auf mich zukommen. Und da möchte ich nicht spekulieren, dass meine Katzen grad zufällig die sind, die von Junkfood keine Probleme bekommen.
Meiner Meinung nach ist es auch deswegen gar nicht wesentlich teurer gutes Futter zu geben. Sie brauchen davon auch weniger und setzen entsprechend weniger Kot ab, wodurch man zusätzlich (ein bisschen) am Streu sparen kann. In Summe und längerfristig ist man sicher nicht teurer dran, wenn man hochwertig füttert!
Natürlich kann jeder mal in finanzielle Not geraten und im Laufe eines Katzenlebens kann viel passieren das man bei der Anschaffung so nicht vorhersehen konnte. Aber auch hier denke ich, dass es wahrscheinlicher die TAkosten sind, die ein Loch ins Budget reißen. Da kann ich dann gut verstehen, wenn man daran verzweifelt...
Das soll nicht heißen, dass Menschen mit niedrigem Einkommen keine Haustiere haben dürfen oder sollen. Aber ich denke schon, dass man sich VOR der Anschaffung durchrechnen sollte ob man sich dieses bestimmte Tier leisten kann. Ich kann mir auch kein Pferd leisten, das ist halt mal so. Ich leg mir auch keines zu und stells dann in die Garage weil ich nach einem halben Jahr draufkomme, dass der Stall zu teuer ist. Ich kann mir auch keine 200m^2 Wohnung leisten, das finde ich auch doof, ist aber so. Entweder ich kann es mir irgendwie absparen oder finanzieren oder ich muss halt damit leben, dass es nicht geht...
Wie gesagt, wenn sich die Lebensumstände ändern ist es wieder was anderes, ich meine in erster Linie die Entscheidung sich ein Tier zu anzuschaffen.
Und ja, ich finde es auch doof, wenn Leute Kinder kriegen, weil sowas halt "passieren" kann und sich dann nicht mal während der Schwangerschaft informieren was ein Säugling/Kind alles braucht und was nicht! Letztlich muss die arme kleine Kreatur leiden, die solchen Menschen ausgeliefert ist.