Hameln, 50 km von Hannover.
Ach, mir ist noch was eingefallen. Ich habe Charly immer am Geschirr auf dem Arm, wenn ich mit ihm zum Tierarzt gehe, weil er die Transportbox hasst. Er kommt aus dem Tierheim und verbindet mit der Box wahrscheinlich, dass er abgeschoben wird. Also ab auf den Arm und es klappt ganz toll. Er jault nicht, er verhält sich ganz ruhig, kuschelt sich an mich und es kam noch nie zu einem Problem. Beim Autofahren hat er einen Anschnallgurt und sitzt absolut ruhig und entspannt auf dem Beifahrersitz. Selbst, wenn er Hunde sieht, ist er lieb. Nun sagt die Frau zu mir, dass das nicht ginge und ich mir eine Transportbox zulegen soll, das gehört sich so. Ich habe eine, bin aber nicht bereit dazu, Charly unnötigem Stress auszusetzen. Das habe ich ihr erklärt und sie fragte, was denn sei, wenn ein Hund ausrastet. Ich sage, das sei nicht mein Problem, wenn die Hundebesitzer ihr Tier nicht ordentlich erziehen können und im Notfall ist Charly auf meinem Arm sicher, nur bin ich eben nicht sicher. Außerdem würde der Hund ja dann wohl auch ausrasten, wenn die Katze in der Kiste sitzt. Sehe ich das so falsch? Ich weiß, dass meine Transportmethode ungewöhnlich ist und ich bin schon oft in der Arztpraxis damit aufgefallen, aber warum sollte ich es ändern, wenn es so doch am Schonendsten für das Tier ist?